Sammlungen nach Herkunftsgebieten

Ottmachauer Heimatstube

Ottmachauer Heimatstube

im Rathaus Peine
Kantstr. 5
31224 Peine
Telefon: 05171/49259
Email: info(Klammeraffe)stadt-peine.de


Öffnungszeiten
Montag und Dienstag von 8:00 - 16:00 Uhr
Mittwoch von 8:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag von 8:00 - 16:00 Uhr
Freitag von 8:00 - 12:00 Uhr
1. Samstag im Monat von 10:00 - 13:00 Uhr


Die Stadt Peine übernahm 1955 eine Patenschaft für die ehemaligen Bewohner von Ottmachau. Die 1948 gegründete Heimatgemeinschaft Ottmachau zeigte zunächst kleinere Ausstellungen in der Stadtbücherei Peine, bevor die Heimatsammlung 1985 in eigene Räume zog. Seit der Neugestaltung der Sammlung 1990 befindet sie sich im Rathaus Peine.


Bild Ausstellung



Die Ausstellung im Rathaus ist ansprechend umgesetzt. In mehreren Vitrinen werden Aspekte der Kultur- und Wirtschaftsgeschichte von Ottmachau gezeigt: So geht es um die Entwicklung von handwerklichen und industriellen Betrieben vom 19. Jahrhundert bis 1945 oder die Veränderungen durch den von 1928 bis 1933 bei Ottmachau angelegten größten Stausee Deutschlands. Die Themen werden durch reichhaltiges Bildmaterial, insbesondere Fotografien zu einzelnen Persönlichkeiten wie ehemalige Lehrer, Pfarrer oder Bürgermeister des Ortes präsentiert.


Fotografien


Die Architektur der Stadt Ottmachau [heute Otmuchów in Polen] wird durch rund 40 großformatige Fotos von Gebäuden und Plätzen sowie durch eine Anzahl von Grafiken und Ölbildern veranschaulicht. Erhalten geblieben sind einige Andenken aus Keramik, die von dem hohen Freizeitwert der Region zeugen, wie z.B. Kuchenteller aus dem Strandbad Ottmachau. Typische Alltagsgegenstände zeugen vom Leben in Ottmachau wie z.B. ein Körbchen aus der Spankorbfabrik Haase, aber auch einige wenige Textilien wie seidene Täschchen und eine Taufdecke von ca. 1900. Ergänzt wird die Sammlung durch die Aufnahme einzelner Nachlässe.


Bild Urkunde
Die Urkunde der Patenschaft der Stadt Peine für die Stadt Ottmachau von 1955



Quellen:

  • Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport (Hrsg.): Dokumentation der Heimatsammlungen von Flüchtlingen, Vertriebenen und Aussiedlern in Niedersachsen. Oldenburg 2012, S. 132f.
  • Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e. V.: Projekt "Erfassung und Dokumentation des Kulturguts der Heimatsammlungen und Heimatstuben in Niedersachsen 2008/2009", im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Integration.
  • Projekt "Schlesische Heimatstuben in der Bundesrepublik Deutschland" des Schlesischen Museums zu Görlitz. 2000/2007. Online in Internet: URL: http://www.schlesisches-museum.de/hst/ [Stand 13.08.2008].

Fotografien:

  • Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e. V.: Projekt "Erfassung und Dokumentation des Kulturguts der Heimatsammlungen und Heimatstuben in Niedersachsen 2008/2009", im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Integration.

HINWEIS

Das BKGE verfügt nicht über ein Archiv oder personenbezogene Dokumente. Für konkrete Anfragen, etwa zu bestimmten Personen und ihren Biographien oder zu Dokumenten wie Ortsplänen, Kirchenbüchern und historischen Fotografien, möchten wir Sie bitten, sich direkt an die Betreuer/innen der jeweiligen Heimatsammlungen zu wenden.
Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa
Johann-Justus-Weg 147a | 26127 Oldenburg
Telefon: +49 441 96 19 5-0 | Fax: +49 441 96 19 5-33 | E-Mail: bkge@bkge.uni-oldenburg.de