Sammlungen nach Herkunftsgebieten

Lüben - Heimatstube

Heimatstube Lüben

Blick in die Heimatstube mit Trachtenfiguren

im Günter-Leifheit-Kulturhaus
Obertal 9a
56377 Nassau

Trägerschaft:
Heimatkreisbetreuung Lüben und Rhein-Lahn-Kreis

Öffnungszeiten
zurzeit nicht zugänglich
sonst: Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr
(offizielle Öffnungszeiten des Kulturhauses) oder
nach Absprache mit Herrn Keul
(Touristik im Nassauer Land, Tel.: 02604/952523)


Die Heimatstube Lüben wurde etwa 1960 gegründet. Die Räumlichkeiten im Museumssaal des Günter-Leifheit-Kulturhauses stellen der Patenkreis und die Stadt Nassau zur Verfügung. Die Sammlung enthält Bücher, Chroniken, Karten, Archivalien, Fotografien, Trachten und Gegenstände des Haushalts. Einige Ölgemälde, Grafiken und Landkarten schmücken die Wände. Historisch besonders bedeutsam sind zwei Urbare des Rittergutes Braunau.

Seit dem Jahr 2000 besteht eine deutsch-polnische kommunale Freundschaft des Rhein-Lahn-Kreises mit der Stadt Lüben [Lubin], die auf die langjährige Patenschaft des Unterlahnkreises – seit 1969 des Rhein-Lahn-Kreises – über den Heimatkreis Lüben zurückgeht. Diese Organisation der Heimatvertriebenen, die seit 1956 im zweijährigen Turnus ihre Treffen im Kreisgebiet veranstaltet, ist in die kommunale Freundschaft integriert.




Quellen:

  • Dokumentation der Heimatsammlungen in Deutschland. Ein Projekt am Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Oldenburg, 2008-2012.
  • Informationen aus dem Haus Schlesien - Projekt Unterstützung der schlesischen Heimatstuben [Stand: 22.11.2010].
  • Projekt "Schlesische Heimatstuben in der Bundesrepublik Deutschland" des Schlesischen Museums zu Görlitz. 2000/2007. Online in Internet: URL: http://www.schlesisches-museum.de/hst/ [Stand: 13.10.2008].

Fotografien:

  • Dokumentation der Heimatsammlungen in Deutschland. Ein Projekt am Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Oldenburg, 2008-2012.


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