Sammlungen nach Herkunftsgebieten

Sammlung Bromberg

Sammlung Bromberg (eingelagert)

 

Die  Sammlung  ist im Stadtarchiv Wilhelmshaven eingelagert und derzeit nicht öffentlich zugänglich.

 

Träger
Bidegast-Vereinigung e.V. in Wilhelmshaven



 

Geschichte der Sammlung:
Eine erste Ausstellung wurde in den Schaufenstern des Wilhelmshavener Karstadt-Kaufhauses gezeigt. 1961 übernahm Wilhelmshaven die Patenschaft für die Heimatkreise Bromberg Stadt und Bromberg Land. In dieser Zeit wurde aus der Sammlung eine Heimatstube. Bis zur Unterbringung in einer ehemaligen Lehrerwohnung des Gymnasiums am Mühlenweg befand sie sich an verschiedenen Standorten in Wilhelmshaven.
Besondere Exponate der Sammlung stellen Gemälde (u.a. Jan Rupniewski, August Wolff und Walter Leistikow) sowie verschiedene Gebäudemodelle dar. Die Objekte, zu denen Erinnerungsstücke wie Porzellanteller mit Brombergmotiven und Münzen zählen, sind weitestgehend beschriftet, eine Inventarisierung mit Herkunftsnachweisen und Fotodokumentation ist vorhanden. Sammlungsthemen sind u.a. Handel und Gewerbe, das Stadttheater von Bromberg, das Vereinsleben in Bromberg, die Arbeit der Bidegast-Vereinigung und die Patenschaft. Zu den ältesten Beständen der Sammlung gehören mehrere Amtsblätter aus dem 19. Jahrhundert.
2006 schlossen die Städte Wilhelmshaven und Bydgoszcz eine Städtepartnerschaft. Die Sammlung musste inzwischen die Räume im Gymnasium am Mühlenweg 59 verlassen und wurde eingelagert. 2011 wurde aus den Beständen eine Sonderausstellung „50 Jahre Patenschaft Wilhelmshaven – Bromberg“ im Küstenmuseum Wilhelmshaven gezeigt.



Gemälde Marktplatz
Marktplatz in Bromberg mit Denkmal Friedrichs II., August Wolff 1933


Aktualisiert: 18.3.2020


Quellen:

  • Barbara Magen (Hg.): Heimaterinnerungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Ein Projekt zur Zukunft der niedersächsischen Heimatsammlungen aus den historisch ostdeutschen Gebieten Schriftenreihe des Museumsverbandes Niedersachsen und Bremen 4). Hannover 2019.
  • Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport (Hrsg.): Dokumentation der Heimatsammlungen von Flüchtlingen, Vertriebenen und Aussiedlern in Niedersachsen. Oldenburg 2012, S. 158.
  • Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e. V.: Projekt "Erfassung und Dokumentation des Kulturguts der Heimatsammlungen und Heimatstuben in Niedersachsen 2008/2009", im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Integration.
  • Information der Landsmannschaft Westpreußen [Stand: 2003].
  • Wolfgang Kessler: Ostdeutsches Kulturgut in der Bundesrepublik Deutschland. Ein Handbuch der Sammlungen, Vereinigungen und Einrichtungen mit ihren Beständen. Hg. von der Stiftung Ostdeutscher Kulturrat (OKR). München 1989, S. 147.

Fotografie:

  • Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e. V.: Projekt "Erfassung und Dokumentation des Kulturguts der Heimatsammlungen und Heimatstuben in Niedersachsen 2008/2009", im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Integration.

 

HINWEIS

Das BKGE verfügt nicht über ein Archiv oder personenbezogene Dokumente. Für konkrete Anfragen, etwa zu bestimmten Personen und ihren Biographien oder zu Dokumenten wie Ortsplänen, Kirchenbüchern und historischen Fotografien, möchten wir Sie bitten, sich direkt an die Betreuer/innen der jeweiligen Heimatsammlungen zu wenden.
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