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Archivführer Stettin

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Begriff: Marienstiftsgymnasium in Stettin

6 Bestände:

1

0002 Herzoglich Stettiner Archiv (Rep. 4, Archiwum Książąt Szczecińskich)

[1209] 1440–1808 [1828]; 9142 AE, 213 lfm.

Die Herausbildung eines pommerschen Staates reicht bis zum Ende des 11. Jahrhunderts zurück. Als erster historischer Herrscher Pommerns gilt Wartislaw (Warcisław) I., der Gründer der Greifendynastie. Er wurde in den zwanziger Jahren des 12. Jahrhunderts polnischer Lehnsmann. Zu jener Zeit formte sich ein Staat mit einer eigenen, an polnischen Vorbildern orientierten Verwaltung heraus. Seit 1181 war das Herzogtum Pommern ein Lehen des deutschen Reiches, obschon es zwischen 1184 und 1221 vorübergehend ein dänisches Lehen war.

Im 13. Jahrhundert spielten sich in Pommern entscheidende Wandlungsprozesse ab. Ein Netz von Lokationsstädten entstand, die zu Magdeburgischem und lübischem Recht gegründet wurden. Auch das Land wurde schrittweise umgestaltet und kolonisiert. Die wirtschaftlichen Veränderungen führten zur Entstehung einer Ständegesellschaft. Im 12. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde das Herzogtum vom Herzog persönlich verwaltet, der in seinen Händen die Legislative, Exekutive und Jurisdiktion vereinte. In späterer Zeit wurden seine Rechte zugunsten der Stände eingeschränkt, die bei den wichtigsten Fragen der Außen- und Innenpolitik, vor allem aber in Steuersachen mitentschieden.

Seit den dreißiger Jahren des 13. Jahrhunderts entwickelte sich eine Kanzlei des pommerschen Herzogs. Die Produktion von Pergamenturkunden stieg an, deren Aufbewahrungsort immer sorgsamer behütet wurde.

Im Jahre 1295 wurde der Greifenstaat in die beiden Herzogtümer Wolgast und Stettin aufgeteilt, womit die Aufspaltung Pommerns ihren Anfang nahm. Gleichzeitig versuchten die Camminer Bischöfe, aus einem Teil Pommerns ein in territorialer Hinsicht eigenständiges Bistum zu bilden. Die feudale Zersplitterung Pommerns dauerte bis 1478, als es Bogislaw (Bogusław) X. gelang, das Land zu einen. Unter seiner Herrschaft bildeten sich die zentralen Staatsverwaltungsorgane endgültig heraus, deren erstes die pommersche Kanzlei mit dem Kanzler an ihrer Spitze war, welche die Aktivitäten des Herzogs bei der Außen- und Innenpolitik unterstützte. Dann ist das Marschallamt zu nennen, das die Hofräte, die herzogliche Wache, den Hof und die Dienerschaft überwachte sowie sich um die Sicherheit der herzoglichen Person sorgte und für die Einhaltung des Hofzeremoniells Sorge trug. Das dritte zentrale Organ war schließlich der Landrentmeister, dem die Erhebung der Steuern oblag. Zusätzlich richtete Bogislaw X. als höchste gerichtliche Instanz des Herzogtums ein Hofgericht ein, das bis 1575 mit der Kanzlei verbunden war. Die herzoglichen Domänen wurden von Ämtern verwaltet, an deren Spitze Amtmänner standen.

Gegen Ende der Herrschaftszeit Bogislaws X. gewann der Protestantismus in Pommern immer mehr Anhänger; 1534 wurde er Staatsreligion, als die Herzöge sich auf dem Landtag in Treptow für ihn aussprachen. 1532 wurde das Land wieder aufgeteilt – in das Herzogtum Wolgast (Philipp I.) und das Herzogtum Stettin (Barnim XI.). Eine Enklave war das protestantische Fürstbistum, das seit 1566 eine Sekundogenitur der Greifendynastie war.

In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts kam es zu einem schrittweisen Aussterben der Greifen. 1625 herrschte der letzte Herzog Bogislaw XIV. wieder über das gesamte Herzogtum Pommern. Nach seinem Tod im Jahre 1637 und dem Ende des Dreißigjährigen Kriegs 1648 wurde der Greifenstaat zwischen Schweden und Brandenburg aufgeteilt. Letztendlich fielen durch das Grenzabkommen von Stettin 1653 die Gebiete westlich der Oder einschließlich der Gebiete an Oder, Dammschem See, Stettiner Haff und Dievenow mit den Städten Greifenhagen, Altdamm, Gollnow und Cammin an den König von Schweden. Die Gebiete östlich davon gingen an den Kurfürsten von Brandenburg.

Die Teilung des Herzogtums 1532 zwischen Barnim XI. und Philipp I. führte zugleich zu einer Trennung des Archivs. Es wurde seinerzeit bestimmt, daß auf der Burg Wolgast jene Urkunden vereint werden sollten, die den gesamten Greifenstaat betrafen. In Stettin sollten lediglich solche Archivalien verbleiben, die das Herzogtum Stettin betrafen, und außerdem Abschriften der wichtigsten gesamtstaatlichen Dokumente. Entgegen diesem Abkommen wurde Wolgast aber nicht zum Hauptarchiv des Staates. Beide Einrichtungen waren gleichrangig, doch mit der Zeit erlangte das Archiv auf der Stettiner Burg ein Übergewicht.

1642 wurden nach dem Aussterben der Greifendynastie Repertorien für die Akten des Stettiner Archivs angefertigt. Es handelte sich damals bereits um einen abgeschlossenen Bestand aus zwei Teilen (Pars I, II). Der erste Teil zählte 133 Sachgruppen mit Bezug auf die Greifendynastie sowie auf Kontakte mit dem Ausland, der zweite umfaßte 54 Gruppen über innere Angelegenheiten des Herzogtums. Darüber hinaus wurde dem Archiv 1653 als dritter Teil (Pars III) das Archiv des Herzogtums Cammin angeschlossen.

Diese Materialien wurden von der schwedischen Verwaltung übernommen. Nach dem Frieden von Stockholm 1720 verzichtete Schweden auf Stettin und übergab die Archivalien des nicht mehr bestehenden pommerschen Staates den preußischen Behörden. Sie wurden von der 1723 entstandenen Pommerschen Kriegs- und Domänenkammer in Stettin übernommen, die sie später an die Pommersche Regierung weitergab. Die Archivalien wurden im Stettiner Schloß gelagert; eine Inventarisierung der Akten ergab zahlreiche Lücken in der alten Registratur. Der 1767 zum Archivar berufene Rat Stiege ordnete den Bestand nach dem erhaltenen Repertorium von 1642 und fügte hier auch Akten aus den laufenden Registraturen der Regierung und des Landesarchivs ein.

Weitere Arbeiten am herzoglichen Archiv wurden 1811 im Zuge der Aufteilung der Akten auf die reformierten preußischen Verwaltungsbehörden unternommen. In ihrem Ergebnis wurden die herzoglichen Archivalien sowie die von anderen ehemaligen Kanzleien erzeugten Dokumente zwischen der Regierung Stettin und dem Oberlandesgericht in Stettin aufgeteilt, wo man sie, da sie für die Arbeit der Ämter bald als nutzlos gehalten wurden, auf dem Dachboden des Stettiner Schlosses lagerte. Zu einem neuerlichen Interesse an diesen Akten kam es, nachdem Kanzler Hardenberg 1819 eine Verordnung über die Archivalien erlassen hatte. Die alten Akten wurden durchgesehen und den laufenden Registraturen entnommen, um sie dann dem in Stettin gegründeten Provinzialarchiv zu überweisen. Bei der Absonderung des Bestands betrachteten die Archivare die von der Pommerschen Regierung zwischen 1653 und 1808 erzeugten Akten als integralen Bestandteil der Registratur des Archivs der Herzöge von Stettin. Außerdem wurden seinerzeit einige Akten in das herzogliche Archiv aufgenommen, die von der schwedischen Regierung und der Pommerschen Kriegs- und Domänenkammer stammten. Bei der Ordnung der Archivalien wurde das System des Repertoriums von 1642 mit seiner Unterteilung in Pars und Titulus aufrechterhalten. 1933 wurde das Herzoglich Stettiner Archiv wegen der Neuaufstellung des Bestands in den Magazinen des Archivs als Repositur 4 (Rep. 4 Herzoglich Stettiner Archiv) bezeichnet.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Herzoglich Stettiner Archiv zerstreut. Ein Teil des Bestands gelangte nach Spantekow auf Rügen, ein Teil nach Pansin. Von diesem Aufbewahrungsort wurden die Archivalien im Mai 1947 nach Stettin zurückgebracht. Dagegen wurden die Akten aus Spantekow von den deutschen Archivaren in Greifswald gelagert. 1961 übergab das Archiv in Greifswald (damals DDR) im Zuge des Aktenaustauschs einen Teil der herzoglichen Akten an das Stettiner Archiv. Im Landesarchiv in Greifswald: Rep. 4 Herzoglich Stettiner Archiv, 2600 AE, 37,9 lfm., aus den Jahren 1564–1812. Im Geheimen Staatsarchiv in Berlin-Dahlem: HA XV Pommern, Rep. 4 Herzoglich Stettiner Archiv, 2 AE, aus dem Jahre 1630.

Inhalt

Teil (Pars) I.

Religion, Einführung der Reformation, Kirchenorganisation, Zeremonien und religiöse Dispute, Angelegenheiten anderer Religionen (Juden und Katholiken), Berichte von den Beratungen der pommerschen Landtage und der deutschen Reichstage, Korrespondenz mit dem Kaiser über Religion und Schulwesen, aus den Jahren 1440–1809, 94 AE.

Rechtlich-politisches Verhältnis des Herzogtums zum Reich, Korrespondenz mit dem Kaiser, kaiserliche Mandate, Reichstage, politische Bündnisse, Einhaltung des allgemeinen Landfriedens, Schmalkaldischer Bund, Steuer für den Türkenkrieg, Militärkontingente des Herzogtums, aus den Jahren 1507–1790, 153 AE.

Finanzleistungen des Herzogtums zugunsten des Reiches, Festlegung der Höhe der Leistungen, Beschlüsse der Landtage des Herzogtums über Finanzangelegenheiten, aus den Jahren 1521–1703, 28 AE.

Landtage des Herzogtums, Sitzungsprotokolle, Debatten, Beschlüsse, aus den Jahren 1531–1721, 84 AE.

Münzprobleme, Münzprägung, Währungsparitäten, Münzvorschriften, aus den Jahren 1549–1662, 58 AE.

Lehnsabhängigkeit des Herzogtums Pommern vom Kaiser, Formeln für den Lehnseid, Lehnslisten, Forderungen der Kurfürsten von Brandenburg gegenüber den Herzögen, Verpflichtungen des Herzogtums, aus den Jahren [1417] 1541–1696, 25 AE.

Gegenseitige Erbfolge zwischen Brandenburg und Pommern, Abkommen zur Nachfolge, Verhandlungen zwischen Brandenburg und Schweden über die Teilung Pommerns, aus den Jahren 1558–1680, 21 AE.

Polonica, Abkommen und Bündnisse des Herzogtums Pommern mit Polen, Wahlen in Polen, das Lauenburg-Bütower Lehen, Grenzfragen und -händel, von Polen geführte Kriege, Beteiligung von Vertretern der Greifen bei den Reichstagen in Warschau, Handelskontakte, aus den Jahren [1325] 1525–1747, 24 AE.

Pommersche Gesandtschaften nach Polen, Berichte der Gesandtschaften, Instruktionen für die Gesandten, Anleihe für Zygmunt August, Einberufung einer Kommission für Grenzfragen, Abschriften polnischer Reichstagsbeschlüsse und Konstitutionen, aus den Jahren 1560–1787, 25 AE.

Schiffahrt auf Warthe, Netze und Oder, Abkommen über Handel und Schiffahrt, Zollfragen, aus den Jahren 1511–1773, 32 AE.

Pommersch-polnische Grenze, Beschreibungen der Grenze, Grenzhändel, Einberufung einer Kommission für Grenzfragen, Grenzerhebungen, Grenzmatrikel, Grenze zwischen Polen und der Neumark, aus den Jahren [1251] 1538–1773, 32 AE.

Andere Polonica, Breslauer Stapelrecht, Handelsbeziehungen mit Breslau und Danzig, Treffen Herzog Barnims mit Zygmunt August in Danzig (1552), Aufruhr in Danzig, Korrespondenz über Schulden, Raub, Diebstähle, Verfolgung von Verbrechern, Vermittlung, Hilfe für Polen im Krieg gegen die Türkei, polnisch-preußische Grenzabkommen, Warschauer Traktat zwischen Polen und Preußen, aus den Jahren 1512–1773, 83 AE.

Beziehungen mit Parma und dem Königreich Sardinien, Handels- und Militärfragen, aus den Jahren 1551–1751, 3 AE.

Beziehungen mit Spanien und Portugal, französisch-spanische Kriege, englisch-spanische Kriege, Niederlande, Handelsfragen, aus den Jahren 1558–1719, 8 AE.

Beziehungen mit England und Schottland, Religionskriege, Schiffahrt und Handel, aus den Jahren 1539–1801, 10 AE.

Frankreich und Navarra, Kriege in Frankreich, Reisen von Hochadligen nach Frankreich, französische Emigration, darunter die Hugenotten in Stettin und in Pommern, Handel mit Frankreich, aus den Jahren 1584–1804, 8 AE.

Niederlande, Kriege, Schiffahrt, Zollfragen, Handel, Verfolgung von Verbrechern, aus den Jahren 1557–1815, 18 AE.

Schweden, Dänemark, Lübeck und Hamburg, Abkommen und Pakte mit Dänemark und Schweden, Schiffahrt und Handel, Friedenskongreß in Stettin (1570), Durchmarsch und Einquartierung schwedischer Truppen in Pommern, Dreißigjähriger Krieg, Sundzölle, Verwaltungstätigkeit und Erbfolgerecht Schwedens in brandenburgisch Pommern, Kontakte der Behörden im schwedischen und im brandenburgisch-preußischen Teil Pommerns, aus den Jahren 1507–1801, 160 AE.

Livland, Moskau, Kurland, Gesandtschaften nach Moskau und Livland, Polens Ansprüche darauf, Korrespondenz mit den Herzögen von Kurland (Heiraten), Beziehungen Kurlands mit Polen, Durchreise einer russischen Gesandtschaft durch Stettin, Durchmarsch russischer Truppen durch Pommern (Siebenjähriger Krieg), aus den Jahren 1557–1801, 43 AE.

Österreich, Bayern, Pfalz und Sachsen, Handel, Zölle, Korrespondenz der pommerschen Herzöge mit den jeweiligen Herzogsgeschlechtern, aus den Jahren 1504–1635, 16 AE.

Pfalz, Verträge mit dem Herzogtum Pfalz, Beginn des Dreißigjährigen Kriegs, Korrespondenz mit den Herrscherhäusern in Österreich, Bayern, Nassau, Böhmen, Westfalen, Württemberg, Schlesien und Ungarn sowie mit den Magistraten von Augsburg und Regensburg, aus den Jahren 1576–1777, 28 AE.

Sachsen, familiäre Verbindungen, Reisen nach Sachsen, Handel, Zölle, die Zerstörung Magdeburgs, Desertionen, Eintreibung von Schulden, aus den Jahren 1515–1762, 43 AE.

Mansfeld, Militärfragen, Verschuldung der Grafschaft Mansfeld, Auseinandersetzungen, Schulden, Handel, aus den Jahren 1554–1774, 20 AE.

Hessen, Angelegenheiten des in Hessen regierenden Hauses, Salzerzeugung, aus den Jahren 1543–1763, 6 AE.

Jülich, innere und familiäre Angelegenheiten des Herzogshofs, Handel, Geldforderungen, aus den Jahren 1538–1771, 10 AE.

Franken, Korrespondenz mit dem Bischof von Würzburg und dem Herzogtum Nassau-Usingen über Untertanenfragen, aus den Jahren 1564–1753, 3 AE.

Baden, Informationen über die Markgrafen von Baden, aus den Jahren 1589–1774, 4 AE.

Anhalt, Personalien der Herzöge von Anhalt, Korrespondenz beider Höfe über Untertanen- und Erbfragen, aus den Jahren 1549–1765, 6 AE.

Verträge mit Brandenburg, Erbfolge zwischen Brandenburg und Pommern, aus den Jahren [1421] 1518–1632, 43 AE.

Oderzölle, Schiffahrt und Zölle, Zollauseinandersetzungen mit Frankfurt a. O., Zoll in Küstrin, Prenzlau, Schwedt und Odersburg, Schiffahrt auf Oder, Elbe und Havel, Oderregulierung, Handel mit Dänemark, Auseinandersetzungen Stettins mit Stefan Loitz, aus den Jahren 1531–1632, 43 AE.

Grenze mit der Mark, Grenzstreitigkeiten, Auseinandersetzungen, Grenzziehung, gütliche Einigungen, aus den Jahren 1510–1803, 69 AE.

Brandenburg, bilaterale Beziehungen, Reisen der Stettiner Herzöge in die Mark Brandenburg, Verfolgung von Verbrechern, Eintreibung von Schulden, aus den Jahren 1500–1782, 85 AE.

Braunschweig, Lüneburg, Personalien des in Braunschweig regierenden Hauses, herzogliche Reisen, litauische und livländische Fragen, Durchmarsch braunschweigischer Truppen zum Krieg in Preußen (1563), Auseinandersetzungen zwischen beiden Höfen, die Lüneburger Salinen, Salzhandel, aus den Jahren 1519–1749, 42 AE.

Mecklenburg, Erbabkommen, Korrespondenz über Untertanenfragen, aus den Jahren 1498–1764, 6 AE.

Mecklenburgische Zölle, aus den Jahren 1560–1636, 3 AE.

Mecklenburgische Grenze, Grenzstreitigkeiten, aus den Jahren 1530–1801, 9 AE.

Mecklenburgische Politik, Verbindungen der Herrscherfamilien, Übereinkünfte, Handel, Erbansprüche von Untertanen, Beziehungen Mecklenburgs mit Rostock, Unruhen und innere Verhältnisse in Mecklenburg, aus den Jahren 1478–1784, 55 AE.

Preußen, der Krieg in Livland, innere Verhältnisse im Herzoglichen Preußen, Umbenennung des Königlichen Preußens in Westpreußen, aus den Jahren 1556–1773, 20 AE.

Holstein, Verbindungen der Herrscherfamilien, Verfolgung von Verbrechern, aus den Jahren 1556–1774, 13 AE.

Schlesien, Liegnitz, Brieg, Personalien der schlesischen Herzöge, Siebenjähriger Krieg, die Breslauer Privilegien, die Befestigungen von Schweidnitz, Schulden schlesischer Herzöge, Erbangelegenheiten, aus den Jahren 1573–1776, 14 AE.

Kontakte mit verschiedenen Höfen, Personalien von Herrscherfamilien, Gründe für den Ausbruch des Dreißigjährigen Kriegs, Ehrenkonsule von Amerika und England, Informationen über Kometen, religiöse Dispute, Traktat über die Reiterei, aus den Jahren 1576–1811, 24 AE.

Bistum Straßburg, innere Angelegenheiten der Stadt und des Bistums, Personalien der Bischöfe aus den Jahren 1589–1634, 5 AE.

Landtage, Konvokationsschreiben, Verlauf der Landtagssitzungen und Landtags-Abschiede, aus den Jahren 1535–1637, 36 AE.

Dreißigjähriger Krieg, Verteidigungsgesetzgebung des Reiches, Informationen über einzelne Kriegsabschnitte, Korrespondenz der pommerschen Städte mit den militärischen Anführern, Landung schwedischer Truppen in Pommern, Eindringen der polnischen leichten Kavallerie (Lisowczycy) in Pommern, Blockade der Häfen, Eindringen kaiserlicher Truppen nach Pommern, Verteidigung von Stettin (Verzeichnisse der Munitionsvorräte), Kontributionen, Plünderungen und Raubzüge der Armeen, Einrichtung einer provisorischen schwedischen Verwaltung für Pommern und die schwedisch-brandenburgischen Abkommen, aus den Jahren 1609–1678, 85 AE.

Gesandtschaften und Abkommen, Einquartierung fremder Truppen, pommersche Gesandtschaften an Herrscherhöfe, Abkommen zwischen König Gustav Adolf und Bogislaw XIV., der Tod Gustav Adolfs, Verteidigung von Stettin, persische Gesandtschaft in Stettin (1715), aus den Jahren 1628–1715, 40 AE.

Militaria, Informationen über den Dreißigjährigen Krieg, Abkommen Herzogs Bogislaws mit den Befehlshabern der schwedischen und kaiserlichen Armeen, Forderungen der Militärbefehlshaber, aus den Jahren 1627–1635, 5 AE.

Lehnshuldigungen, Register der dem Herzog von den Städten und dem Adel geleisteten Huldigungen, Angaben über Adelsgeschlechter, darunter kaschubische, Erneuerung von Lehnsprivilegien sowie Landtagsbeschlüsse über Lehnsfragen, aus den Jahren 1494–1793, 190 AE.

Genealogie der pommerschen Herzöge, genealogische Tafeln der Greifen, Informationen über einzelne Mitglieder der Herzogsfamilie, Eigentums- und Erbfragen, Prophezeiungen zur Zukunft des Geschlechts, Horoskope, Aufstellungen von Kostbarkeiten, Bücherverzeichnisse, die Lubinus-Karte, Eheverbindungen mit anderen Herrscherhäusern, aus den Jahren 1499–1706, 70 AE.

Herzog Barnim XI., Beziehungen des Herzogs mit Brandenburg und anderen Staaten des Reichs sowie mit Polen, Auseinandersetzungen des Herzogs mit dem Adel über Lehnsgüter, Horoskop des Herzogs, aus den Jahren 1532–1602, 15 AE.

Erbe und Nachlaß Herzog Barnims XI., Testament des Herzogs, seine Schulden, Inventar der Kostbarkeiten, Streitigkeiten unter den Erben, Tod von Barnims Frau, aus den Jahren 1539–1604, 9 AE.

Teilung des Herzogtums Pommern zwischen Mitgliedern des Herrscherhauses, Abkommen der Herzöge, Kleinodien Bogislaws X., Teilung des Herzogtums (1531/1532), Gründung des Pädagogiums, Übereinkünfte zwischen folgenden Angehörigen des Geschlechts: Kasimir IX., Bogislaw XIII., Philipp II., Franz I., Bogislaw XIV., Georg II., Ulrich, Tod und Beerdigung der Herzöge Kasimir IX., Philip II., Franz I., Ulrich und Bogislaw XIV., aus den Jahren [1402] 1523–1667, 98 AE.

Herzogtum Wolgast, Tod und Testament Philipps I. sowie seiner Frau, das Zeughaus in Wolgast, Erben Herzog Philipps I., Grenzfragen des Herzogtums, aus den Jahren 1536–1617, 10 AE.

Erbverträge zwischen den Herzögen von Stettin und Wolgast, aus den Jahren 1563–1590, 3 AE.

Verwaltung des Herzogtums Wolgast, Landesverteidigung, die Kosmographie von Münster, Ordnungsvorschriften, Beziehungen zum Herzog von Kurland, Universität Greifswald, Klöster, Kirchen, Besatzung von Wolgast, Schulden des Herzogs, Ämterbesetzung, herzogliche Güter, städtische Privilegien, Lehnsfragen, Schützenbruderschaften, aus den Jahren 1538–1705, 58 AE.

Zusammenkünfte von Beratern und Beamten der Herzöge von Stettin und Wolgast, gemeinsame Abstimmungen zur Außenpolitik, darunter auch mit Polen, sowie zur Innenpolitik, aus den Jahren 1537–1606, 22 AE.

Zölle, Zollprivilegien, Zollstreitigkeiten, Handelsfragen, aus den Jahren [1424] 1551–1795, 8 AE.

Abgaben für den Fischfang, Ordnungen zum Fischfang, Fischhandel, Auseinandersetzungen und Beschwerden, aus den Jahren 1535–1625, 14 AE.

Die Herzöge von Wolgast, Studien der Herzöge, Testamente, Ableben, Versorgung der Witwen, aus den Jahren 1529–1629, 17 AE.

Familie von Wussow, Lehnsgüter der Familie, Familienangehörige, aus den Jahren 1507–1747, 14 AE.

Grenzprobleme, Grenzauseinandersetzungen und -abkommen des Herzogtums Stettin mit dem Herzogtum Wolgast sowie die Grenzen zwischen Hinter- und Vorpommern, aus den Jahren [1310] 1525–1817, 27 AE.

Familie von Schulenburg, Auseinandersetzungen mit den Herzögen, mit der Kirche und Gemeinden, aus den Jahren 1527–1666, 20 AE.

Familie von Eickstedt, Besitz- und Familienverhältnisse, aus den Jahren 1579–1764, 1 AE.

Familie von Polchow (Neuhaus), Besitz- und Familienverhältnisse, aus den Jahren 1600–1612, 1 AE.

Familie von Ramin, Besitz- und Familienverhältnisse, aus den Jahren 1574–1618, 1 AE.

Familie Trampe und Steiwehr, Besitz- und Familienverhältnisse, aus den Jahren 1519–1678, 3 AE.

Stadt Greifenhagen, Privilegien, Grenzen, Zünfte, Kriegslasten, aus den Jahren [1247] 1525–1804, 6 AE.

Wildenbruch und Schwedt, Grenzen, Auseinandersetzungen um den Urwald, Zollkammer Schwedt, Pachten, aus den Jahren 1547–1787, 4 AE.

Getreidehandel in den Städten, Stralsund, Greifswald, Anklam, Demmin, aus dem Jahre 1595, 1 AE.

Stralsund, Grenzstreitigkeiten, Jurisdiktion, Auseinandersetzungen der Bürger, Handel, Zünfte, Kirchenvisitationen, aus den Jahren 1543–1648, 20 AE.

Lehen, Lehnsgüter von Adel und Städten, Mühlen, Güterverkauf, Streitigkeiten, Steuern, Schulzenämter, die Schulden von Philipp Julius, aus den Jahren 1559–1638, 17 AE.

Beschwerden und Klagen, Suppliken und Beschwerden bei den Herzögen und ihren Beamten über folgende Angelegenheiten: Ehefragen, Zölle, Steuern, Abgaben, Kontributionen, Handel und Schiffahrt, Verleumdungen, Jurisdiktion, Religion, Testamente und Prozesse in den erwähnten Fragen, aus den Jahren 1571–1679, 18 AE.

Barth und Franzburg, Verwaltung der herzoglichen Güter, Lehnsfragen, Auseinandersetzungen, Bautätigkeit, Herzogsburg in Barth, Krankheiten und Beerdigungen von Mitgliedern der Herzogsfamilie, aus den Jahren 1503–1616, 26 AE.

Verwaltung der herzoglichen Güter in Bütow und Rügenwalde, Traktat über Lauenburg und Bütow, Tod Herzog Kasimirs IX., das Kloster in See Buckow, die Übernahme des Richteramts in Speyer durch Barnim XII., Grenzen, Visitationen der Verwaltungen, Steuern, Einkünfte, Pferdezucht, aus den Jahren 1508–1679, 32 AE.

Reisen der Herzöge, Reise Bogislaws X. ins Heilige Land, Philipps I. nach Heidelberg, Johann Friedrichs nach Prag und Ungarn, Barnims XI. nach Erfurt, Franz I. nach Dänemark und Kurland, Philipps II. nach Italien, Ulrichs und Bogislaws XIV. durch Pommern, aus den Jahren 1497–1629, 16 AE.

Ehen der Herzöge und Prinzessinnen, Korrespondenz betr. die Hochzeiten, Ehepläne, Hochzeiten von Prinzessinnen, Aussteuer, Aufstellungen von Gütern und Geschmeide, Wittümer, Tod und Beerdigung der Herzöge Kasimir IX., Barnim XI., Ulrich, Bogislaw XIV. und Ernst de Croy, aus den Jahren 1508–1695, 119 AE.

Naturalabgaben zur Aussteuer der Prinzessinnen, Festlegung der Steuer und Steuerregister, aus den Jahren 1533–1797, 7 AE.

Huldigungen der pommerschen Stände, Pläne, Termine und Aufstellungen der geleisteten Huldigungen, Huldigungsbriefe und Lehnseide (u. a. in polnischer Sprache), aus den Jahren 1500–1632, 39 AE.

Herzogliche Vasallen, Eide und Huldigungen des Adels und der Städte, Lehnsfragen, Kadukrecht, Steuern und Abgaben, Lehnsveräußerungen, Privilegien, Frondienste der Lehnsmänner, Musterungen, Finanzhilfe für den Adel, Meliorationen, Hypothekenbücher, Schulden, Güterkauf und -verkauf, Anleihen, Testamente, Witwen- und Waisenversorgung, Versteigerung von Lehnsgütern, Kirchengüter, wohltätige Stiftungen, Abgaben für Kanzleidienstleistungen, aus den Jahren 1558–1822, 510 AE.

Münzwesen, die Münze zu Stettin, Münzrecht, Währungstaxen, Parität, Verfolgung von Fälschungen, Verbot der Erzausfuhr, Münzedikte, aus den Jahren 1560–1769, 52 AE.

Hofordnungen, Organisation von Hof, Ämtern und Diensten, Bestellung von Beamten, ihre Bezüge und Deputate, Organisation der Regierung nach dem Tod Bogislaws XIV., Einrichtung der Regierung Pommern, Bestellung von Beamten, Versorgung von Beamtenwitwen, aus den Jahren 1531–1814, 275 AE.

Organisation des Gerichtswesens, Privilegien de non apellando, Organisation des Hofgerichts, Vorschriften über die Gerichtsverfahren, Bestellung von Gerichtsbeamten, Gerichtsarchive, Adelslisten, Tagebücher der Regierung (1653–1695), Edikte und Reskripte, Zensur, Reisen der Kurfürsten von Brandenburg und Könige von Preußen, Tauf-, Hochzeits- und Sterbestatistiken (1723–1749), Adreßkalender, Vasallentabellen, die Bibliothek von Herzog und Regierung, Sitzungsbücher der Regierung, Sammlung von Rechten und Vorschriften, aus den Jahren 1544–1810, 568 AE.

Bistum Cammin, Statuten des Bistums, Abschriften von Urkunden, das Bistum betreffende Abkommen, Säkularisierung, Wahl von Herzögen in das Bischofsamt, Lehnshuldigungen, Ämter im Bistum, Klöster, Kirchen und Armenhäuser, aus den Jahren [1356] 1542–1810, 43 AE.

Leistungen des Bistums Cammin an das Reich, aus den Jahren 1548–1598, 3 AE.

Bistumsgrenzen, Grenzauseinandersetzungen und -vereinbarungen, Jagden und Fischfang, aus den Jahren 1513–1669, 14 AE.

Bistum, aktueller Stand der Bischofsherrschaft, ihre Rechte und Besitzungen, der rechtliche Stand der Bauern, Gerichtswesen, Besetzung geistlicher Ämter, aus den Jahren 1547–1806, 32 AE.

Stadt Kolberg, rechtliche Beziehungen zum Bistum, städtische Güter, Gerichte, Streitigkeiten der Stadt, Ämterbesetzung, Grenzen, Handel, Steuern, Kirchen, aus den Jahren 1530–1814, 74 AE.

Domkapitel von Cammin, Statuten und Organisation des Domkapitels, Besitzungen, Steuern, Wahlen der Domherren und ihre Bestellungen, Kirchenvisitationen, aus den Jahren 1490–1784, 34 AE.

Ritterorden, die Johanniter, ihre Güter, Kontakte und Auseinandersetzungen u. a. mit den Herzögen, Besetzung von Ordensgütern durch schwedische Truppen, aus den Jahren 1464–1787, 83 AE.

Konsistorium, Kirchenorganisation in Pommern und Konsistorium, Ämterbesetzung, Präbenden, u. a. im Pädagogium, Kirchenvisitationen, Schulwesen, Spitäler, Bau und Renovierung von Kirchengebäuden, Witwenversorgung, die katholische Kirche, französische Gemeinden, Verfolgung von Verbrechern und Vergehen, aus den Jahren 1560–1810, 271 AE.

Superintendenten, Berufung von Superintendenten und anderen Geistlichen, Kirchengüter, Kirchen- und Schulvisitationen, Verordnungen über Riten, Zeremonien, Gebete, die Führung von Kirchenbüchern, Witwenversorgung, aus den Jahren 1550–1775, 74 AE.

Marienkirche und Pädagogium in Stettin, Organisation der Marienkirche und der St. Otto-Kirche, Ämterbesetzung, Besitzungen, Bibliothek, Streitigkeiten und Abgaben, aus den Jahren 1518–1704, 51 AE.

Universität Greifswald, Promotion von Doktoren, Bezüge von Professoren, Streitigkeiten mit der Stadt, aus den Jahren 1564–1633, 3 AE.

Pädagogium, Organisation und Statuten, Rechte der Studenten und Schüler von Pädagogium und Gymnasium Carolinum, aus den Jahren 1579–1682, 5 AE.

Straf- und Fiskalprozesse, Gerichtsverfahren über Raub, Friedensbruch und andere Kriminalverbrechen, Ausführung von Strafen (Hinrichtung), aus den Jahren 1522–1635, 66 AE.

Landtage, Vorbereitungen zu den pommerschen Landtagen, ihr Verlauf, Beschlüsse, Besetzungen der Landratsämter, Bücher für Verordnungen, Mandate und Ordnungen in Steuer- und Einquartierungsfragen, Ständeprivilegien, aus den Jahren [1429] 1534–1705, 159 AE.

Türkensteuer, Beschlüsse und Aufteilung der Steuern, aus den Jahren 1523–1615, 6 AE.

Landesverteidigung, Mobilisierungen, Musterungen, Kontrolle des Kriegsgeräts, Ernennung von Offizieren und Kriegskommissaren, Steuern für Verteidigungszwecke und Auseinandersetzungen darum, aus den Jahren 1523–1747, 88 AE.

Fiskus, Aufteilung und Höhe der Steuern, Steuererleichterungen und -schulden, Hufenmatrikel, Auswahl der Steuereinnehmer, Schätzung von Schäden (durch Seuchen und Brände), Hausverzeichnisse für Städte, Landvermessungen, Anlage neuer Dörfer, Schäden während des Siebenjährigen Kriegs, aus den Jahren 1574–1766, 346 AE.

Familie Loitz, Informationen über die Familie, Streitigkeiten und Ansprüche des Adels, Auseinandersetzungen wegen des von Kaiser Maximilian II. geführten Kriegs, aus den Jahren 1515–1678, 12 AE.

Edikte und Reskripte, Mandate und Verordnungen zur Innen- und Außenpolitik, aus den Jahren 1524–1812, 563 AE.

Fürsorgewesen, Freiheitsentzug, Städtesachen, Erbfolgeabkommen mit Brandenburg, Ämterbesetzung, Lehnslisten, Steckbriefe, Festnahmebescheide, Zunftprivilegien, Informationen über die Städte, Fürsorgesachen, aus den Jahren 1481–1756, 35 AE.

Privatstädte, Auseinandersetzungen mit dem Adel, Wahl der städtischen Behörden, Gerichtswesen, Grenzen, Privilegien, Zünfte, Handel, Kirchenfragen, aus den Jahren 1592–1812, 42 AE.

Schenkungen und herzogliche Notizen, Bezüge der Beamten sowie des Herzogs de Croy, Lehen, Fürsorge über Alte und Arme in Greifenhagen, Kirchenvisitationen in der Synode Greifenhagen, aus den Jahren 1541–1767, 20 AE.

Kirchen in Stettin, Visitationen, Matrikel, Bautätigkeit, Klöster, Kirchenland, Stiftungen und Spitäler, aus den Jahren 1525–1741, 34 AE.

Kirchen in Stargard i. P., Synoden, Patronatsrecht, Bautätigkeit, Spitäler und Armenhäuser, Stiftungen, Visitationen und Besetzung geistlicher Ämter, Testament und Gröningsches Collegium, aus den Jahren 1539–1786, 69 AE.

Kirchen in Pyritz, Visitationen, Kirchenbesitz, Besetzung geistlicher Ämter, Patronatsrecht, Stiftungen und Schulen, Synoden, Witwenversorgung, aus den Jahren 1536–1784, 52 AE.

Kirchen in Greifenberg, Visitationen, Kirchenbesitz, Matrikel, Ämterbesetzung, Finanzen der Kirchen, Inventar des Kirchenbesitzes, Pacht kirchlicher Güter, Spitäler, aus den Jahren 1510–1753, 23 AE.

Kirchen in Gollnow, Visitationen, Synoden, Einkünfte, Matrikel von Spitälern und Kirchen, aus den Jahren 1537–1760, 7 AE.

Kirchen in Garz a. d. O., Visitationen, Matrikel, Patronatsrecht, Besetzung geistlicher Ämter, aus den Jahren 1532–1747, 5 AE.

Kirchen in Altdamm, Matrikel, Besitz, kirchliche Einkünfte, Pacht von Kirchengütern, Spitäler, aus den Jahren 1586–1745, 4 AE.

Kirchen in Wollin, Visitationen, Matrikel, Patronatsrecht, Bautätigkeit, Besitz, Kloster und Schulen, aus den Jahren 1547–1747, 14 AE.

Kirchen in Gülzow, Matrikel, Einkünfte, rechtliche Situation der Kirchen, aus den Jahren 1592–1667, 3 AE.

Kirchen in Cammin, Streitigkeiten des Domkapitels mit der Stadt, Matrikel, Patronatsrecht, Kirchenbesitz, Verzeichnis der Kirchen, Pacht von Kirchenland, aus den Jahren 1534–1686, 11 AE.

Kirchen in Jacobshagen, Kolbatz, Marienfließ und Saatzig, Matrikel und Visitationen, Kirchenbesitz, Einkünfte, Besetzung geistlicher Ämter, Gründung neuer Pfarreien, Baufragen, Patronatsrecht, aus den Jahren 1554–1757, 27 AE.

Kirchen in Treptow a. d. R., Visitationen und Matrikel, Besetzung geistlicher Ämter, Einkünfte, Baufragen, Besitz, Spitäler, aus den Jahren 1594–1759, 12 AE.

Kirchen in Neustettin, Visitationen, Matrikel, Besitz, rechtliche Situation der Kirchen, Besetzung geistlicher Ämter, Gründung neuer Pfarreien, Patronatsrecht, Baufragen, Spitäler, Schulen, aus den Jahren 1537–1778, 33 AE.

Kirchen in Belgard, Visitationen, Matrikel, Besitz, finanzielle Situation der Kirchen, Besetzung geistlicher Ämter, Patronatsrecht, Spitäler, Schulen, aus den Jahren 1540–1700, 20 AE.

Kirchen in Schlawe, Visitationen, Matrikel, Besitz, Besetzung geistlicher Ämter, Gründung neuer Pfarreien, Patronatsrecht, Armenhäuser, Schulen, Einkünfte, aus den Jahren 1581–1699, 14 AE.

Kirchen in Rügenwalde, Visitationen, Matrikel, Besitz, Besetzung geistlicher Ämter, Patronatsrecht, Einkünfte, Bausachen, Spitäler, Schulen, aus den Jahren 1611–1784, 27 AE.

Kirchen in Stolp, Visitationen, Matrikel, Besitz, Besetzung geistlicher Ämter, Abschlußexamen, Klöster, Spitäler, Armenhäuser, Schulen, Gerichtssachen, die reformierte Gemeinde in Stolp, aus den Jahren 1465–1808, 58 AE.

Kirchen in Lauenburg, Unterstellung der Kirchen unter das Bistum Kujawien, Besetzung geistlicher Ämter, Matrikel, darunter aus dem Kreis Bütow, aus den Jahren 1590–1800, 7 AE.

Kirchen in Daber, Labes, Massow, Regenwalde und Stramehl, Visitationen, Matrikel, Besitz, Einkünfte, Patronatsrecht, Bausachen, Besetzung geistlicher Ämter, Spitäler, Schulen, aus den Jahren 1567–1789, 33 AE.

Kirchen in Freienwalde, Visitationen, Matrikel, Besetzung geistlicher Ämter, Besitz, Einkünfte, Bausachen, Gründung neuer Pfarreien, Armenhaus, aus den Jahren 1567–1812, 14 AE.

StettinHandwerk und Handel, Abschriften von Privilegien, Prozesse des Stadtrats mit den Zünften, Getreideausfuhr, Zölle, Preise, Salzhandel, Fischfang, Mühlen, aus den Jahren [1301], 1506–1608, 14 AE.

Stettin Wege, Brücken, Jagden, Bau von Wasserleitungen, Brücken, Toren und Mauern, Jagden in den städtischen Besitzungen, aus den Jahren 1552–1636, 7 AE.

Stettin Mühlen, Auseinandersetzungen mit Stargard, städtische Mühlen, Stapelrecht, Streit mit Stargard um die Schiffahrt und die Zölle auf der Ihna, aus den Jahren 1458–1623, 6 AE.

Stettin Flüsse, Seen, Grenzfragen, Schiffahrt, Holzflößerei, Oderbrücken, Zölle, Abkommen der Stadt mit Herzog Bogislaw X. über den Dammschen See, aus den Jahren 1491–1757, 9 AE.

Stettin Stapelrecht, Handel, Kaufmannschaft, Abschriften von Privilegien, Handel mit Getreide, Holz, Wein, Wolle, Bier und Heringen, Träger, Zölle, Kaufmannsgilde, aus den Jahren [13. Jh.] 1571–1641, 19 AE.

Stettin Gerichtswesen, Organisation des Stadtgerichts, Schöffen- und Vogteigerichte, Prozesse und Urteile über Schuld-, Erb-, Diebstahl- und Mordsachen, Begnadigungen, Pranger, Galgen, aus den Jahren [1321], 1516–1722, 26 AE.

Stettin Polizeiordnungen, Verordnungen, Vorschriften und Polizeiordnungen über Wucher, Hochzeitsfeierlichkeiten, Taufen, Beerdigungen, Seuchen, Gewänder, Fürsorge, Einhaltung der städtischen Verordnungen, Aufnahme in die Bürgerschaft, aus den Jahren 1535–1648, 22 AE.

Stettin Finanzwesen, Verschuldung, städtischer Fiskus, Schulden, Übereinkünfte mit den Herzögen über die Beseitigung der Verschuldung, Kontrolle des städtischen Besitzes, aus den Jahren 1543–1635, 20 AE.

Stettin Privilegien, Grenzstreitigkeiten, Zollprivilegien, Auseinandersetzung zwischen Stettin und Gollnow über die Grenze zwischen den Flüssen Krampe und Ihna, aus den Jahren 1535–1602, 3 AE.

Stettin Unruhen, Händel, Sicherheitsfragen, Sauberkeit der Straßen, Stadtwache, Streitigkeiten um Häuser, Händel mit den Herzögen, Tumulte und Unruhen in der Stadt, aus den Jahren 1507–1650, 20 AE.

Stettin Zünfte und Handwerk, Privilegien, Zunftvorschriften, Mitgliederverzeichnisse, Kassenrechnungen, Examen, Zeugnisse folgender Zünfte: Apotheker, Bäcker, Böttcher, Brauer, Buchbinder, Drucker, Fleischer, Glaser, Glockengießer, Hutmacher, Knopfmacher, Kürschner, Maler, Maurer, Müller, Musikanten, Sattler, Schmiede, Schneider, Stellmacher, Tischler, Töpfer und Zimmerleute, aus den Jahren 1525–1791, 69 AE.

Stettin Schützenbruderschaft, gerichtliche Ermittlungen über Ehebruch, Schwangerschaft, Schulden, Erbschaft, Stettiner Schützenbruderschaft, aus den Jahren 1553–1672, 6 AE.

Teil (Pars) II.

Stadt Bahn, Organisation des Gerichtswesens, aus dem Jahr 1787, 1 AE.

Stadt Belgard, Privilegien, städtische Behörden, Gerichtswesen, Landbesitz, Weiden, Erbschaften und Nachlässe, Kontributionen, Unruhen und Tumulte, Kaufmannsgilde, Handel, Zölle, Jahrmärkte, Fischfang, Zünfte: Bäcker, Brauer, Gerber, Glaser, Schneider, Schuhmacher, Töpfer und Tuchmacher, städtische Ordnungen, Familie von Versen, aus den Jahren 1555–1777, 84 AE.

Amt Belgard, Belgarder Burg, Beamte, Gerichtswesen, Einkünfte, Polizeiaufsicht, Frondienste der Einwohner, Schulden und Pfänder, Kredite, Landstreitigkeiten, Wälder, Grenzen der Verwaltungsgrenzen, Ziegeleien, Mühlen, Wirtshäuser, Schiffahrt auf der Parsente, Reparatur von Wegen und Brücken, Jahrmärkte, Familien von Kleist, von Zitzewitz, von Podewils, aus den Jahren 1550–1721, 120 AE.

Amt Bütow, Archiv für den Kirchenbau, aus den Jahren 1611–1697, 2 AE.

Stadt Tempelburg und Amt Alt Draheim, Privilegien, Gerichtswesen, Schule und Kirche in der Domäne Draheim, aus den Jahren 1699–1743, 4 AE.

Stadt Rügenwalde, Wahl der städtischen Behörden, Rathaus, Beamte, Finanzwesen, Zölle, Wirtshäuser, Apotheken, Hafen, Zünfte: Bader, Bäcker, Böttcher, Schmiede, Schneider, Schuhmacher und Tischler, Schützenbruderschaft, Brände, Einquartierungen, Informationen über Zanow, Gerichtswesen, aus den Jahren 1568–1770, 49 AE.

Amt Rügenwalde, Beamte, Grenzen, Informationen über die Ortschaften der Domäne, Lehnsbriefe, Schiffahrt, Getreidetransport, Teiche, Flüsse, Fischfang, Brücken, Wege, Brände, Gerichtswesen, Klöster, aus den Jahren [1343] 1462–1793, 34 AE.

Stadt Altdamm, Privilegien, Besitz, Stadtgrenzen, Mühlen, Brauereien, Wirtshäuser, Apotheke, Schiffahrt, Brücken, Wege, Brände, Zünfte: Böttcher, Fleischer, Gerber, Leinweber, Schneider, Schuhmacher und Töpfer, Schützenbruderschaft, Gerichtswesen, aus den Jahren 1570–1674, 34 AE.

Ämter Dölitz, Marienfließ und Saatzig, Anordnungen von Visitationen, Beamte, Grenzen, Frondienste der Untertanen, Pacht, Einquartierung, Fuhrwerke, Aussaat, Hopfenanbau, Vieh- und Fellhandel, Mühlen, Fischfang, Jagden, Jahrmärkte, Brennereien, das Kloster in Marienfließ, Reparatur von Wegen und Brücken, Gerichtswesen, Schulden, aus den Jahren 1511–1751, 150 AE.

Stadt Gartz a. d. O., Privilegien, Wahlen, städtischer Besitz, Informationen über einzelne Ortschaften, Zoll, Mühlen, Fischfang, Handel, Jahrmärkte, Post, Einquartierungen, Zünfte: Gerber, Leinweber und Weber, Krämergilde, Schützenbruderschaft, Kloster, Kirchenangelegenheiten, aus den Jahren [1262] 1550–1758, 33 AE.

Stadt Gollnow, Privilegien, Grenzen, Besitz, Steuern, Brände, Tumulte, Jagden, Brennereien, Wirtshäuser, Handel, Schiffahrt, Zölle, Apotheken, Mühlen, Fischfang, Zünfte: Bäcker, Böttcher, Brauer, Fleischer, Leinweber, Schneider und Weber, Kaufmanns- und Krämergilden, Schützenbruderschaft, Gerichtswesen, aus den Jahren [1314] 1500–1698, 36 AE.

Stadt Greifenberg, Rathaus, Beamte, Einkünfte, städtischer Besitz, Liegenschaften, Steuern, Kontributionen, Brände, Reparatur von Straßen, Brücken und Dämmen, Mühlen, Wirtshäuser, Handel, Zölle, Zünfte: Bäcker, Böttcher, Brauer, Gerber, Kürschner, Leinweber, Schneider und Schuhmacher, Schützenbruderschaft, Gerichtswesen, aus den Jahren 1488–1810, 47 AE.

Stadt Greifenhagen, Magistrat, Pflichten der Bürger, städtische Einkünfte, Gerichtswesen, aus den Jahren 1742–1809, 16 AE.

Amt Hohen-Selchow, Grenzstreitigkeiten, Steuern, Fragen von Kauf und Verkauf, Auseinandersetzungen mit der Stadt Gartz a. d. O., aus den Jahren 1528–1674, 14 AE.

Stadt Cammin i. P., städtische Beamte, Auseinandersetzungen der Stadt mit dem Domkapitel, Steuern, Akzise, Kontributionen, Militaria, Zünfte: Bäcker, Schneider und Schuhmacher, Kaufleute, Handel, Zölle, Jahrmärkte, Wirtshäuser, Apotheke, Jagden, Fischfang, Feuersbrunst in der Stadt (1709), Familie von Carnitz, aus den Jahren 1555–1718, 36 AE.

Amt Kolbatz, Beamte, Güterinventare, Einkünfte, Steuern, Grenzfragen, Reparaturen von Wegen, Jagden, Fischfang, Mühlen, Ziegeleien, Sägewerke, Gerichtswesen, das Städtchen Werben, das Kloster Kolbatz, Familie von Petersdorf, aus den Jahren [1209] 1498–1795, 98 AE.

Stadt Lauenburg, Allgemeine Angelegenheiten über die Stadt, aus den Jahren 1579–1772, 1 AE.

Amt Lauenburg, Berufungsverfahren am Gericht Stettin, Beziehungen zu Polen, Akzise, Grenzstreitigkeiten, darunter mit Polen, Mühlen, Wiesen, Fischfang, Strandrecht, aus den Jahren 1576–1782, 21 AE.

Stadt Naugard, Beamte, Renovierung des Rathauses, Gerichtswesen, Grenzstreitigkeiten, aus den Jahren 1749–1810, 9 AE.

Amt Bernstein, Finanzen, Gerichtswesen, Jahrmärkte, Kirchenfragen, Schulen, Spitäler, aus den Jahren 1736–1805, 12 AE.

Stadt Pyritz, Rechte und Statuten, Rathaus, Beamte, Informationen über einzelne Ortschaften, Zölle, Jahrmärkte, Fischfang, Mühlen und Steuern, Patronatsrecht, Wege, Brücken, Brennereien, Zünfte: Bäcker, Kürschner, Leinweber, Schneider, Stellmacher, Schuhmacher und Weber, das Frauenkloster, Gerichtswesen, aus den Jahren 1533–1802, 53 AE.

Amt Pyritz, Beamte, Visitationen, Steuern, Pacht, Jagden, Fischfang, Apotheke, Mühlen, Wege, Gerichtswesen, Tumulte, Auseinandersetzungen des Amts mit Adel, Kirche und Untertanen, aus den Jahren 1500–1698, 46 AE.

Amt Zowen, Beamte, Rechnungen, Grenzfragen, Zölle, Reparaturen von Wegen und Brücken, Mühlen, Schäfereien, Wirtshäuser, Wiesen, Bautätigkeit, Gerichtswesen, aus den Jahren 1572–1748, 30 AE.

Stadt Schlawe, Privilegien, städtische Beamte, Besitz, Finanzen, Schulfragen, Jahrmärkte, Zünfte: Bäcker, Brauer, Goldschmiede und Leinweber, Kaufleute, Apotheken, Zölle, Handel, Mühlen, Fischfang, Reparatur von Wegen, Brücken und Dämmen, Gerichtswesen, Testamente, aus den Jahren 1533–1713, 53 AE.

Stadt Stolp, Statuten, Beamte, Rathaus, Auseinandersetzungen mit den Herzögen, Grenzen und Besitz der Stadt, Regulierung des Flusses Stolpe, Brücken, Deiche, Wege, Zölle, Jahrmärkte, Mühlen, wohltätige Einrichtungen, Militaria, Gerichtswesen, Tumulte, das Frauenkloster, Brauereien, Fischfang, Steuern, der Hafen in Stolpmünde, Zünfte: Bernsteinschleifer, Gerber, Kürschner, Sattler, Schmiede, Schneider, Tischler und Weber, aus den Jahren 1538–1778, 152 AE.

Amt Stolp, Grenzen, Informationen über Ortschaften und Vorwerke, Wälder, Jagden, aus den Jahren [1496] 1539–1664, 20 AE.

Stadt Stargard i. P., Beamte, Wahlen zum Stadtrat, Steuern, Schulden der Stadt, städtischer Besitz, Wiederaufbau des niedergebrannten Rathauses, Auseinandersetzungen mit Stettin, Wollin und dem Domkapitel in Cammin, mit dem Adel und Bürgern, Handel, Zölle, Jahrmärkte, Jagden, Fischfang, Juden, Apotheke, Zünfte: Bäcker, Fleischer, Goldschmiede, Maurer, Schneider, Töpfer, Tuchmacher und Weber, Gerichtswesen, Tumulte, Fürsorgefragen, aus den Jahren [1280] 1536–1790, 214 AE.

Amt Stepenitz, Grenzfragen, Auseinandersetzungen um Wiesen, Weiden und Abgaben, Unfrieden und Tumulte, Gerichtswesen, aus den Jahren 1719–1789, 16 AE.

Amt Stettin, Gütervisitationen, Rechnungen, Informationen über einzelne Dörfer des Amts, Kupferschmiede, herzogliche Mühlen, Bau einer Wasserleitung, Umbau des Stettiner Schlosses, die Orgel in der Schloßkirche, das Loitz-Haus, das Zeughaus in Stettin, Zölle, Gerichtswesen, Schulden, Erbfragen, Grenzstreitigkeiten, Klöster, Jagden, die herzogliche Druckerei, Ordnung für Hirten, die herzoglichen Hofbedienten, aus den Jahren 1529–1698, 75 AE.

Stadt Neustettin, Privilegien, Rathaus, städtischer Besitz, Wahlen der Behörden, Grenzen der städtischen Besitzungen, Gerichtswesen, Prozesse, Kaufmannsgilde, Krämer, Apotheke, Wirtshäuser, Brennereien, Jahrmärkte, Mühlen, Zünfte: Bäcker, Brauer, Fleischer, Leinweber, Schmiede, Schneider, Schuhmacher und Tischler, religiöse und kirchliche Fragen, Familie Herzberg, aus den Jahren 1517–1757, 59 AE.

Amt Neustettin, Reskripte und Verordnungen, Beamte, Rechnungen, Grenzstreitigkeiten, Gründung neuer Vorwerke, Regulierung der Hufen, Untertanenpflichten, Fischfang, Mühlen, Wirtshäuser, Salzhandel, die Glashütte, Reparatur von Wegen und Brücken, Gerichtswesen, Prozesse, Informationen über die Stadt Ratzebuhr, Apanage der Herzoginnen, Beziehungen zum polnischen Adel, Familie von Osten, aus den Jahren 1528–1828, 196 AE.

Stadt Treptow a. d. R., Privilegien, Beamte, städtischer Besitz, Grenzen, Finanzwesen, Schulden, Störungen, Tumulte, Brände, Handel, Schiffahrt, Jahrmärkte, Apotheke, Wirtshäuser, Mühlen, Jagden, Zünfte: Böttcher, Brauer, Kürschner, Leinweber, Schmiede, Schneider und Totengräber, die Kaufmannsgilde, die Schützenbruderschaft, Bautätigkeit, Gerichtswesen, aus den Jahren [1289] 1536–1706, 63 AE.

Amt Treptow, Visitationen, Beamte, Inventare, Liegenschaften, Steuern, Pachten, Inventuren von Gütern und Dörfern, Wiesen, Weiden, Fischfang, Salzhandel, Reparatur von Straßen, Brücken und Dämmen, Gerichtswesen, die Klöster in Belbuck und Treptow, aus den Jahren 1467–1707, 54 AE.

Stadt Fiddichow, Bürgermeisteramt, Korrespondenz, aus den Jahren 1770–1785, 2 AE.

Stadt Wollin, Privilegien, Liegenschaften, Fischfang, Jagden, Handel und Schiffahrt, Zünfte: Bäcker, Brauer, Dachdecker, Kürschner, Schmiede und Schneider, Lebensmittelpreise, Gerichtswesen, aus den Jahren 1526–1637, 17 AE.

Amt Wollin, Verordnungen, Visitationen, Beamte, Rechnungen, Inventare und Liegenschaften, Mühlen, Fischfang, Grenzfragen, Reparatur von Wegen und Brücken, Jagden, Zölle, das Frauenkloster, Gerichtswesen, Familie von Apenburg, aus den Jahren 1540–1720, 48 AE.

Dreißigjähriger Krieg, Einfall der kaiserlichen Truppen in Pommern, Ankunft der schwedischen Armee, die Blockade von Kolberg, Befestigungen der Städte, Lebensmittelmagazine, Einquartierung der kaiserlichen und schwedischen Truppen in pommerschen Städten: Bahn, Belgard, Cammin, Daber, Freienwalde, Gartz, Greifenberg, Körlin, Kolberg, Labes, Lauenburg, Massow, Naugard, Neustettin, Plathe, Polzin, Pyritz, Regenwalde, Rügenwalde, Rummelsburg, Saatzig, Schlawe, Stargard, Stettin, Stolp, Treptow, Wangerin, Wollin und Zachan, Kontributionen und Steuern (in einzelnen Ortschaften Pommerns), der Vertrag von Stralsund, die von den Armeen angerichteten Schäden, Beseitigung der Schäden und Zerstörungen, aus den Jahren 1616–1687, 183 AE.

Teil (Pars) III

Stadt Kolberg, Kirchenfragen, Reformation, Kirchenvisitation in Kolberg und Köslin, Visitationen von Spitälern, Amtsbesetzung, Einkünfte, Kirchenbau, Klöster, Privilegien, Matrikel und das Domkapitel in Kolberg, seine Jurisdiktion, Rechnungen, Liturgie, Auseinandersetzungen mit den Herzögen, Anordnungen des Superintendenten, Schulen, aus den Jahren 1544–1799, 45 AE.

Die Kirche im Herzogtum Cammin, Visitationen und Matrikel der Kirchen in der Synode Kolberg, Besetzung, Einkünfte der Kirchen, Patronatsrecht, Klöster, Spitäler, Schulwesen, aus den Jahren 1501–1696, 28 AE.

Synode Freienwalde, Visitationen, Matrikel und Kircheninventare, Besetzung von Ämtern, Einkünfte, Gerichtswesen, aus den Jahren 1560–1658, 16 AE.

Kirchen in Köslin, Visitationen, Matrikel, Besetzung von Ämtern, Einkünfte, Reparaturen und Bau von Kirchen, Patronatsrecht, Gerichtswesen, aus den Jahren [1416]–1794, 32 AE.

Kirchenrecht, Durchsetzung des kanonischen Rechts, theologische Auseinandersetzungen, Bericht der Kirchensynode Stettin, Prozesse um Zaubereien, aus den Jahren 1576–1668, 4 AE.

Lehen, Vorgehen der Lehnskanzlei gegen den Adel, Lehnseide und -pflichten, Bücher der Lehnsmänner, Streitigkeiten, aus den Jahren 1515–1651, 25 AE.

Grenze des Herzogtums Cammin, Grenzstreitigkeiten des Herzogtums sowie einzelner Städte, Domänen, Vorwerke und Dörfer, Grenzbeschreibungen, aus den Jahren 1512–1754, 60 AE.

Landtage im Herzogtum Cammin, Landtagsberatungen, Kontributionen, Einquartierung von brandenburgischen, kaiserlichen und schwedischen Truppen, Steuern, Absprachen hinsichtlich der Erbfolge im Herzogtum, aus den Jahren 1547–1685, 101 AE.

Die Bischöfe von Cammin, Bischofswahlen, die Predigten der Bischöfe, Lehnshuldigungen, Forderungen der Bischöfe, Steuern zugunsten des Reichs, ein Vorschlag Zygmunts III. Wasa über die Besetzung des Camminer Bischofsamts mit seinem Sohn, aus den Jahren 1545–1636, 15 AE.

Pflichten der Stände, Privilegien, Steuern und Verteidigungsfragen, aus dem Jahre 1563, 1 AE.

Rechtliche Beziehung des Herzogtums Cammin zum Deutschen Reich, rechtliche Situation des Herzogtums, Reichstagsbeschlüsse, Musterungen und Kriegsvorbereitungen im Herzogtum, Durchmarsch fremder Truppen, Steuer für die Türkenkriege, aus den Jahren 1544–1626, 22 AE.

Probstei Kolberg, Grenzfragen, Kirchenbesitz, Besetzung des Amts des Probstes, Steuer zugunsten des Reichs, aus den Jahren 1562–1589, 5 AE.

Stadt Körlin, Privilegien, Beamte, Liegenschaften, Grenzen der Stadt, Zünfte: Brauer, Gerber, Schneider, Schuhmacher und Wagner, wohltätige Stiftung für Fräulein, Mühlen, aus den Jahren 1568–1802, 22 AE.

Kolberg, Zünfte, Zugehörigkeit und Konzessionen folgender Zünfte: Barbiere, Bernsteinschleifer, Brauer, Goldschmiede, Nadler, Sattler, Schmiede, Schuster, Töpfer, Waffenschmiede und Weber, Apotheke, Salinen, Wirtshaus, aus den Jahren 1554–1698, 21 AE.

Beziehungen des Herzogtums Cammin zum Reichskammergericht, Abgaben an das Reichsgericht, Anwälte und Staatsanwälte, aus den Jahren 1521–1628, 2 AE.

Stadt und Amt Bublitz, Stadtgrenzen, Liegenschaften, Zünfte: Brauer, Schmiede, Schuhmacher und Waffenschmiede, Apotheke, Burggericht, Grenzen der Domänenverwaltung, Visitationen, Zoll und Patronatsrecht, Beamte, Streitigkeiten um Weiden und Felder, Informationen über Ortschaften in der Domäne, aus den Jahren 1578–1775, 21 AE.

Amt Köslin, Auseinandersetzungenen der Familie Podewils um den Grundzins in Streitzker, aus den Jahren 1643–1655, 1 AE.

Varia, Register der Einkünfte des Domkapitels Kolberg, ehemalige Inventare, aus den Jahren 1472–1854, 8 AE.

Karten, handschriftliche, vielfarbige Karten, die ursprünglich Anlagen zu einzelnen Vorgängen waren und ihre Signaturen tragen. Sie informieren über die Besitztümer des Herzogs, des Adels und der Städte, über Güterteilungen, Grenzstreitigkeiten und -vermessungen, über den Grenzverlauf von Besitzungen sowie über die Ergebnisse von strittigen Eigentumsfragen, die vom herzoglichen Gericht geklärt wurden. Auf den Karten ist in der Regel der Verlauf einzelner Grenzabschnitte der Güter verzeichnet; eine Ausnahme ist die Karte der ganzen Insel Wollin aus dem Jahre 1654. Die Karten betreffen das historische Gebiet des Herzogtums Stettin. Nur sechs Einheiten besitzen einen in rheinischen Ruten ausgedrückten Maßstab, was umgerechnet ca. 1:4000 und 1:5000 ergibt, aus den Jahren [1561] 1594–1801, 28 AE (die Karten sind Teil der einzelnen Akteneinheiten und tragen ihre Signatur).

Archivalische Hilfsmittel Findbuch.

Bestandsführer: Podralski, J.: Archiwum Książąt Szczecińskich [Das Herzoglich Stettiner Archiv], Szczecin 1991, 2 Bde.

Literatur

Medem, L. v.: Das Königliche Provinzialarchiv zu Stettin, in: Zeitschrift für Archivkunde, Diplomatik und Geschichte, Bd. 2 (1835).

Podralski, J.: Akta Archiwum Książąt Szczecińskich przejęte z Niemieckiej Republiki Demokratycznej w roku 1962 [Akten des Herzoglich Stettiner Archivs, die 1962 von der Deutschen Demokratischen Republik übernommen wurden], in: Archeion, Bd. 60 (1974).

Randt, E.: Hundert Jahre Archivpflege in Pommern im Überblick, in: Monatsblätter 1938, H. 4.

Świadectwa historii Pomorza. Księstwo pomorskie 1140–1648. Zeugnisse pommerscher Geschichte. Herzogtum Pommern 1140–1648, hg. v. K. Kozłowski u. M. Schoebel, Szczecin-Greifswald 1999.

Turek-Kwiatkowska, L.: Z dziejów służby archiwalnej. Archiwa na Pomorzu Zachodnim w latach 1808–1914 [Aus der Geschichte der Archivverwaltung. Die Archive Pommerns in den Jahren 1808–1914], Warszawa 1968.

Wielopolski, A.: Archiwum Książąt Szczecińskich [Das Herzoglich Stettiner Archiv] in: Archeion, Bd. 38 (1962).

Wielopolski, A.: Materiały źródłowe do dziejów Polski w Wojewódzkim Archiwum Państwowym w Szczecinie [Quellenmaterialien zur Geschichte Polens im Staatlichen Woiwodschaftsarchiv Stettin], in: Archeion, Bd. 27 (1957).

ED/JP

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0003 Herzoglich Wolgaster Archiv (Rep. 5, Archiwum Książąt Wołogoskich)

[1175–] 1456–1722; 1934 AE, 54,3 lfm.

Der Anfang des Herzogtums Wolgast geht auf die Teilung Pommerns im Jahre 1295 zurück. Das damals entstandene Staatswesen wurde 1478 aufgelöst, als das Land von Bogislaw X. wiedervereinigt wurde. 1532 wurde das Herzogtum Wolgast aufgrund des Vertrags zwischen Barnim XI. und Philipp I. wieder ins Leben gerufen. 1625 trat Bogislaw XIV. als letzter Herzog der Greifendynastie auch die Herrschaft im ganzen Herzogtum Wolgast an (bis 1637). Dies änderte aber nicht die Prinzipien, nach denen der Wolgaster Landesteil regiert wurde, waren hier doch auch weiterhin alle bisherigen Zentralbehörden tätig, darunter die Kanzlei. Es fanden zudem reguläre Sitzungen des herzoglichen Rats statt, der Regierung genannt wurde und dessen Beschlüsse vom Herzog selbst bestätigt wurden. Durch den Westfälischen Frieden (1648) sowie den Grenzvertrag (1653) teilten die Schweden Pommern und übernahmen die Herrschaft über die Gebiete des einstigen Herzogtums Wolgast sowie über den Westen des Herzogtums Stettin.

Nach dem Vertrag von 1532 sollte das Archiv in Wolgast zum Hauptaufbewahrungsort für die herzoglichen Akten aus ganz Pommern werden. 1572 wurde eine Inventarisierung des Wolgaster Archivs vorgenommen, das seinerzeit 1934 AE zählte. Während weiterer Inventarisierungsarbeiten im Jahre 1603 wurden bereits 2361 AE gezählt, die in 60 Sachgruppen (Tituli) zusammengefaßt waren. Nach dem Tod von Philipp Julius (1625) wurde das Archiv in den Jahren 1628–1642 nach Stettin gebracht. 1642 wurden die Wolgaster Bestände ein drittes Mal geprüft; sie umfaßten nunmehr zusammen 3797 AE in 90 Sachgruppen. Von nun an teilte das Herzoglich Wolgaster Archiv (AKW) das Schicksal des Herzoglich Stettiner Archivs. Nach der Übernahme des AKW durch das Provinzialarchiv Stettin in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Bestand nach einem sachlichen System geordnet, das sich am Repertorium von 1642 orientierte.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde das AKW in die Burg Pansin (Pęzino) sowie wahrscheinlich nach Spantekow evakuiert. Nach dem Krieg kehrte nur ein Teil der AKW-Akten nach Stettin zurück – ca. 80 % der nach Pansin gebrachten Bestände. Heute im Landesarchiv Greifswald: Rep. 5 Herzoglich Wolgaster Archiv, aus den Jahren 1258–1706, 674 AE.

Inhalt

Religion, der Schmalkaldische Krieg, Vorschläge des Kaisers bezüglich der Religion, Unstimmigkeiten zwischen dem Kaiser und den Herzögen aufgrund des Schmalkaldischen Kriegs, Korrespondenz Philipps I. mit dem Markgrafen von Brandenburg über religiöse Angelegenheiten, Religionsordnung für die Stadt Prenzlau, aus den Jahren 1546–1556, 9 AE.

Reichstage, Mandate der Kaiser über Einberufung der Reichstage, kaiserliche Vorschläge, Antworten der Stände und einzelner Reichsherzöge (sog. Repliken, Tripliken), Instruktionen für die herzoglichen Gesandten, die sich zu den Reichstagssitzungen begaben, Beschlüsse, Reichs- und Landtage in Regensburg (1541, 1556, 1559, 1567, 1576, 1582, 1602, 1603, 1607, 1608, 1613), Speyer (1544, 1560, 1570, 1574, 1600), Worms (1549, 1554), Jüterbog (1544, 1561, 1563, 1564, 1567, 1568, 1594, 1599), Augsburg (1547, 1548, 1551, 1559, 1566), Ulm (1553), Nürnberg (1543), Visitationen des Reichskammergerichts, Kaiserwahlen, aus den Jahren 1529–1631, 71 AE.

Reich, Reichstage in Worms (1539), Nürnberg (1543–1544), Speyer (1542–1544), Worms (1545, 1557, 1590), Augsburg (1550), Frankfurt a. M., Regensburg (1557), Hilfssteuern für den Krieg mit der Türkei, Beziehungen mit anderen Herzogtümern des Reichs, Salzhandel, Kaiserwahlen, aus den Jahren 1521–1616, 27 AE.

Gesandtschaften, Konvente der Reichsgesandten in Worms (1557, 1578, 1586), Speyer (1595), Regensburg (1622–1623), aus den Jahren 1557–1623, 5 AE.

Kreislandtage des Reichs, in: Worms (1521, 1544), Speyer (1549), Wismar (1588), Jüterbog (1569, 1571, 1599–1603, 1605, 1606), Leipzig (1597, 1598, 1599), Frankfurt a. O. (1598), Lüneburg (1568), Türkenkriege, polnisch-schwedische Kriege, Steuer- und Münzfragen, aus den Jahren 1521–1607, 21 AE.

Herzogliche Familie, Verlobungen und Heiraten: von Prinzessin Georgia, der Tochter von Herzog Georg, mit Stanisław Latalski, von Prinz Georg, von Prinzessin Sophia, der Tochter Bogislaws X., von Prinzessin Margarete, der Tochter Herzog Georgs, von Prinzessin Anne, der Tochter Herzog Barnims XI., von Prinz Georg I., von Prinzessin Margarete, der Tochter Philipps I., von Prinzessin Hedwig Maria, der Tochter Ernst Ludwigs, von Prinzessin Elisabeth Magdalena, von Prinz Philipp Julius, Begräbnisse von Prinzessin Hedwig Maria, der Tochter Ernst Ludwigs, von Prinzessin Amelia, der Tochter Philipps I., Erbteilungen, Erbantretungen, Aussteuern, „Prinzessinen“-Steuern, aus den Jahren 1512–1629, 26 AE.

Polonica, Tod des polnischen Königs Zygmunt August, Wahl von Henri Valois, ein dem polnischen König gewährter Kredit, der Reichstag in Stężyca (1575), in Warschau (1577, 1578), Durchmarsch polnischer Truppen während des Kriegs gegen Schweden, aus den Jahren 1572–1603, 7 AE.

Schweden, schwedisch-dänischer Frieden (1570), Angelegenheiten von Reval, Kurland, Korrespondenz, Gesandtschaften, aus den Jahren 1570–1635, 6 AE.

Dänemark, Abkommen über die Schiffahrt, Streit um das Kloster in Reinfeld, Zölle, Werbung zur dänischen Armee, Rügener Fragen, Raub von Wolgast (1628), aus den Jahren 1535–1633, 19 AE.

Sachsen, Beziehungen zwischen Sachsen und Pommern sowie Westfalen, der Landtag in Torgau (1612); Tod des Herzogs von Sachsen; innere Verhältnisse in Sachsen, aus den Jahren 1544–1624, 16 AE.

Pfalz, Tod des Pfalzgrafen Philipp Ludwig; Übertritt seiner Söhne zum Katholizismus; Beziehungen zum Kloster in Keyscheim und mit den pommerschen Herzögen, aus den Jahren 1610–1625, 3 AE.

Braunschweig, Heirat der Herzöge, Auseinandersetzungen zwischen der Stadt Goslar und Braunschweig; Abkommen zwischen Braunschweig, Mecklenburg und Pommern, Abkommen des Herzogs von Braunschweig mit den Herrschern von Lüneburg, Durchmarsch von braunschweigischen Truppen durch Pommern nach Danzig, Streit mit Hamburg; Korrespondenz des pommerschen Herzogs Philipp Julius mit den Höfen in Braunschweig und Lüneburg, aus den Jahren 1542–1623, 13 AE.

Mecklenburg, innere Verhältnisse, Eheschließungen der mecklenburgischen Herzöge, Krieg um Rostock, Besuche der mecklenburgischen Herzöge an den pommerschen Höfen, Beziehungen zwischen beiden Höfen, Handel, Steuern, aus den Jahren 1526–1634, 18 AE.

Livland, Beziehungen zwischen dem Bischof von Riga und dem Livländischen Ordensmeister, Bischofswahl, Briefe Herzog Albrechts an die Reichsherzöge über Werbungen zur Armee, Auseinandersetzungen mit Moskau, Beziehungen zu Schweden, aus den Jahren 1544–1572, 9 AE.

Reichsherzogtümer, Bestimmung von Kommissaren durch den Kaiser zur Entscheidung der Streitigkeiten zwischen dem Herzog von Anhalt und dem Bischof von Halberstadt, Korrespondenz Herzog Albrechts von Hohenzollern mit den pommerschen und schlesischen Herzögen, aus den Jahren 1548–1571, 6 AE.

Brandenburg, Erbverträge zwischen Brandenburg und Herzog Bogislaw X. sowie seinen Nachfolgern, Auseinandersetzungen darüber, aus den Jahren 1493–1577, 7 AE.

Grenze mit der Mark, Grenzstreitigkeiten, Auseinandersetzungen mit der Stadt Hamburg über das Stapelrecht sowie über die Schiffahrt auf der Elbe, aus den Jahren 1554–1583, 2 AE.

Erbverträge und Familienabkommen der pommerschen Herzöge, Barnim XI. mit Philipp I. (1541, 1546, 1556, 1569), Barnim XII. mit Johann Friedrich (1571–1575), Barnim XII. mit Kasimir IX. (1601), Vertrag der pommerschen Herzogin Agnes mit Cornelius Klaus von Gadebusch, aus den Jahren 1532–1616, 20 AE.

Lehnsabhängigkeit vom Kaisertum, Reichstag in Prag (1557), Zölle in Küstrin, Lehnsbriefe des Kaisers, Erneuerung des Lehens, Bestätigung des Lehens durch den Kaiser, Delegationen, Gesandteninstruktionen, Berichte, Bestätigungen von Privilegien, aus den Jahren 1541–1626, 19 AE.

Finanzwesen des Herzogtums, Hofordnung für das Herzogtum Wolgast (1541), Anordnungen für einzelne Ämter, Rechnungen des Herzogtums, Güterverkauf, Ständeversammlungen der Herzogtümer Wolgast und Stettin, Sitzungen und Beschlüsse, Grenzfragen mit Polen, aus den Jahren 1495–1624, 15 AE.

Bistum Cammin, Meinungen von Theologen und dem Kaiser über die Wahl von Bischöfen und des Domkapitels, die Stände des Bistums, Bischofswahlen: Johann Bugenhagen, Erasmus von Manteuffel, Ludwig von Eberstein, Wolf von Borck, die Herzöge Johann Friedrich, Franz und Philipp Julius, Beschreibung der Präbenden des Bistums, Abkommen in Angelegenheiten des Bistums, Privilegien des Domkapitels und der Kirche (Abschriften von 1175), Tausch von Dörfern im Besitz des Domkapitels, den neugewählten Bischöfen geleistete Huldigungen, aus den Jahren [1175] 1525–1623, 19 AE.

Cammin und der Zehnt aus Schwerin, Beschreibung des von Mecklenburg an das Bistum Cammin gezahlten Zehnten, aus den Jahren 1527–1588, 6 AE.

Domkapitel Cammin, Vereidigungen von Bischöfen, Privilegien des Kaisers für das Domkapitel und die Kirche, Statut der Camminer Kirche, Steuern von Untertanen, Präbenden und Benefizien aus dem Gebiet des Herzogtums Wolgast zugunsten des Domkapitels, aus den Jahren 1538–1636, 4 AE.

Kirche in Kolberg, Präpositur in Kolberg, Angaben zur Probstei, bona communia des Kolberger Domkapitels, Kirchenordnung in Kolberg, aus den Jahren 1546–1626, 4 AE.

Stadt Kolberg, Frauenkloster und Streitigkeiten mit der Stadt, aus den Jahren 1579–1585, 1 AE.

Stadt Stettin, Schiffahrt auf der Oder, Streitigkeiten über die Zölle in Küstrin, Zölle auf dem Dammschen See, Grenzauseinandersetzungen mit den Ämtern des Herzogs von Wolgast, Streitigkeiten der Herzöge mit Stettin, Zunftprivilegien, das Schloß in Stettin, Streitigkeiten der Stadt mit den Kirchen, städtische Liegenschaften, die Münze in Stettin, Handel, Streitigkeiten zwischen der Stadt und Ernst von Ramin, aus den Jahren 1535–1632, 17 AE.

Marienstift und Pädagogium, Patronatsrecht und Jurisdiktion gegenüber den Kirchen, Kirchengüter, Schenkungen und Stiftungsgüter, Kirchenlehen, Streitigkeiten des Domkapitels mit dem Adel um Holz, Präbenden, Güter und Schenkungen der Stiftung, Pachten, Untertanen der Stiftung und ihr zugutekommende Präbenden im Herzogtum Wolgast, Übereinkunft zwischen Barnim XI. und Philipp I. über die Gründung und Verwaltung der Stiftung, aus den Jahren 1541–1632, 14 AE.

Hofhaltung und Kanzlei, Hofordnungen, Ordnungsvorschriften, Kanzler, Kanzlei, Sekretäre, Taxen in der Kanzlei, Ordnung und Visitationen der Kanzlei, Hofgericht, Gerichtsbeamte, niedere Gerichte, Verordnungen der Kanzlei, die herzogliche Schatzkammer, Archiv, Stallungen, Engagements von Beamten und Hofbedienten, Entlohnungen, Deputate, Streitigkeiten zwischen Beamten, Entlassungen aus disziplinären Gründen, Heiraten von Beamten, Vereidigungen, Korrespondenz der Beamten mit den Herzögen, Versorgung von Beamtenwitwen, Bücher der geplanten Ausgaben, Ausgaben, Schulden der Herzöge, Gläubiger der Herzöge, Schloßinventare, Bau von Mauern und Wällen, Hoffeierlichkeiten, Bibliothek, Bezüge der Prinzessinnen, Versorgung der herzoglichen Witwen, Tafelgüter der Herzöge, Bezirksverwaltungen, ehemaliger Klosterbesitz, Ordnungen für Amtsleute, Kauf und Verkauf von Land, Steuern, Wege, Visitationen von Wäldern, Sitzungsprotokolle, herzogliche Verordnungen, Handel mit Salz, Wein und Mühlsteinen, die Schiffahrt auf dem Narew, der Arrest von Stettiner Schiffen, Zölle, Militär und seine Organisation, Orchester, Brauerei, Gefängnis, Korrespondenz mit den Reichsfürstentümern, Privatleuten sowie zwischen den pommerschen Herzögen, aus den Jahren 1503–1637, 170 AE.

Militaria, Beziehungen zum Kaiserreich, Einquartierung kaiserlicher Truppen in Pommern, Exzesse, Raub, Drangsal, die Belagerung von Stralsund, Einquartierung schwedischer Truppen, Kriegsordnungen, Steuern, Kontributionen, die Kapitulation von Franzburg, der Krieg in Böhmen und Ungarn, Beziehungen zwischen Pommern und Dänemark, die Verstärkung der Burg Wolgast, die Befestigung der Städte, Beschäftigung eines Waffenschmieds und eines Gießers aus Hamburg, Bau eines Kriegsschiffes, aus den Jahren 1539–1637, 96 AE.

Musterungen, Dienst zu Pferd und Reitübungen, Pferderegister der Lehnsmänner, Ernennung von Anführern, Gießereiwesen, Bemerkungen von Theologen über den Krieg und seine Folgen, aus den Jahren 1521–1636, 12 AE.

Landfiskus, Steuern, Aufnahme von Krediten, Gläubiger, Zölle, Besetzung des Amts eines Landsteuereinnehmers, aus den Jahren 1568–1636, 20 AE.

Steuern, Beseitigung von Schulden, Gläubiger, Schatzregister, Landesverteidigung, Landratsrechnungen, Jahresabrechungen, Entlohnungen der Räte, Sekretäre und Hofbedienten, aus den Jahren 1570–1632, 11 AE.

Landtage des Herzogtums Pommern, Schreiben zur Einberufung der Landtage, Mandate und Reskripte, Verhandlungen der Herzöge mit dem Adel, den Städten und den Hofräten, Berichte von den Landtagen, Konventen und Ständeberatungen, Entschließungen, aus den Jahren 1538–1634, 62 AE.

Münzen, Münzsorten, die Münze in Franzburg, aus den Jahren 1551–1624, 2 AE.

Polizei, Unstimmigkeiten der Stände auf dem Landtag in Wollin, Polizeiordnungen, Kaufmanns-, Zunft-, Handels-, Schiffahrts- und Stadtordnungen, Anordnungen über Hochzeiten, Taufen, Beerdigungen, Bettler, Hirten und Bauern, Konferenz der Hansestädte mit den holländischen Städten, aus den Jahren 1543–1634, 12 AE.

Stadt Wolgast, Landbesitz, Streitigkeiten, Verordnungen gegen Seuchen, Polizeiaufsicht, Holzverkauf, Zünfte: Brauer, Kürschner, Weber, aus den Jahren 1589–1636, 13 AE.

Stadt Anklam, Streitigkeiten, Kloster, Damm und Fährstelle, Spitäler, Mühlen, aus den Jahren 1557–1636, 16 AE.

Stadt Pasewalk, Streitigkeiten, Zölle, Holzdeputate für die Kirchen, Grenzen und Landbesitz der Stadt, Kirchengüter, Zünfte: Bäcker, Böttcher, Glaser, Kürschner, Leinweber, Maurer, Schmiede, Schneider, Schuhmacher, Stellmacher und Tischler, Kloster, Schützenbruderschaft, Brände, Jahrmärkte, aus den Jahren 1560–1636, 19 AE.

Stadt Demmin, Streitigkeiten, Mühlen, Wirtshäuser, Zölle, Fischfang, städtischer Besitz, aus den Jahren 1525–1635, 6 AE.

Stadt Barth, Beamte, Brände, Wirtshäuser, Seeleute, Landbesitz der Stadt, Holzdeputate, Münzfragen, Streitigkeiten, Zölle, Zünfte: Bäcker, Drucker, Gerber, Krämer, Kürschner, Pantoffelmacher, Sattler, Schuhmacher und Tuchmacher, Schützenbruderschaft, Polizeiverordnungen, Apotheke, Gerichtswesen, Prozeßablauf bei Zauberei, Privilegien der Stadt, Streitigkeiten mit Herzog Philipp Julius, aus den Jahren 1562–1636, 31 AE.

Stadt Ueckermünde, Streitigkeiten, Schiffahrt auf dem Fluß Uecker, Zölle, Zünfte: Brauer, Schmiede und Schneider, Notizen über die Stadt, aus den Jahren 1552–1636, 7 AE.

Stadt Neuwarp, Privilegien, Bäckerzunft, Notizen über die Stadt, aus den Jahren [1442], 1611, 2 AE.

Stadt Treptow a. T. (Altentreptow), Streitigkeiten, Grenzfragen, Gärten, städtische Felder, Korrenspondenz der Herzöge mit der Stadt, Zünfte: Bäcker, Brauer, Kürschner, Musiker, Schmiede, Schneider, Tischler und Tuchmacher, Spitäler, aus den Jahren 1556–1636, 9 AE.

Stadt Loitz, Schulden der Herzogin Sophia Hedwig, Wollhandel, Schuhmacherzunft, aus den Jahren 1605–1636, 5 AE.

Stadt Grimmen, Landbesitz der Stadt, Brände, Ziegelei, Armenfragen, Handwerkerprivilegien, aus den Jahren 1546–1627, 7 AE.

Stadt Damgarten, Grenzstreitigkeiten, Zölle, Privilegien, Zünfte: Bäcker, Brauer und Schuhmacher, aus den Jahren [1258] 1592–1722, 6 AE.

Stadt Bahn, Schützenbruderschaft, Kirchenfragen, Zünfte: Schneider und Weber, Mühlen, Streitigkeiten, Privilegien, Verträge der Stadt mit dem Johanniterorden über Zinsen und Pachten, Schäfereien, Zölle, Schöffen, Komturei in Wildenbruch, Kriminalfälle, Brände, Gerichtswesen, aus den Jahren [1480–1483] 1501–1636, 33 AE.

Stadt Usedom, Streitigkeiten über Weiden und Wald, Angelegenheiten der Weber, städtische Pferde, aus den Jahren 1587–1635, 4 AE.

Stadt Franzburg und Richtenberg, Privilegien, Zünfte: Schneider, Schuhmacher und Weber, Sitz des Herzogs in Franzburg, aus den Jahren 1593–1622, 6 AE.

Stadt Jarmen, Notizen über die Stadt, Privilegien, Mühlen, aus den Jahren 1611–1626, 4 AE.

Stadt Gützkow, Notizen über die Stadt, Privilegien, Kirchengüter, städtischer Besitz, Schuhmacherzunft, aus den Jahren 1597–1632, 4 AE.

Stadt Lassan, Schiffahrt, Informationen über die Stadt, Gerichtswesen, aus den Jahren 1605–1627, 3 AE.

Streitigkeiten, Streitigkeiten und Gerichtsprozesse der Herzöge mit dem Adel: von Mörder, von Wussow, von Osten, von Rauschen, von Sasse, von Bugenhagen, von Podewils, von Kamecke, von Moltke, von Schwerin, von Koller, Auseinandersetzungen des Adels untereinander über Schulden, Lehen, Güter, Testamentsvollstreckung und Erbteilung, Kirchengüter, Eintreibung von Schulden, Kriminalsachen, Streitigkeiten der Städte mit dem Adel, der Berzirksamtsleute mit den Städten, Streit Paul von Wieses mit der Komturei in Wildenbruch, Überfälle, Ansprüche der herzoglichen Beamten, Jurisdiktion der Städte und Vögte, Klagen an den Kaiser, aus den Jahren 1491–1648, 165 AE.

Ermittlungen in Geldfragen, Kriminal- und Fiskalfälle, aus den Jahren 1548–1624, 3 AE.

Reskripte und Verordnungen, Korrespondenz zwischen den Herzögen, zwischen den Herzögen und Adel bzw. Beamten, Reskripte des Herzogs von Wolgast, Gratulationsschreiben, aus den Jahren 1568–1626, 16 AE.

Kirche und Kirchenvisitationen, Kirchenordnungen, Patronatsrecht, Bestellung von Geistlichen und ihre Bedienung, Kirchenfilialen, Kirchengüter und Benefizien, Kirchenvisitationen und -matrikel, Superintendenturen, Auseinandersetzungen zwischen Kirchen und Adel sowie Bezirksamtsmännern, Kirchenrechnungen, Klöster und Provisoren, Arme, Spitäler, Schulen, Erzdiakonat, aus den Jahren 1537–1661, 80 AE.

Lehnshuldigungen, Lehnshuldigungen im Herzogtum Stettin, Huldigungen unter den Herzögen Philipp Julius, Barnim XII. und Kasimir IX., von den Städten abgelegte Lehnshuldigungen, aus den Jahren 1574–1626, 19 AE.

Lehnsfragen und Stadtprivilegien, Huldigungen, Erneuerungen von Lehen durch den Adel, herzogliche Entscheidungen über Lehnsgüter, Lehnsbriefe, vor den Herzögen von Stettin geleistete Huldigungen, Huldigungen und Erneuerungen von Stadtprivilegien, Anwartschaften, Komturatslehen, vor dem Herzog von Croy geleistete Huldigungen, Lehnshuldigungen aus dem Land Lauenburg-Bütow, Suppliken, Schenkungen, aus den Jahren 1524–1663, 63 AE.

Herzogliche Entscheidungen, Einverständnis mit Hypotheken und Veräußerungen von Lehnsgütern, Einschlag von Bauholz, Verträge, Finanzprozesse, Entlohnungen, Güter- und Bauerntausch, Testament, Schenkungen, Güterverpfändungen, Anwartschaften, Betreibung von Wirtshäusern, Waisenfürsorge, aus den Jahren 1547–1649, 21 AE.

Stadt Stralsund, städtische Jurisdiktion, Privilegien, Auseinandersetzungen mit den Herzögen, dem Adel, der Bürger mit dem Stadtrat, Reichstagsprotokolle, an die schwedische Königin Christine geschickte Bitte und Protest, Landgüter, Tafelgüter der Herzöge in der Nähe der Stadt, Gerichtswesen und Gerichtsprozesse, Verträge und Abkommen der Bürger, Einnahmen und Kollekten, Steuern, Zünfte, Kaufmannschaft, Handel und Schiffahrt, Zehnt, Mühlen, Fischfang, Gesundheit und Apotheken, Unruhen der Bürger, Schulden, Auseinandersetzungen der Stadt mit dem Herzog um 35 000 Gulden, Belagerung der Stadt (1628), Registratur, Berchmann-Chronik, aus den Jahren 1535–1636, 125 AE.

Universität Greifswald, Privilegien und Jurisdiktion, Auseinandersetzung der Universität mit dem Greifswalder Stadtrat sowie mit dem Domänenverwalter in Eldena und Wolgast, Bedienstete, Ämterbesetzung, Entlohnung der Professoren, Einkünfte und Güter, Rechte des Camminer Domkapitels gegenüber der Universität, Vorschlag zur Übersiedlung der Universität nach Stettin, Pacht der Güter Eldena, Korrespondenz mit Melanchthon, Visitation der Universität, aus den Jahren 1456–1652, 19 AE.

Konsistorium Greifswald, Amtsorganisation, Streitigkeiten mit dem Stadtrat Greifswald, Stadt Usedom, Streitigkeiten mit dem Generalsuperintendenten, Dispens, Schulden, Streitigkeiten Greifswalds mit dem Kloster Eldena, aus den Jahren 1535–1642, 12 AE.

Stadt Greifswald, Privilegien, Jurisdiktion der Stadt, Gerichtswesen, Prozesse über Zauberei, Henker, Finanzwesen, Zünfte, Handel, Schiffahrt, Jahrmärkte, Schafzucht, Fischfang, Torfabbau, Streitigkeiten der Stadt mit Herzog Philipp Julius, mit Lübeck, mit den Zünften, mit den Bürgern, mit dem Adel, mit der Geistlichkeit, mit Wolgast, Verwaltung der städtischen Güter, Streitigkeiten der Kirche um Schulden, Rechte der Pfarrer, Küster und Lehrer, Brücken, Dämme, Wege, Befestigungen, Einquartierung, Fourage, Bürgermeisterbuch, Fall von Bigamie, Visitation der Stadt, aus den Jahren 1534–1634, 49 AE.

Herzogliches Eigentum auf Rügen, Rügener Privilegien, Verwaltung des Bezirks Rügen, Amtsvisitationen, Landgüter, Rechnungen, Entlohnungen der Beamten, Eide, Einkünfte, Gerichtswesen, Adelsgüter, Auseinandersetzungen des Amts mit dem Adel, Grenzstreitigkeiten, Dienst zu Pferd, Schulzenamt, Ämterbesetzung, Auseinandersetzungen mit dem Adel und der Stadt Berg, Protest der Stände von Rügen, Zünfte und Handwerk, Handel, Mühlen, Fischfang, Brauereien, Holzordnung, Wege, Türkensteuer, herzogliches Einverständnis, Suppliken, Kirchenfragen, Zehnt, Reformation des Klosters in Bergen, Stadt Bergen: Privilegien, Apotheke, Brände, aus den Jahren 1565–1637, 89 AE.

Grafschaft Sonnenburg, Wildenbruch und Putbus, Familie von Putbus, Auseinandersetzungen mit dem Adel, Empfehlung von Putbus zum Komtur von Wildenbruch, Grafschaft Sonnenburg, Besetzung des Meisters, Auseinandersetzungen mit den pommerschen Herzögen, Auseinandersetzungen mit dem Adel, Komturei Wildenbruch, Auseinandersetzungen mit dem Adel, Ämterbesetzung, Landgüter, Auseinandersetzungen mit der Stadt Bahn, Schulden, Gutachten der juristischen Fakultät der Universität Frankfurt/O. über einen Streit zwischen Komturei und den Herzögen, Auseinandersetzungen mit den Markgrafen von Brandenburg, Abkommen Herzog Ernst Ludwigs mit der Komturei, Lehen, Untertanen, Güterinventar, Abgaben, Rechnungen, aus den Jahren 1490–1638, 61 AE.

Grenzstreitigkeiten zwischen Pommern und Mecklenburg, Grenze beider Länder, Grenzstreitigkeiten einzelner Orte, Ermittlungen in Streitfällen, Zeugen, Kommissionsprotokolle, Streit um Fischfang, Auseinandersetzungen der Kreisverwaltungen, Grenzhändel, Körperverletzungen, Morde, Streit um die Brücke in Trebel, Bistum Schwerin, Kloster in Stolpe, in Dargun, Zehnt, Auseinandersetzungen um Mühlen und Fuhrwerke, Instruktionen für die Grenzkommissare, Grenzabkommen, Protokolle, Grenzbeschreibungen, Burg und Gut Wolde, aus den Jahren 1500–1664, 65 AE.

Visitationen der herzoglichen Güterverwaltungen, Anordnungen, Visitationen der herzoglichen Beamten in einzelnen Verwaltungen, Register, Belastungen der Verwaltungen, Zeugnisse, Aufstellungen von Getreide, Entlohnungen, Deputate der Beamte, aus den Jahren 1560–1626, 11 AE.

Amt Wolgast, Amtsfragen, Grenzen des Besitztums, Streitigkeiten, Bautätigkeit, Visitationen, Beschreibung der Güter der Verwaltung, Schäfereien, Wirtshäuser, Mühlen, Anordnungen, Einkünfte und Rechnungen, Gerichtswesen, aus den Jahren 1543–1662, 22 AE.

Amt Barth und Franzburg, Register, Auseinandersetzungen um Grenzen und Besitzungen, Inventare von Dörfern, Verträge zwischen den Herzögen über die Aufteilung der Einkünfte, Handel, Klöster, Angelegenheiten der Kirche in Franzburg, Pachten, Rechnungen, aus den Jahren 1532–1642, 29 AE.

Amt Loitz, Verchen und Lindenberg, Gutspachten, Visitationen, Bau des Schlosses in Loitz, Beschreibung der zum Amt gehörigen Dörfer, aus den Jahren 1554–1634, 9 AE.

Amt Eldena, Schäfereien, Visitationen, Schulden, Güterbeschreibungen, aus den Jahren 1571–1637, 8 AE.

Ämter Treptow a. T. und Clempenow, Inventare, Auseinandersetzungen, Visitationen, Anordnungen, Beschreibung der zum Amt gehörigen Dörfer, Gebühren, Pachten, Meliorationen, Schäfereien, Mühlen, aus den Jahren 1560–1633, 24 AE.

Ämter Grimmen und Triebsee, allgemeine Informationen über das Amt, Pachtverträge, Auseinandersetzungen, aus den Jahren 1551–1610, 4 AE.

Amt Stolpe, Visitationen, Mühlen, Auseinandersetzungen, Landbesitz, Güterverpfändungen, Kloster Stolpe, Jagdwesen, Pachtverträge, Anordnungen, Güterinventar, Schulzenämter, aus den Jahren 1543–1669, 23 AE.

Amt Torgelow, Visitationen, Steuern, Handel, Beschreibungen von Gütern und Dörfern, Wirtshäuser, Schulden, Jagdwesen, Hütte, Holzgewinnung, aus den Jahren 1557–1636, 22 AE.

Amt Ueckermünde, Visitationen, Verwaltung, Güterbeschreibungen, aus den Jahren 1548–1632, 6 AE.

Amt Jasenitz, Pachten, Grenzstreitigkeiten, Visitationen, Mühlen, Schmiede, Feuerholz, Jagdwesen, aus den Jahren 1551–1678, 12 AE.

Varia, Anordnungen, Mühlen, Felder, Visitationen, Beschreibungen von Dörfern und Gütern, Adelsgüter im Bereich der Ämter, Schulden der Ämter, Güterverkauf, Kloster, Pachtverträge, Fourage, aus den Jahren 1555–1636, 32 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findkartei.

Literatur

Medem, L. v.: Das Königliche Provinzialarchiv zu Stettin, in: Zeitschrift für Archivkunde, Diplomatik und Geschichte, Bd. 2 (1835).

Randt, E.: Hundert Jahre Archivpflege in Pommern im Überblick, in: Monatsblätter 1938, H. 4.

Świadectwa historii Pomorza. Księstwo pomorskie 1140–1648. Zeugnisse pommerscher Geschichte. Herzogtum Pommern 1140–1648, hg. v. K. Kozłowski, M. Schoebel, Szczecin-Greifswald 1999.

Turek-Kwiatkowska, L.: Z dziejów służby archiwalnej. Archiwa na Pomorzu Zachodnim w latach 1808–1914 [Aus der Geschichte der Archivverwaltung. Die Archive Pommerns in den Jahren 1808–1914], Warszawa 1968.

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0036 Stettiner Evangelisches Konsistorium (Rep. 33, Konsystorz Szczeciński)

1556–1939; 12364 AE, 202 lfm.

1534 entschlossen sich die pommerschen Herzöge auf dem Landtag in Treptow, den lutherischen Protestantismus als herrschende Religion anzunehmen. Die Kirchenordnung von 1535 wurde zur Grundlage der Bildung einer neuen Kirchenorganisation in Pommern. Diese Ordnung wurde 1542 um eine sog. Kirchenagende und 1556, 1569 und 1591 um zusätzliche Verordnungen ergänzt. Haupt der neuen Kirche war der Herrscher. Das Land wurde in drei Superintendenturen unterteilt (in Stettin, Stolp und Wolgast). An der Wende zum 17. Jahrhundert entstanden Superintendenturen noch in einigen weiteren Städten Pommerns. Gesetzgebendes Organ waren die jährlichen Synoden. 1545 wurde auf der Synode in Stettin die Einrichtung eines Konsistoriums als Kollegium für Schulen und Fragen der kirchlichen Gerichtsbarkeit beschlossen. Zu seinem Sitz wählte man Greifswald und Stettin. Im 18. Jahrhundert wurde auch in Köslin ein Konsistorium eingerichtet. Nach dem Untergang des Herzogtums Pommern griffen die schwedischen Behörden in ihrem Herrschaftsgebiet stark in Religionsfragen ein und wollten die örtliche Kirchenorganisation an das orthodoxe Vorbild der lutherischen Kirche Schwedens anpassen. Dagegen konzentrierte sich im brandenburgisch-preußischen Landesteil die kalvinistische Hohenzollerndynastie auf die verwaltungstechnische Kontrolle der Kirche. Nach der Einnahme Stettins durch die Preußen wurde die Stadt 1738 Sitz der aus Stargard verlegten Behörden für Kirchen- und Schulverwaltung: des Generalsuperintendenten und des Konsistoriums, das Kandidaten für das Pfarramt sowie Lehrer prüfte und bestätigte. Letzteres war auch Gericht für Kirchen- und Ehefragen. Dem Konsistorium gehörten der Regierungspräsident als Direktor, zwei weltliche und drei geistliche Räte an, darunter der Generalsuperintendent. 1808 wurde die Leitung der religiösen Angelegenheiten an die neugebildete Regierung in Stargard überwiesen. Mit Verordnung vom 30.4.1815 wurden für jede Provinz eigene Konsistorien gebildet, die unter der Verwaltung des Oberpräsidenten der jeweiligen Provinz standen. Dem Konsistorium unterstand neben inneren Fragen der Kirche das Grund- und Mittelschulwesen. Mit der Verordnung vom 23.10.1817 wurde aus dem Konsistorium die Schulverwaltung ausgegliedert, es war nun lediglich für Bekenntnisfragen zuständig. Dennoch blieb ein Einfluß des Konsistoriums auf die Schulprogramme auch weiterhin bestehen, da die Gymnasien und Lehrerseminare unter der Aufsicht der Konsistorialräte blieben. Seit 1845 waren die Oberpräsidenten der Provinzen nicht mehr gleichzeitig auch Vorsitzende der Konsistorien, doch wurden auch später in der Regel weltliche Personen in dieses Amt berufen. Zum Konsistorium gehörten neben dem Vorsitzenden ein Superintendent sowie sieben weltliche und geistliche Mitglieder. Im März 1872 wurden die Aufgabenbereiche von Staat und Konsistorium beim Schulwesen endgültig voneinander getrennt. Das Konsistorium wurde in der Kirchenstruktur zu einem Organ, das einerseits die Tätigkeit des Generalsuperintendenten, des Superintendenten und der Pfarrer, andererseits der Kollegialorgane koordinierte – der Provinzialsynode, der Kreissynoden und der Gemeindekirchenräte. Seit 1877 unterstand das Konsistorium einer Oberbehörde: dem 1850 gebildeten Evangelischen Oberkirchenrat in Berlin. Im Nationalsozialismus kam es zu einer Änderung bei der Verfassung der protestantischen Kirche, die mit einer starken Einschränkung der Kompetenzen des Konsistoriums einherging. Aufgrund der Kirchenverfassung vom 11. Juli 1933 entstanden in den einzelnen Provinzen Landeskirchen, die vom Reichsbischof abhängig waren, der wiederum auf Antrag des Innenministers eingesetzt wurde. Höchste legislative Behörde war die Nationalsynode, an der Spitze der Verwaltung stand die Kirchenkanzlei der Deutschen Evangelischen Kirche. Diese Strukturen hatten ohne größere Änderungen bis 1945 Bestand.

1881 wurde auf der Provinzialsynode in Greifswald auf Antrag des damaligen Staatsarchivdirektors Dr. Gottfried von Bülow entschieden, jene Kirchenakten (von Superintendentur, Pfarreien und Konsistorium) im Archiv zu deponieren, die für die laufende Verwaltung nicht mehr gebraucht wurden. Die erste Erwerbung von Konsistorialakten durch das Staatsarchiv Stettin gab es 1891, eine weitere 1901. 1936/37 wurden die Erwerbungen zusammengefaßt und der Bestand geordnet, er erhielt seine heutige Form (Rep. 33) und wurde in drei Sektionen unterteilt: Generalia, Synodalia und Specialia. Während des Krieges wurden die Konsistorialakten im März, Juni und November 1943 auf das Schloß von Graf Schlieffen in Klein Soltikow im Kreis Schlawe evakuiert. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs kehrten diese Archivalien ins Staatsarchiv Stettin zurück. Im Landesarchiv Greifswald: Konsistorium Stettin, 70 AE, 0,8 lfm., aus den Jahren 1590–1816.

Inhalt

I. Generalia

Allgemeine Rechte, Kirchenverordnungen und Verordnungen des Konsistoriums, Edikte und Reskripte, Verordnungen über wirtschaftliche Angelegenheiten, aus den Jahren 1569–1809, 63 AE.

Verfassung des Stettiner Konsistoriums, Statut und Organisation, Ernennung der Superintendenten und Konsistorialräte, ihr Verdienst, Dienstreisen der Superintendenten, Verlegung des Konsistoriums von Stargard i. P. nach Stettin, aus den Jahren 1569–1810, 66 AE.

Kirchenämter, Verzeichnisse von Geistlichen, Verzeichnisse von Pfarrern und Kirchen in Vorpommern, Wahlen von Pfarrern, Visitationskosten, Bildung von Pfarreien in Kolonistendörfern, Eingaben zur Erlaubnis, seelsorgerische Betreuung zu leisten, Prüfungskommissionen, theologische Prüfungen für Predigerkandidaten, aus den Jahren 1598–1809, 47 AE.

Bekenntnisse, Dissidenten und Katholiken in Polen, Beziehungen zwischen der lutherischen Kirche und der französisch-reformierten Kirchengemeinde, Böhmische Brüder, Annahme des lutherischen Bekenntnisses durch Juden, Kalvinisten und Katholiken, katholische Messen in lutherischen Kirchen, katholische Priester und ihre Beziehung zu Regierung und Konsistorium, Edikte über die Mennoniten, aus den Jahren 1715–1809, 12 AE.

Kirchenaufsicht, Visitationen von Pfarreien und Stiftungen, Protokolle der Generalsynoden, Kontrolle der Kirchenmatrikel, Verordnungen über die rechtmäßige Führung der Kirchenbücher, Gutachten über Pfarrer und andere Pfarrbeamte, aus den Jahren 1556–1809, 48 AE.

Seelsorge, Kirchenagenden, Verordnungen über die Einführung neuer Gebete, neuer Feiertage und Kirchenlieder, Festlegungen zum Termin von Taufen, Hochzeiten und Bestattungen in den Kirchen, aus den Jahren 1566–1809, 58 AE.

Schulwesen und Erziehung, Schulverordnungen, Einrichtung eines theologischen Seminars, Liste der Stipendiaten an den Universitäten, lutherische Studien in Frankfurt/Oder, Lehrerbesoldung, Vakanzen von Lehrerstellen, Schulbau, Schulen für Soldatenkinder, Judenschulen, aus den Jahren 1699–1810, 104 AE.

Sozialfürsorge, Anstalten der Sozialfürsorge, Abführung von Geldstrafen an die Sozialfürsorgekasse, Fürsorge für Pfarrerwitwen und -kinder, aus den Jahren 1778–1809, 6 AE.

Juristische und ökonomische Angelegenheiten kirchlicher Institutionen, Befreiung von Zöllen, Akzisen und Einquartierungen, Seidenraupenzucht, Seidenanstalten, Feuerversicherungen, Verordnungen über die Zensur kirchlicher Drucke, aus den Jahren 1728–1811, 88 AE.

Rechte und Pflichten der Geistlichen, Kirchenmatrikel und Visitationsberichte, Aufstieg von Kandidaten für das geistliche Amt, Verpflichtungen der Pfarrer gegenüber Erben, Deputate und andere den Pfarrern zustehende Leistungen, Veränderung des Patronatsrechts über Gemeinden, Lieferungen der Pfarreien an die französischen Truppen, aus den Jahren 1590–1812, 57 AE.

Kirchengüter, Verordnungen, Bau von Kirchengebäuden und ihre Reparatur, Pfarrgüter in Vor- und Hinterpommern, Stiftungen, aus den Jahren 1735–1810, 73 AE.

II. Synodalia

Anklam, Visitationen, Landbesitz von Kirchen und Stiftungen, Pfarrinventare, Bewertungen von Pfarrern und Pfarrpersonal, Schulen, Seidenraupenzucht, Hilfskasse für Pfarrerwitwen und -kinder, aus den Jahren 1739–1808, 36 AE.

Bahn, Visitationen, Kirchenbesitz, Berichte über die Führung von Kirchen und Schulen, Bewertungen von Pfarrern, Gemeindeinventare, Seidenraupenzucht, aus den Jahren 1739–1846, 19 AE.

Freienwalde, Visitationen, Schulwesen, Landgüter, Seidenraupenzucht, Ackerland, Wiesen, Gärten, Armenhäuser, aus den Jahren 1729–1809, 31 AE.

Daber, Visitationen, Landgüter, Bewertungen von Pfarrern und Pfarrpersonal, Seidenraupenzucht, Ackerland, Wiesen und Gärten im Besitz der Kirchen, Kapellen und Armenhäusern, Gemeindeinventare, aus den Jahren 1732–1809, 38 AE.

Demmin, Visitationen, Landgüter, Bewertungen von Pfarrern und Pfarrpersonal, Kirchen- und Gemeindeinventare, Organisation von Pfarreien in Kolonistendörfern, aus den Jahren 1664–1809, 26 AE.

Jakobshagen, Visitationen, Synodalgüter, Schulwesen, Seidenraupenzucht, Bewertungen von Pfarrern und Pfarrpersonal, Unterstützungskasse, aus den Jahren 1611–1809, 46 AE.

Gartz a. O., Visitationen, Güter, Bewertungen von Pfarrern, Gemeindepersonal und Pfarramtskandidaten, Seidenproduktion, Schulkataloge, aus den Jahren 1682–1809, 10 AE.

Gülzow, Visitationen, Landgüter, Synodalstatuten, Schulwesen, Unterstützungskasse, Seidenraupenzucht, Gemeindeinventare, aus den Jahren 1734–1809, 43 AE.

Gollnow, Visitationen, Landgüter, Bewertungen von Pfarrern und Pfarrpersonal, Spitäler, Gemeindeinventare, Schulwesen, Seidenraupenzucht, Gründung von Pfarreien in Kolonistendörfern, aus den Jahren 1739–1809, 20 AE.

Greifenberg, Visitationen, Schulwesen, Landgüter, Bewertungen von Pfarrern und Pfarrpersonal, Gründung von Pfarreien in Kolonistendörfern, Seidenraupenzucht, Ackerland, Wiesen, Gärten, Inventare, aus den Jahren 1672–1808, 33 AE.

Greifenhagen, Visitationen, Landgüter, Schulwesen, Bewertungen von Pfarrern und Pfarrpersonal, Ackerland, Wiesen und Gärten, Unterstützungskasse für Pfarrerwitwen, Gemeindeinventare, Gründung von Pfarreien in Kolonistendörfern, 1611–1809, 27 AE.

Cammin i. P., Visitationen, Synodalgüter, Gemeindeinventare, Schulwesen, Seidenraupenzucht, Ackerland, Wiesen, Gärten, Unterstützungskasse, aus den Jahren 1738–1809, 34 AE.

Kolbatz, Synodalgüter, Schulwesen, Bewertungen von Pfarrern, Pfarrei- und Schulpersonal, Gemeindeinventare, Seidenraupenzucht, Gründung von Pfarreien in Kolonistendörfern, aus den Jahren 1739–1809, 30 AE.

Labes, Visitationen, Synodalgüter, Gemeindeinventare, Bewertungen von Pfarrern, Schulwesen, Seidenraupenzucht, aus den Jahren 1739–1809, 34 AE.

Massow, Visitationen, Synodalgüter, Schulwesen, Bewertungen von Pfarrern, Pfarrei- und Schulpersonal, Gemeindeinventare, Unterstützungskasse, Seidenraupenzucht, aus den Jahren 1709–1809, 36 AE.

Naugard, Visitationen, Synodalbesitz, Gemeindeinventare, Schulwesen, Gründung von Pfarreien in Kolonistendörfern, Seidenraupenzucht, aus den Jahren 1738–1809, 31 AE.

Pasewalk, Visitationen, Synodalgüter, Schulorganisation, Gemeindeinventare, Bewertungen von Pfarrern, Unterstützungskasse für Pfarrerwitwen, Seidenraupenzucht, aus den Jahren 1761–1809, 14 AE.

Penkun, Visitationen, Pfarreien und Pfarrer, Synodalgüter, Schulwesen, Seidenraupenzucht, aus den Jahren 1687–1809, 33 AE.

Pyritz, Visitationen, Synodalgüter, Bewertungen von Pfarrern, Gemeindeinventare, Gründung von Pfarreien in Kolonistendörfern, Schulwesen, aus den Jahren 1736–1809, 39 AE.

Regenwalde, Visitationen, Synodalgüter, Bau und Reparatur von Kirchen, Bewertungen von Pfarrern sowie Pfarr- und Schulpersonal, Gemeindeinventare, Schulwesen, Kontributionen, aus den Jahren 1669–1809, 37 AE.

Stargard i. P., Besetzung der Pfarrstellen, Bewertung der Pfarrer, Visitationen, Synodalgüter, Unterstützungskasse für Pfarrerwitwen, Gemeindeinventare, Seidenraupenzucht, aus den Jahren 1736–1809, 39 AE.

Stettin, Visitationen, Synodalgüter, Gründung von Pfarreien in Kolonistendörfern, Bewertungen von Pfarrern, Gemeindeinventare, Unterstützungskasse, Seidenraupenzucht, aus den Jahren 1744–1809, 22 AE.

Treptow a. T. (Altentreptow), Visitationen, Bewertungen von Pfarrern, Synodalgüter, Gemeindeinventare, Schulwesen, Unterstützungskasse, Seidenraupenzucht, aus den Jahren 1740–1809, 36 AE.

Treptow a. R., Visitationen, Synodalgüter, Bewertungen von Pfarrern, Einrichtung einer Unterstützungskasse für Pfarrerwitwen, Gemeindeinventare, Schulwesen, Gründung von Pfarreien in Kolonistendörfern, Seidenraupenzucht, aus den Jahren 1737–1809, 38 AE.

Ueckermünde, Visitationen, Gemeindeinventare, Schulwesen, Gründung von Pfarreien in Kolonistendörfern, Ackerland, Wiesen, Gärten, Seidenraupenzucht aus den Jahren 1616–1844, 23 AE.

Usedom, Visitationen, Synodalgüter, Gemeindeinventare, Gründung von Pfarreien in Kolonistendörfern, Spitäler, Armenhäuser, Schulwesen, aus den Jahren 1631–1809, 29 AE.

Werben, Visitationen, Synodalgüter, Bewertungen von Pfarrern, Pfarrei- und Schulpersonal, Gemeindeinventare, Schulwesen, Seidenraupenzucht, aus den Jahren 1695–1809, 38 AE.

Wollin, Visitationen, Synodalpfarrer, Bewertungen von Pfarrern, Pfarrei- und Schulpersonal, Stiftungen, Armenhäuser, Gemeindeinventare, Seidenraupenzucht, aus den Jahren 1658–1809, 19 AE.

III. Pfarreien und Pfarrer (Specialia)

Pfarreien, 920 Ortschaften alphabetisch geordnet, nach Themen: Pfarrorganisation, Visitationen, Kirchen, Stiftungen, Armenhäuser, Spitäler, Schulwesen, einzelne Schulen; Pädagogium, Jageteuffel-Kolleg, Ratsschule, Lastadische Schule in Stettin, andere Bekenntnisse; Französische reformierte Kirchengemeinde Stettin, aus den Jahren [1570] 1594–1820, 4551 AE.

Pfarrer, alphabetisch geordnet nach Namen und Ortschaften, nach Themen: Streitigkeiten, Kirchenbau, Bau von Pfarrgebäuden, Pachten, aus den Jahren [1554] 1581–1808, 5288 AE.

Evangelisches Konsistorium Köslin, alphabetisch geordnet nach Synoden: Alt Kolziglow, Belgard, Bublitz, Dramburg, Körlin, Köslin, Kolberg, Lauenburg, Neustettin, Ratzebuhr, Rügenwalde, Rummelsburg, Schivelbein, Schlawe, Stolp und Tempelburg, nach Themen: Ernennungen von Pfarrern, Streitigkeiten, Schulwesen, kaschubische Bevölkerung, aus den Jahren 1581–1809, 653 AE.

Varia, Verzeichnisse und Meinungen über Pfarramtskandidaten, Hilfskassen für Pfarrerwitwen, kirchliche Feierlichkeiten, evangelische Missionsgesellschaften, Mischehen, Scheidungen, Vorankündigungen, Kirchengebühren, Seminarien, Verteilung von Bibeln, Katechumenen, Dispense, an die Kämmereikasse gezahlte Kautionen, Visitationen, einzelne Kirchen, ihr Bau und ihre Reparaturen, Schulwesen, Rechnungen, aus den Jahren 1570–1874, 1914–1939, 389 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findbuch.

Literatur

Heyden, H.: Die Kirchen Stettins und ihre Geschichte, Stettin 1936.

Marszałek, F.: Akta Konsystorza Ewangelickiego w Wojewódzkim Archiwum Państwowym w Gdańsku [Die Akten des Evangelischen Konsistoriums im Staatlichen Woiwodschaftsarchiv in Danzig], in: Archeion 33 (1961).

Salmonowicz, S.: Administracja i prawo w prowincjach pomorskich [Verwaltung und Recht in den pommerschen Provinzen], in: Historia Pomorza [Geschichte Pommerns], Bd. 4, Teil 1 (1850–1918), hg. v. S. Salmonowicz, Toruń 2000.

Salmonowicz, S.: Podziały terytorialne i ustrój polityczny ziem pomorskich w latach 1815–1850 [Die territoriale Gliederung und die politische Verfassung der pommerschen Gebiete in den Jahren 1815 bis 1850], in: Historia Pomorza [Geschichte Pommern], Bd. 3, Teil 1, hg. v. G. Labuda, Poznań 1993.

Wielopolski, A.: Ustrój polityczny Pomorza Zachodniego w XIX wieku [Das politische System Pommerns im 19. Jahrhundert], Poznań 1966.

JP

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508

0299 Marienstiftsgymnasium in Stettin (Gimnazjum Mariackie w Szczecinie)

1642–1942; 1014 AE, 20,75 lfm.

1544 nahm in Stettin das Pädagogium seine Tätigkeit auf, das im Jahr zuvor vom Stettiner Herzog Barnim XI. und vom Wolgaster Herzog Philipp I. gegründet worden war. Im Sinne der Stiftungsurkunde sollten in der neuen Schule 24 Jungen in einem Alter von über zwölf Jahren für acht Jahre unterrichtet werden. Die Ausgaben der Lehranstalt wurden aus den Einnahmen des Marienstifts getragen. Die Schule erwarb sich aufgrund ihres akademischen Niveaus rasch Anerkennung. Vom Beginn ihres Bestehens an bis zur Übernahme der Stadt durch die Schweden absolvierten rund 5500 Schüler diese Schule. Die meisten stammten aus Pommern, doch kamen auch Schüler aus Brandenburg, Mecklenburg, Schweden, Ungarn und Polen. Im ersten Zeitraum wurde sie von vielen später bedeutenden Politikern, Geistlichen und Gelehrten besucht, u. a. von Paul Friedeborn, Daniel Cramer und Johann Micraelius. Während des Dreißigjährigen Kriegs kam das Pädagogium herunter; seine Krise drückte sich in einem drastischen Rückgang der Schülerzahl aus, im Verfall der Disziplin und in der schlechten finanziellen Lage. Schweden, dem Stettin schließlich zufiel, entschloß sich 1667 dazu, das Pädagogium aufzulösen und an seiner Stelle eine neue Schule zu gründen, ein Gymnasium, das nach Karl XI. Regnum Gymnasium Carolinum genannt wurde. Bei der Belagerung Stettins durch den Großen Kurfürsten 1676–1677 brannte das Schulgebäude nieder. Die Schule wurde 1687 wiederaufgebaut, doch besuchten sie damals nur 27 Schüler. Nach der Einnahme Stettins durch preußische Truppen bestimmte Friedrich Wilhelm I. schon 1715 für das Marienstift und das Gymnasium, das von nun an „Akademisches Gymnasium“ hieß, vier Kuratoren (zwei Mitglieder der Regierung und zwei, die von den pommerschen Ständen gewählt wurden). Ihnen vorgesetzt wurde das Oberkuratorium, dem der Regierungspräsident vorstand. Trotz der Fürsorge der Behörden und den durchgeführten Reformen ließ der Besuch der Stettiner Schule zu wünschen übrig: 1768 schrieben sich gerade einmal 6 Schüler ein, 1777 17 Schüler. An der Schule unterrichteten viele bekannte Historiker wie Johann Karl Ölrichs, Johann Samuel Hering oder Johann Jacob Sell. Um den Schulbesuch zu erhöhen, vereinte Friedrich Wilhelm III. mit einer Kabinettsordre aus dem Jahre 1805 das Akademische Gymnasium mit dem Ratslyzeum. Das nun entstandene Vereinigte Königliche und Stadt-Gymnasium zählte 178 Schüler. Im 19. Jahrhundert wurde diese Schule zur führenden Schule der Provinz Pommern. Unter Einfluß der von Wilhelm von Humboldt angeregten Reformen wurde das Stettiner Gymnasium wie auch viele andere preußische Schulen dieses Typs zu einer Anstalt, die sich dem Programm des Neuhumanismus verpflichtet fühlte. Der Begriff „Neuhumanismus“ umfaßte vor allem ein Erziehungsideal, dessen oberstes Prinzip nach Humboldt der ethische Wert der Lehre war, da der Weg zur Bildung des Charakters über die geistige Bildung führte. Daher legte man am Stettiner Gymnasium viel Wert auf den Unterricht in den antiken Sprachen (Griechisch, Hebräisch und Latein), der neuen Sprachen (Englisch und Französisch), der Geschichte und Geographie, des Zeichnens und der Kalligraphie. Die Schule wurde vom Bürgertum sehr geschätzt, das seine Söhne gerne hierher schickte. Zwischen 1830 und 1840 betrug die Schülerzahl rund 450, 1863 750 Personen. 1869 wurde die Schule in zwei Gymnasien aufgeteilt, womit der Zustand von vor 1805 wiederhergestellt wurde: das Marienstiftsgymnasium und das Stadtgymnasium. Das Marienstiftsgymnasium besuchten 1879 655 und 1905 725 Schüler. Im 19. Jahrhundert gingen hier zu unterschiedlicher Zeit viele um die Kultur Pommerns verdiente Personen zur Schule, so Heinrich Böhmer, Ludwig Giesebrecht, Hermann Hering, Ferdinand Calo, Hugo Lemcke, Carl Loewe, Adolf und Wilhelm Stahr, Martin Wehrmann und Friedrich Wellmann. Um Lehrer für Grundschulen auszubilden, gab es beim Gymnasium seit 1804 ein Lehrerseminar. Das hohe Unterrichtsniveau des Marienstiftsgymnasiums blieb bis zum Ende seines Bestehens erhalten. Im Herbst 1943 wurden die Schüler aus Furcht vor Luftangriffen ebenso wie jene des Stadtgymnasiums nach Stargard evakuiert, wo sie im Groening-Gymnasium untergebracht wurden. Hier blieben sie bis Mitte 1944, ehe sie ins innere Deutschland gebracht wurden. Damit ging die 400jährige Geschichte der Schule zu Ende.

Das Stettiner Archiv übernahm nach 1874 einen Teil der Schulakten zusammen mit den Archivalien des Marienstifts. Während des Zweiten Weltkriegs wurden sie wahrscheinlich um eine Erwerbung von Akten des 20. Jahrhunderts ergänzt. Die Akten wurden höchstwahrscheinlich nach Nippoglense ausgelagert, von wo aus sie nach 1945 nach Stettin zurückkehrten.

Inhalt

Allgemeine Verwaltung, Statuten, Verordnungen der Kuratoren und andere Behörden, Korrespondenz, Tagebücher, Vereinigung der Ratsschule und des Akademischen Gymnasiums, aus den Jahren 1713–1935, 171 AE.

Direktoren, Jahresberichte, Direktorenkonferenzen, Schulprogramme, Feierlichkeiten, Akten des Direktors Bielke, aus den Jahren 1642–1942, 20 AE.

Lehrer, Lehrerkonferenzen, Einstellungen und Entlassungen, Arbeiten der Gymnasialprofessoren, Klagen der Professoren über die Schüler, Hilfspersonal, das Gymnasium während des Ersten Weltkriegs, aus den Jahren 1688–1936, 67 AE.

Schüler, Schülerverzeichnis, Nationalität, Disziplin, Verstöße, Anträge auf Stipendien, Gesundheit, Auslastung, Zulassung zu Prüfungen, Prüfungen, Abiturarbeiten, Zeugnisse, Abiturientenverzeichnisse, Korrespondenz, Klassenarbeiten aus den Fächern Französisch, Griechisch, Hebräisch, Latein, Deutsch und Mathematik, Abiturprotokolle, aus den Jahren 1793–1942, 397 AE.

Unterrichtsfragen, Verordnungen über das Unterrichtsprogramm, Visitationen, Entwürfe, Vorträge, Sammlungen von Klassenarbeiten, Stundenpläne, empfohlene Lektüre, Unterricht in den Fächern Griechisch, Latein, deutsche Literatur, Propädeutik der Philosophie, Physik, Chemie, Geschichte, Geographie, Zeichnen, Kalligraphie, Stenographie, Gesang und Turnen, aus den Jahren 1797–1942, 31 AE.

Prüfungen, Reglement der Prüfungskommissionen, öffentliche Prüfungen, Abiturprüfungen, Unterricht für die Teilnehmer am Ersten Weltkrieg, aus den Jahren 1834–1922, 7 AE.

Ferien, Ferien und Schulfeierlichkeiten, aus den Jahren 1821–1925, 5 AE.

Stipendien und Legate, Haushalt, Rechnungen, Unterstützung von Kindern und Witwen verstorbener Lehrer, finanzielle Hilfe für begabte Schüler, Schulgeld, Ausgaben, Quittungen, von den Professoren Giesebrecht, Hering, Calo, Koch, Grassmann, Hasselbach und Oelrichs gestiftete Stipendien, Bohlendorff-Universitätsstipendium, Legat Walter, Stachel-Stipendium, Anträge auf Stipendien, aus den Jahren 1736–1938, 158 AE.

Gebäude, Errichtung eines neuen Gymnasialgebäudes, Reparaturen und Umbauten, Einrichtung, Turnhalle, Zentralheizung, aus den Jahren 1818–1925, 13 AE.

Bibliothek und Sammlungen, Katalog der Bibliothekssammlungen, Kassenzusammenstellungen der Bibliothek, Sammlung historischer Bücher, Ausleihkartei, Sammlung Hasselbach, Calo und andere Sammlungen, Erwerbungen, den Schülern empfohlene Bücher, Berichte von Professor Schmidt über die Tätigkeit der Bibliothek, Inventar des Gymnasialmuseums, Sammlung von Vögeln und Fischen, physikalisches Kabinett und Kartensammlung, aus den Jahren 1715–1941, 45 AE.

Vereine, Ruderverein am König-Wilhelm-Gymnasim, Ausflug des Rudervereins am Marienstiftsgymnasium nach Cammin, Chronik des Lesevereins am Marienstiftsgymnasium, aus den Jahren 1907–1933, 5 AE.

Vorschule, Verwaltung der Vorschule, Schülerverzeichnisse, Haushalt, Rechnungen, aus den Jahren 1842–1923, 6 AE.

Lehrerseminar, Sitzungen, Tätigkeitsberichte, Mitgliederverzeichnis, Korrespondenz, Arbeiten der Seminaristen, Seminarbibliothek in Stolp, Berichte über die Tätigkeit des Seminars in Stolp, aus den Jahren 1828–1937, 77 AE.

Varia, Stiftungsrechnungen, Bibliothekskataloge, Kontrollprotokolle, freiwillige Landarbeit der Schüler, Schulreglements, Schülerselbstverwaltung, Statistik, Lehrprogramme, Partituren musikalischer Werke, Konferenzprotokolle, aus den Jahren 1750–1935, 12 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findkartei.

Literatur

Steffen, W.: Das Stettiner Gymnasium um 1848, Marburg/Lahn 1957.

Stępiński, W.: Szczecin w latach 1806–1870. Na drodze do kapitalizmu [Stettin in den Jahren 1806–1870. Auf dem Weg in den Kapitalismus], in: Dzieje Szczecina [Geschichte Stettins], Bd. 3, hg. v. B. Wachowiak, Szczecin 1994.

Stępiński, W.: Szczecińscy filolodzy między państwem a gimnazjum. W kwestii stosunków profesorów Gimnazjum Mariackiego do państwowej polityki edukacyjnej w dobie Restauracji [Die Stettiner Philologen zwischen Staat und Gymnasium. Über die Beziehungen der Professoren des Mariengymnasiums zur staatlichen Bildungspolitik in der Restauration], in: Szczecińskie Studia Historyczne, Nr. 11 (1998).

Wehrmann, W.: Geschichte des Königlichen Marienstifts-Gymnasiums in Stettin (1544–1894), Stettin 1894.

Wiśniewski, J.: Początki układu kapitalistycznego 1713–1805 [Die Anfänge des kapitalistischen Systems 1713–1805], in: Dzieje Szczecina [Geschichte Stettins], Bd. 2, hg. v. G. Labuda, Warszawa u. Poznań 1985.

MSz

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516

0037 Marienstift in Stettin (Rep. 38e, Fundacja Najświętszej Marii Panny w Szczecinie)

[1263–] 1500–1932; 2368 AE, 21,6 lfm.

1261 gründete Herzog Barnim I. bei der St. Peter- und Paul-Kirche in Stettin eine Stiftung, der er ausgedehnten Landbesitz und Privilegien verlieh. Zwei Jahre später wurde sie in die neugebaute Marienkirche verlegt. Nach der Reformation vergrößerten sich die Mittel der Stiftung; sie bestanden aus den Einkünften aus einigen bei Stettin gelegenen Dörfern, dem Besitz der Marien- und der Ottokirche. Die Anstalt besaß auch zahlreiche Häuser und Plätze in Stettin. Wichtigste Aufgabe der Stiftung war die Finanzierung des Herzoglichen Pädagogiums. Während des Dreißigjährigen Kriegs wurden die Besitzungen von Schweden besetzt, doch nach dem Grenzrezeß von 1653 wurde die Tätigkeit der Stiftung fortgesetzt – sie hatte nun die Pflicht, das von den schwedischen Behörden eingerichtete Regnum Gymnasium Carolinum zu unterhalten. Nach der Übernahme Stettins durch Preußen veränderte Friedrich Wilhelm I. den Namen der Schule schon 1715 in Akademisches Gymnasium. Zugleich wurde die Autonomie der Stiftung beschränkt, indem ein Marienstiftskuratorium eingesetzt wurde, das als staatliche Aufsicht fungierte und aus den vier Kuratoren bestand, die über das Stiftungsvermögen entschieden. Hauptaufgabe des Kuratoriums war die Finanzierung der seit 1869 Marienstiftsgymnasium heißenden Schule sowie die Beteiligung am Bau zahlreicher Schulen in Stettin. Die Stiftung blieb in dieser Form bis 1945 bestehen.

1874 wendete sich das Staatsarchiv Stettin an die Kuratoren der Stiftung und bat sie, jene Akten zu übergeben, die zur Herausgabe des nächsten, zweiten Bandes des „Pommerschen Urkundenbuchs“ nötig seien. Bis 1917 erhielt das Archiv in zwei Partien den größeren Teil der Stiftungsakten, die mit einem letzten Zugang nach dem Ende des Ersten Weltkriegs vervollständigt wurden. Diese Akten wurden geordnet, wobei die vom Stiftungsarchivar Schultz 1752 eingeführte Systematik beibehalten wurde. Der Bestand wurde 1943 ins Puttkamer-Schloß in Nippoglense evakuiert, von wo aus er nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, teils unvollständig, nach Stettin zurückkehrte.

Inhalt

Schenkungen, Privilegien, Satzungen, königliche Edikte und Patente, Konferenzen der Kuratoren, Einrichtung eines Archivs, Stiftungsvermögen, Pläne von Dörfern und Grundstücken, aus den Jahren 1713–1874, 76 AE.

Kirche, Streitigkeiten um das Patronatsrecht, Feierlichkeiten zur 500-Jahr-Feier der Marienkirche, Kirchenvisitationen, Sammlungen des naturkundlichen Kabinetts des königlichen Gymnasiums, Eigentumsfragen in Alt Grape, Stipendien, Legate, Präbenden und Benefizien, aus den Jahren 1603–1839, 17 AE.

Kirchengüter, Stiftsgüter in einzelnen Dörfern: Klein Reinkendorf, Marsdorf, Mellen und Neu Grape, Einkünfte aus Wasser- und Windmühlen, Ausstattung der Marienkirche Stettin, Fragen über die Beerdigung von Gemeindemitgliedern der Marienkirche, Einkünfte der Marienkirche und aus den Stiftsdörfern, Inventar des Pädagogiums, Bau und Reparatur des Direktorenhauses, Umbau des Marienkirchturms, Einrichtung einer Bibliothek und eines Lesesaals, Vermietung von Häusern, gerichtliche Auseinandersetzungen, aus den Jahren 1542–1839, 905 AE.

Kontributionen, Nachlässe bei Getreide und Geldabgaben, Angelegenheiten der Stiftsdörfer, aus den Jahren 1730–1756, 2 AE.

Einkünfte und Ausgaben, Verzeichnis der Einnahmen und Ausgaben der Stiftung und des Herzoglichen Pädagogiums, aus den Jahren 1551–1659, 146 AE.

Kredite, gerichtliche Streitigkeiten um Mietzinsen und unbezahlte Kredite, aus den Jahren 1504–1827, 232 AE.

Auseinandersetzungen zwischen Stiftung und staatlicher Verwaltung, Auseinandersetzungen um Schulden mit der schwedischen und der preußischen Verwaltung, aus den Jahren 1633–1815, 6 AE.

Polizeiliche Aufsicht, polizeiliche Vorschriften, Verordnungen über die Wein- und Bierherstellung, ansteckende Krankheiten, Instandhaltung von Wegen und Brücken, aus den Jahren 1584–1884, 54 AE.

Stellenbesetzung, Bestellung von Kuratoren, Diakonen, Kantoren, Capitularen, Prädikanten, Professoren, Verwaltern sowie Dienstpersonal, aus den Jahren 1553–1834, 103 AE.

Immunitäten, der Kirche und der Stiftung verliehene Privilegien, aus den Jahren [1263] 1595–1788, 6 AE.

Jurisdiktion der Stiftung, Stadtrecht Gustavs II. Adolf, preußisches Landrecht, preußisches Prozeßrecht, Rechtsprechung der Stiftung auf dem Lande, Grenzrezesse, aus den Jahren 1618–1834, 90 AE.

Karten und Kataster, Vermessungen der Stiftsdörfer zwischen Oder und Randow, Pläne von Bauernhöfen, aus den Jahren 1684–1826, 12 AE.

Zölle, Verordnungen über die Zölle, aus den Jahren 1655–1724, 7 AE.

Akzise, Edikte über die Akzise, aus den Jahren 1709–1767, 4 AE.

Militaria, Einberufung von Offizieren in die Landesmiliz, Werbungen in den Stiftsdörfern, Einquartierung von Truppen, Armeekontributionen, königliche Verordnungen gegen Deserteure, aus den Jahren 1628–1816, 50 AE.

Private Bautätigkeit, Vertrag über den Kauf eines steuerfreien Hauses, aus dem Jahre 1736, 1 AE.

Verlassene Häuser, Übergabe der Häuser an die Stiftung, Steuerfragen, aus den Jahren 1570–1787, 11 AE.

Varia, Schenke in Marsdorf, Jagdpachten, Bestellung von Schulzen und Nachtwächtern in den Stiftsdörfern, Gemeindefragen in Scholwin, Brandschutz, Baupolizei, Bekämpfung von Konkubinaten in den Stiftsdörfern, städtische Steuern, Beziehungen zum Magistrat, Eigentumsfragen, Rechnungen, aus den Jahren 1500–1932, 593 AE.

Karten, handschriftliche und mehrfarbige Karten vom Landbesitz der Stiftung (Kirche und Schule), der verpachteten Parzellen, Pläne der der Stiftung gehörenden Dörfer sowie der angrenzenden Gebiete, Karten von Land, das einzelnen Bauernfamilien gehört, Pläne von Wegen und Brücken, Plan des Stiftungsgebäudes in Stettin sowie der Kirche und der Schule in Scholwin, Karten des Stiftslands in den Dörfern Alt Grape, Barfußdorf, Brietzig, Karow, Klein Reinkendorf, Marienwalde, Nieder-Zahden, Repenow, Schmellenthin, Scholwin, Torney und Wamlitz in Maßstäben, die in rheinischen Ruten und rheinischen Fuß angegeben sind und nach der Umrechnung rund 1:5000 und größer entsprechen, aus den Jahren 1750–1912, 53 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findbuch.

Literatur

Fredrich, C.: Die ehemalige Marienkirche zu Stettin und ihr Besitz, in: BSt NF, Bd. 21 (1918); Bd. 23 (1920).

Wehrmann, M.: Die Gründung des Domstiftes in Stettin, in: BSt, Bd. 36 (1886).

Wehrmann, M.: Geschichte des Königlichen Marienstifts-Gymnasium 1544–1894, Stettin 1894.

ED/MSz

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558

0012 Nachlaß Martin Wehrmann (Rep. 42, Spuścizna Martina Wehrmanna)

1880–1937; 159 AE, 2,55 lfm.

Martin Wehrmann wurde am 16.6.1861 in Stettin geboren. Nach dem Studium in Halle, Berlin und Göttingen übernahm er eine Lehrerstelle am Stettiner Mariengymnasium. 1886 wurde er zum Vorstandsmitglied der Gesellschaft für pommersche Geschichte und Altertumskunde gewählt, eines Vereins, der sich um die Geschichte und Archäologie der Region verdient machte und 1824 vom Stettiner Oberpräsidenten Johann August Sack gegründet worden war. Zwischen 1887 und 1912 redigierte er gemeinsam mit Emil Walter das Jahrbuch der Gesellschaft, die „Baltischen Studien“; gleichzeitig war er Chefredakteur der Vereinseigenen „Monatsblätter der Gesellschaft für pommersche Geschichte und Altertumskunde“. Außerdem wurde Wehrmann als eifriger Fürsprecher für die Einrichtung einer Historischen Kommission für Pommern bekannt, deren Ziel es vor allem war, die nichtstaatlichen Archivbestände zu inventarisieren und zu bearbeiten. Nach vielen Schwierigkeiten wurde diese Kommission 1910 von den Provinzialbehörden eingesetzt. Im April 1912 wurde Wehrmann als Gymnasialdirektor nach Greifenberg versetzt. Einige Jahre später, im Oktober 1921, wurde er Direktor des Gymnasiums in Stargard. 1926 ging er in den Ruhestand; er starb am 9.9.1937.

Martin Wehrmann gilt als einer der hervorragendsten Historiker Pommerns. Von Beginn seiner wissenschaftlichen Karriere an verteidigte er die Wissenschaftlichkeit der Landesgeschichte und polemisierte gegen Universitätshistoriker, welche den Landeshistorikern vorwarfen, zu keinem umfassenden Blick in der Lage zu sein. Wehrmann aber war zutiefst von der Gleichrangigkeit von Landesgeschichte und allgemeiner Geschichte Deutschlands überzeugt. Dieser Überzeugung verlieh er in seinen wissenschaftlichen Werken Ausdruck, die für die Zeit zwischen 1886 und 1937 rund 950 Titel umfassen. Dieses Schaffen läßt sich in vier prinzipielle Gruppen unterteilen. Zur ersten gehören Synthesen zur allgemeinen Geschichte Pommerns (1904), zur Geschichte der Städte Stettin (1911), Greifenberg und des Greifenberger Landes (1921) sowie der Insel Rügen (1927). Eine zweite Gruppe besteht aus Arbeiten zur pommerschen Schulgeschichte, u. a. des Mariengymnasiums (1894) und seiner Bibliothek (1894). Zur dritten Gruppe gehören Veröffentlichungen zur Kirchengeschichte, der Wehrmann rund 180 größere oder kleinere Artikel und Miszellen widmete. Schon 1887 erschien seine umfangreiche Geschichte der Stettiner Kirche St. Jacob bis zur Reformation. Einige Jahre später legte er eine Arbeit zur Marienkirche vor (1891). Er schrieb auch zahlreiche Beiträge zum Bistum Cammin. Die letzte Werkgruppe Wehrmanns gilt der Geschichte des Greifenhauses. Hier ist von größeren Arbeiten die 1937 erschienene Genealogie der pommerschen Herzöge zu nennen sowie ein im selben Jahr publizierter Artikel über die Herzogsgräber.

Der größere Teil der Handschriften Martin Wehrmanns wurde aufgrund seines Testaments der Gesellschaft für pommersche Geschichte und Altertumskunde übergeben, während ein Teil der Materialien – seine Karteikarten mit der Regestensammlung – in den Jahren 1938 und 1939 direkt an das Statsarchiv Stettin überwiesen wurde. Insgesamt zählte die Sammlung Wehrmann 1939 259 AE (Rep. 38f). Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sammlung wahrscheinlich nach Pansin ausgelagert. Nach dem Krieg kehrte nur ein Teil des Nachlasses Wehrmann ins Archiv zurück.

Inhalt

Allgemeine Geschichte und Quellen zur Geschichte Pommerns, allgemeine Geschichte des Mittelalters und der Neuzeit, Geschichte Pommerns: Mittelalter – Chroniken, Neuzeit, Beschreibung der Reise von Ludwiga Gonzaga, Königin von Polen, durch Pommern (1646), Karl XII., Friedrich II., 18 AE.

Geschichte der französischen Besatzung im 19. Jahrhundert, preußische Militärreformen, Pommern zur napoleonischen Zeit, Blücher in Pommern, Materialien zur Geschichte der Niederlande und Englands, 9 AE.

Das pommersche Herrscherhaus, Genealogie und Chronologie des Greifenhauses, Literatur und Quellen zum pommerschen Herrscherhaus, Regesten von Urkunden des 14. Jahrhunderts, Reisen der pommerschen Herzöge, die Herzöge auf den Universitäten, Hofordnungen, Bestattungsplätze der pommerschen Herrscher, 14 AE.

Einzelne pommersche Herzöge, Bogislav X., Quellen und Literatur, Außenpolitik, Kirche, Städte und Handel, Verwaltung, Gerichtswesen, Stände, Reise des Herzogs nach Palästina und Rom, Philip Julius, Reise des Herzogs 1602 nach Italien, 9 AE.

Kirchengeschichte, Inventare der pommerschen Klöster, Pilgerfahrten, wiederholte Taufen, 4 AE.

Bistum Cammin, Materialien zur Geschichte des Bistums, Synoden des Camminer Domkapitels, Geschichte einzelner Bischöfe, Kanoniker, Archidiakone von Cammin, 9 AE.

Reformation, die pommersche Kirche vor der Reformation, Geschichte der Reformation, Johann Bugenhagen, die Reformation in Stettin, Kolberg und Stolp, 11 AE.

Materialien zur Geschichte einzelner Lande und Ortschaften, Freienwalde, Rügen, Stralsund und Zachan, 4 AE.

Materialien zur Geschichte des Kreises Greifenberg, Kirchen und Ortschaften, 5 AE.

Materialien zur Geschichte des Kreises Stargard, Kirchen und Ortschaften, 2 AE.

Allgemeine Materialien zu pommerschen Städten, die Städte im Mittelalter, mittelalterliche Wehrmauern, Stadtansichten, Gilden, 8 AE.

Materialien zur Geschichte von Stargard, Geschichte der Stadt (allgemein), Geschichte zwischen 1535 und 1636, Geistesleben, Daniel Hebron, Peter Groening (Gründer des Gymnasiums), 10 AE.

Materialien zur Geschichte von Stettin, Verfassung und Verwaltung im 15. Jahrhundert, Stadtansichten und -pläne, Schloß und Schloßkirche, Stettiner Kirchen: St. Marien, St. Georg, St. Gertrude, St. Jacob, St. Peter und Paul, der Stettiner Handel, Familie Loitz, Seemannshaus, Handelskrieg zwischen Stettin und Frankfurt/Oder, die Stettiner Schiffahrt, Industrie und Handwerk, Jageteuffel-Kolleg, Pädagogium, französische Besatzung, Belagerung der Stadt (1813), Polizei, Kirchenbücher, 34 AE.

Materialien zur Kunstgeschichte, Büßerkreuze, pommersche Gobelins, 2 AE.

Zeitschriften, Stettiner Zeitungen, 1 AE.

Persönlichkeiten, David Herlicius, 1 AE.

Archivalische Hilfsmittel und Bibliographien, Materialien über Archive, Verzeichnis der alten Drucke in der Stadtbibliothek, 3 AE.

Verschiedene Sammlungen, Landwirtschaft und Siedlungswesen in Pommern, Ärzte und Apotheken, Juden, die niederdeutsche Sprache, regionale Literatur, Geschichte des Kreises Cammin, 15 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findbuch; Engel, F.: Rep. 38f Wehrmann (Inventar der Sammlung M. Wehrmann).

Literatur

Belleé, H.: Die Arbeiten Martin Wehrmanns in zeitlicher Folge, in: BSt NF, Bd. 33 (1931).

Braun, W.: Die Arbeiten Martin Wehrmanns der Jahre 1931 bis 1936 in zeitlicher Folge, in: BSt NF, Bd. 38 (1936).

Kausche, D.: Gedenkworte zum 100. Geburtstag Martin Wehrmanns, in: BSt NF, Bd. 48 (1961).

Randt, E.: Martin Wehrmann als Geschichtsforscher Pommerns, in: Pommersche Heimatpflege 2 (1931), H. 2.

Unterstell, R.: Martin Wehrmann (1861–1937) als Historiograph Pommerns, in: Zeitschrift für Ostmitteleuropaforschung 44 (1995).

MSz

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Stand: 30.11.2004

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