Sammlungen nach Herkunftsgebieten

Schloßberg (Pillkallen) - Heimatstube

Heimatstube Schloßberg (Pillkallen)

Rote-Kreuz-Straße 6
21423 Winsen / Luhe


Kontakt

Tel.: 04171/2400
Fax: 04171/2424
E-Mail: Pillkaller@aol.com  
Internet: kreisgemeinschaftschlossberg.jimdofree.com
Facebook: Kreisgemeinschaft Schloßberg Ostpreußen
Instagram: kgschlossberg

 
Öffnungszeiten
nach telefonischer Absprache
Montag, Mittwoch und Freitag
8:00 bis 13:00 Uhr


1954 übernahm der Landkreis Harburg mit seiner Kreisstadt Winsen (Luhe) die Patenschaft für den Kreis Schloßberg. 1974 wurden der Kreisgemeinschaft Räume in der ehemaligen Landwirtschaftsschule in Winsen (Luhe) für ihre seit den späten 1940er Jahren zusammengetragenen Materialien zur Verfügung gestellt. Später folgte innerhalb des Gebäudes ein Umzug. Die Kreisgemeinschaft hat bis heute hier ihre Geschäftsräume und die Heimatstube. Im Juni 2018 wurde die Heimatstube aufwendig renoviert und neu gestaltet. Es wurde Platz für Neues geschaffen, und die vorhandenen Exponate neu aufgestellt.

Bild Ausstellung


Es handelt sich insgesamt um eine sehr umfangreiche Sammlung, die sich über zahlreiche Bereiche erstreckt: Modelle von Kirchen und Höfen, Grafiken, Bibeln, Keramik, Kleidungsstücke, Schmuckstücke, Handarbeiten unterschiedlichster Art, Handtücher, Bett- und Tischwäsche mit den typischen Mustern der ostpreußischen Webkunst, Fluchtgepäck, Feld- und Handwerksgeräte, Landkarten sowie Archivalien und Fotomaterial. Besonders erwähnenswert sind die zahlreichen Stücke Lasdehner Keramik, Bernstein (Bilder, Schmuckstücke, Einzelstücke) und Textilien. Die Provenienz der einzelnen Exponate ist nachvollziehbar.
Der Ort Schloßberg hieß bis 1938 Pillkallen und wurde 1945 Dobrowolsk / Добровольск umbenannt.


Aktualisiert: 30.3.2020



Quellen:

  • Barbara Magen (Hg.): Heimaterinnerungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Ein Projekt zur Zukunft der niedersächsischen Heimatsammlungen aus den historisch ostdeutschen Gebieten Schriftenreihe des Museumsverbandes Niedersachsen und Bremen 4). Hannover 2019.
  • Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport (Hrsg.): Dokumentation der Heimatsammlungen von Flüchtlingen, Vertriebenen und Aussiedlern in Niedersachsen. Oldenburg 2012, S. 161f.
  • Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e. V.: Projekt "Erfassung und Dokumentation des Kulturguts der Heimatsammlungen und Heimatstuben in Niedersachsen 2008/2009", im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Integration.
  • Ostpreußische Landsmannschaft: Gesamtverzeichnis der ostpreußischen Heimatstuben vom 23.04.2009. Hamburg 2009.
  • Wolfgang Kessler: Ostdeutsches Kulturgut in der Bundesrepublik Deutschland. Ein Handbuch der Sammlungen, Vereinigungen und Einrichtungen mit ihren Beständen. Hg. von der Stiftung Ostdeutscher Kulturrat (OKR). München 1989, S. 123.

Fotografie:

  • Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e. V.: Projekt "Erfassung und Dokumentation des Kulturguts der Heimatsammlungen und Heimatstuben in Niedersachsen 2008/2009", im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Integration.

HINWEIS

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