BKGE

Immanuel Kant. Ein Beitrag zur Rezeption in Schlesien (1800-1945)

Titel des Projekts

Immanuel Kant. Ein Beitrag zur Rezeption in Schlesien (1800-1945)

Kurzbeschreibung

Das Forschungsprojekt befasst sich mit der bislang nur wenig bearbeiteten Wirkungsgeschichte Kants in Schlesien: In einigen Schlaglichtern sollen die Rezeption der Person des Philosophen und seines Werkes durch die Bildungselite in der preußischen Provinz Schlesien und ihrer Hauptstadt Breslau und besonders dessen Bedeutung für die deutsch-jüdische Gemeinschaft beleuchtet werden. Dabei kann auf polnische und deutsche Forschungen über die Geschichte des Faches Philosophie an der Universität Breslau, über die Philosophische Fakultät und über den Breslauer Neukantianismus aufgebaut werden. Schwerpunkte sind: Kant in Forschung und Lehre der Universität Breslau; Kant und die Breslauer Bildungselite; die Bedeutung der Kant-Gesellschaft für Schlesien; die Bedeutung Kants und seiner Philosophie für die Breslauer Juden.

 

 

Ergebnis

Forschungsbeitrag

Laufzeit

2021-2023

Projektleitung

Prof. Dr. Matthias Weber, BKGE, Johann-Justus-Weg 147a, 26127 Oldenburg

Abbildung: Die anlässlich des zweihundertsten Todestags von Kant 1924 von dem Breslauer Philosophieprofessor und Kantspezialisten Richard Hönigswald vorgetragene Festrede wurde noch im Jubiläumsjahr gedruckt. Als gebürtiger Jude wurde Hönigswald 1933 aus der Universität verdrängt, 1938 wurde ihm der philosophische Doktorgrad aberkannt, 1939 emigrierte er und starb 1947 in den USA.

 

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