Sammlungen nach Herkunftsgebieten

Weiperter Heimatstuben mit Erzgebirgsschau

Weiperter Heimatstuben mit Erzgebirgsschau

Bild Vitrine

Zum Schießwasen 1
91710 Gunzenhausen
Tel.: 09831/508 109 (Kulturamt)


Öffnungszeiten
nach Vereinbarung

ln der Patenstadt Gunzenhausen wurde 1989 im historischen Fachwerkstadel von 1753 am Schießwasen, neben der Stadthalle gelegen, die "Erzgebirgsschau" mit den "Weiperter Heimatstuben" eröffnet. Die seit 1607 "Königlich Freie Bergstadt" Weipert [Vejprty] war ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert Grenzstation an der Eisenbahnverbindung zwischen Chemnitz und Komotau, was ihren Aufstieg zur bedeutendsten Industriestadt im oberen Erzgebirge förderte.

Bild BergmannWährend die Erzgebirgsschau im  Museumsgebäude überwiegend im Obergeschoß aufgebaut ist, befindet sich die Heimatstube mit Erinnerungsstücken, Relieflandschaften, Klöppelarbeiten, Posamenten, zahlreichen Fotos und einem Tafelbilderbuch in der ersten Etage. Im Eingangsbereich im Parterre ist eine große Schauvitrine mit einer Weihnachtskrippe, hineingestellt in eine erzgebirgische Landschaft mit historischen Gebäuden der Stadt Weipert, zu sehen. Darüber ist die Bebauung der weitverzweigten Stadt bildlich dargestellt. Eine Besonderheit der umfangreichen Heimatsammlung sind die typischen erzgebirgischen Erzeugnisse, insbesondere die handgeschnitzten und zudem elektrisch angetriebenen beweglichen Krippen- und Märcheninszenierungen in der zweiten Etage.



Bild Inszenierung Erzgebirgsschau
Bergwerks- und Märchenszenen in der Erzgebirgsschau


Aktualisiert: 25.6.2020


Quellen:

  • Klaus Mohr (Hg.): Sudetendeutsche Heimatsammlungen von A bis Z. Online in Internet: URL: http://www.sudetendeutsches-archiv.de [Stand: 04.01.2010].
  • Michael Henker (Hg.): Die Heimatsammlungen der Sudeten- und Ostdeutschen in Bayern. München 2009, S. 44f.

Fotografien:

  • Michael Henker (Hg.): Die Heimatsammlungen der Sudeten- und Ostdeutschen in Bayern. München 2009, S. 44f.



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