Sammlungen nach Herkunftsgebieten

Dauerausstellung der Ost- und Westpreußen

Dauerausstellung der Ost- und Westpreußen

Bild Literatursalon

im Haus der Ost- und Westpreußenstiftung
Ferdinand-Schulz-Allee 3
85764 Oberschleißheim
Tel.: 089/3152513
Fax: 089/3153009
E-Mail: owpstiftung(Klammeraffe)arcor.de
Internet: http://www.owp-stiftung.de


Öffnungszeiten

Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr
und nach Vereinbarung


Die "Ost- und Westpreußen-Stiftung in Bayern e. V." widmet sich der Erhaltung, Pflege und Weiterentwicklung des ost- und westpreußischen Kulturguts, der Betreuung der hier ansässigen Landsleute und der Erforschung und Vermittlung der Geschichte Ost- und Westpreußens. Aus einem Teil der zahlreichen Kulturgüter aus Ost- und Westpreußen wurde bereits 1991 in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Nationalmuseum eine Ausstellung im Alten Schloss Schleißheim fertig gestellt.
Der weitaus größere Teil der Sammlung befindet sich jedoch in den Gebäuden der Ost- und Westpreußen-Stiftung. Die Ausstellung bietet dort einen Rundgang durch eine fast 800-jährige Geschichte und Kulturgeschichte Ost- und Westpreußens und widmet sich den Menschen, die dieses Land einst bevölkerten. Gleich zu Beginn werden Flucht und Vertreibung thematisiert - u. a. stellt die Künstlerin Erica Durban anhand von eigenen Erlebnissen die Leiden der Menschen in einer Grafikserie eindrucksvoll dar. Neben den bedeutendsten Stationen in der Geschichte Ost- und Westpreußens ruft die Ausstellung auch die Erinnerung an Künstler wie beispielsweise den westpreußischen Schriftsteller Max Halbe wach, dessen 1893 erschienenes Bühnenstück "Jugend" neben Gerhard Hauptmanns Werk "Die Weber" zum erfolgreichsten Drama des deutschen Naturalismus wurde.


Bild Vitrinen
Ausstellungsvitrinen zum Königsberger Tiergarten

Quellen:
  • Michael Henker (Hg.): Die Heimatsammlungen der Sudeten- und Ostdeutschen in Bayern. München 2009, S. 83.


Fotografien:

  • Michael Henker (Hg.): Die Heimatsammlungen der Sudeten- und Ostdeutschen in Bayern. München 2009, S. 83.


HINWEIS

Das BKGE verfügt nicht über ein Archiv oder personenbezogene Dokumente. Für konkrete Anfragen, etwa zu bestimmten Personen und ihren Biographien oder zu Dokumenten wie Ortsplänen, Kirchenbüchern und historischen Fotografien, möchten wir Sie bitten, sich direkt an die Betreuer/innen der jeweiligen Heimatsammlungen zu wenden.
Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa
Johann-Justus-Weg 147a | 26127 Oldenburg
Telefon: +49 441 96 19 5-0 | Fax: +49 441 96 19 5-33 | E-Mail: bkge@bkge.uni-oldenburg.de