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Herzlich willkommen auf den Internetseiten des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE)

Wir möchten Sie einladen, das BKGE und seine Arbeitsschwerpunkte, Projekte, Publikationen und Veranstaltungen kennenzulernen.

Darüberhinaus finden Sie Informationen über die Projektförderung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Immanuel-Kant-Stipendium des BKM.

 

1989-2014: 25 Jahre BKGE in Oldenburg

Am 27. Januar 1989 trat der Erlass zur Errichtung des BKGE in Kraft.
Wenige Monate später verschwand der Eiserne Vorhang und das Brandenburger Tor stand offen. Es hatte eine Entwicklung eingesetzt, die Deutschland und ganz Europa von Grund auf verändern sollte – eine Entwicklung, die im Januar jenes Jahres noch kaum vorhersehbar war.

Der Aufbau des BKGE und die Konzeption seiner Tätigkeit fielen mit der in den 1990er Jahren immer dichter werdenden politischen und wissenschaftlichen Kooperation zwischen Deutschland und seinen östlichen Nachbarstaaten zusammen. Die europäische Einigung und besonders der Beitritt ostmittel- und südosteuropäischer Staaten 2004, 2007 und 2013 zur Europäischen Union haben der Beschäftigung mit der Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa in Deutschland, insbesondere aber auch in den Ländern des östlichen Europa zusatzliche Impulse gegeben. Sie haben neue Perspektiven gemeinsamer Auseinandersetzung mit diesem Themenfeld eröffnet, die sowohl  der Erforschung und Präsentation der Vergangenheit und ihrer kulturellen Werte als auch dem Erhalt von Kulturgut dienen. Diese Rahmenbedingungen prägen die Tätigkeit des BKGE und seiner zahlreichen Partnereinrichtungen auf nationaler und internationaler Ebene.

Im Rahmen der Tagung "Grenzen der Pluralisierung? Zur Konflikthaftigkeit religiöser Identitätsbildung und Erinnerungskultur in Europa seit der Frühen Neuzeit" (13.-15. November 2014) in Kooperation mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg begeht das BKGE auch sein 25-jähriges Bestehen.
Das Programm finden Sie hier. 

Über das BKGE und seine "Aufgaben, Projekte, Pubklikationen" informiert eine im Oktober 2014 erschienene Broschüre.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters zu Besuch im BKGE

Wenige Monate nach ihrem Amtsantritt besuchte die neue Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) Staatsministerin Prof. Monika Grütters am Donnerstag, 10. Juli 2014, das BKGE in Oldenburg. Sie bezeichnete es als ein wichtiges Anliegen, das BKGE – die einzige Ressortforschungseinrichtung in ihrem Geschäftsbereich – persönlich kennenzulernen.

Die Kulturstaatsministerin sagte, das Bundesinstitut leiste "hervorragende Arbeit für die Bundesregierung. Seine wissenschaftliche Expertise macht es zu einem international geschätzten Ansprechpartner für das weite Themenspektrum des kulturellen Erbes der Deutschen im östlichen Europa. Dieses Erbe zu erforschen, zu erhalten und zu vermitteln, ist eine Aufgabe, die zu einem verbindenden Element für ein gemeinschaftliches Europa der Kulturen geworden ist. Dazu arbeitet Deutschland eng mit seinen östlichen Partnerländern zusammen."

Prof. Dr. Matthias Weber und sein Mitarbeiterteam stellten der Staatsministerin die Arbeit des Bundesinstituts, neueste Publikationen, herausragende Objekte aus der BKGE-Spezialbibliothek sowie ausgewählte Forschungs- und Kooperationsprojekte vor. Dabei ging es vor allem auch um die neuesten Projekte des "Europäischen Netzwerks Erinnerung und Solidarität".

Professor Weber wies auch auf die vielfältigen Kooperationen des BKGE mit der Universität und die erfreulichen Synergieeffekte bei den europäisch ausgerichteten Schwerpunkten der Universität hin.

Die kommissarische Präsidentin der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, die ebenfalls an dem Gespräch mit der Kulturstaatsministerin im BKGE teilnahm, dankte ausdrücklich für die umfangreiche BKM-Drittmittel-förderung, die an die Universität Oldenburg fließt, beispielsweise in das mehrjährige Projekt „Freiheitsraum Reformation“ und das Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa.

Presseinformation vom 10. Juli 2014 als PDF

Aktuell

Tagung "Grenzen der Pluralisierung?"

Zur Konflikthaftigkeit religiöser Identitätsbildung und Erinnerungskultur in Europa

13.-15. November 2014, BKGE Oldenburg zum Programm

Ausschreibung: Immanuel-Kant-Stipendium 2014

Bewerbungen sind bis zum 31. Dezember 2014 möglich.

Open-Air-Ausstellung:

Freedom Express - Wege zum Umbruch 1989

4.-10. November 2014 (Berlin) weitere Informationen

Neuerscheinungen

Roland Borchers, Katarzyna Mandoń-Mitzner (Hg.):

Erinnerungen aus der Kaschubei. 1920 - 1939 - 1945 Band 54

Anna Mańko-Matysiak, Eef Overgaauw, Tobias Weger (Hg.):

Das deutsche Kulturerbe in Schlesien. Wege und Perspektiven der Forschung. Band 51

Burkhard Olschowsky, Robert Traba, Matthias Weber, Andrea Huterer (Hg.):

Region, Staat, Europa. Regionale Identitäten unter den Bedingungen von Diktatur und Demokratie in Mittel- und Osteuropa. Band 50

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Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa
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