Sammlungen nach Herkunftsgebieten

Biliner Heimatstuben

Biliner Heimatstuben

Bild Glas

Heimatkreisverein Bilin e.V.
Grießweg 8
88486 Kirchberg a.d.Iller

Kontakt
Josef Liebscher
Tel.: 07354/1290
E-Mail: j.liebscher-hkv-bilin@t-online.de
Internet: http://www.heimatkreis-bilin.de/


Öffnungszeiten
nach Vereinbarung

Die Patenstadt Gerolzhofen stellte 1993 dem Heimatkreisverein Bilin im Gebäude der Volkshochschule Räumlichkeiten für die Präsentation seiner Sammlung zur Verfügung.
Bilin [Bílina] im nordwestlichen böhmischen Mittelgebirge zwischen den Städten Brüx und Teplitz gelegen, war vor allem im 19. Jahrhundert aufgrund seines alkalischen Sauerbrunnens, der bei Krankheiten der Atmungs- und Verdauungsorgane und bei Nierenleiden seine Heilwirkung zeigte, ein beliebter Badeort Johann Wolfgang von Goethe weilte mehrmals in Bilin, ebenso Alexander von Humboldt und Ludwig van Beethoven. Zahlreiche Objekte in den Biliner Heimatstuben erinnern an die von Deutschen bewohnten Gemeinden der böhmischen Stadt Bilin mit ihrem Kurbetrieb, ebenso wie an die Arbeit in den Braunkohlebergwerken in der Umgeburg von Bilin. Auf insgesamt 200 qm sind außerdem zahlreiche persönliche Andenken an die ehemalige Heimat ausgestellt. Eine Einrichtung des Heimatkreisvereins Bilin ist das "Institutum Bilinense", welches seinen Sitz ebenfalls in den Heimatstuben des Vereins hat. Zu seinen Aufgaben gehört vor allem die Förderung der heimatkundlichen Forschung in und um Bilin.


Bild Blick in die Heimatstuben

 

Aktualisiert: 17.4.2020


Quellen:

  • Klaus Mohr (Hg.): Sudetendeutsche Heimatsammlungen von A bis Z. Online in Internet: URL: http://www.sudetendeutsches-archiv.de [Stand: 04.01.2010].
  • Michael Henker (Hg.): Die Heimatsammlungen der Sudeten- und Ostdeutschen in Bayern. München 2009, S. 42.
  • Heinrich Kuhn: Sudetendeutsche Heimatsammlungen: Museen, Archive, Galerien, Bibliotheken, Heimatstuben, Privatsammlungen. Hg. vom Sudetendeutschen Archiv. 2. Erw. Neuaufl., München 1985, S. 34f.

 


Fotografien:

  • Michael Henker (Hg.): Die Heimatsammlungen der Sudeten- und Ostdeutschen in Bayern. München 2009, S. 42.



HINWEIS

Das BKGE verfügt nicht über ein Archiv oder personenbezogene Dokumente. Für konkrete Anfragen, etwa zu bestimmten Personen und ihren Biographien oder zu Dokumenten wie Ortsplänen, Kirchenbüchern und historischen Fotografien, möchten wir Sie bitten, sich direkt an die Betreuer/innen der jeweiligen Heimatsammlungen zu wenden.
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