Kognitive Resilienz in Niedersachsen

21.05.2026 um 14:00 Uhr
21. Mai 2026, 14:00-21:00 UhrBKGE
Johann-Justus-Weg 147 a
26127 Oldenburg
Resilienz ist keine Frage der Stärke Einzelner, sondern der
Solidarität aller. Sie ist das Fundament unserer Demokratie.
Jakob Blankenburg, MdB
Vor diesem Hintergrund laden wir Sie herzlich ein, an unserem Auftaktevent zum Thema kognitive Resilienz teilzunehmen. Es erwarten Sie spannende Expertenvorträge und interaktive Workshops.
www.db-kulturwerk.de
Die Erfahrungen der baltischen Staaten und der Ukraine zeigen, wie wichtig ein reflektierter Umgang mit Informationen geworden ist. Auch Deutschland ist zunehmend von gezielter Einflussnahme im digitalen Raum betroffen – verstärkt durch neue Technologien wie Künstliche Intelligenz, die Desinformation schneller und schwerer erkennbar machen.
Im Fokus stehen dabei grundlegende Aspekte wie Aufmerksamkeit, Vertrauen und Entscheidungsfindung. Umso wichtiger wird die Fähigkeit der Zivilgesellschaft, Informationen kritisch zu hinterfragen und einzuordnen.
Die Veranstaltung setzt genau hier an: Sie stärkt das Bewusstsein für Desinformation und fördert den Austausch darüber, wie wir unsere kognitive Resilienz als Gesellschaft weiterentwickeln können.
Agenda
14:00 - 15:30 Einführung zu Desinformation und kognitiver Resilienz
Impuls 1: „Russische Desinformation im Baltikum – Erfahrungsbericht“, Viktors Makarovs, Sonderbeauftragter für digitale Angelegenheiten des Lettischen Außenministeriums
Impuls 2: „Wachsam statt naiv – Kognitive Resilienz in Zeiten von KI-Manipulation”, Dr. Ralf Stolle, Strategie & Innovation bei der EWE TEL GmbH
Impuls 3: „Resilienz – eine Qualität der ukrainischen Jugend“, Mariia Lesiv, Jugendbotschafterin der Deutsch-Baltischen Zukunftsstiftung
16:00 - 17:30 Interaktive Workshops
➢ Wirtschaft im Fokus hybrider Kriegsführung
➢ Kognitive Resilienz für die Jugend
➢ Kognitive Resilienz für die Gesellschaft
18:00 - 19:00 Vorstellung der Ergebnisse, anschließend Gelegenheit zum weiteren Austausch beim einem Glas Wein
Schirmherr: Olaf Lies, Niedersächsischer Ministerpräsident
Projektträger: Carl-Schirren-Gesellschaft e.V., Lüneburg
Partner:
- Botschaften der Republiken Estland, Lettland und Litauen
- German-Baltic Institute for Science and Innovation an der Universität Klaipeda i.G.
- Deutsch-Baltische Zukunftsstiftung und German-Baltic Youth Exchange Network
- Verein für osteuropäische Kooperation und Integration i.G.
- Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE)
- Stadt Oldenburg
- Rückfragen gerne an v.wittpahl.csg@deutsch.balten.de (+49 179 143 3328)
Die Zahl der Plätze ist limitiert. Teilnehmende erhalten eine Bestätigung per Mail.