Sammlungen nach Herkunftsgebieten

Egerländer-Elbogener Heimatmuseum

Egerländer-Elbogener Heimatmuseum

Bild Raum der Nachkriegszeit

Hauptstraße 2
89257 Illertissen

 

Kontakt
Frau Asam
Tel.: 07303/6295
oder
07303/17222 

Internet: http://www.illertissen-elbogen.de/museum/index.htm


Öffnungszeiten
1. Samstag im Monat 
14:00-17:00 Uhr
und nach Vereinabrung


Ursprünglich ausschließlich auf der Kreis Elbogen [Loket] im Egerland konzentriert, für den die Stadt Illertissen seit 1953 die Patenschaft übernommen hat, weitete sich das Sammlungsgebiet der seit 1982 im ehemaligen Gasthaus Adler untergebrachten Heimatstube im Laufe der Zeit auf das gesamte Egerland aus. 2008 konnte das Museum um einen weiteren Raum vergrößert werden. Es präsentiert sich nun in einer kompletten Neuaufstellung.

Die insgesamt rund 1.500 Exponate werden drei Themenbereichen zugeordnet: In der Elbogener Stube sind vor allem Fotos und Urkunden aus dem Kreis Elbogen sowie Erzeugnisse der örtlichen Porzellanindustrie ausgestellt, darunter eine Schreibgarnitur, mit der laut Überlieferung Johann Wolfgang von Goethe bei seinem Besuch in Elbogen geschrieben haben soll. Nennenswert sind auch zwei großformatige Rupfengemälde mit Ansichten aus Elbogen.[1] In der Egerländer Stube kann der Besucher Objekte aus dem gesamten Egerland betrachten - vor allem Egerer, Karlsbader und Unterländer 'Trachten' sind zahlreich vertreten. Ein dritter Raum zeigt exemplarisch Einrichtung und Hausrat in der Nachkriegszeit, um die Situation des Neuanfangs in Deutschland zu veranschaulichen.

 
Bild Kinderwagen
Kinderwagen um 1910

 



Aktualisiert: 9.6.2020


Quellen:

  • Klaus Mohr (Hg.): Sudetendeutsche Heimatsammlungen von A bis Z. Online in Internet: URL: http://www.sudetendeutsches-archiv.de [Stand: 04.01.2010].
  • Michael Henker (Hg.): Die Heimatsammlungen der Sudeten- und Ostdeutschen in Bayern. München 2009, S. 48.
  • Heinrich Kuhn: Sudetendeutsche Heimatsammlungen: Museen, Archive, Galerien, Bibliotheken, Heimatstuben, Privatsammlungen. Hg. vom Sudetendeutschen Archiv. 2. Erw. Neuaufl., München 1985, S. 75f.

 

Fotografien:

  • Michael Henker (Hg.): Die Heimatsammlungen der Sudeten- und Ostdeutschen in Bayern. München 2009, S. 48.

 



[1] Rupfengemälde bedeutet, dass auf Rupfen, einem groben Leinwandgewebe aus ungewaschenen Flachs oder Jute gemalt wurde.

 

HINWEIS

Das BKGE verfügt nicht über ein Archiv oder personenbezogene Dokumente. Für konkrete Anfragen, etwa zu bestimmten Personen und ihren Biographien oder zu Dokumenten wie Ortsplänen, Kirchenbüchern und historischen Fotografien, möchten wir Sie bitten, sich direkt an die Betreuer/innen der jeweiligen Heimatsammlungen zu wenden.
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