Sammlungen nach Herkunftsgebieten

Stuhmer Museum

Stuhmer Museum

Vorwerkstraße 17
27432 Bremervörde
http://www.heimatkreis-stuhm.de/heimatmuseum

 

Kontakt
Manfred Neumann
Alte Poststraße 43
31008 Elze
Tel.: 05068 / 2609
E-Mail: MNeumann-Mehle@web.de



Öffnungszeiten
Besichtigungsmöglichkeiten nach telefonischer Anmeldung
bei Herrn Stanislaw Wiesbaum (stellvertr. Heimatkreisvertreter)
Tel.:  0421 / 470972
oder Familie Paschilke
Tel.: 04149 / 93089.


Nach der Patenschaftsübernahme durch den Kreis Bremervörde 1956 (ab 1977 Landkreis Rotenburg) folgte 1957 die Gründung der Heimatkreisgemeinschaft. 1959 wurde erstmalig eine Stuhmer Stube in einem Nebengebäude des Kreismuseums Bremervörde eingerichtet. Mit dem Umzug in drei neue Räume des Kreishauses Ende der 1970er Jahre wurde die Stube zum Stuhmer Museum. 1993 erhielt es seinen heutigen Standort im ehemaligen Dienstleistungsgebäude des Forstamtes in Bremervörde.

 

Bild Beutel
Asservatenbeutel aus der
Strafanstalt Stuhm

Das Stuhmer Museum ist ebenso Versammlungs- und Ausstellungsort wie auch Archiv. Neben einer Bibliothek, Diasammlung und anderen Bild- und Archivsammlungen werden in vier Räumen die Geografie, die Gesellschaft, die Landschaft, die Gewässer und die Wirtschaft des Kreises Stuhm thematisiert sowie verschiedene Objekte ausgestellt. Zu den nennenswerten Objekten gehören eine Textilsammlung, zahlreiche Gebäudemodelle und eine Archivaliensammlung zu einem im Kreis Stuhm tätigen Baumeister. Besondere Exponate sind ein Asservatenbeutel sowie das „Schützensilber“. Außerdem werden Flucht und Vertreibung sowie die Geschichte Deutschlands seit 1871 dargestellt. Die gesamte Präsentation wird von ausführlich beschrifteten Fototafeln begleitet.

 

Bild Fahne
Fahne des "Kath. Jünglings-Vereins
Stuhm 1908"



Aktualisiert: 30.3.2020


Quellen:

  • Barbara Magen (Hg.): Heimaterinnerungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Ein Projekt zur Zukunft der niedersächsischen Heimatsammlungen aus den historisch ostdeutschen Gebieten Schriftenreihe des Museumsverbandes Niedersachsen und Bremen 4). Hannover 2019.
  • Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport (Hrsg.): Dokumentation der Heimatsammlungen von Flüchtlingen, Vertriebenen und Aussiedlern in Niedersachsen. Oldenburg 2012, S. 59.
  • Information des Heimatkreises Stuhm vom 07.02.2012.
  • Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e. V.: Projekt "Erfassung und Dokumentation des Kulturguts der Heimatsammlungen und Heimatstuben in Niedersachsen 2008/2009", im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Integration.
  • Information der Landsmannschaft Westpreußen [Stand: 2003].
  • Wolfgang Kessler: Ostdeutsches Kulturgut in der Bundesrepublik Deutschland. Ein Handbuch der Sammlungen, Vereinigungen und Einrichtungen mit ihren Beständen. Hg. von der Stiftung Ostdeutscher Kulturrat (OKR). München 1989, S. 154. 

 

Fotografien:

  • Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e. V.: Projekt "Erfassung und Dokumentation des Kulturguts der Heimatsammlungen und Heimatstuben in Niedersachsen 2008/2009", im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Integration.

 

HINWEIS

Das BKGE verfügt nicht über ein Archiv oder personenbezogene Dokumente. Für konkrete Anfragen, etwa zu bestimmten Personen und ihren Biographien oder zu Dokumenten wie Ortsplänen, Kirchenbüchern und historischen Fotografien, möchten wir Sie bitten, sich direkt an die Betreuer/innen der jeweiligen Heimatsammlungen zu wenden.
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