Sammlungen nach Herkunftsgebieten

Heimatstube Seestadtl

Heimatstube Seestadtl

Mainzer-Tor-Anlage 6
61169 Friedberg (Hessen)


Kontakt

Burkhard Melzer
Tel.: 06652/6701

Stadt Friedberg
Tel.: 06031/88-352
E-Mail: stadt(at)friedberg-hessen.de
Internet: http://www.friedberg-hessen.de


Öffnungszeiten

nach Vereinbarung


Träger
Stadt Friedberg (Hessen) und Heimatbund Seestadtl


1946 wurden ca. 600 Personen aus dem nordböhmischen Seestadtl [tschech.: Ervěnice, das 1964 dem Braunkohlenbergbau weichen musste], nach Hessen vertrieben. 1947 traf sich eine Gruppe von Seestadtlern zum ersten Mal im hessischen Friedberg, wo bald danach der Heimatbund Seestadtl gegründet wurde.
Friedberg übernahm die Patenschaft über die Seestadtler bzw. den Heimatkreis Komotau [tschech.: Chomutov] am 16. Juli 1960 und stellte dem Heimatbund Seestadtl Räumlichkeiten für eine Heimatstube im Alten Rathaus zur Verfügung.

 

Bild Ausstellung
Blick in die Heimatstube

 
Heute befindet sich die Seestadtler Heimatstube, die auch als Büro des Heimatbundes dient, in einem eingeschossigen Nebengebäude des Friedberger Rathauses. Sie enthält eine kleine Bibliothek, schriftliche Unterlagen des Heimatbundes, eine Fotosammlung, Filme. Es werden außerdem gerahmte Bilder und Fotos, gestickte Wappen und Familienstammbäume gezeigt. Auf einem großformatigen Bild sind der Marktplatz und die Kirche von Seestadtl zu sehen. Abgesehen von zwei Holztellern mit Heimaterde bzw. Kohle sind keine weiteren Sachzeugnisse aus der alten Heimat vorhanden.

 

Bild Gemaelde
Ein Gemälde aus der Seestadtler Heimatstube


Friedberg erneuerte den Patenschaftsvertrag über die Seestadtler 1995. Wegen starken Mitgliederschwundes hat sich der Heimatbund Seestadtl zum Ende des Jahres 2012 aufgelöst. Diese Entwicklung wirkt sich auch auf die Heimatstube aus, deren weiterer Bestand noch ungeklärt ist. Die schriftlichen Dokumente des Heimatbundes werden vom Stadtarchiv Friedberg übernommen.


Aktualisiert: 15.5.2020


Quellen:

  Fotografien:

  • Projekt des Hessischen Sozialministeriums und des Hessischen Museumsverbandes [Stand: 07.12.2012].

HINWEIS

Das BKGE verfügt nicht über ein Archiv oder personenbezogene Dokumente. Für konkrete Anfragen, etwa zu bestimmten Personen und ihren Biographien oder zu Dokumenten wie Ortsplänen, Kirchenbüchern und historischen Fotografien, möchten wir Sie bitten, sich direkt an die Betreuer/innen der jeweiligen Heimatsammlungen zu wenden.
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