Deportation und Erinnerung - 85. Jahrestag der Zwangsumsiedlung der Russlanddeutschen 1941

18.09.2026 um 18:30 Uhr
Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, VersöhnungStresemannstraße 90
10963 Berlin
18. September 2026, 18:30 Uhr
Der 28. August ist der zentrale Gedenktag der Russlanddeutschen. Das Datum geht auf den Erlass zur Auflösung der Wolgarepublik und der Zwangsumsiedlung der deutschen Bevölkerung von rund 900.000 Menschen. Etwa 200.000 von ihnen verloren durch Deportation und Zwangsarbeit ihr Leben. Gleichzeitig symbolisiert der Tag das Kriegsfolgenschicksal der deutschen Minderheit in der sowjetischen Diktatur.
Die zentrale Gedenk- und Diskussionsveranstaltung möchte an diese Ereignisse erinnern und zugleich den Blick in die Zukunft richten: Wie können die russlanddeutschen Erfahrungen Eingang in das historische Gedächtnis der Gesamtgesellschaft finden? Und wie lassen sie sich langfristig präsent halten?
Grußwort
- Dr. Bernd Fabritius (Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten)
- Dr. Roland Borchers (Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung)
- Dr. Dr. Gerald Volkmer (BKGE)
Musik
- Dr. Matthias Lang
Keynote
- Prof. Dr. Irina Scherbakowa (Memorial International. Memorial erhielt 2022 den Friedensnobelpreis)
Podium
- Kornelius Ens (Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte)
- Irene Langemann (Regisseurin und Autorin)
- PD Dr. Hans-Christian Petersen (BKGE)
- Johann Thießen (Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, LmDR)
- Moderation: Katharina Heinrich (Journalistin)
Abschluss
- Edwin Warkentin (Kulturreferent für Russlanddeutsche)
Veranstalter:
- Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE)
- Kulturreferat für Russlanddeutsche
- Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte
Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis zum 15. September 2026 hier an.