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Archivführer Stettin

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Begriff: Verwaltung des Provinzialverbandes

3 Bestände:

289

0183 Verwaltung des Provinzialverbandes (Rep. 60e, Związek Samorządu Prowincji Pomorskiej)

1800–1944; 432 AE, 8,4 lfm.

Der Provinzialverband Pommern wurde 1875 als Selbstverwaltungsorganisation eingesetzt, um mit der Staatsverwaltung zusammenzuarbeiten. Dem geltenden Recht entsprechend wurde der Provinzialverband als Korporation der Selbstverwaltungsorgane in der Provinz Pommern verstanden. Ihm verbunden waren der Provinziallandtag und der Provinzialausschuß. Die größten Kompetenzen aller Selbstverwaltungsorgane hatte faktisch der Landtag. Dagegen war der Provinzialausschuß nur ausführende Behörde. Der Aufgabenbereich des Provinzionalverbands beschränkte sich auf Fragen von Straßen- und Brückenbau und -reparatur, Meliorationen sowie auf eine weit verstandene Armen- und Krankenbetreuung (für Geisteskranke, Blinde und Taubstumme). Zu den vom Verband überwachten Einrichtungen gehörten u. a. die Armenanstalten in Ueckermünde und Neustettin, Arbeitshäuser in Stralsund und Greifswald, das Waisenhaus in Stargard, Krankenhäuser in Stettin und Treptow a. T., Irrenanstalten in Ueckermünde, Rügenwalde, Stralsund und Greifswald, das Hebammeninstitut in Stettin, das Blindenhaus in Stettin-Torney sowie Häuser für Blinde in Stettin und Köslin. Außerdem überwachte der Provinzialverband die Verwaltung des Straßenbaus, Feuerversicherungen, den Meliorationsfonds sowie schließlich die Provinzialsparkasse.

Die Akten des pommerschen Provinzialverbands wurden in fünf Partien vom Stettiner Archiv übernommen. Der erste Zugang war 1927 (über 150 AE), weitere Zugänge erfolgten in den Jahren 1936, 1940, 1941 (rund 60 AE) und 1943 (rund 500 AE). Die genannten Archivalien befanden sich bis 1945 in Stettin, wo sie am Ende des Zweiten Weltkriegs teilweise zerstreut wurden. Die erhaltenen Faszikel wurden von polnischen Archivaren sichergestellt und den Beständen des Stettiner Archivs einverleibt. Im Landesarchiv Greifswald: Rep. 54, Provinzialverband von Pommern, 1438 AE, 9,3 lfm., aus den Jahren [1826] 1873–1946. Das Stettiner Archiv besitzt einen Mikrofilm des in Greifswald aufbewahrten Bestands.

Inhalt

I Selbstverwaltung

Allgemeine Verwaltung, Armenfürsorge in Pommern, Geisteskranke, Vorbereitung von Betreuungsanstalten und Krankenhäusern für Geisteskranke, Fonds für Arme und Behinderte, Salzlager, Grundstücke im Stettiner Oberwieck, Feuersicherung des früheren Proviantlagers, aus den Jahren 1803–1876, 23 AE.

Anstalt Rügenwalde, Verordnungen und Instruktionen, Vorbereitung der Anstalt für Geisteskranke, Kosten von Bau, Umbau und Reparatur, Verwaltung, Direktor, medizinisches Personal, Dienstwohnungen, Krankenhausgrundstück, aus den Jahren 1830–1930, 32 AE.

Anstalt Neustettin, Dienstanweisungen, Bau und Ausbau der Armenanstalt, Kassenrevisionen, Verwaltung, geistliche Betreuung, Beschäftigung eines Lehrers, Streit um Grundstücke im Besitz der Anstalt, Pacht von Fischfang und Land, Bau eines neuen Krankenhauses, Verkauf von Land im Besitz der Anstalt, Organist, aus den Jahren 1818–1937, 41 AE.

Anstalt Ueckermünde, Instruktionen, Beamte, Bau, Ausbau und Reparatur der Armenanstalt, Rechnungen für ausgeführte Bauarbeiten, Reorganisation der Anstalt, Grundstückskauf für Bauzwecke, Haushaltspläne, Wohnhaus für den Direktor, Bau eines Wohngebäudes, aus den Jahren 1800–1929, 25 AE.

Taubstummenschulen, Gründung und Auflösung von Taubstummenschulen in verschiedenen Orten, Ärzte und medizinisches Personal, Verwaltung, Grundstücke im Besitz der Schule, Anstalten für Geisteskranke, Dienstanweisungen, aus den Jahren 1833–1922, 37 AE.

Besamung, Verordnungen und Vorschriften zur Hengstzucht in Pommern, aus den Jahren 1879–1899, 4 AE.

Hilfe für demobilisierte Soldaten, Umsiedler aus den verlorenen Gebieten, Betreuung von Kriegs- und Zivilgefangenen, Kriegsschäden, Einrichtung eines Sammellazaretts, Reservelazarett, Betreuung von entlassenen Offizieren, Rotes Kreuz, Kriegszeitungen, Ansiedlung von Kriegsgeschädigten, aus den Jahren 1915–1930, 25 AE.

Finanzen, Verordnungen und Vorschriften, Provinzialsteuern, Kreditinstitute, Haushalt von Provinz und Kreisen, Banken, Vereine, aus den Jahren 1833–1943, 19 AE.

Hebammeninstitut, Haushaltspläne, Organisation und Tätigkeit des Stettiner Hebammeninstituts, Hebammenkurse, neues Institutsgebäude, Rechnungen, Bau und Reparatur des St. Georgs- und des St. Peters-Krankenhauses, aus den Jahren 1811–1920, 21 AE.

Kultur, Museum, Schule für Kunstweberei, Volksbibliotheken und fahrende Bibliotheken, Denkmäler, Vereine, Landesmuseum, aus den Jahren 1887–1944, 8 AE.

Berichterstattungswesen, Umbau und Inventar des Gebäudes des Provinzialverbandes (Landhaus), Landkauf, Rechtsstreitigkeiten, Vorbestraftenregister, Listen von Steuerzahlern, Statistik, Verwaltungsberichte, aus den Jahren 1833–1934, 21 AE.

II Provinziallandtage

Personalien, Wahl des Direktors und der Mitglieder des Ausschusses, Private Ritterbank, Berechnung und Rückzahlung von Reisekosten und Diäten der Deputierten von Kommunallandtagen, Beamte und ihre Entlohnung, Einberufung von Selbstverwaltungsbeamten zur Armee, Verordnungen, Vorschriften, Uniformen, Personalakten, aus den Jahren 1825–1876, 21 AE.

Streitigkeiten, Kompensation von Kriegsschulden, Prozesse um Holz, Beschwerden und Denunziationen in Sachen Holzhandel, aus den Jahren 1823–1845, 10 AE.

Fürsorgeverwaltung, Verordnungen und Vorschriften, Armenverwaltung, Kreisfürsorgeverwaltungen, Tätigkeitsberichte und Kontrolle der Landesarmenhäuser in Neustettin und Ueckermünde, Ausbau, Reparatur und Ausstattung beider Anstalten, Eigentumsansprüche auf Grundbesitz, Dienstanweisungen für die Mitarbeiter, Vorwerke, Herumtreiber, Haushaltspläne der Landesarmenkasse, Armenfonds, Finanzaufsicht, Haushalte der Anstalten in Neustettin und Ueckermünde, aus den Jahren 1827–1877, 55 AE.

Besserungsanstalten, Organisation und Tätigkeit der Besserungsanstalten für Kinder und Jugendliche in verschiedenen Ortschaften, aus den Jahren 1829–1876, 19 AE.

Finanzen, Berichte und Revisionen der Provinzialsparkasse, Anträge, Wahlen von Mitgliedern des Sparkassenvorstands, Diäten und Reisekosten, Seidenraupenzucht, Diakonissenhaus in Bad Polzin, aus den Jahren 1851–1876, 8 AE.

Feuerversicherungsgesellschaften, Verordnungen und Vorschriften, Revisionen der Ordnungen, Verwaltung, Rechnungen und ihre Revision, Auszahlungen von Entschädigungen, Versicherungen, Prämien, Konzessionen zur Gründung von Feuerversicherungen, Wahlen zu den Gremien der Gesellschaften, Beamte, Verwaltung der Zentralkasse, Tätigkeitsberichte, aus den Jahren 1827–1876, 49 AE.

Verzeichnisse ausgezahlter Entschädigungen, Entschädigungen für Feuerverluste, Sitzungsprotokolle des Landtags, Rücktritte, aus den Jahren 1831–1874, 4 AE.

Genealogisches Referat, genealogische Recherchen, aus den Jahren 1943–1944, 1 AE.

Varia, Organisation der Sozialfürsorge, Berichte über die Landesarmenanstalt in Neustettin, aus den Jahren 1799–1869, 9 AE,

Archivalische Hilfsmittel Findbuch.

Literatur

Fenske, H.: Die Verwaltung Pommerns 1815–1945, Köln, Weimar u. Wien 1993.

Lutter, H.: Zur verfassungsgeschichtlichen Stellung des Provinzialverbandes Pommern und seiner ständischen Vorformen, in: BSt NF 80 (1994).

Salmonowicz, S.: Administracja i prawo w prowincjach pomorskich [Verwaltung und Recht in den pommerschen Provinzen], in: Historia Pomorza [Geschichte Pommerns], Bd. IV, Teil 1 (1850–1918), hg. v. S. Salmonowicz, Toruń 2000.

Wielopolski, A.: Ustrój polityczny Pomorza Zachodniego w XIX wieku [Das politische System Pommerns im 19. Jahrhundert], Poznań 1966.

RG

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520

1186 Pommersches Landesmuseum in Stettin (Pomorskie Muzeum Krajowe w Szczecinie)

[1835–1926] 1927–1945; 147 AE, 1,2 lfm.

Das Pommersche Landesmuseum in Stettin entstand aufgrund eines am 21.12.1927 zwischen dem Provinzialverband Pommern und der Gesellschaft für Pommersche Geschichte und Altertumskunde geschlossenen Vertrags. Durch diese Vereinbarung wurde dem Verband rechtlich die Fürsorge für die musealen Sammlungen der Gesellschaft übertragen, die seit 1824 zusammengetragen worden waren und seit 1913 im Städtischen Museum aufbewahrt wurden; für Ausstellungszwecke wurde ein Gebäude an der Luisenstraße übergeben. Am 18.8.1928 erfolgte die feierliche Eröffnung des Regionalmuseums unter dem Namen Provinzialmuseum Pommerscher Altertümer. An der Spitze dieser Institution stand ein Direktor, der von einem beratenden Organ unterstützt wurde, dem Verwaltungsausschuß, dessen Mitglieder Vertreter des Provinzialverbands sowie der Gesellschaft für Pommersche Geschichte und Altertumskunde waren. In 30 Ausstellungssälen wurden die Sehenswürdigkeiten der Gesellschaft in vier thematischen Gruppen gezeigt, die den vier inhaltlichen Abteilungen entsprachen, welche das gesamte Bestehen des Museums über erhalten blieben: Urgeschichte, Volkskunde, kirchliche Kunst sowie Landesgeschichte und Stadtkultur. Es war auch daran gedacht, noch eine Militärabteilung einzurichten. 1933 und 1934 wurde das Museumsinnere modernisiert; die Zahl der Ausstellungsräume vergrößerte sich auf 45. Das Haus wurde am 2.11.1934 wiedereröffnet, nun bereits unter seinem neuen Namen Pommersches Landesmuseum. Führend war jetzt die Abteilung für Urgeschichte, die bis 1945 von Dr. Otto Kunkel (1895–1984) geleitet wurde, der seit der Gründung Museumsdirektor war. Sein engster Mitarbeiter war Dr. Hans Jürgen Eggers (1906–1975), der gemeinsam mit Kunkel zahlreiche Grabungen in ganz Pommern durchführte. Die volkskundliche Abteilung wurde von Dr. Walter Borchers (1906–1980) geleitet, während die Geschichte von Region und Stadt sowie die Abteilung für kirchliche Kunst zunächst kurz von Dr. Franz Balke, später dann von Dr. Helmuth Bethe (1901–1958) geleitet wurden. Insgesamt waren im Museum einschließlich des Direktors acht bis zehn Mitarbeiter beschäftigt, darunter fünf wissenschaftliche. Durchschnittlich kamen jährlich rund 20 000 Personen in die Ausstellungen (ohne Schulklassen). Das Museum war ohne größere Einschränkung bis 1942 geöffnet, als die Bestände aus Angst vor den alliierten Bombenangriffen nach und nach in pommersche Burgen und Schlösser sowie in die Tresore anderer Institutionen ausgelagert wurden. Auf Anweisung von Direktor Kunkel wurden die Exponate aus den Magazinen auf dem Speicher in den Keller gebracht, wo sie in Kisten verpackt wurden. Während dieser Arbeiten wurde bei einem Fliegerangriff am 6.1.1944 ein Teil des Daches mit einer gewissen Zahl von Museumsstücken ein Raub der Flammen. Große Verwüstungen rief auch der Angriff in der Nacht vom 17. auf den 18.8.1944 hervor.

Im Januar 1945 wurde das Museum schließlich endgültig für Besucher geschlossen. Mitte April 1945 wurde wegen der direkten Bedrohung Stettins durch die sich nähernde Front der Direktor wie auch viele andere, die bislang vom Militärdienst verschont geblieben waren, zum Volkssturm einberufen, mit dem er die Stadt am 24.4.1945 verließ. Damit hörte das Pommersche Landesmuseum nach nicht einmal 17 Jahren auf zu bestehen. Nach dem Krieg wurde das Gebäude des einstigen Landesmuseums gemeinsam mit den erhaltenen Musealien vom Pommerschen Museum (Muzeum Pomorza Zachodniego) übernommen, dem heutigen Nationalmuseum (Muzeum Narodowe).

In den Jahren 1934 und 1935 übergab das Museum dem Stettiner Archiv in zwei kleinen Partien einen Teil seiner Dokumente. Wie Hans Jürgen Eggers nach dem Krieg berichtete, wurde der Großteil der wissenschaftlichen Akten der Institution während des Krieges gemeinsam mit den Dokumentationen der einzelnen Abteilungen in den Keller des Gebäudes des Provinzialverbands am Landeshausplatz gebracht und von dort wahrscheinlich 1944 zusammen mit einem Teil der Akten des Staatsarchivs ins Schloß Pansin ausgelagert. Nach dem Krieg gelangten die Museumsakten aus Pansin in das Stettiner Archiv; später übergab das Archiv die Akten aufgrund eines Übergabeprotokolls vom 27.6.1949 gemeinsam mit der Dokumentation der Abteilung für Urgeschichte an das seinerzeitige Pommersche Museum (2889 Faszikel). Im Archiv blieb lediglich ein kleiner Teil des Bestands mit 117 Faszikeln. Im Januar 2001 übergab das Nationalmuseum Stettin dem Staatsarchiv 30 AE aus dem Bestand Pommersches Landesmuseum.

Inhalt

Allgemeine Verwaltung, Vertrag zwischen dem Provinzialverband und der Gesellschaft für Pommersche Geschichte und Altertumskunde über die Eröffnung eines Regionalmuseums in Stettin, Projekt für die Satzung des Verwaltungsvorstands, Berichte von den Vorstandssitzungen, Verordnungen der Oberbehörden, Verordnungen über Abrechnungen von Dienstreisen, Mitarbeiter des Museums, Öffnungszeiten und Eintrittspreise, Umbau des Gebäudes (photographische Dokumentation), Führung von Besuchergruppen, insbesondere von Schulklassen, aus den Jahren 1927–1945, 14 AE.

Sammlungen, Übergabe von Sammlungsstücken aufgrund von Testamenten, Angebote und Ankauf sowie Einrichtung der Abteilung für Landesgeschichte und Stadtkultur, Sammlungen zur Militärgeschichte – Angebote und Ankäufe, Vorschlag zur Einrichtung eines Gedenkzimmers zur Erinnerung an die im Krieg gefallenen Soldaten, Gemäldesammlung – Angebote und Ankäufe, Münzkabinett – Angebote und Ankäufe, Abteilung für kirchliche Kunst – Angebote und Ankäufe, Abteilung für Urgeschichte – Informationen über den Bestand, Wappen pommerscher Städte und Adelsfamilien, Instandhaltung, Ankäufe und Austausch wissenschaftlicher Schriften, aus den Jahren [1835–1924] 1928–1945, 58 AE.

Wechselausstellungen, „Der Pommersche Soldat“, „Das geistige Pommern“, „Schöpferische Kräfte – Schaffende Menschen“, „Deutsche Leistung im Ostseeraum“, Ausstellungen außerhalb von Stettin, Vorbereitungen für eine Ausstellung aus Anlaß der 700-Jahr-Feier der Verleihung der Stadtrechte an Stettin im Jahre 1943, aus den Jahren 1938–1943, 9 AE.

Bestandsauslagerung, Verzeichnis der Musealien mit Aufteilung auf die einzelnen Kisten, Auslagerung an ausgewählte Orte, aus den Jahren 1942–1945, 1 AE.

Kontakte mit anderen Institutionen und Privatpersonen, Provinzialkommission zur Erhaltung und Erforschung der Denkmäler, Pommerscher Heimatbund, Stettiner Museumsverein, Römisch-Germanisches Zentralmuseum (Mainz), Pommern-Kontor, Verein für historische Waffenkunde, Hitlerjugend, Städtisches Museum Stettin, Stadtbibliothek Stettin, Deutsche Akademie, Deutscher Verein für Volkskunde, Stettiner Verkehrsverein, Nord- und Ostdeutsche Forschungsgemeinschaft, Kraft durch Freude, Staatsarchiv Stettin, Bund Deutscher Osten, Prof. Habich aus München, Prof. Post aus Berlin, Versand von Museumskatalogen an verschiedene Organisationen und Institutionen, aus den Jahren [1922–1926] 1927–1944, 35 AE.

Erwerbung 2001, Museumsverwaltung, Gewinnung von Ausstellungsobjekten, Versicherungen, Rechnungen, Besucherstatistik, Korrespondenz, Regionalmuseen, Vorträge, aus den Jahren 1925–1945, 30 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findbuch.

Literatur

Altenburg, O.: Die Einweihung des Provinzialmuseums pommerscher Altertümer in Stettin, Monatsblätter 1928.

Eggers, H. J.: Pommersche Vorgeschichtsforschung im Exil (1945–1960), in: BSt NF, Bd. 48 (1961).

Kunkel, O.: Aus der Geschichte des pommerschen Museumswesens, in: BSt NF, Bd. 58 (1972).

Kunkel, O.: Entstehung, Einrichtung und Aufgaben des Provinzialmuseums Pommerscher Altertümer, Monatsblätter 1928.

MSz

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567

Sammlung von Mikrofilmen aus den Beständen fremder Archive

Die Sammlung besteht aus Mikrofilmen von Beständen oder Teilbeständen zu Pommern aus dem Besitz anderer polnischer und deutscher Archive.

Inhalt

HA I Rep. 122 Französisches Koloniedepartement. Mikrofilm eines Teils des im Geheimen Staatsarchiv Berlin-Dahlem aufbewahrten Bestands.

Polnisches Konsulat in Stettin aus den Jahren 1920–1939 [Konsulat Polski w Szczecinie z lat 1920–1939]. Teil des Bestands Außenministerium [Ministerstwo Spraw Zagranicznych] aus dem Archiv für Neue Akten [Archiwum Akt Nowych] in Warschau.

Rep. 54 Landeshauptmann. Verwaltung des Provinzialverbandes von Pommern. Mikrofilm des gesamten Bestandes, der im Besitz des Landesarchivs Greifswald ist. Dem Mikrofilm liegt ein Findbuch bei.

Rep. 41 Sammlung von der Osten Plathe. Mikrofilm der bis zur Deutschen Einigung im Bundesarchiv Koblenz (Herrschaftsarchiv Plathe) aufbewahrten Bestands, der heute im Landesarchiv Greifswald liegt.

Universität Greifswald: Mikrofilm eines Teils des Universitätsarchivs Greifswald.

MSz/PG

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Stand: 30.11.2004

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