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Archivführer Stettin

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Begriff: Berlin

7 Bestände:

303

0108 Kreisausschuß Randow (Rep. 66a, Wydział Powiatowy w Szczecinie)

1850–1940; 90 AE, 2,5 lfm.

Die Akten des Kreisausschusses Randow wurden in zwei Partien an das Stettiner Archiv übergeben: 1938 und 1940. Während des Zweiten Weltkriegs blieb der Bestand in Stettin.

Inhalt

Selbstverwaltung und Kommunalwirtschaft, Verwaltung des Kreisausschusses und Wahlen von Beamten, kommunale Angelegenheiten, Streitfälle, die Abgeordneten des Kreistags, Wahlen auf Gemeindeebene, Kriegswirtschaft, aus den Jahren 1850–1939, 11 AE.

Polizei und Sicherheit, Bauaufsicht, Bauernräte, in der Landwirtschaft beschäftigte russische Kriegsgefangene, aus den Jahren 1918–1933, 4 AE.

Bauwesen, Burg in Warsow, Wohnungsbau, Bergrutsch in Stettin-Stolzenhagen, Bismarckturm, aus den Jahren 1908–1939, 5 AE.

Industrie, Handwerk, Konzessionen für den Betrieb von Werkstätten, Seifenfabrik, Ziegelei in Stolzenhagen, aus den Jahren 1874–1935, 9 AE.

Landwirtschaft, Rittergüter, Verkauf von Bauernhöfen, Melioration, Befestigung von Bachufern, Bachregulierung, Hochwasserschutz, Deichbau, Forstwesen, aus den Jahren 1853–1935, 19 AE.

Kommunikation, Verordnungen, Instruktionen und Vorschriften, Straßenaufsicht, Bau und Reparatur von Straßen, Autobahn Berlin–Stettin, Schmalspurbahnen, aus den Jahren 1883–1940, 15 AE.

Medizin, Verwaltung des Krankenhauses Kolbitzow, Diakonissen, Kreisarzt, aus den Jahren 1893–1934, 4 AE.

Sozialfürsorge, Gründung einer Blindenanstalt, Kinderheim in Warsow und seine Verwaltung, Fürsorge für Waisen und behinderte Kinder, Armenhilfe während des Ersten Weltkriegs, aus den Jahren 1879–1939, 6 AE.

Presse, Zeitungen und Zeitschriften, „Das Kreisblatt des Kreises Randow“, aus den Jahren 1874–1928, 3 AE.

Schulwesen, Beschlüsse über Grundschulen sowie Leistungen zu ihrem Unterhalt, aus den Jahren 1893–1926, 10 AE.

Varia, Umbau von Wegen und Brücken, Einrichtung eines Telegraphen, aus den Jahren 1925–1940, 4 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findbuch.

RG

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472

0166 Amtsgerichte in: Bad Freienwalde, Bad Polzin, Bahn, Berlin, Bublitz, Demmin, Dramburg, Falkenburg, Franzburg, Gartz a. O., Greifenhagen, Königsberg/Neumark, Köslin, Kolberg, Lippehne, Neustettin, Neuwedell, Nörenberg, Penkun, Pölitz, Ratzebuhr, Schivelbein und Schloppe – Sammlung von Bestandsresten

1680–1942; 97 AE, 1,2 lfm.

Die Archivalien von gut zwanzig Amtsgerichten aus Pommern, der Neumark, Westpreußen und der Grenzmark enthalten meist Hypotheken- und Grundakten, Hypothekenbriefe, Zivilsachen sowie Duplikate von Kirchenbüchern. Im Geheimen Staatsarchiv Berlin-Dahlem: HA XV Pommern, Rep. 77: Bahn, 1 AE, aus dem Jahre 1935; Bublitz, 1 AE, aus dem Jahre 1935; Demmin, 4 AE, aus den Jahren 1928–1942; Dramburg, 2 AE, aus den Jahren 1935–1936; Falkenburg, 3 AE, aus den Jahren 1929–1937; Franzburg, 1 AE, aus dem Jahre 1935; Gartz a. O., 2 AE, aus den Jahren 1935–1938; Greifenhagen, 3 AE, aus den Jahren 1934–1944; Kolberg, 1 AE, aus dem Jahre 1935; Neustettin, 2 AE, aus dem Jahre 1935; Nörenberg, 1 AE, aus dem Jahre 1935; Penkun, 1 AE, aus dem Jahre 1935; Pölitz, 1 AE, aus dem Jahre 1935; Polzin, 2 AE, aus den Jahren 1935–1938; Ratzebuhr, 1 AE, aus dem Jahre 1935; Schivelbein, 13 AE, aus den Jahren 1928–1938. Im Landesarchiv Greifswald: Rep. 77: Demmin, 66 AE, 1,0 lfm., aus den Jahren 1794–1874; Dramburg, 199 AE, 1,3 lfm., aus dem 18. Jh. bis 1878; Falkenburg, 1 AE, 0,05 lfm., aus den Jahren 1938–1944; Franzburg, 573 AE, 2,1 lfm., aus den Jahren 1862–1950; Gartz a. O., 4329 AE, 17,1 lfm., aus den Jahren 1879–1945; Greifenhagen, 10 AE, 0,1 lfm., aus den Jahren 1831–1945; Kolberg, 182 AE, 2,4 lfm., aus den Jahren 1800–1943; Köslin, 378 AE, 12 lfm., aus den Jahren 1780–1945; Neustettin, 245 AE, 3,2 lfm., aus den Jahren 1792–1882; Penkun, 165 AE, 1,4 lfm., aus den Jahren 1706–1958; Schivelbein, 22 AE, 0,25 lfm., aus den Jahren 1752–1833; Ueckermünde, 2155 AE, 17,5 lfm., vom 18. Jh. bis 1952. Im Staatsarchiv Köslin: Amtsgericht Bublitz, 1164 AE, 16,7 lfm., aus den Jahren 1737–1945; Amtsgericht Dramburg, 808 AE, 3,6 lfm., aus den Jahren 1725–1944; Amtsgericht Kolberg, 2363 AE, 37,5 lfm., aus den Jahren 1773–1945; Amtsgericht Köslin, 382 AE, 15,9 lfm., aus den Jahren 1781–1945; Amtsgericht Ratzebuhr, 2124 AE, 29,7 lfm., aus den Jahren 1799–1944; Amtsgericht Neustettin, 3561 AE, 49,98 lfm., aus den Jahren 1681–1944; Amtsgericht Schivelbein, 874 AE, 21,4 lfm., aus den Jahren 1769–1945; Amtsgericht Falkenburg, 4 AE, 0,15 lfm., aus den Jahren 1841–1842.

Inhalt:

Amtsgericht Bad Freienwalde, Schiffsregister, aus den Jahren 1905–1935, 1 AE.

Amtsgericht Bad Polzin, Regulierung von Nachlässen, Duplikat des Kirchenbuchs aus Quisbernow, Arnhausen und Wusterbach, aus den Jahren 1787–1848, 3 AE.

Amtsgericht Bahn, Disziplinar- und Strafermittlungen, aus den Jahren 1789–1845, 4 AE.

Amtsgericht Berlin, Eigentum des Hauses Poststrasse Nr. 12, aus den Jahren 1725–1818, 1 AE.

Amtsgericht Bublitz, Hypothekenbücher, Ingrossationsbücher, Pfandbriefe, Testamente, aus den Jahren 1796–1895, 8 AE.

Amtsgericht Demmin, Ermittlungsverfahren in einem Mordfall, aus dem Jahre 1778, 1 AE.

Amtsgericht Dramburg, Hypotheken- und Grundakten aus Nuthagen, aus den Jahren 1921–1937, 1 AE.

Amtsgericht Falkenburg, Gefängnisverwaltung, aus den Jahren 1897–1906, 1 AE.

Amtsgericht Franzburg, Protokolle des Jagdgerichts, aus den Jahren 1802–1812, 2 AE.

Amtsgericht Gartz a. O., Hypotheken- und Grundbücher und -akten, darunter aus Gartz, aus den Jahren 1757–1846, 9 AE.

Amtsgericht Greifenhagen, Verpachtungen, Hypothekenbuch von Greifenhagen (18. Jh.), Duplikate von Kirchenbüchern: Gebersdorf, Greifenhagen, Groß Schönfeld, Kunow, Liebenow, Marienthal, Stresow, Thänsdorf und Wilhelmswalde, aus den Jahren 1758–1874, 19 AE.

Amtsgericht Königsberg/Neumark, Hypothekenbuch Warnitz, aus den Jahren 1890–1942, 1 AE.

Amtsgericht Köslin, Hypothekenbuch Abtshagen, Testamente, aus den Jahren 1680–1904, 3 AE.

Amtsgericht Kolberg, Hypothekenbuch der Domäne, Anlagen zu den Grundakten, Testamente, aus den Jahren 1741–1825, 4 AE.

Amtsgericht Lippehne, Hypotheken- und Grundakten, aus den Jahren 1820–1935, 7 AE.

Amtsgericht Neustettin, Personalakten, Erbrezesse, Duplikat des Kirchenbuchs aus Knacksee, aus den Jahren 1815–1869, 4 AE.

Amtsgericht Nörenberg, Duplikate von Kirchenbüchern: Alt Storkow, Karlsthal und Nörenberg, aus den Jahren 1831–1874, 3 AE.

Amtsgericht Penkun, Hypothekenbuch Penkun, Hypotheken- und Grundakten, aus den Jahren 1741–1804, 2 AE.

Amtsgericht Pölitz, Erbverfahren, aus den Jahren 1798–1864, 1 AE.

Amtsgericht Ratzebuhr, Personalakten, Hypotheken- und Grundakten, aus den Jahren 1778–1935, 5 AE.

Amtsgericht Schivelbein, Hypotheken- und Grundakten, aus den Jahren 1720–1810, 5 AE.

Amtsgericht Schloppe, Hypotheken- und Grundakten, Hypothekenbriefe, aus den Jahren 1701–1799, 1894, 3 AE.

Amtsgericht Schneidemühl, Zivilprozesse, aus den Jahren 1902–1913, 8 AE.

Amtsgericht Ueckermünde, Zivilprozeß, aus den Jahren 1827–1832, 1 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findkartei.

PG

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503

0040 Französische Reformierte Kirche zu Stettin (Francuska Gmina Zreformowanego Kościoła w Szczecinie)

1709–1943; 51 AE, 1,5 lfm.

Im Oktober 1685 schloß der französische König Ludwig XIV. in einem in Fontainebleau erlassenen Edikt seine Untertanen mit calvinistischem Bekenntnis (Hugenotten) aus der Rechtsgemeinschaft aus. Damit wurde das Prinzip der religiösen Toleranz für ungültig erklärt, das von Henri IV. im Edikt von Nantes 1598 eingeführt und von Ludwig XIII. im sog. Gnadenedikt von Alais bestätigt worden war. Durch seine Verordnungen von Fontainebleau schloß Ludwig XIV. alle protestantischen Kirchen und Schulen; die Pfarrer standen vor der Wahl, sich entweder von ihrem Glauben loszusagen oder das Land zu verlassen. Für die calvinistischen Kinder wurden katholische Schulen eingerichtet und sie mußten sich taufen lassen. Die Mehrzahl der protestantischen Familien wählte die Emigration. In kurzer Zeit verließen rund 200 000 Menschen aller Gesellschaftsschichten und Berufe Frankreich. Sie gingen vor allem nach Holland, England und Brandenburg. Schon einen knappen Monat nach der Entscheidung Ludwigs XIV. erließ der Kurfürst von Brandenburg, Friedrich Wilhelm, am 29.10.1685 in Potsdam ein Edikt, in dem er die französischen Hugenotten einlud, sich in seinem Land niederzulassen. Der Kurfürst schenkte den Franzosen, den „wegen des heiligen Evangelii und dessen reiner Lehre angefochtenen und bedrengten Glaubens-Genossen“ Ackerland, Stadtrechte, gewährte Handwerkern den Eintritt in die Zünfte, gab den Besitzern von Manufakturen Privilegien, befreite sie für 15 Jahre von den Steuern, verlieh dem Adel Ämter und Würden und allen Hugenotten eine eigene Kirchen- und Gerichtsorganisation. Rund 30 000 Vertriebene kamen nach Brandenburg. Sie siedelten sich vor allem in Berlin an, wo sie bald schon eine wichtige Rolle in Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft spielten. Im brandenburgischen Pommern entstanden erste französische Gemeinden 1687 in Stargard und 1699 in Kolberg und Stolp. Der brandenburgische Kurfürst Friedrich III. setzte einen französischen Consistoire Supérieur als Kirchenbehörde für die Hugenotten des ganzen Landes ein. Nach der Inbesitznahme Stettins durch den preußischen Staat 1721 begannen sich auch hier französische Calvinisten niederzulassen, insbesondere Handwerker. Friedrich Wilhelm I. bestätigte alle ihre Privilegien und berief in Stettin eine eigene französische Kirchenverwaltung, das Französisch-reformierte Consistorium, dem alle Hugenottengemeinden der Provinz Pommern unterstanden. Dem Konsistorium gehörten zwei Pfarrer der Stettiner Gemeinde, sechs Älteste und ein Kämmerer an. Das Konsistorium unterstand dem Oberkonsistorium in Berlin. 1724 gehörten der Stettiner Gemeinde, deren Kirche die St. Otto-Kapelle im Schloß war, rund 700 Personen an. Die Hugenotten spielten im wirtschaftlichen Leben der Stadt eine große Rolle, hauptsächlich im Handel, im Manufakturwesen und im Handwerk. In der Mitte des 19. Jahrhunderts hatten sie sich vollständig an die deutsche Bevölkerung Stettins assimiliert, auch wenn sie bis 1945 ihre kirchliche Sonderstellung behielten.

1953 übernahm das damalige Woiwodschaftsarchiv Stettin die im Gebäude der Polska Kasa Oszczędnościowa (Polnische Sparkasse, PKO) aufgefundenen Archiv-einheiten der französischen Gemeinde. 1960 wurden dem Bestand fünf weitere Faszikel einverleibt, die vom Pariser Nationalarchiv übergeben wurden.

Inhalt

Verordnungen, Edikte, Rechte und Vorschriften, Kirchenorganisation, Verordnungen des Oberkonsistoriums Berlin, aus den Jahren 1709–1937, 4 AE.

Eigentum, Parzellen, Immobilien, Friedhof, aus den Jahren 1850–1943, 4 AE.

Organisation, Verordnungen und Dekrete, Zeremonien, Kirchensteuern, Mieten, Verzeichnisse der Gemeindemitglieder, genealogische Recherchen, aus den Jahren 1716–1940, 19 AE.

Finanzen, Kirchen-, Unterstützungs- und Schulkasse, Rechnungen, Kassenbücher, Hypotheken, aus den Jahren 1723–1935, 15 AE.

Statistik, natürliche Bevölkerungsbewegung, Kirchenbücher (Geburten, Heiraten und Sterbefälle), Berichte, aus den Jahren 1721–1943, 9 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findbuch.

Literatur

Erbe, H.: Die Hugenotten in Deutschland, Essen 1937.

Richard, M.: Życie codzienne hugonotów od edyktu nantejskiego do Rewolucji Francuskiej [Das Alltagsleben der Hugenotten vom Edikt von Nantes bis zur französischen Revolution], Warszawa 1978.

Salmonowicz, S.: Podziały terytorialne i ustrój polityczny ziem pomorskich w latach 1815–1850 [Die territoriale Gliederung und die politische Verfassung der pommerschen Gebiete in den Jahren 1815 bis 1850], in: Historia Pomorza [Geschichte Pommerns], Bd. 3, Teil 1, hg. v. G. Labuda, Poznań 1993.

Szultka, Z.: Kolonie francuskie na Pomorzu Zachodnim [Französische Kolonien in Pommern], in: RH 53 (1987).

Vinage, H. du: Geschichte der Französischen Kolonie und der Evangelisch-Reformierten Gemeinde zu Pasewalk, in: BSt NF 28 (1926).

Wiśniewski, J.: Początki układu kapitalistycznego 1713–1805 [Die Anfänge des kapitalistischen Systems 1713–1805], in: Dzieje Szczecina [Geschichte Stettins], Bd. 2, hg. v. G. Labuda, Warszawa u. Poznań 1985.

BF

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532

0314 Generaldirektion der Seehandlungs-Sozietät in Berlin (Generalna Dyrekcja Związku Handlu Morskiego w Berlinie)

1701–1943; 189 AE, 4,65 lfm.

Die Seehandlungs-Sozietät wurde am 14.10.1772 von Friedrich II. in Berlin gegründet. Ihr vorrangiges Ziel war die Unterstützung des Seehandels und die Förderung des Manufakturwesens. An der Spitze der Gesellschaft standen drei Direktoren (einer residierte in Cadix) und ein Hauptkassierer, die alle vom preußischen König ernannt wurden. Im Mai 1775 wurde die Seehandlungs-Sozietät mit der Preußischen Salz-Handlungs-Compagnie vereinigt, deren Ziel es war, in Polen Salz zu vertreiben. Seit ihrer Gründung hatte die Generaldirektion ihren Sitz in Berlin und überwachte die Arbeit der gesamten Organisation sowie der ausgegliederten Salzcompagnie. 1782 arbeiteten in der Berliner Direktion insgesamt 37 Personen. 1783 wurden Auslandsabteilungen in Hamburg und Amsterdam eröffnet. Darüber hinaus verfügte die Salzcompagnie über ein Netz von Salzkontoren in Polen. Zugleich wurden in allen preußischen Provinzhauptstädten Regionalabteilungen der Sozietät gegründet. Trotz diverser finanzieller Probleme war die Institution sehr aktiv – sie überwachte die Gründung neuer Manufakturen und beeinflußte den Ausbau der Flotte und den Anstieg des Überseehandels. 1784 besaß die Gesellschaft eine Handelsflotte von 11 Schiffen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurden in Berlin 89 Beamte beschäftigt, 1800 arbeiteten in allen existierenden Kontoren und Außenstellen über 200 Personen. Die Sozietät überdauerte die Krise der napoleonischen Zeit und war Preußen auch im 19. Jahrhundert zu Dienste.

Die Akten der Seehandlungs-Sozietät wurden an der Wende zum 20. Jahrhundert von der Preußischen Staatsbank übernommen. 1920 gaben die Bankbehörden den ältesten Teil der Materialien an das Geheime Staatsarchiv Berlin-Dahlem ab. Diese Akten wurden bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs bearbeitet und befinden sich bis heute in Dahlem (HA I, Rep. 109 Seehandlung). Die übrigen Akten der Sozietät (vor allem aus dem 19. Jahrhundert) wurden während des Zweiten Weltkriegs von der Bankdirektion aus Furcht vor Luftangriffen auf Berlin nach Pansin geschickt. 1943 befanden sich hier rund 500 AE der Generaldirektion der Seehandlungs-Sozietät. Während der Kampfhandlungen oder in den ersten Monaten nach Kriegsende verschwand ein Teil der Akten unter bis heute ungeklärten Umständen. Zweihundert von ihnen wurden 1946 von der polnischen Archivverwaltung gesichert, die sie anschließend an das Stettiner Archiv weitergab.

Inhalt

Allgemeine Verwaltung, Sitz, Klagen, Abschriften von Lehnsbriefen, Geheimregistratur, Landgüter und Immobilien der Organisation, Provinzial-Steuerdirektion Stettin, Ableben Friedrich Wilhelms III. und Thronbesteigung Friedrich Wilhelms IV., Armenfürsorge, Verwaltung der Preußischen Staatsbank, Konzessionierung von Versicherungsagenten, Umsetzung der Frankreich auferlegten Kontribution (1871–1873), aus den Jahren 1701–1932, 26 AE.

Finanzen, Sparkasse, Lombardkasse, Bilanzen, Kassenbücher, Rechnungen, Bankberichte, Deckung des Defizits der Sozietät und Stärkung ihres Haushalts, Versteigerungstermine, Staatsschulden, private Rechnungen, aus den Jahren 1776–1943, 34 AE.

Industrie, Organisation und Tätigkeit von Maschinenbaufabriken, Gründung einer Eisengießerei, Baumwoll- und Wollspinnereien, Verkauf von Spinnmaschinen, Verwaltung einzelner Betriebe, Papiermühle, Bau von Schiffsdampfmaschinen, Bau von Booten und Schiffen, Walzwerk, Wassermühlen und Aufstauung von Flüssen, Verkauf von Betrieben, Bau und Nutzung einer Dampfmühle, Leinweberei, aus den Jahren 1797–1920, 49 AE.

Handel, Zustand und Entwicklungstendenzen des Seehandels, Kauf von Chemikalien: Salpeter, Soda und Alaun, Verkauf von Salpeter an das Kriegsministerium, Wollhandel, Export von Garn nach Rußland, Wollagenten, Salzhandel und Salzkontor in Königsberg, Kontore in Breslau, Warschau, Fordon und Stettin, Salzmagazine in Stralsund und Stettin, Versorgung der preußischen Untertanen mit Salz, Handel mit Hamburg, Salzhandel mit Spanien, Getreidehandel mit England, Indien, Südamerika, Haiti und China, Handelsagenten in Lima und Chile, Handelshaus Rothschild, Warenaustausch zwischen Europa und den spanischen Kolonien, Leinenhandel und Leinenankauf in Schlesien, Verkauf von Leinenstoffen, Korrespondenz mit dem Elb-Zollkommissariat in Wittenberg, aus den Jahren 1775–1872, 59 AE.

Schiffahrt und Schiffe, Gründung einer Dampfschiffahrt auf der Strecke Stettin–Swinemünde, Personenschiffahrt Berlin–Hamburg, Expeditionen nach Nordamerika, Südamerika und Kanton, Rechnungen für die Nutzung von Schiffen, Berichte von Seereisen, Bedienung von Dampfmaschinen, Reglements für Handelsschiffe, Bewaffnung von Wasserfahrzeugen, Bau von Fluß- und Hochseeschiffen, Kauf fertiger Wasserfahrzeuge, aus den Jahren 1824–1849, 21 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findbuch.

Literatur

Meuss, J. F.: Friedrich der Grosse und die Gründung der Seehandlung, in: Marine Rundschau 1912.

RG

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533

1157 Preußische Landesrentbank in Berlin (Pruski Krajowy Bank Rentowy w Berlinie)

1851–1936; 388 AE, 6 lfm.

Die Preußische Landesrentbank in Berlin entstand 1850. Ihr Hauptsitz befand sich in Berlin, die einzelnen Provinzen besaßen eigene Lokaldirektionen. Die Rentenbank war eine Kreditanstalt, die mit Landbesitzern Verträge über die Auszahlung einer Rente abschloß, d. h. einer dauerhaften periodischen Quote im Gegenzug gegen eine einmalige Kapitaleinlage.

Bis zum Ersten Weltkrieg hatte die Direktion der Bank, deren Tätigkeitsgebiet Ost- und Westpreußen umfaßte, ihren Sitz in Königsberg. Nach 1919, als die Provinz Westpreußen aufgelöst wurde, wurde das Gebiet der neugebildeten Grenzmark Posen-Westpreußen aus der Preußischen Landesrentbank ausgegliedert und der Bankdirektion in Berlin unterstellt.

Die Akten der Bank über die Grenzmark wurden vom Stettiner Archiv nach dem Zweiten Weltkrieg übernommen.

Inhalt

Übernahme von einzelnen Rentenleistungen für Landgüter in den drei Kreisen Deutsch Krone, Flatow und Schlochau, aus den Jahren 1851–1936, 389 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findkartei.

RP

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555

0027 Familienarchiv von Zitzewitz-Zezenow (Rep. 38d, Archiwum rodu von Zitzewitz-Zezenow)

1510–1922; 178 AE, 1,8 lfm.

Im Jahre 1795 kaufte Kasper Wilhelm von Zitzewitz die Güter Zezenow und Dargeröse im Kreis Stolp. Beide Güter blieben bis 1945 in den Händen der Zitzewitz (letzter Besitzer: Wilhelm Siegfried von Zitzewitz).

Das Familienarchiv von Zitzewitz-Zezenow überdauerte den Zweiten Weltkrieg und wurde 1950 von Stolp nach Stettin gebracht. Es ist unbekannt, ob diese Akten irgendwann zuvor im Stettiner Archiv aufbewahrt worden waren. Bekannt ist nur ein Depositum von Archivalien der Familie Zitzewitz von 1940, doch ist schwer festzustellen, um welche Akten es sich dabei gehandelt hat.

Inhalt

Familiäre und persönliche Akten, familiäre Fragen, Korrespondenz, Eheurkunde des Jacob Ernst von Zitzewitz mit Henriette von Brosigschen, Immatrikulation des Heinrich von Zitzewitz an der Universität zu Berlin, Auszeichnungen, aus den Jahren 1755–1922, 5 AE.

Beteiligung am öffentlichen Leben und am Hofleben, Petition von Vertretern des Adels des Stolper Kreises an den preußischen Staatsminister (1848), Provinziallandtag, Verlobung Victoria Louises von Preußen mit Ernst August zu Braunschweig und Lüneburg, aus den Jahren 1848–1913, 3 AE.

Eigentumstransaktionen, Eigentumstitel, Grenzfestlegung, Haus in Stolp, Kauf und Verkauf von Gütern, Lehnsbriefe, Güterinventare, Gut in Dargeröse, Hypothekenauszüge des Guts Zezenow, Kaufurkunde für das Gut Occalitz, Erbfragen, Schätzung des Guts Prebendow, Grenzregulierung, Prozeßfragen, aus den Jahren 1510–1902, 45 AE.

Regulierung des Eigentums zwischen Gut und Dorf, Regulierungen, Servituten, Hypotheken, Kauf von Bauernhöfen, Kauf- und Verkaufsverträge, aus den Jahren 1737–1868, 19 AE.

Gutsverwaltung, Pachtverträge, Prozesse, Gerichtsfragen, Baupläne für Wirtschaftsgebäude, Tierinventar, Meliorationsplan, Korrespondenz mit Pächtern, Pachtverträge, aus den Jahren 1633–1906, 19 AE.

Finanzen und Rechnungswesen des Guts, Obligationen, Ausgaben, Zahlungsaufforderungen, Rechnungen, Quittungen, Hypothekenschulden, Bankauszüge, aus den Jahren 1702–1918, 19 AE.

Patrimonialgerichtsbarkeit, Denkschrift über die Reform der Patrimonialgerichtsbarkeit, Gerichtsfragen, aus den Jahren 1735–1847, 16 AE.

Wege, Feuerschutz-, Sanitär-, Veterinär- und Jagdsachen, Bau und Reparatur von Wegen, Feuerversicherung, Feuerschutzversicherung Stolp, Haustierkrankheiten, Verordnungen über die Wolfsjagd, aus den Jahren 1633–1862, 9 AE.

Wahlen und Militaria, Verordnungen und Wahlordnung, Abgaben an die Armee, Bescheinigungen über die Befreiung vom Militärdienst, aus den Jahren 1766–1918, 10 AE.

Kirche, Pfarreien und Patronat, Visitationen, Rechnungen für den Bau der Kirche in Zitzewitz, Kirche in Zezenow, Instandhaltung der Gemeindegebäude, Verzeichnisse der Rückstände bei den Abgaben an die Kirche in Zezenow, Auseinandersetzungen zwischen der Dorfgemeinde und dem Gutsbesitzer, aus den Jahren 1565–1867, 33 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findbuch.

Literatur

Stojentin, M.: Geschichte der Geschlechts von Zitzewitz, Stettin 1900.

Landwirtschaftliches Adreßbuch der Provinz Pommern, Leipzig 1939.

MSz

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562

0016 Manuskripte und Nachlässe (Rep. 38f, 42 Rękopisy i spuścizny)

[1140–] 16. Jh.–1943; 1570 AE, 29,4 lfm.

Die Aktensammlung „Manuskripte und Nachlässe“ wurde aus fragmentarischen Nachlässen von Personen gebildet, die in der Geschichte Pommerns eine wichtige Rolle spielten. Sie besteht aus Handschriften, Typoskripten und Drucken. Die Mehrzahl der genannten Materialien gehörte einst der Gesellschaft für pommersche Geschichte und Altertumskunde. Die wichtigsten Nachlässe in dieser Sammlung sind der archivalische Nachlaß des Stettiner Gerichtsrats Wilhelm Friedrich Adelung (1741–1810), seines Bruders Johann Christoph Adelung (1732–1806), des Betreuers der kurfürstlich sächsischen Bibliothek in Dresden, sowie dessen Erben Friedrich Koch (1769–1849). Von Bedeutung sind auch die Nachlässe von Historikern, die Mitglieder der Gesellschaft für pommersche Geschichte und Altertumskunde waren: Otto Blümcke (1844–1919), Wilhelm Boehmer (1791–1842), Ludwig Giesebrecht (1792–1873), Alfred Haas (1860–1950), Hugo Lemcke (1835–1925), Paul von Niessen (1857–1938) und Friedrich Salis (1886–1914). In der Sammlung befinden sich auch der relativ gut erhaltene Nachlaß Julius Müllers (1819–1892), eines Gerichtsassessors und Sammlers aus Wiesbaden, der zu den Gönnern der Stettiner historischen Gesellschaft zählte, die Archivalien des bekannten Historikers und Sammlers Joachim Bernhard Steinbrück (1725–1789), Probst an der St. Peter- und Paul-Kirche in Stettin, Quellenabschriften von der Hand Carl Rittershausens, ein umfangreicher Nachlaß des Historikers und Genealogen Wilhelm Biereye, gedruckte Partituren des Komponisten Karl Bernhard Bischoff (1807–1884) sowie genealogische Materialien der von Köllers. Bei einigen Akten handelt es sich um die Nachlässe von Mitarbeitern des Staatsarchivs Stettin: Robert Klempin (1816–1874), Gustav Kratz (1829–1864), Georg Kupke (1866–1950), Otto Heinemann (1870–1944), Hermann Hoogeweg (1857–1930), Erich Sandow (1905–1983) und Roland Seeberg-Elverfeldt (1909–1993). Von einer bis zu einigen Archiveinheiten zählen folgende Nachlässe bzw. Manuskripte: Barfknecht, Bauersch, Bruchwitz, Domitzlaff, Dudy, Eicksted, Falck, Giese, Glasenapp, Gudschmidt, Gülzow, Haber, Hille, Hübner, Kaselow, Kasiski, Kruse, Langner, Lange, Levezow, Lips, Ludewig, Marwitz, Pooth, Porath, Pütter, Raasch, Rüts, Scholz, Schöning, Spiegel, Stelter, Stock, Stöhr, Stork, Thummel, Wiesener, Wilhelmi, Zernickow und Zöllner. Ein Teil der Archivalien stammt aus den kulturellen und wissenschaftlichen Organisationen der Deutschbalten aus Riga, von den Regionalmuseen in Schlawe und Stargard, vom Geheimen Staatsarchiv Berlin-Dahlem, vom Regierungsarchiv Stade sowie vom Stadtarchiv Pillau. Eine große Gruppe von Materialien (237 AE) gehörte zur Bibliothek des bedeutenden Historikers und Pfarrers Ludwig Wilhelm Brüggemann (1743–1817), die später von der General-Landschafts-Direktion übernommen wurde.

Die Sammlung von Manuskripten und Nachlässen wurde seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1940 schrittweise im Archiv hinterlegt und als Rep. 38f Deponierte Handschriften bezeichnet. Anfangs gehörten der Sammlung außerdem die heute ausgegliederten und als eigene Nachlässe geordneten Nachlässe und Archivalien Loeper, Lutsch und Loewe an. Dagegen bildeten die Materialien von Koller, Klempin, Kratz, von Niessen und Wehrmann die eigene Sammlung Rep. 42 Nachlässe. Von diesen letzteren ist heute nur der Nachlaß Wehrmann eine eigene Sammlung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden jene Akten der Gesellschaft für pommersche Geschichte und Altertumskunde, die sich auf die Tätigkeit der Gesellschaft bezogen, ähnlich behandelt, indem daraus ein eigener Bestand gebildet wurde, der früher Teil von Rep. 38f. war. Gleichzeitig wurden der Sammlung von Manuskripten und Nachlässen Akten angegliedert, die früher der Rep. 39 Kleine Accessionen zugehört hatten, darunter einige vom Regierungsarchiv Stade und vom Berliner Archiv überwiesene Materialien. Die Sammlung Rep. 38f. wurde während des Zweiten Weltkriegs nach Spantekow und Goslar ausgelagert. Nach dem Krieg konnte nur ein Teil zurückgewonnen werden. Im Landesarchiv Greifswald: Rep. 38c-f Gesellschaft für pommersche Geschichte und Altertumskunde, 42 AE, aus den Jahren 1300–1602.

Inhalt

Adelung, Verordnungen der schwedischen Verwaltung in Pommern, Jubiläumsfeierlichkeiten zur Einführung der Reformation in Greifswald, Arbeit Gadebuschs über Treptow, Gadebuschs Abschriften von Privilegien der Stadt Werben, Carots Verfassung von Schwedisch-Pommern, Verzeichnisse des mecklenburgischen Adels, Besuch von Minister Grumbkow in Köslin, Geschichte und Wörterbuch der deutschen Sprache, aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, 20 AE.

A. Barfknecht, Geschichte des Dorfes Wittenfelde bei Massow, aus dem Jahre 1922, 1 AE.

Bauersch, Abschriften von Urkunden aus dem 13. bis 16. Jahrhundert über Rostock, aus dem 18. Jahrhundert, 1 AE.

W. Biereye, Korrespondenz über genealogische Fragen, Abschriften aus Stadt- und Schöffenbüchern von Liegnitz, Überlieferungen und Märchen aus Schleswig-Holstein, Genealogie von Familien aus Lauenburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg (18. bis 19. Jahrhundert), aus den Jahren 1919–1940, 59 AE.

K. Bischoff, Partituren musikalischer Werke aus dem 19. Jahrhundert, 9 AE.

O. Blümcke, Hanseatica – Abschriften von Dokumenten aus den Archiven der Herzöge von Stettin und Wolgast sowie der Städte Stettin, Stralsund (Stralsunder Ratsarchiv) und Braunschweig (Braunschweiger Stadtarchiv), Auszüge aus den Zollbüchern Stettins (1564–1675), aus der Zeit um 1900, 19 AE.

W. Boehmer, persönliche Korrespondenz, Notizen über die St. Peter- und Paul-Kirche in Stettin, Bericht von einer Reise nach Berlin und Swinemünde, pommersche Legenden, aus den Jahren 1811–1825, 4 AE.

O. Bruchwitz, Kolonisierung (1730–1740) von Gebieten in der Gegend von Torgelow (Amt Königsholland), aus dem Jahre 1934, 1 AE.

G. Domizlaff, Jomsburg – Wollin, aus dem Jahre 1928, 1 AE.

Dudy, Genealogie der Familie Dudy in Stralsund, aus dem Jahre 1942, 1 AE.

W. Eicksted, Geschichte von Wolgast und Peenemünde, aus dem 19. Jahrhundert, 1 AE.

Falck, Verzeichnis von Leinwebern, aus dem Jahre 1933, 1 AE.

Pommersche General-Landschafts-Bibliothek – Nachlaß Brüggemann, Katalog der Bibliothek von Pfarrer Brüggemann, politische, wirtschaftliche, finanzielle Beziehungen sowie Schiffahrtskontakte zwischen Pommern und Brandenburg, Mecklenburg, Sachsen, Schweden, Dänemark, England und Holland sowie mit einzelnen preußischen Städten und Städten anderer deutscher Staaten, Ansiedlungspatente in Preußen, Abschriften von Dokumenten über die Beziehungen Pommerns zum Reich, Abschriften von Grenzrezessen zwischen Pommern und der Neumark, Werbungen in Preußen, Kontakte Pommerns zum Johanniterorden, Eigentumsfragen des Ordens, Verfassung und pommersches Recht in der Zusammenstellung von Julius von Massow, genealogische Materialien pommerscher Geschlechter, Privilegien und andere Materialien zur Geschichte der Städte Bahn, Belgard, Cammin, Fiddichow, Greifenberg, Greifenhagen, Körlin, Köslin, Kolberg, Labes, Leba, Pasewalk, Penkun, Pölitz, Pyritz, Schlawe, Stargard, Stolp, Treptow a. d. R., Ueckermünde, Usedom, Wollin und Zachan, Verfassung, Gerichtswesen und Finanzwesen von Kolberg, Geschichte der Kolberger Saline, Armenhilfe in Stargard, Beiträge zur Geschichte Stettiner Kirchen: St. Otto, St. Marien, St. Jacob, St. Nikolai, St. Johannis und St. Gertrude, Gefängnisse in Stettin, Ordnungen der Stadt Stettin, Tabellen der Abgaben auf Waren und Dienstleistungen in Stettin, aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, 237 AE.

F. Giese, pommersche Orgeln (17. Jahrhundert), von der Wende zum 20. Jahrhundert, 1 AE.

L. Giesebrecht, Stammbaum Familie Giesebrecht, Korrespondenz mit der Schwester Ernestine, Schriftstücke und Gedichte, aus den Jahren 1812–1868, 4 AE.

G. von Glasenapp, Materialien zum Buch „Die Generäle der Deutschen Armee“, um 1880, 5 AE.

J. Gudschmidt, Ansicht von Stettin (1677) auf dem Sarkophag des Großen Kurfürsten, aus dem Jahre 1934, 1 AE.

E. Gülzow, Tod des Majors Schill (1809), aus dem Jahre 1933, 1 AE.

A. Haas, Literatur über pommersche Hexenprozesse, aus dem Jahre 1933, 1 AE.

Haber, Notizen eines Schullehrers aus Lauenburg, um 1875, 1 AE.

O. Heinemann, Manuskript von Band 5 und teilweise Band 6 des „Pommerschen Urkundenbuchs“, aus dem Jahre 1905, 6 AE.

Hille, Chronik der Kolberger Medizinischen Gesellschaft, aus dem Jahre 1936, 2 AE.

Hübner, Die Kirche in Pommern im Mittelalter, aus dem Jahre 1933, 1 AE.

K. Hüseler, Verwaltung in Anklam (17. Jahrhundert), aus dem Jahre 1922, 1 AE.

H. Hoogeweg, Manuskript der Arbeit „Die Stifter und Klöster der Provinz Pommern“, aus dem Jahre 1924, 3 AE.

A. Kaselow, Presseausschnitte zur Geschichte von Stettin und Pyritz, ihre Bau- und Naturdenkmäler, aus den Jahren 1896–1937, 8 AE.

E. Kasiski, slawische Gräberfelder bei Neustettin, aus dem Jahre 1867, 1 AE.

R. Klempin, Notizen und genealogische Tabellen pommerscher Geschlechter, um 1865, 1 AE.

von Köller, genealogische Tabellen von Adelsfamilien, aus den Jahren (1819) 1882–1930, 44 AE.

G. Kratz, Abschriften von Quellen und Arbeiten zur Geschichte und Literatur von Pommern, kaschubisches Wörterbuch, Manuskript einer Arbeit über die pommerschen Städte, Regesten (bis 1550) aus dem Stadtarchiv Stolp, Abschriften von Dokumenten über Pommerellen im 14. Jahrhundert, Eigentumsveränderungen in den östlichen Kreisen Pommerns, Geschichte der Lande Bütow und Lauenburg, genealogisches Material pommerscher Familien, aus den Jahren 1855–1864, 30 AE.

A. Kruse, Tabellen Stralsunder Bürgermeister, aus den Jahren 1851–1864, 1 AE.

G. Kupke, Geschichte der Stadt Pölitz, aus dem 20. Jahrhundert, 2 AE.

J. Langner, Geschichte von Vorpommern, um 1815, 2 AE.

Lange, Dorf- und Schulchronik von Köselitz im ehemaligen Kreis Cammin, aus den Jahren 1897–1942, 1 AE.

H. Lemcke, Notizen aus den Schöffenbüchern von Freienwalde sowie zur Baugeschichte des Stettiner Schlosses, um 1886, 2 AE.

M. Lesko, Genealogie der Familie von Ploetz (1648–1804), aus dem Jahre 1941, 1 AE.

J. Levezow, Geographie und Geschichte von Pommern, aus dem Jahre 1791, 1 AE.

K. Lips, Regulierung von Steuerfragen in Hinterpommern, Pfarrei Hoff, Karten von Pommern (15. bis 20. Jahrhundert), aus den Jahren 1934–1935, 4 AE.

M. Ludewig, Geburtsurkunden, militärische Dokumente, Eigentumsurkunden, aus den Jahren 1868–1919, 1 AE.

J. Mueller, Auszüge und Notizen zur Geschichte und Heraldik von Pommern sowie aus der schönen Literatur, aus den Jahren 1840–1885, 91 AE.

P. v. Niessen, Manuskripte von Arbeiten zur Bevölkerungsgeschichte von Stettin, zur Geschichte der Neumark, Presseausschnitte, aus den Jahren 1888–1929, 7 AE.

P. Pooth, Abschrift eines Briefs von Franz Joel, Arzt und Apotheker aus Stralsund (1543), aus dem Jahre 1933, 1 AE.

K. Porath, Korrespondenz, aus den Jahren 1936–1941, 1 AE.

B. Pütter, Materialien zur Geschichte der Stadt Loitz (Vorpommern), aus dem 18. Jahrhundert, 7 AE.

C. Rittershausen, Abschriften Stettiner Bürgerbücher (für die Jahre 1603–1833), aus den Jahren 1942–1943, 9 AE.

L. Rüts, Genealogie der Familie von Lucowitz, aus dem Jahre 1928, 1 AE.

O. Thummel, Notizen aus dem Jurastudium, aus dem 20. Jahrhundert, 1 AE.

F. Salis, Briefe, Artikel, Abschriften päpstlicher Dokumente zu Pommern, ungedruckte Quellen aus Marburg und Köln, Geschichte Pommerns und Mecklenburgs, Kirchengeschichte (ab 1140), aus den Jahren 1906–1914, 18 AE.

E. Sandow, Handschrift von Band 7 des „Pommerschen Urkundenbuchs“, aus den Jahren 1930–1940, 4 AE.

Scholz, St. Johanniskirche in Stettin, aus dem Jahre 1930, 1 AE.

H. Schöning, Lebensbild Wilhelm August Wildes (1798–1853), aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, 1 AE.

Schultz-Frenzel-Schröder, Korrespondenz, aus den Jahren 1940–1941, 1 AE.

R. Seeberg-Elversfeldt, Beziehungen Polens zu den Ständen des Herzoglichen Preußen von der Regierungseit des Kurfürsten Georg Wilhelm I. bis zum Tode Zygmunt III. Wasas, aus dem Jahre 1934, 1 AE.

J. B. Steinbrück, Korrespondenz, Materialien zur Geschichte der Marienkirche und der Kirche St. Jacob in Stettin, Genealogie von 45 pommerschen Familien, Notizen über Penkun, Überlegungen zur Entstehung der slawischen Stämme, aus dem 18. Jahrhundert, 7 AE.

M. Stelter, Genealogie der Familie Stelter, aus dem Jahre 1943, 1 AE.

O. Stock, Presseausschnitte zur Lage der pommerschen Emigranten in den Vereinigten Staaten, aus den Jahren 1920–1939, 1 AE.

K. Stork, der „Totentanz“ in der Kirche zu Wolgast, aus dem Jahre 1928, 1 AE.

G. Stör, Chronik der Stadt Lippehne, aus dem Jahre 1841, 1 AE.

Rigaische Gesellschaften, Familienlegat Elias von Kobbersche, Sammlung Dr. Alex Friedenstein, Tagebuch der Gesellschaft der Musen, Inventar der numismatischen Abteilung im Museum der Gesellschaft für Geschichte und Altertum des Ostsee-Gouvernements, Protokolle der Gesellschaft praktischer Ärzte zu Riga, Rechnungsbücher aus Riga, Klassenbücher, St. Petri-Kirche zu Riga, genealogische Materialien, Verzeichnisse der 1940 aus Riga nach Deutschland übersiedelnden Deutschen, Chronik der Stadt Pillau, Korrespondenz über die Baltische Monatsschrift aus Riga, Korrespondenz Prof. Paul v. Sokolowski, aus den Jahren 1795–1940, 54 AE.

W. Wiesener, Abschriften von Quellen zur Geschichte der mittelalterlichen Kirche in Pommern, von der Wende zum 20. Jahrhundert, 12 AE.

B. Wilhelmi, Statistiken und Berichte über die Taubstummenanstalten in Pommern sowie über die Städte Erfurt und Magdeburg, aus den Jahren 1863–1877, 6 AE.

Zernickow, Auszüge aus den Akten des Stadtgerichs Wangerin, aus dem Jahre 1933, 1 AE.

A. Zöllner, Literatur zu Vineta/Jomsburg – Wollin, Projekt einer Wasserstraße Stettin–Ostsee von 1729, aus den Jahren 1932–1933, 2 AE.

Varia, Landtage (16. Jh.), Sammlung von Verordnungen des Königreichs Preußen, pommersches Kirchenrecht, Statistik pommerscher Städte, Abschriften von Dokumenten zur Geschichte Stettins, städtische Ordnungen Stettins, schwedische und brandenburgische Herrschaftsfolge in Pommern, Grenzfragen mit Polen und Brandenburg, Baufragen in Stettin, Provinzialrecht, genealogische Materialien, Stadtbuch von Stargard, Eigentumsakten aus Scholwin, Privilegien der Stadt Rügenwalde, Partituren musikalischer Werke von Lamprecht, Harttung, Berling, Graunn und anderer, polnisches Konsulat in Stettin, Edikte und Resolutionen der brandenburgischen Kurfürsten und preußischen Könige, Herrscher von Schweden und Sachsen, Kabinettsordres Friedrichs II., aus dem 16. bis 20. Jahrhundert, 860 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findbuch.

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Stand: 30.11.2004

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