Sammlungen nach Herkunftsgebieten

Egerländer-Elbogener Heimatmuseum

Egerländer-Elbogener Heimatmuseum (eingelagert)

Bild Raum der Nachkriegszeit

 


Aufgrund von Umbauarbeiten, die im Herbst 2023 abgeschlossen sein sollen, derzeit eingelagert.

Unterdessen wird eine neue Ausstellungskonzeption erarbeitet, um die Sammlung im Gasthaus Adler als selbsterklärende Ausstellung zu zeigen. 
Ursprünglich ausschließlich auf der Kreis Elbogen [Loket] im Egerland konzentriert, für den die Stadt Illertissen seit 1953 die Patenschaft übernommen hat, weitete sich das Sammlungsgebiet der seit 1982 im ehemaligen Gasthaus Adler untergebrachten Heimatstube im Laufe der Zeit auf das gesamte Egerland aus. 2008 konnte das Museum um einen weiteren Raum vergrößert werden. Es präsentierte sich nun in einer kompletten Neuaufstellung in der Hauptstraße 2 in (89257) Illertissen.

Die insgesamt rund 1.500 Exponate wurden drei Themenbereichen zugeordnet: In der Elbogener Stube waren vor allem Fotos und Urkunden aus dem Kreis Elbogen sowie Erzeugnisse der örtlichen Porzellanindustrie ausgestellt, darunter eine Schreibgarnitur, mit der laut Überlieferung Johann Wolfgang von Goethe bei seinem Besuch in Elbogen geschrieben haben soll. Nennenswert sind auch zwei großformatige Rupfengemälde mit Ansichten aus Elbogen.[1] In der Egerländer Stube konnte der Besucher Objekte aus dem gesamten Egerland betrachten - vor allem Egerer, Karlsbader und Unterländer 'Trachten' waren zahlreich vertreten. Ein dritter Raum zeigt exemplarisch Einrichtung und Hausrat in der Nachkriegszeit, um die Situation des Neuanfangs in Deutschland zu veranschaulichen.


Kontakt Egerländer-Elbogen
Emilie Asam
Tel.: 07303/6295
oder
07303/17222
Internet: http://www.illertissen-elbogen.de/museum/index.htm

 

 
Bild Kinderwagen
Kinderwagen um 1910

 



Aktualisiert: 30.3.2022


Quellen:

  • Klaus Mohr (Hg.): Sudetendeutsche Heimatsammlungen von A bis Z. Online in Internet: URL: http://www.sudetendeutsches-archiv.de [Stand: 04.01.2021].
  • Michael Henker (Hg.): Die Heimatsammlungen der Sudeten- und Ostdeutschen in Bayern. München 2009, S. 48.
  • Heinrich Kuhn: Sudetendeutsche Heimatsammlungen: Museen, Archive, Galerien, Bibliotheken, Heimatstuben, Privatsammlungen. Hg. vom Sudetendeutschen Archiv. 2. Erw. Neuaufl., München 1985, S. 75f.

 Fotografien:

  • Michael Henker (Hg.): Die Heimatsammlungen der Sudeten- und Ostdeutschen in Bayern. München 2009, S. 48.

 


[1] Rupfengemälde bedeutet, dass auf Rupfen, einem groben Leinwandgewebe aus ungewaschenen Flachs oder Jute gemalt wurde.

 

HINWEIS

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