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Archivführer Stettin

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Begriff: Holland (Holländer)

3 Bestände:

11

0093 Polizeipräsidium in Stettin (Rep. 79, Prezydium Policji w Szczecinie)

1852–1945; 48 933 AE, 124,8 lfm.

Das heutige Verständnis von Polizei setzt sich in Preußen am Ende des 18. Jahrhunderts mit dem von König Friedrich Wilhelm II. 1794 erlassenen Allgemeinen Landrecht durch. Hier wurde die Rolle der Polizei im Staat genau beschrieben. Im Sinne dieses Rechts sollte die Polizei eine Institution zur Sicherstellung von Frieden, öffentlicher Ordnung und Sicherheit der Bürger sein. Sie unterstand den Verwaltungsbehörden und war ihre Exekutive. Diese rechtliche Definition der Polizei galt bis in die Zeit der Stein-Hardenbergschen Verwaltungsreformen. Die Reformbestimmungen ordneten die Polizei eigenständigen Organen der Staatsgewalt unter. Man setzte voraus, daß die Polizei einzig und alleine dem Staat gehöre und die Aufsicht über sie von eigenen, eigens zu diesem Zweck ins Leben gerufenen Organen der Staatsverwaltung ausgeübt werden müsse. In einigen Fällen wurden örtliche Behörden mit dieser Aufsicht betraut, die sie im Namen des Staates ausübten. Dies betraf hauptsächlich kleine Ortschaften bis 10 000 Einwohner. In großen Städten bzw. an den Sitzorten der Regierungen und in den Zentren von Industriebezirken wurden Polizeipräsidien geschaffen. Nach 1850 wurden wesentliche Änderungen bei der Kompetenz der Polizei sowie dem Aufbau ihrer inneren Struktur vorgenommen. Man trennte nun die Kriminal- von der Ordnungs- und Verwaltungspolizei. Dieses System behielt die Polizei gemeinsam mit der Kompetenzaufteilung und mit den durch das Gesetz vom 1. Juni 1931 eingetretenen Änderungen bis 1933 (Machtübernahme Hitlers).

Aufgrund des Gesetzes vom 26. April 1933 wurde in Preußen ein Geheimes Staatspolizeiamt eingerichtet. Nachdem Premierminister Hermann Göring die Leitung dieser Behörde übernommen hatte, wurde es zu einem eigenständigen Organ der Polizeiverwaltung ausgebaut, das unabhängig vom preußischen Innenministerium arbeitete. Durch eine Verordnung Görings vom 14. März 1934 wurden Staatspolizeistellen gegründet, die der preußischen Gestapo-Zentrale unterstanden und von den Behörden der einzelnen Regierungen sowie der mit ihnen verbundenen polizeilichen Staatsbehörden unabhängig waren. Das Dekret Adolf Hitlers vom 17. März 1936 gab die Leitung über die gesamte Polizei in die Hände Heinrich Himmlers, der am 28. August 1936 in allen Ländern des Reichs die Organisationsformen der preußischen Gestapo einführte (Staatspolizeileitstellen und Staatspolizeistellen). Die Amtsleiter der Gestapo in den Bundesländern (Staatspolizeileitstellen) übten die gesamte Polizeigewalt aus. Zentrale Behörde der Gestapo war das Berliner Geheime Staatspolizeiamt. Am 16. Juni 1936 wurde es mit dem Hauptamt der Kriminalpolizei zusammengelegt und erhielt die Bezeichnung Hauptamt Sicherheitspolizei, später entstand durch seine Fusion mit dem Hauptsicherheitsamt der SS am 27. September 1939 das Reichsicherheitshauptamt (RSHA).

Das Polizeipräsidium in Stettin bestand von 1809 bis 1945. Die Organisationsstrukturen dieser Behörde lassen sich nicht auf der Grundlage der erhaltenen Akten, sondern nur durch die Adreßbücher der Stadt rekonstruieren. Sie enthalten Informationen über die Gliederung des Polizeipräsidiums in Abteilungen, über ihre jeweiligen Kompetenzen und erlauben es, organisatorische Änderungen zu erfassen. 1943 besaß das Polizeipräsidium in Stettin folgende Organisationsstruktur:

  1. Präsidialabteilung (Verwaltung, Personal, Beschwerden gegen Polizisten, Schirmherrschaften, Jubiläen, Auszeichnungen)

  2. Vorsteher des Untersuchungsgefängnisses

  3. Abteilung I (Haushalt, Etat, wirtschaftliche Fragen, Transport)

  4. Abteilung II (Verleihung von Staatsbürgerschaften, Erlaubnis zur Ein- und Ausreise aus dem Reich, Paßfragen, Änderung von Nachnamen, Kennkarten, Anmeldungen)

  5. Abteilung III (Verkehr, Straßensicherheit, Brände, Fischfang, Jagd, Führerscheine, Autoanmeldung)

  6. Abteilung IV (Handwerk, Schenken, Vergnügungslokale, Straßenhandel, Glücksspiele, Überwachung des Wirtschaftslebens)

  7. Abteilung V (Strafen, Strafregister, Stiftungen, medizinische und tiermedizinische Vorsorge, Ackerbaukultur, Umweltschutz, Versicherungen)

  8. Hafenpolizei (Überwachung der Strände und Kontrolle des Handels auf den Stränden, Schiffahrt auf der Oder und auf Seen, Kontrolle des Hafens)

  9. Kommissariat der Schutzpolizei (Exekutivorgan des Polizeipräsidenten, dem Kommissariat unterstanden 16 Polizeireviere mit Posten in den einzelnen Stadtteilen)

  10. Kriminalpolizei (sie bestand aus sieben Kommissariaten und einer Stelle für verschiedene Angelegenheiten. Zu ihren Aufgaben zählten folgende Fälle: Mord, ungeklärte Sterbefälle, Prügeleien, Feststellung von Unglücksursachen, Bekämpfung von Rauschmitteln, Drohungen, Diebstahl, Einbruch, Erpressung, Hehlerei, Wilderei, Verbrechen gegen die Kriegswirtschaft, Betrug, Veruntreuung, Ausweisfälschung, Meineid, Verbrechen und Vergehen gegen die guten Sitten).

Der Polizeipräsident war von den Provinz- und Regierungsbehörden unabhängig und unterstand direkt dem Innenministerium.

Das Staatsarchiv Stettin übernahm die Polizeiakten in zwei Partien in den Jahren 1935 und 1940, während des Zweiten Weltkriegs wurden sie nach Ralswick auf Rügen ausgelagert und befinden sich derzeit im Landesarchiv Greifswald: Rep. 79, Polizeipräsidium Stettin, 641 AE, aus den Jahren 1804–1933. Die heute im Staatsarchiv Stettin aufbewahrten Materialien waren bei Kriegsende noch in der Registratur und wurden 1957 vom polnischen Innenministerium übergeben (größtenteils Personalakten, ca. 55000 AE).

Inhalt

Präsidialabteilung, Polizeiverordnungen, Organisation, Disziplin, Schulungen, Paßfragen, Grenzen, Änderung von Nachnamen, Jahrgänge von Dienstberichten, die von Gestapo und Polizei herausgegeben wurden und organisatorische Fragen behandeln, aus den Jahren 1852–1945, 52 AE.

Ausländeramt, Personalfragen der Beamten, Ermächtigungen zur Nutzung von Verkehrsmitteln in Stettin, fragmentarische Angaben über Lager, in denen sich Zwangsarbeiter aufhielten, Vorschriften zur Überwachung der Zwangsarbeiter, Sammlung von Plakaten mit Bekanntmachungen von Todesurteilen, die von Sondergerichten gefällt wurden, aus den Jahren 1926–1945, 71 AE.

Kriminalpolizei, Organisationsfragen der Kriminalpolizei, Hafenpolizei, Morde und Selbstmorde während des Zweiten Weltkriegs, Bekämpfung heimlicher Schwangerschaftsunterbrechung, Handel mit Rauschmitteln, Brände, Überwachung des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens der Stadt, aus den Jahren 1922–1945, 20 AE.

Ausländische Arbeiter, Personalakten, „Karteien“ und „Personalakten“ von ausländischen Zwangsarbeitern, die in der Industrie und in Dienstleistungsbetrieben in Stettin, Pölitz sowie in der Landwirtschaft am Rand von Stettin sowie im Kreis Cammin i. P. beschäftigt waren. Die Dokumente ermöglichen auch die Lokalisierung von Orten, an denen Zwangsarbeiter in Sammellagern einquartiert wurden, sie enthalten die Deportationsorte, Altersstruktur und andere demographische Daten. In diesem Bestand haben sich Akten erhalten, welche die namentliche Identifikation von Zwangsarbeitern der folgenden Nationalitäten ermöglichen: 18 600 Polen, 9000 Franzosen, 5000 Russen und Ukrainer, 4000 Belgier, 2800 Italiener, 2500 Letten, 2500 Tschechen und Slowaken, 1700 Jugoslawen, 600 Holländer, 600 Dänen, 600 Schweden, 490 Litauer, 200 Rumänen, 200 Ungarn sowie kleinere Gruppen anderer Nationalitäten.

Kartei der Mitglieder von Freimaurerlogen, aus den Jahren 1920–1940, 20 lfm.

Archivalische Hilfsmittel Findbuch, Datenbanken auf Computer, Findkartei.

Literatur

Frankiewicz, B.: Praca przymusowa na Pomorzu Zachodnim w latach drugiej wojny światowej [Die Zwangsarbeit in Pommern in den Jahren des Zweiten Weltkriegs], Poznań 1969.

WM

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101

0090 Landesfinanzamt in Stettin (Rep. 126, Krajowy Urząd Skarbowy w Szczecinie)

1819–1928; 228 AE, 3,3 lfm.

Das Landesfinanzamt in Stettin übergab seine Akten seit 1939 an das Staatsarchiv. Insgesamt wurden bis 1943 vier Partien übernommen, die in die Repositur 126 (Oberfinanzpräsident) aufgenommen wurden. Die vor 1943 erhaltenen Akten blieben den gesamten Krieg über im Archivgebäude. Im Landesarchiv Greifswald: Rep. Landesfinanzamt Stettin, 2 AE, aus den Jahren 1935–1936.

Inhalt

Verwaltung von Zöllen und indirekten Steuern, Zollgesetzgebung, Zollverein, Verkehrswege in der Provinz Pommern, Zollager in Swinemünde, Organisation von Zoll- und Finanzbezirken, Überwachung von Häfen und Warenlagern in Saßnitz, Stralsund, Stettin und Swinemünde, Kampf gegen den Schmuggel, Handelsbeziehungen mit Jugoslawien, Rußland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Belgien, Holland, Portugal, Spanien, Griechenland, China, Japan, Südafrika, USA, Abessinien, Finnland, Litauen und Estland, tschechoslowakische Zone im Hafen Stettin, Lieferungen für diplomatische Vertretungen und Mitglieder herrschender Häuser, Zoll- und Fischstatistiken, Kontrolle des Verkehrs fremder Schiffe an der Hochseegrenze, Handelsbeziehungen mit Polen, Transit von und nach Ostpreußen durch Polen, Organisation der Grenzübergänge nach Polen, Kohlentransport, Schmuggel, hauptsächlich von Alkohol aus Polen und den Ostsee-Anrainerstaaten, Bier-, Wein-, Tabak- und Zuckersteuer, aus den Jahren 1829–1928, 143 AE.

Organisation der Finanzverwaltung, Landesfinanzamt in Stettin und die ihm unterstellten Zoll- und Finanzämter in Anklam, Bad Polzin, Barth, Bärwalde, Demmin, Dölitz, Greifenhagen, Groß Boschpol, Hammerstein, Jastrow, Kolberg, Köslin, Kreuz, Labes, Lauenburg, Löcknitz, Nawitz, Neustettin, Pasewalk, Pyritz, Regenwalde, Roslasin, Rügenwalde, Schlawe, Schönlanke, Stargard, Stettin, Stolp, Stolpmünde, Stralsund und Tempelburg, Zollmuseum und -schule in Stettin, Verkauf von Akten zur Makulatur, Bargeldumlauf, Motorboote, Legalisierung von Maßen und Gewichten, aus den Jahren 1819–1928, 56 AE.

Personalien, Beamte der Finanz- und Zollverwaltung, Beschäftigung, Schulungen, Entlohnungen, aus den Jahren 1914–1928, 25 AE.

Verwaltungsstreitigkeiten, Strafgesetz über die illegale Kapitalflucht, aus den Jahren 1922–1925, 1 AE.

Grenzkommissariat Schneidemühl, aus den Jahren 1920–1921, 2 AE.

Verkehrssteuer, Berichte, aus dem Jahre 1922, 1 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findbuch.

PG

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562

0016 Manuskripte und Nachlässe (Rep. 38f, 42 Rękopisy i spuścizny)

[1140–] 16. Jh.–1943; 1570 AE, 29,4 lfm.

Die Aktensammlung „Manuskripte und Nachlässe“ wurde aus fragmentarischen Nachlässen von Personen gebildet, die in der Geschichte Pommerns eine wichtige Rolle spielten. Sie besteht aus Handschriften, Typoskripten und Drucken. Die Mehrzahl der genannten Materialien gehörte einst der Gesellschaft für pommersche Geschichte und Altertumskunde. Die wichtigsten Nachlässe in dieser Sammlung sind der archivalische Nachlaß des Stettiner Gerichtsrats Wilhelm Friedrich Adelung (1741–1810), seines Bruders Johann Christoph Adelung (1732–1806), des Betreuers der kurfürstlich sächsischen Bibliothek in Dresden, sowie dessen Erben Friedrich Koch (1769–1849). Von Bedeutung sind auch die Nachlässe von Historikern, die Mitglieder der Gesellschaft für pommersche Geschichte und Altertumskunde waren: Otto Blümcke (1844–1919), Wilhelm Boehmer (1791–1842), Ludwig Giesebrecht (1792–1873), Alfred Haas (1860–1950), Hugo Lemcke (1835–1925), Paul von Niessen (1857–1938) und Friedrich Salis (1886–1914). In der Sammlung befinden sich auch der relativ gut erhaltene Nachlaß Julius Müllers (1819–1892), eines Gerichtsassessors und Sammlers aus Wiesbaden, der zu den Gönnern der Stettiner historischen Gesellschaft zählte, die Archivalien des bekannten Historikers und Sammlers Joachim Bernhard Steinbrück (1725–1789), Probst an der St. Peter- und Paul-Kirche in Stettin, Quellenabschriften von der Hand Carl Rittershausens, ein umfangreicher Nachlaß des Historikers und Genealogen Wilhelm Biereye, gedruckte Partituren des Komponisten Karl Bernhard Bischoff (1807–1884) sowie genealogische Materialien der von Köllers. Bei einigen Akten handelt es sich um die Nachlässe von Mitarbeitern des Staatsarchivs Stettin: Robert Klempin (1816–1874), Gustav Kratz (1829–1864), Georg Kupke (1866–1950), Otto Heinemann (1870–1944), Hermann Hoogeweg (1857–1930), Erich Sandow (1905–1983) und Roland Seeberg-Elverfeldt (1909–1993). Von einer bis zu einigen Archiveinheiten zählen folgende Nachlässe bzw. Manuskripte: Barfknecht, Bauersch, Bruchwitz, Domitzlaff, Dudy, Eicksted, Falck, Giese, Glasenapp, Gudschmidt, Gülzow, Haber, Hille, Hübner, Kaselow, Kasiski, Kruse, Langner, Lange, Levezow, Lips, Ludewig, Marwitz, Pooth, Porath, Pütter, Raasch, Rüts, Scholz, Schöning, Spiegel, Stelter, Stock, Stöhr, Stork, Thummel, Wiesener, Wilhelmi, Zernickow und Zöllner. Ein Teil der Archivalien stammt aus den kulturellen und wissenschaftlichen Organisationen der Deutschbalten aus Riga, von den Regionalmuseen in Schlawe und Stargard, vom Geheimen Staatsarchiv Berlin-Dahlem, vom Regierungsarchiv Stade sowie vom Stadtarchiv Pillau. Eine große Gruppe von Materialien (237 AE) gehörte zur Bibliothek des bedeutenden Historikers und Pfarrers Ludwig Wilhelm Brüggemann (1743–1817), die später von der General-Landschafts-Direktion übernommen wurde.

Die Sammlung von Manuskripten und Nachlässen wurde seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1940 schrittweise im Archiv hinterlegt und als Rep. 38f Deponierte Handschriften bezeichnet. Anfangs gehörten der Sammlung außerdem die heute ausgegliederten und als eigene Nachlässe geordneten Nachlässe und Archivalien Loeper, Lutsch und Loewe an. Dagegen bildeten die Materialien von Koller, Klempin, Kratz, von Niessen und Wehrmann die eigene Sammlung Rep. 42 Nachlässe. Von diesen letzteren ist heute nur der Nachlaß Wehrmann eine eigene Sammlung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden jene Akten der Gesellschaft für pommersche Geschichte und Altertumskunde, die sich auf die Tätigkeit der Gesellschaft bezogen, ähnlich behandelt, indem daraus ein eigener Bestand gebildet wurde, der früher Teil von Rep. 38f. war. Gleichzeitig wurden der Sammlung von Manuskripten und Nachlässen Akten angegliedert, die früher der Rep. 39 Kleine Accessionen zugehört hatten, darunter einige vom Regierungsarchiv Stade und vom Berliner Archiv überwiesene Materialien. Die Sammlung Rep. 38f. wurde während des Zweiten Weltkriegs nach Spantekow und Goslar ausgelagert. Nach dem Krieg konnte nur ein Teil zurückgewonnen werden. Im Landesarchiv Greifswald: Rep. 38c-f Gesellschaft für pommersche Geschichte und Altertumskunde, 42 AE, aus den Jahren 1300–1602.

Inhalt

Adelung, Verordnungen der schwedischen Verwaltung in Pommern, Jubiläumsfeierlichkeiten zur Einführung der Reformation in Greifswald, Arbeit Gadebuschs über Treptow, Gadebuschs Abschriften von Privilegien der Stadt Werben, Carots Verfassung von Schwedisch-Pommern, Verzeichnisse des mecklenburgischen Adels, Besuch von Minister Grumbkow in Köslin, Geschichte und Wörterbuch der deutschen Sprache, aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, 20 AE.

A. Barfknecht, Geschichte des Dorfes Wittenfelde bei Massow, aus dem Jahre 1922, 1 AE.

Bauersch, Abschriften von Urkunden aus dem 13. bis 16. Jahrhundert über Rostock, aus dem 18. Jahrhundert, 1 AE.

W. Biereye, Korrespondenz über genealogische Fragen, Abschriften aus Stadt- und Schöffenbüchern von Liegnitz, Überlieferungen und Märchen aus Schleswig-Holstein, Genealogie von Familien aus Lauenburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg (18. bis 19. Jahrhundert), aus den Jahren 1919–1940, 59 AE.

K. Bischoff, Partituren musikalischer Werke aus dem 19. Jahrhundert, 9 AE.

O. Blümcke, Hanseatica – Abschriften von Dokumenten aus den Archiven der Herzöge von Stettin und Wolgast sowie der Städte Stettin, Stralsund (Stralsunder Ratsarchiv) und Braunschweig (Braunschweiger Stadtarchiv), Auszüge aus den Zollbüchern Stettins (1564–1675), aus der Zeit um 1900, 19 AE.

W. Boehmer, persönliche Korrespondenz, Notizen über die St. Peter- und Paul-Kirche in Stettin, Bericht von einer Reise nach Berlin und Swinemünde, pommersche Legenden, aus den Jahren 1811–1825, 4 AE.

O. Bruchwitz, Kolonisierung (1730–1740) von Gebieten in der Gegend von Torgelow (Amt Königsholland), aus dem Jahre 1934, 1 AE.

G. Domizlaff, Jomsburg – Wollin, aus dem Jahre 1928, 1 AE.

Dudy, Genealogie der Familie Dudy in Stralsund, aus dem Jahre 1942, 1 AE.

W. Eicksted, Geschichte von Wolgast und Peenemünde, aus dem 19. Jahrhundert, 1 AE.

Falck, Verzeichnis von Leinwebern, aus dem Jahre 1933, 1 AE.

Pommersche General-Landschafts-Bibliothek – Nachlaß Brüggemann, Katalog der Bibliothek von Pfarrer Brüggemann, politische, wirtschaftliche, finanzielle Beziehungen sowie Schiffahrtskontakte zwischen Pommern und Brandenburg, Mecklenburg, Sachsen, Schweden, Dänemark, England und Holland sowie mit einzelnen preußischen Städten und Städten anderer deutscher Staaten, Ansiedlungspatente in Preußen, Abschriften von Dokumenten über die Beziehungen Pommerns zum Reich, Abschriften von Grenzrezessen zwischen Pommern und der Neumark, Werbungen in Preußen, Kontakte Pommerns zum Johanniterorden, Eigentumsfragen des Ordens, Verfassung und pommersches Recht in der Zusammenstellung von Julius von Massow, genealogische Materialien pommerscher Geschlechter, Privilegien und andere Materialien zur Geschichte der Städte Bahn, Belgard, Cammin, Fiddichow, Greifenberg, Greifenhagen, Körlin, Köslin, Kolberg, Labes, Leba, Pasewalk, Penkun, Pölitz, Pyritz, Schlawe, Stargard, Stolp, Treptow a. d. R., Ueckermünde, Usedom, Wollin und Zachan, Verfassung, Gerichtswesen und Finanzwesen von Kolberg, Geschichte der Kolberger Saline, Armenhilfe in Stargard, Beiträge zur Geschichte Stettiner Kirchen: St. Otto, St. Marien, St. Jacob, St. Nikolai, St. Johannis und St. Gertrude, Gefängnisse in Stettin, Ordnungen der Stadt Stettin, Tabellen der Abgaben auf Waren und Dienstleistungen in Stettin, aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, 237 AE.

F. Giese, pommersche Orgeln (17. Jahrhundert), von der Wende zum 20. Jahrhundert, 1 AE.

L. Giesebrecht, Stammbaum Familie Giesebrecht, Korrespondenz mit der Schwester Ernestine, Schriftstücke und Gedichte, aus den Jahren 1812–1868, 4 AE.

G. von Glasenapp, Materialien zum Buch „Die Generäle der Deutschen Armee“, um 1880, 5 AE.

J. Gudschmidt, Ansicht von Stettin (1677) auf dem Sarkophag des Großen Kurfürsten, aus dem Jahre 1934, 1 AE.

E. Gülzow, Tod des Majors Schill (1809), aus dem Jahre 1933, 1 AE.

A. Haas, Literatur über pommersche Hexenprozesse, aus dem Jahre 1933, 1 AE.

Haber, Notizen eines Schullehrers aus Lauenburg, um 1875, 1 AE.

O. Heinemann, Manuskript von Band 5 und teilweise Band 6 des „Pommerschen Urkundenbuchs“, aus dem Jahre 1905, 6 AE.

Hille, Chronik der Kolberger Medizinischen Gesellschaft, aus dem Jahre 1936, 2 AE.

Hübner, Die Kirche in Pommern im Mittelalter, aus dem Jahre 1933, 1 AE.

K. Hüseler, Verwaltung in Anklam (17. Jahrhundert), aus dem Jahre 1922, 1 AE.

H. Hoogeweg, Manuskript der Arbeit „Die Stifter und Klöster der Provinz Pommern“, aus dem Jahre 1924, 3 AE.

A. Kaselow, Presseausschnitte zur Geschichte von Stettin und Pyritz, ihre Bau- und Naturdenkmäler, aus den Jahren 1896–1937, 8 AE.

E. Kasiski, slawische Gräberfelder bei Neustettin, aus dem Jahre 1867, 1 AE.

R. Klempin, Notizen und genealogische Tabellen pommerscher Geschlechter, um 1865, 1 AE.

von Köller, genealogische Tabellen von Adelsfamilien, aus den Jahren (1819) 1882–1930, 44 AE.

G. Kratz, Abschriften von Quellen und Arbeiten zur Geschichte und Literatur von Pommern, kaschubisches Wörterbuch, Manuskript einer Arbeit über die pommerschen Städte, Regesten (bis 1550) aus dem Stadtarchiv Stolp, Abschriften von Dokumenten über Pommerellen im 14. Jahrhundert, Eigentumsveränderungen in den östlichen Kreisen Pommerns, Geschichte der Lande Bütow und Lauenburg, genealogisches Material pommerscher Familien, aus den Jahren 1855–1864, 30 AE.

A. Kruse, Tabellen Stralsunder Bürgermeister, aus den Jahren 1851–1864, 1 AE.

G. Kupke, Geschichte der Stadt Pölitz, aus dem 20. Jahrhundert, 2 AE.

J. Langner, Geschichte von Vorpommern, um 1815, 2 AE.

Lange, Dorf- und Schulchronik von Köselitz im ehemaligen Kreis Cammin, aus den Jahren 1897–1942, 1 AE.

H. Lemcke, Notizen aus den Schöffenbüchern von Freienwalde sowie zur Baugeschichte des Stettiner Schlosses, um 1886, 2 AE.

M. Lesko, Genealogie der Familie von Ploetz (1648–1804), aus dem Jahre 1941, 1 AE.

J. Levezow, Geographie und Geschichte von Pommern, aus dem Jahre 1791, 1 AE.

K. Lips, Regulierung von Steuerfragen in Hinterpommern, Pfarrei Hoff, Karten von Pommern (15. bis 20. Jahrhundert), aus den Jahren 1934–1935, 4 AE.

M. Ludewig, Geburtsurkunden, militärische Dokumente, Eigentumsurkunden, aus den Jahren 1868–1919, 1 AE.

J. Mueller, Auszüge und Notizen zur Geschichte und Heraldik von Pommern sowie aus der schönen Literatur, aus den Jahren 1840–1885, 91 AE.

P. v. Niessen, Manuskripte von Arbeiten zur Bevölkerungsgeschichte von Stettin, zur Geschichte der Neumark, Presseausschnitte, aus den Jahren 1888–1929, 7 AE.

P. Pooth, Abschrift eines Briefs von Franz Joel, Arzt und Apotheker aus Stralsund (1543), aus dem Jahre 1933, 1 AE.

K. Porath, Korrespondenz, aus den Jahren 1936–1941, 1 AE.

B. Pütter, Materialien zur Geschichte der Stadt Loitz (Vorpommern), aus dem 18. Jahrhundert, 7 AE.

C. Rittershausen, Abschriften Stettiner Bürgerbücher (für die Jahre 1603–1833), aus den Jahren 1942–1943, 9 AE.

L. Rüts, Genealogie der Familie von Lucowitz, aus dem Jahre 1928, 1 AE.

O. Thummel, Notizen aus dem Jurastudium, aus dem 20. Jahrhundert, 1 AE.

F. Salis, Briefe, Artikel, Abschriften päpstlicher Dokumente zu Pommern, ungedruckte Quellen aus Marburg und Köln, Geschichte Pommerns und Mecklenburgs, Kirchengeschichte (ab 1140), aus den Jahren 1906–1914, 18 AE.

E. Sandow, Handschrift von Band 7 des „Pommerschen Urkundenbuchs“, aus den Jahren 1930–1940, 4 AE.

Scholz, St. Johanniskirche in Stettin, aus dem Jahre 1930, 1 AE.

H. Schöning, Lebensbild Wilhelm August Wildes (1798–1853), aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, 1 AE.

Schultz-Frenzel-Schröder, Korrespondenz, aus den Jahren 1940–1941, 1 AE.

R. Seeberg-Elversfeldt, Beziehungen Polens zu den Ständen des Herzoglichen Preußen von der Regierungseit des Kurfürsten Georg Wilhelm I. bis zum Tode Zygmunt III. Wasas, aus dem Jahre 1934, 1 AE.

J. B. Steinbrück, Korrespondenz, Materialien zur Geschichte der Marienkirche und der Kirche St. Jacob in Stettin, Genealogie von 45 pommerschen Familien, Notizen über Penkun, Überlegungen zur Entstehung der slawischen Stämme, aus dem 18. Jahrhundert, 7 AE.

M. Stelter, Genealogie der Familie Stelter, aus dem Jahre 1943, 1 AE.

O. Stock, Presseausschnitte zur Lage der pommerschen Emigranten in den Vereinigten Staaten, aus den Jahren 1920–1939, 1 AE.

K. Stork, der „Totentanz“ in der Kirche zu Wolgast, aus dem Jahre 1928, 1 AE.

G. Stör, Chronik der Stadt Lippehne, aus dem Jahre 1841, 1 AE.

Rigaische Gesellschaften, Familienlegat Elias von Kobbersche, Sammlung Dr. Alex Friedenstein, Tagebuch der Gesellschaft der Musen, Inventar der numismatischen Abteilung im Museum der Gesellschaft für Geschichte und Altertum des Ostsee-Gouvernements, Protokolle der Gesellschaft praktischer Ärzte zu Riga, Rechnungsbücher aus Riga, Klassenbücher, St. Petri-Kirche zu Riga, genealogische Materialien, Verzeichnisse der 1940 aus Riga nach Deutschland übersiedelnden Deutschen, Chronik der Stadt Pillau, Korrespondenz über die Baltische Monatsschrift aus Riga, Korrespondenz Prof. Paul v. Sokolowski, aus den Jahren 1795–1940, 54 AE.

W. Wiesener, Abschriften von Quellen zur Geschichte der mittelalterlichen Kirche in Pommern, von der Wende zum 20. Jahrhundert, 12 AE.

B. Wilhelmi, Statistiken und Berichte über die Taubstummenanstalten in Pommern sowie über die Städte Erfurt und Magdeburg, aus den Jahren 1863–1877, 6 AE.

Zernickow, Auszüge aus den Akten des Stadtgerichs Wangerin, aus dem Jahre 1933, 1 AE.

A. Zöllner, Literatur zu Vineta/Jomsburg – Wollin, Projekt einer Wasserstraße Stettin–Ostsee von 1729, aus den Jahren 1932–1933, 2 AE.

Varia, Landtage (16. Jh.), Sammlung von Verordnungen des Königreichs Preußen, pommersches Kirchenrecht, Statistik pommerscher Städte, Abschriften von Dokumenten zur Geschichte Stettins, städtische Ordnungen Stettins, schwedische und brandenburgische Herrschaftsfolge in Pommern, Grenzfragen mit Polen und Brandenburg, Baufragen in Stettin, Provinzialrecht, genealogische Materialien, Stadtbuch von Stargard, Eigentumsakten aus Scholwin, Privilegien der Stadt Rügenwalde, Partituren musikalischer Werke von Lamprecht, Harttung, Berling, Graunn und anderer, polnisches Konsulat in Stettin, Edikte und Resolutionen der brandenburgischen Kurfürsten und preußischen Könige, Herrscher von Schweden und Sachsen, Kabinettsordres Friedrichs II., aus dem 16. bis 20. Jahrhundert, 860 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findbuch.

MSz

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Stand: 30.11.2004

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