Ostdeutsche Heimatsammlungen (überregional)

Museum Ostdeutsche Kulturgeschichte

Museum Ostdeutsche Kulturgeschichte

(vormals: Museum Ostdeutsche Heimatstube)

Auf dem Winkel 8
26160 Bad Zwischenahn
Tel. 04403/4130
E-Mail: ostdeutsche-heimatstube(Klammeraffe)ewetel.net


Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 15 bis 18 Uhr
Gruppen und Klassen nach Vereinbarung


Die Heimatsammlung wurde 1980 von dem örtlichen BdV-Vorsitzenden Herbert Papstein als Sammlung des Heimatkreises Wirsitz / Westpreußen gegründet und war im Wasserturm in Bad Zwischenahn untergebracht. 1985 wurde unter Vorsitz von Dr. Gerd Burmeister der Verein „Ostdeutsche Heimatstube – Verein zur Pflege und Erhaltung ostdeutschen Kulturgutes e.V.“ gegründet, der alleiniger Träger des heutigen Museums ist. Die Ostdeutsche Heimatstube bekam 1986 ihren neuen, bis heute erhaltenen Standort.

Bild Haus
Das Gebäude des 2012 umbenannten Museums Ostdeutsche Kulturgeschichte

Die als Lehrschau konzipierte Dauerausstellung umfasste nun die ehemals deutschen Provinzen Ostpreußen, Westpreußen mit dem Heimatkreis Wirsitz und Danzig, Pommern, Schlesien und Ostbrandenburg. Der Außenbereich wurde mit einem Treckwagen aus dem Memelland sowie verschiedenen Gedenksteinen gestaltet. Die einzelnen Stuben, jeweils einer Region zugeordnet, wurden von ehrenamtlich tätigen Vorstandsmitgliedern betreut und im Bestand ergänzt.
Nach dem Ausbau des Stalls zu einem Ausstellungsraum konnten dort ab 2001 regelmäßig Sonderausstellungen gezeigt werden. Inzwischen werden ein „Kunstobjekt des Monats“ präsentiert und „Klönnachmittage“ mit Kurzvorträgen initiiert. Seit 2008 führte das Haus offiziell den Namen „Museum Ostdeutsche Heimatstube Bad Zwischenahn – Verein zur Pflege und Erhaltung ostdeutschen Kulturguts e.V.“ Derzeit befindet sich das Museum in einer Phase der Umgestaltung. Die von Laien geschaffene und betreute Heimatstube wird schrittweise in ein fachlich geleitetes Museum überführt. 2012 erfolgte die Umbenennung in Museum für Ostdeutsche Kulturgeschichte. (Idis B. Hartmann)

Bild Vitrine




Quellen:

  • Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport (Hrsg.): Dokumentation der Heimatsammlungen von Flüchtlingen, Vertriebenen und Aussiedlern in Niedersachsen. Oldenburg 2012, S. 50f.
  • Ostdeutsche Heimatstube. Online in Internet: URL: http://www.bad-zwischenahn-touristik.de/urlaubsthemen/
    sehenswuerdigkeiten/museen/ostdeutsche-heimatstube.html
    [Stand: 15.04.2010].
  • Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e. V.: Projekt "Erfassung und Dokumentation des Kulturguts der Heimatsammlungen und Heimatstuben in Niedersachsen 2008/2009", im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Integration.
  • Cammann, Alfred: Ostdeutsche Heimatstuben in Nordniedersachsen – Stand und Perspektiven. In: Jahrbuch für ostdeutsche Volkskunde, 31 (1988), S. 353-375.

Fotografien:

  • Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e. V.: Projekt "Erfassung und Dokumentation des Kulturguts der Heimatsammlungen und Heimatstuben in Niedersachsen 2008/2009", im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Integration.

HINWEIS

Das BKGE verfügt nicht über ein Archiv oder personenbezogene Dokumente. Für konkrete Anfragen, etwa zu bestimmten Personen und ihren Biographien oder zu Dokumenten wie Ortsplänen, Kirchenbüchern und historischen Fotografien, möchten wir Sie bitten, sich direkt an die Betreuer/innen der jeweiligen Heimatsammlungen zu wenden.
Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa
Johann-Justus-Weg 147a | 26127 Oldenburg
Telefon: +49 441 96 19 5-0 | Fax: +49 441 96 19 5-33 | E-Mail: bkge@bkge.uni-oldenburg.de