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Herzlich willkommen auf den Internetseiten des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE)

Wir möchten Sie einladen, das BKGE und seine Arbeitsschwerpunkte, Projekte, Publikationen und Veranstaltungen kennenzulernen.

Darüberhinaus finden Sie Informationen über die Projektförderung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Immanuel-Kant-Stipendium des BKM. 

Beraten - forschen - dokumentieren - vermitteln - vernetzen Neuer BKGE-Folder 2016

Der neue BKGE-Folder informiert kurz und kompakt über das Bundesinstitut und seine Aufgaben als Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) unter den Aspekten "beraten - forschen - dokumentieren - vermitteln - vernetzen".

 

Zum BKGE-Folder geht es hier.

2. Veranstaltung der Reihe: "Oldenburg und Europa" Mittwoch, 28. September 2016, 19.30 Uhr PFL: "Oldenburg und Breslau/Wrocław - zwei Städte in Europa"

Am 28. September 2016 veranstalteten das BKGE, die Carl von Ossietzky Universität und die Stadt Oldenburg in Kooperation mit der Oldenburgischen Landschaft, der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Oldenburg und Europe Direct Oldenburg ein Podiumsgespräch mit Wolfgang Thierse, Präsident des Deutschen Bundestages a. D., Dr. Rafał Dutkiewicz, Stadtpräsident von Wrocław, der Kulturhauptstadt Europas 2016, und Jürgen Krogmann, Oberbürgermeister von Oldenburg, unter dem Titel: "Oldenburg und Breslau / Wrocław - zwei Städte in Europa" (Moderation: Prof. Dr. Gunilla Budde, Historikerin, Universität Oldenburg).

2016 ist Breslau / Wrocław von der Europäischen Union als „Kulturhauptstadt Europas" ausgewählt worden – eine Stadt, die geschichtlich auf vielfältige Weise mit Oldenburg und der umgebenden Region verbunden ist: Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen zahlreiche Vertriebene und Flüchtlinge aus Breslau und seinem niederschlesischen Umland nach Oldenburg, auch zwei Oldenburger Oberbürgermeister waren Breslauer. Beide Städte wurden nach 1945 nicht zuletzt durch ihre neuen Einwohner geprägt. Die beiden Universitäten in Oldenburg und Breslau und das BKGE sind durch langjährige Kooperationen verbunden.

Im Podiumsgespräch gingen der gebürtige Breslauer Wolfgang Thierse, Stadtpräsident Rafał Dutkiewicz und Oberbürgermeister Jürgen Krogmann auf die Chancen und Herausforderungen ein, vor denen Städte in Europa heute stehen. Was können Oldenburg und Breslau in Zeiten von Krisen und Konflikten bewegen? Welche Perspektiven eröffnen sich für ihre Zukunft? Welche Rolle spielen dabei Geschichte, Kultur und Wissenschaft?

Das Podiumsgespräch war das zweite der 2015 begonnenen jährlichen Veranstaltungsreihe "Oldenburg und Europa" in Kooperation der Stadt Oldenburg, der Carl von Ossietzky Universität und des BKGE.

Ort: PFL, Peterstr. 3, 26121 Oldenburg

Hier finden Sie Plakat, Handzettel und Einladung zu der Veranstaltung am 28. September 2016.

Die Sonntagszeitung berichtete am 25. September 2016 unter dem Titel "Zwei Städte in Europa. Breslau und Oldenburg im Blickpunkt", die Nordwestzeitung am 29. September 2016 ("Zu Breslau eine ganz enge Verbindung") und am 30. September ("Verständigung über Grenzen").

Neue Broschüre 2016 Akademische Förderprogramme zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa

Die neue Broschüre "Akademische Förderprogramme zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa" stellt die Projektfördeung der Jahre 2011-2017 vor. Bereits abgeschlossene wissenschaftliche Projekte werden präsentiert. Auch laufende Arbeiten werden genannt.

Themen der Auschreibungen waren:

* "Erinnerung und Identität: Die Deutschen und ihre Nachbarn in Mittel- und Osteuropa" (2011-2013)
* "Transfers, Verflechtungen, Netzwerke. Die Deutschen und ihre Nachbarn in Mittel- und Osteuropa" (2013-2015)
* "Kultur und Geschichte der Russlanddeutschen" (2013-2015)
* "Wandel - Brüche - Kontinuitäten. Die Deutschen und ihre Nachbarn im östlichen Europa" (2015-2017)
* "Umsiedlung, Flucht und Vertreibung der Deutschen aus dem östlichen Europa 1939-1948 und ihre Folgen: Ereignisgeschichtliche Studien" (2015-2017)

Die Broschüre stellt außerdem vier Juniorprofessuren vor, die von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert werden:

* Juniorprofessur "Deutsche Minderheiten in Südosteuropa", Universität Tübingen
* Juniorprofessur "Kunstgeschichte in Regionen des gemeinsamen Kulturerbes", Technische Universität Berlin
* Juniorprofessur "Migration und und Integration der Russlanddeutschen", Universität Osnabrück
* Juniorprofessur "Soziale und ökonomische Netzwerke der Deutschen im östlichen Europa", Technische Universität Dresden

Zur Broschüre geht es hier.

300 Jahre Immanuel Kant Der Weg zum Jubiläum

2024 wird sich der Geburtstag von Immanuel Kant (1724-1804) zum 300. Mal jähren. Dieses Jubiläum möchte die Bundesregierung aufgreifen und angemessen gestalten.

Im Rahmen der Vorbereitungen kam der Tagung "300 Jahre Immanuel Kant" am 6. Juni 2016 im Zeughauskino im Deutschen Historischen Museum eine initiierende Bedeutung zu. Sie bot Experten ein Forum für den Austausch über die gesellschaftliche und politische Relevanz und die Bedeutung Immanuel Kants im heutigen Europa und sammelte Ideen, wie man auf das Jubiläum hinführen kann.

Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Onora Baroness O'Neill (Cambridge) sprach zum Thema "Warum immer noch 'Zurück zu Kant'?".

In zwei Workshops wurden die Themen "Kant und die Politik" und "Kant und die Aufgabe der Kultur" mit dem Publikum diskutiert.

In einem abschließnden Podiumsgespräch ging es um "Die Bedeutung Kants für das Europa der Gegenwart".
Die Diskutanten waren:
Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Otfried Höffe (Tübingen)
Prof. Dr. Violetta L. Waibel (Wien)
Prof. Dr. Marcus Willaschek (Frankfurt a. M.), Kant-Kommission der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Moderation: Patrick Bahners, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Gelungener Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe: "Oldenburg und Europa" Dienstag, 6. Oktober 2015, 19.30 Uhr PFL: "Oldenburg 1945 und 2015"

Am 6. Oktober 2015 veranstaltete das BKGE in Kooperation mit der Carl von Ossietzky Universität, der Stadt Oldenburg, der Konrad-Adenauer-Stiftung Weser-Ems und Europe Direct Oldenburg ein Podiumsgespräch mit Dr. Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments a. D. und Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, und dem Historiker Dr. Andreas von Seggern, Stadtmuseum Oldenburg, unter dem Titel "Oldenburg 1945 und 2015".

Im „Erinnerungsjahr 2015“, sieben Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkriegs, ist das gesellschaftliche und politische Leben in Oldenburg ohne europäische und globale Vernetzungen nicht mehr vorstellbar - eine Entwicklung, die mit der Zäsur des Jahres 1945 begann.
Besatzungsstreitkräfte, Displaced Persons - meist ehemalige Zwangsarbeiter aus Polen und dem Baltikum - vor allem aber 42.000 Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostprovinzen veränderten das Gesicht der Stadt.

Der Oldenburger Historiker Dr. Andreas von Seggern und der Präsident des Europäischen Parlaments a.D. und Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung Dr. Hans-Gert Pöttering diskutierten, wie die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen die Entwicklung  Oldenburgs und Niedersachsens bis heute prägen. Dabei bildeten die europäische Integration, die deutsche Einheit und die EU-Erweiterung den Rahmen. Schließlich wurde nach den Parallelen und Unterschieden im Vergleich zu den aktuellen Migrationsbewegungen in Europa gefragt und über Zukunftsperspektiven gesprochen, die sich daraus für die europäische Integration ableiten lassen.

Das Podiumsgespräch bildete den Auftakt zu der neuen Veranstaltungsreihe "Oldenburg und Europa" in Kooperation der Stadt Oldenburg, der Carl von Ossietzky Universität und des BKGE. Die gut besuchte Veranstaltung stieß auf positive Resonanz des Oldenburger Publikums. Sie wird 2016 fortgesetzt.

Ort: PFL, Peterstr. 3, 26121 Oldenburg

Hier finden Sie Plakat, Handzettel und Einladung zu der Veranstaltung am 6. Oktober 2015.

Die Nordwest-Zeitung berichtete am 8. Oktober 2015 unter dem Titel "Gute Erfahrungen mit Flüchtlingen" über die Veranstaltung.

Audio-Mitschnitt der Veranstaltung:

(Quelle: Stadt Oldenburg Amt für Kultur und Sport)

1989-2014: 25 Jahre BKGE in Oldenburg

Im Januar 1989 wurde das BKGE gegründet. Wenige Monate später verschwand der Eiserne Vorhang und das Brandenburger Tor stand offen. Es hatte eine Entwicklung eingesetzt, die Deutschland und Europa von Grund auf verändern sollte – eine Entwicklung, die im Januar jenes Jahres noch kaum vorhersehbar war.

Der Aufbau des BKGE fiel mit der in den 1990er Jahren immer enger werdenden politischen und wissenschaftlichen Kooperation zwischen Deutschland und seinen östlichen Nachbarstaaten zusammen. Die europäische Einigung und besonders die Erweiterung der Europäischen Union nach Ostmittel- und Südosteuropa haben der Beschäftigung mit der Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa neue Impulse gegeben. Sie haben Perspektiven der gemeinsamen Auseinandersetzung mit diesem Themenkomplex eröffnet, die sowohl der Erforschung und Präsentation der Vergangenheit als auch dem Erhalt von Kulturgut dienen. Diese Rahmenbedingungen prägen die Tätigkeit des BKGE und seiner zahlreichen Partnereinrichtungen auf nationaler und internationaler Ebene.

Über das BKGE und seine "Aufgaben, Projekte, Publikationen" informiert eine im Oktober 2014 erschienene Broschüre.

Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa http://ome-lexikon.uni-oldenburg.de/

Das Online-Lexikon ist ein Projekt des BKGE und des Instituts für Germanistik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. 

Es bietet verlässliche, aktuelle, umfassende und wissenschaftlich abgesicherte Informationen zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa.

Geplant sind 600 Einträge, die von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland verfasst werden. Zahlreiche Partnerinstitutionen unterstützen den Aufbau des Lexikons, das auch in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für Politische Bildung präsentiert wird.

Das Lexikon wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

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Kulturstaatsministerin Monika Grütters zu Besuch im BKGE

Wenige Monate nach ihrem Amtsantritt besuchte die neue Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) Staatsministerin Prof. Monika Grütters am Donnerstag, 10. Juli 2014, das BKGE in Oldenburg. Sie bezeichnete es als ein wichtiges Anliegen, das BKGE – die einzige Ressortforschungseinrichtung in ihrem Geschäftsbereich – persönlich kennenzulernen.

Die Kulturstaatsministerin sagte, das Bundesinstitut leiste "hervorragende Arbeit für die Bundesregierung. Seine wissenschaftliche Expertise macht es zu einem international geschätzten Ansprechpartner für das weite Themenspektrum des kulturellen Erbes der Deutschen im östlichen Europa. Dieses Erbe zu erforschen, zu erhalten und zu vermitteln, ist eine Aufgabe, die zu einem verbindenden Element für ein gemeinschaftliches Europa der Kulturen geworden ist. Dazu arbeitet Deutschland eng mit seinen östlichen Partnerländern zusammen."

Prof. Dr. Matthias Weber und sein Mitarbeiterteam stellten der Staatsministerin die Arbeit des Bundesinstituts, neueste Publikationen, herausragende Objekte aus der BKGE-Spezialbibliothek sowie ausgewählte Forschungs- und Kooperationsprojekte vor. Dabei ging es vor allem auch um die neuesten Projekte des "Europäischen Netzwerks Erinnerung und Solidarität".

Professor Weber wies auch auf die vielfältigen Kooperationen des BKGE mit der Universität und die erfreulichen Synergieeffekte bei den europäisch ausgerichteten Schwerpunkten der Universität hin.

Die kommissarische Präsidentin der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, die ebenfalls an dem Gespräch mit der Kulturstaatsministerin im BKGE teilnahm, dankte ausdrücklich für die umfangreiche BKM-Drittmittel-förderung, die an die Universität Oldenburg fließt, beispielsweise in das mehrjährige Projekt „Freiheitsraum Reformation“ und das Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa.

Presseinformation vom 10. Juli 2014 als PDF

Aktuell

Ausschreibungen

Immanuel Kant-Stipendium 2017

Bewerbungen sind bis zum 31. Dezember 2016 möglich. Weitere Informationen

Praktika im BKGE

In den Semesterferien bietet das BKGE zwei Praktika-Plätze für Studierende an. Weitere Informationen

Neue Beiträge

im Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa

Krotoschin/Krotoszyn (Fürstentum), Goldberg/Złotoryja, Vielvölkerstaat, Lebensraum, Ethnizität, Heimat, Ostrowo/Ostrów Wielkopolski, Stutthof/Sztutowo, Krakau/Kraków, Reichenberg/Liberec, Plock/Płock Neue Artikel

Neuerscheinungen

Burkhard Olschowsky, Ingo Loose (Hg.):

Nationalsozialismus und Regionalbewusstsein im östlichen Europa.
Aus der Serie: Regionen des östlichen Europas im 20. Jahrhundert Band 59

Isabel Röskau-Rydel:

Zwischen Akkulturation und Assimilation. Karrieren und Lebenswelten deutsch-österreichischer Beamtenfamilien in Galizien (1772-1918) Band 55

Urszula Bonter, Detlef Haberland, Siegfried Lokatis, Patricia Blume (Hg.):

Verlagsmetropole Breslau 1800-1945 Band 62

Bernhard Heigl, Petra Rezac, Thomas Şindilariu (Bearb.):

Archivführer zur Geschichte der Deutschen in Kronstadt und dem Burzenland.
Wegweiser durch die Bestände des Staatsarchivs Kronstadt/Braşov und des Archivs der Honterusgemeinde unter besonderer Berücksichtigung der Handschriften Band 58

Reinhard Johler, Heinke Kalinke, Christian Marchetti (Hg.):

Volkskundlich-ethnologische Perspektiven auf das östliche Europa. Rückblicke - Programme - Vorausblicke Band 53

Gerald Volkmer:

Siebenbürgen zwischen Habsburgermonarchie und Osmanischem Reich. Völkerrechtliche Stellung und Völkerrechtspraxis eines ostmitteleuropäischen Fürstentums 1541–1699 Band 56

Joachim Bahlcke, Dan Gawrecki, Ryszard Kaczmarek (Hg.):

Geschichte Oberschlesiens. Politik, Wirtschaft und Kultur von den Anfängen bis zur Gegenwart Band 61

Jahrbuch 2015 "Religion und Erinnerung"

Jahrbuch des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Band 23 Inhalt

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