Sammlungen nach Herkunftsgebieten

Buchauer Heimatstube

Buchauer Heimatstube (aufgelöst)

Die Stadt Buchau [Bochov], am alten Handelsweg von Prag nach Elbogen gelegen, stand im Mittelpunkt der 1964 in Pappenheim eröffneten Heimatstube, die 2014 an die Stiftung Sudetendeutsches Museum in München abgegeben wurde. Bereits 1953 hatte Pappenheim im Altmühltal die Patenschaft über ihre heimatvertriebenen Neubürger aus Buchau übernommen. Neben Dokumenten zur Stadt Buchau im ehemaligen Kreis Luditz, zu ihren Bürgern und zur Vertreibung enthält die Sammlung Objekte, die an ehemals wichtige Erwerbszweige wie die Buchauer Schuhmanufakturen und die örtliche Porzellan- und Kartonagefabrik erinnern.

 

Bild Sauciere
Sauciere aus einem 24-teiligen Speiseservice der Buchauer Porzellanfabrik Plass u. Rosender, um 1910

 

 

Bild Krippe Detail
Weihnachtskrippe aus Buchau von 1930 - Detail Fassaden


Aktualisiert: 20.4.2020


Quellen:

  • Segen für die neuen Buchauer Stuben. In: Pappenheimer Skribent. 11.09.2009. Online in Internet: http://www.pappenheim-aktuell.info/index.php?option=
    com_content&task=view&id=1484&Itemid=156
      [Stand: 08.01.2010].
  • Klaus Mohr (Hg.): Sudetendeutsche Heimatsammlungen von A bis Z. Online in Internet: URL: http://www.sudetendeutsches-archiv.de [Stand: 04.01.2010].
  • Michael Henker (Hg.): Die Heimatsammlungen der Sudeten- und Ostdeutschen in Bayern. München 2009, S. 84.
  • Heinrich Kuhn: Sudetendeutsche Heimatsammlungen: Museen, Archive, Galerien, Bibliotheken, Heimatstuben, Privatsammlungen. Hg. vom Sudetendeutschen Archiv. 2. Erw. Neuaufl., München 1985, S. 60-62.



Fotografien:

  • Michael Henker (Hg.): Die Heimatsammlungen der Sudeten- und Ostdeutschen in Bayern. München 2009, S. 84.

HINWEIS

Das BKGE verfügt nicht über ein Archiv oder personenbezogene Dokumente. Für konkrete Anfragen, etwa zu bestimmten Personen und ihren Biographien oder zu Dokumenten wie Ortsplänen, Kirchenbüchern und historischen Fotografien, möchten wir Sie bitten, sich direkt an die Betreuer/innen der jeweiligen Heimatsammlungen zu wenden.
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