Sammlungen nach Herkunftsgebieten

Trebnitz - Heimatstube

Heimatstube Trebnitz (aufgelöst)

Die Heimatstube entstand Anfang der 1960er-Jahre im alten Kreishaus, nachdem der Landkreis Goslar bereits 1951 die Patenschaft für die Trebnitzer übernommen hatte. Seit 2000 besteht eine Partnerschaft mit dem Landkreis Trebnitz. Das Archiv und die Bibliothek der Heimatgruppe befanden sich in einem Kellerraum des neuen Kreishauses. Dort hingen auch historische Fotos an den Wänden und einige Exponate, u.a. eine Schiefertafel mit einer Abbildung von Trebnitz, wurden präsentiert. Der Band Trebnitz / Trzebnica aus dem polnischsprachigen „Historischen Atlas der polnischen Städte“ (2003) verknüpft Vergangenheit und Gegenwart. Die eigentliche Ausstellung von diversen Erinnerungsstücken fand sich in einer Vitrine im Foyer des neuen Kreishauses und war während der Öffnungszeiten frei zugänglich. Erwähnenswert sind hier die silberne Taufschale aus der Kirche in Lossen und die repräsentative Altarbibel aus der evangelischen Kirche in Blücherthal. Eine umfangreiche Sammlung von alten Ansichtskarten existiert im Umfeld der Heimatgruppe. Die Geschichte der Heimatgruppe und der Heimattreffen ist im Archiv in Wort und Bild dokumentiert.

Bild Tafel
Schiefertafel „Gruß aus Trebnitz“



 

Aktualisiert: 17.03.2020



Quellen:

  • Barbara Magen (Hg.): Heimaterinnerungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Ein Projekt zur Zukunft der niedersächsischen Heimatsammlungen aus den historisch ostdeutschen Gebieten Schriftenreihe des Museumsverbandes Niedersachsen und Bremen 4). Hannover 2019.
  • Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport (Hrsg.): Dokumentation der Heimatsammlungen von Flüchtlingen, Vertriebenen und Aussiedlern in Niedersachsen. Oldenburg 2012, S. 88.
  • Informationen Haus Schlesien vom 30.06.2011.
  • Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e. V.: Projekt "Erfassung und Dokumentation des Kulturguts der Heimatsammlungen und Heimatstuben in Niedersachsen 2008/2009", im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Integration.
  • Projekt "Schlesische Heimatstuben in der Bundesrepublik Deutschland" des Schlesischen Museums zu Görlitz. 2000/2007. Online in Internet: URL: http://www.schlesisches-museum.de/hst/dateien/Adressen.pdf [Stand: Oktober 2007].
  • Wolfgang Kessler: Ostdeutsches Kulturgut in der Bundesrepublik Deutschland. Ein Handbuch der Sammlungen, Vereinigungen und Einrichtungen mit ihren Beständen. Hg. von der Stiftung Ostdeutscher Kulturrat (OKR). München 1989, S. 297.

Fotografien:

  • Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e. V.: Projekt "Erfassung und Dokumentation des Kulturguts der Heimatsammlungen und Heimatstuben in Niedersachsen 2008/2009", im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Integration.

HINWEIS

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