Sammlungen nach Herkunftsgebieten

Schreiberhauer Heimatstube

Heimatstube Schreiberhau

im Museum in der Remise
Forstwiese 5
38677 Bad Harzburg
 

Kontakt
Stadtverwaltung Bad Harzburg
Servicebüro
Forstwiese 5
38677 Bad Harzburg
Tel:  05322 / 74120
E-mail: ralf.otte@stadt-bad-harzburg.de

 

Öffnungszeiten
Mi 10:00 bis 13:00 Uhr (Führungen möglich)
So 14:30 bis 16:30 Uhr
Eintritt frei



Die Stadt Bad Harzburg unterhält seit 1995 eine Städtepartnerschaft mit dem heutigen Szklarska Poręba, ehemals Schreiberhau. Bereits seit 1950 bestand ein Patenschaftschaftsverhältnis. 1956 wurde auf Initiative des Kurdirektors Heinrich Rohkamm, der Kurdirektor in Schreiberhau gewesen war, die erste Heimatstube im Rathaus eingerichtet. Schreiberhauwar ein heilklimatischer Kurort und ein touristisches Zentrum, entsprechendesWerbematerial ist in der Heimatstube zu sehen. Einen Eindruck von der Region im Riesengebirge vermitteln die gut 100 Fotos (Dias) der Fotografin Marianne Waltingojer. Sie sind in der alten Remise zu sehen, in der die Schreiberhauer Stube heute zusammen mit dem Städtischen Museum untergebracht ist.

Bild Rucksack
Fotoleporello "Das Riesengebirge im Rucksack"


Unter den ca. 120 Büchern aus verschiedenen Sparten und Jahrhunderten sticht ein Gedichtband aus dem 18. Jahrhundert hervor, der vermutlich von Graf Schaffgotsch zusammengestellt wurde. Die Sammlung von Kristall aus der Josephinenhütte istebenso bemerkenswert wie ein Reinkartenatlas zur Grundsteuerverwaltung, ein Lederfolioband mit Kartenmaterial von 1774–1800 und 27 Blatt (67,5 cm x 50 cm) von Schreiberhau (1865). Außerdem gibt es 17 aus dem Gedächtnis handgefertigte Ortsteilkarten aus den 1950er-Jahren mit den Namen der Hausbesitzer. Eine umfassende Gemälde- und Grafiksammlung kann zu großen Teilen ausgestellt werden. Sehr dekorativ sind einige reich bestickte Trachtenhauben.

 

Schild
Werbeschild für den Klimakurort Schreiberhau

 

Aktualisiert: 30.3.2020


Quellen:

  • Barbara Magen (Hg.): Heimaterinnerungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Ein Projekt zur Zukunft der niedersächsischen Heimatsammlungen aus den historisch ostdeutschen Gebieten Schriftenreihe des Museumsverbandes Niedersachsen und Bremen 4). Hannover 2019.
  • Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport (Hrsg.): Dokumentation der Heimatsammlungen von Flüchtlingen, Vertriebenen und Aussiedlern in Niedersachsen. Oldenburg 2012, S. 42f.
  • Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e. V.: Projekt "Erfassung und Dokumentation des Kulturguts der Heimatsammlungen und Heimatstuben in Niedersachsen 2008/2009", im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Integration.
  • Projekt "Schlesische Heimatstuben in der Bundesrepublik Deutschland" des Schlesischen Museums zu Görlitz. 2000/2007. Online in Internet: URL: http://www.schlesisches-museum.de/hst/ [Stand: 13.10.2008].

Fotografien:

  • Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e. V.: Projekt "Erfassung und Dokumentation des Kulturguts der Heimatsammlungen und Heimatstuben in Niedersachsen 2008/2009", im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Integration.

HINWEIS

Das BKGE verfügt nicht über ein Archiv oder personenbezogene Dokumente. Für konkrete Anfragen, etwa zu bestimmten Personen und ihren Biographien oder zu Dokumenten wie Ortsplänen, Kirchenbüchern und historischen Fotografien, möchten wir Sie bitten, sich direkt an die Betreuer/innen der jeweiligen Heimatsammlungen zu wenden.
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