Sammlungen nach Herkunftsgebieten

Striegau

Heimatstube Striegau

1966–2007 im Burgmannshof (Kreis-/Heimatmuseum) in Lübbecke

Wegen Aufgabe des nur angepachteten Gebäudes bot die Stadt Lübbecke an, alle Sammlungsstücke in das Stadtarchiv zu übernehmen. Durch Vertrag vom 1. Juni 2007 übereignete die Bundesheimatgruppe Striegau Stadt und Land e.V. ihr den gesamten Inhalt der Heimatstube.


Seit 2007

Bild Vitrine

Striegauer Sammlung

2 Vitrinen mit Erinnerungsstücken
im Museum der Stadt Lübbecke
Am Markt 3
32312 Lübbecke

Öffnungszeiten
Montag geschlossen
Dienstag von 10:00 bis 20:00 Uhr
Mittwoch von 11:00 bis 18:00 Uhr
Donnerstag, Freitag von 11:00 bis 13:00 und 14:30 bis 18:00 Uhr


Akten, Bücher, Drucksachen, Karten u. a.

im Stadtarchiv Lübbecke
Wiehenweg 33
32312 Lübbecke


Öffnungszeiten

Montag – Donnerstag von 8:00 bis 11:30 Uhr
und nach Vereinbarung


Kontakt - Museum und Stadtarchiv

Christel Droste
Tel.: 05741 / 232034
Fax: 05741 / 232035
E-Mail: c.droste(Klammeraffe)luebbecke.de


Informationen zur Bundesheimatgruppe
Internet: http://www.bhgstriegau.keepfree.de
Kontakt: BHG-Striegau(Klammeraffe)web.de oder Horst Aschenbach, h-aschenbach(Klammeraffe)gmx.de Tel. 04171 / 68123

Die Stadt Striegau [Strzegom] ist eine Gründung der schlesischen Herzöge in der Nähe einer älteren slawischen Siedlung. Sie diente im Mittelalter neben Jauer und Schweidnitz als Sperrfestung gegen die Gebirgspässe und als Schutz der an den Sudeten entlang führenden Straße. Die St. Peter - Paul - Kirche, im 13. und 14. Jahrhundert erbaut, gehörte zu den stattlichsten Pfarrkirchen Schlesiens.
Große Bedeutung hatte in Striegau bis zum 30jährigen Kriege die Tuchmacherei und Leinwandweberei. Striegauer Tuche wurden bis nach Venedig geliefert. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Steinindustrie (Granit- und Basaltbrüche) zum Haupterwerbszweig, in den Gründerjahren (nach 1871) kamen Stuhlfabrik, Malzfabrik, Mühlenwerke und Maschinenfabriken hinzu.
Die Stadt Striegau ist Geburtsort des spätbarocken Lyrikers Johann Christian Günther (1695-1723).

Bild Vitrine


Zum Sammlungsbestand in Lübbecke zählen neben archäologischen Funden, Münzen und Notgeld auch Gemälde und Grafiken, Porzellan sowie einige Textilien. Hervorzuheben ist die Fahne der Friseur- und Perückenmacher-Innung von 1925 und das Fragment einer Urkunde aus dem 18. Jahrhundert.

 



Quellen:

  • Projekt "Dokumentation der Heimatstuben" am Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf, in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft "Ostdeutscher Museen, Heimatstuben und Sammlungen", gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen 2009.
  • Informationen der BHG Striegau Stadt und Land e.V. [Stand: 24.06.2010].
  • Projekt "Schlesische Heimatstuben in der Bundesrepublik Deutschland" des Schlesischen Museums zu Görlitz. 2000/2007. Online in Internet: URL: http://www.schlesisches-museum.de/hst/ [Stand: 13.10.2008].

Fotografien:
  • Projekt "Dokumentation der Heimatstuben" am Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf, in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft "Ostdeutscher Museen, Heimatstuben und Sammlungen", gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen 2009.


HINWEIS

Das BKGE verfügt nicht über ein Archiv oder personenbezogene Dokumente. Für konkrete Anfragen, etwa zu bestimmten Personen und ihren Biographien oder zu Dokumenten wie Ortsplänen, Kirchenbüchern und historischen Fotografien, möchten wir Sie bitten, sich direkt an die Betreuer/innen der jeweiligen Heimatsammlungen zu wenden.
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