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Begegnung mit rumänischen und rumäniendeutschen Schriftstellerinnen und Schriftstellern

am 04.09.2007 im Bundeskanzleramt
Kurzbiographien von Schriftstellern, Übersetzern und Literaturwissenschaftlern

Georg Aescht

wurde am 28. September 1953 in Zeiden/Codlea in Siebenbürgen geboren und studierte zwischen 1972 und 1976 Germanistik in Klausenburg/Cluj. Von 1976 bis 1983 war er Deutschlehrer in Klausenburg. Er veröffentlichte literaturkritische Texte, arbeitete an Literaturlehrbüchern für die deutschsprachigen Gymnasien Rumäniens mit und übersetzte aus dem Englischen und Rumänischen. 1984 reiste er in die Bundesrepublik Deutschland aus. Seit 1991 ist er Redakteur bei der Stiftung Ostdeutscher Kulturrat in Bonn.

Georg Aescht verfasste zahlreiche literaturkritische Beiträge und trat im deutschen Sprachraum als Übersetzer von Norman Manea, Gellu Naum, Mihail Sebastian und anderen rumänischen Autoren hervor.

 

Elisabeth Axmann

wurde am 19. Juli 1926 in Sereth/Siret in der Bukowina geboren, besuchte das Gymnasium im moldauischen Fălticeni (1937–1941) und – mit kriegsgsbedingten Unterbrechungen – im siebenbürgischen Hermannstadt/Sibiu (1941–1947). Nach dem Studium der Philosophie, Germanistik und Rumänistik (1947–1951) in Klausenburg/Cluj war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Geschichte und Philosophie (1951/52) und – nach ihrer fristlosen Entlassung – als Turnlehrerin (1952–1954) an einer Fachoberschule in Klausenburg tätig. 1954 übersiedelte sie mit ihrer Familie nach Bukarest und entfaltete als Kulturredakteurin der deutschen Tageszeitung „Neuer Weg“ (1954–1970), als Korrespondentin der Kronstädter Wochenschrift „Karpatenrundschau“ (1971–1973) und als Redakteurin der Zeitschrift „Neue Literatur“ (1974–1977) eine vielseitige publizistische Tätigkeit. Von einer Reise in die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1977 kehrte sie nicht mehr nach Rumänien zurück. Sie arbeitete als ständige Mitarbeiterin der Deutschen Welle (Rumänische Redaktion) in Köln, wo sie auch heute lebt.

Elisabeth Axmann veröffentlichte zahlreiche literatur- und kunstkritische Beiträge in Publikums- und Fachzeitschriften und übersetzte gelegentlich auch aus dem Deutschen ins Rumänische und dem Rumänischen ins Deutsche, u. a. Gedichte von Lucian Blaga. In Rumänien publizierte sie den Band Gedichte (1977), in Deutschland ein weiteres Lyrikbuch (Spiegelufer, 2004), die „Erinnerungen“ Wege, Städte (2005) und den Studienband Fünf Dichter aus der Bukowina (2007).

 

András Balogh

wurde am 28. November 1964 in Klausenburg/Cluj geboren und studierte in seiner Heimatstadt Hungarologie und Germanistik. Zwischen 1988 und 1992 war er als Deutschlehrer in Măriţei (Rumänien) tätig. Danach wirkte er als Assistent am Lehrstuhl für deutsche Literatur der Eötvös-Loránd-Universität Budapest, wo er 1993 zum Dr. phil. promovierte und 2002 zum Dozenten befördert wurde. Seit 2004 ist er Inhaber des von der Bundesrepublik Deutschland geförderten Stiftungslehrstuhls „Deutsche Literatur im südöstlichen Mitteleuropa“ an der Babeş-Bolyai-Universität Klausenburg.

András Balogh ist Autor zahlreicher Publikationen zur deutschsprachigen Literatur in Ostmitteleuropa und zu den deutsch-ungarischen Kulturbeziehungen sowie Herausgeber von Tagungsbänden und Anthologien ungarndeutscher Literatur. Ins Ungarische übersetzte er u. a. Hans Bergels Roman Tanz in Ketten. Zuletzt erschien: Regionalität und Fremde. Literarische Konstellationen, Visionen und Konzepte im deutschsprachigen Mitteleuropa (Mitherausgeber, 2007).

 

Hans Bergel

wurde 26. Juli 1925 in Rosenau/Râşnov in Siebenbürgen geboren. Kindheit und Jugend verbrachte er in mehreren siebenbürgischen Städten, das Studium der Kunstgeschichte und Philosophie in Bukarest (1952–1954) musste er vorzeitig abbrechen. Von 1957 bis 1958 war er Kulturredakteur der deutschsprachigen „Volkszeitung“ in Kronstadt/Braşov. Aus politischen Gründen war er dreimal inhaftiert, im sogenannten „Prozess der deutschen Schriftstellergruppe“ (15. September 1959) in Kronstadt wurde er zu 15 Jahren Gefängnis und Zwangsarbeit verurteilt. 1964 aus der Haft entlassen, war er zeitweilig Orchestermusiker in Kronstadt. 1968 siedelte er in die Bundesrepublik Deutschland aus. Er lebt als freiberuflicher Autor und Publizist in Gröbenzell bei München.

Hans Bergel hat 42 eigene Bücher publiziert: Romane, Erzählungen, Gedichte, politische, literatur-, kultur- und kunsthistorische Essays. In Rumänien veröffentlichte er drei Prosabände. In der Bundesrepublik Deutschland erschienen u. a. die Romane Der Tanz in Ketten (1977), Wenn die Adler kommen (1996), Die Wiederkehr der Wölfe (2006), die Erzählbände Im Feuerkreis (1972), ... und Weihnacht ist überall (1988), die Essaysammlungen Gestalten und Gewalten (1982), Zuwendung und Beunruhigung (1994), Erkundungen und Erkennungen (1995), der Lyrikband Im Spiegellicht des Horizonts (1996) und die Literaturgeschichte der Deutschen in Siebenbürgen (1987).

Hans Bergel erhielt u. a. die Ehrengabe des Georg-Dehio-Preises (1971), den Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis (1987) und die Ehrengabe des Andreas-Gryphius-Preises (1990). 2001 zeichnete ihn die Universität Bukarest mit der Ehrendoktorwürde aus.

 

Ana Blandiana

(eigentl. Otilia Valeria Coman) wurde am 25. März 1942 in Temeswar/Timişoara geboren. Zwischen 1962 und 1967 studierte sie Rumänistik in Klausenburg/Cluj. 1967 übersiedelte sie mit ihrem Mann, dem Erzähler und Publizisten Romulus Rusan, nach Bukarest, wo sie als Redakteurin mehrerer Kulturzeitschriften und zeitweilig auch als Bibliothekarin tätig war. Seit Ende der 1970er Jahre lebt sie als freischaffende Schriftstellerin abwechselnd in Bukarest und Comana, einem Ort in der Donauebene. In den 1980er Jahren wurde sie in Rumänien zweimal unter Publikationsverbot gestellt und 1988 zur Unperson deklariert – wegen des Gedichts „O vedetă de pe strada mea“ (Ein Star in meiner Straße), dessen Hauptakteur, der Kater Steckzwiebel, deutlich erkennbare Züge des rumänischen Diktators Ceauşescu trägt. Nach dem Sturz des nationalkommunistischen Regimes wurde sie am 22. Dezember 1989 zum Mitglied des Leitungsrates der „Front der nationalen Rettung“ gewählt, aus dem sie jedoch im Januar 1990 austrat. Zwischen 1991 und 1996 wirkte sie als Gründungsmitglied der „Alianţa Civică“ (Bürgerallianz), die sich für tiefgreifende soziale Reformen und für die Herausbildung einer zivilen Gesellschaft engagierte. Ana Blandiana ist Präsidentin des rumänischen PEN und der Fundaţia „Academia Civică“ (Stiftung Bürgerakademie), in deren Rahmen sie das Projekt „Memorial Sighet“ (Gedenkstätte für die Opfer des rumänischen Kommunismus und des antikommunistischen Widerstandes) initiierte und verwirklichte.

Ana Blandiana hat rund vierzig Bücher veröffentlicht: Lyrik- und Prosabände, Essays und einen Roman. Sie wurde mit zahlreichen Literaturpreisen – u. a. mit dem Herderpreis (1982) – ausgezeichnet. Ihr Werk ist bislang in 24 Sprachen – in insgesamt 29 Buchpublikationen – übersetzt worden. In Deutschland wurde sie vor allem durch den Roman Die Applausmaschine (übersetzt von Ernest Wichner) und den Gedichtband EngelErnte (Nachdichtung von Franz Hodjak) bekannt.

 

Rolf Bossert

wurde am 16. Dezember 1952 in der westrumänischen Industriestadt Reschitza/Reşiţa geboren. Nach dem Studium der Germanistik und Anglistik in Bukarest (1971–1975) arbeitete er zunächst als Deutschlehrer in Buşteni (1975–1979) und danach als Verlagslektor in Bukarest. Er war Mitglied der „Aktionsgruppe Banat“, einer literarischen Vereinigung junger oppositioneller rumäniendeutscher Autoren, die 1975 von staatlicher Seite zerschlagen wurde. Nach seiner Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland (Dezember 1985) starb er am 17. Februar 1986 unter nie ganz geklärten Umständen in einem Aussiedlerheim in Frankfurt am Main.

Rolf Bossert veröffentlichte in Rumänien zwei Lyrikbände, siebensachen (1979), Neuntöter (1984), ein Kinderbuch, Mi und Mo und Balthasar (1980), sowie Übersetzungen aus dem Rumänischen (Victor Eftimiu, Gellu Naum u. a.). Posthum erschienen der Lyrikband Auf der Milchstraße wieder kein Licht (1986) und seine „Gesammelten Gedichte“ Ich steh auf den Treppen des Winds (2006).

 

Ingmar Brantsch

wurde am 30. Oktober 1940 in Kronstadt/Braşov in Siebenbürgen geboren. Nach dem Studium der Germanistik und Rumänistik (1957–1962) an der Universität Bukarest war er als Redakteur und Bibliothekar (1962–1964) und als Gymnasiallehrer (1964–1970) in Kronstadt tätig. 1970 übersiedelte er nach Deutschland, studierte Deutsch, Philosophie, evangelische Religion, Geschichte und Pädagogik an den Universitäten Köln und Bonn. Ab 1976 unterrichtete er an Gymnasien in Gummersbach und – ab 1987 als Studienrat – in Köln. Er lebt in Köln.

Ingmar Brantsch veröffentlichte in Rumänien den Lyrikband Deutung des Sommers (1967) und in Deutschland u. a. die Prosabände Karnevalsdemokratie oder Eulenspiegel der einsame Rebell (1985), Mozart und das Maschinengewehr (1987), Goethe und Heine hinter Gittern (2005) und Pisastudie getürkt (2006). Zuletzt erschien: Das Weiterleben der rumäniendeutschen Literatur nach dem Umbruch (2007).

Er wurde mit dem Lyrikpreis der Jungen Akademie Stuttgart (1968), dem Anerkennungsdiplom der Jungen Akademie München (1968) und dem Siegburger Literaturpreis (1987) ausgezeichnet.

 

Gerhardt Csejka

wurde am 11. April 1945 in Guttenbrunn/Zăbrani im Banat geboren, studierte in Temeswar/Timişoara Germanistik und Rumänistik (1963–1968) und war danach zwei Jahre lang bei der Bukarester Tageszeitung „Neuer Weg“ tätig. Zwischen 1970 und 1986 – bis zu seinem Entschluss, von einer Reise in die Bundesrepublik Deutschland nicht nach Rumänien zurückzukehren – arbeitete er als Redakteur der Zeitschrift „Neue Literatur“ in Bukarest. Er lebt als freier Übersetzer, Herausgeber und Literaturkritiker in Frankfurt am Main.

Gerhardt Csejka veröffentlichte Studien und Aufsätze zur rumäniendeutschen und rumänischen Literatur des 20. Jahrhunderts sowie zahlreiche Übersetzungen aus dem Rumänischen, u. a. Bücher von Mircea Eliade, Der verbotene Wald (1993), Mircea Cărtărescu, Nostalgia (1997) und Selbstportrait mit einer Streichholzflamme (2001), Viorel Marineasa sowie Daniel Vighi, Fahrplan für die Sixties (2003).

 

Walter Engel

wurde am 13. November 1942 in Deutschsanktmichael / Sînmihaiul im Banat geboren. Er studierte Germanistik und Rumänistik an der Universität Temeswar/Timişoara (1960–1965), war danach als Deutschlehrer in Heltau/Cisnădie in Siebenbürgen (1965–1968), als Kulturredakteur der „Hermannstädter Zeitung“ / „Die Woche“ und als Hochschullehrer am Lehrstuhl für Germanistik der Universität Temeswar tätig (1972–1980). Nach seiner Aussiedlung in die Bundesrepublik Deutschland promovierte er 1981 in Heidelberg zum Dr. phil. und arbeitete als Bibliothekar in Heidelberg und Frankfurt am Main. Von 1988 bis 2006 leitete er das Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf. Er lebt in Kaarst bei Düsseldorf.

Walter Engel ist Verfasser zahlreicher Beiträge zur deutschen und rumäniendeutschen Literatur sowie zu den deutsch-rumänischen Literaturbeziehungen. Er gab mehrere Sammelbände heraus, zuletzt: Kulturraum Banat. Deutsche Kultur in einer europäischen Vielvölkerregion (2007).

 

Roland Erb

wurde am 1. April 1943 in Töppeln in Thüringen geboren. 1961 bis 1966 studierte er Romanistik in Leipzig und arbeitete danach als Verlagslektor. Seit 1972 ist er freischaffender Schriftsteller, Literaturpublizist und Übersetzer. Von 1995 bis 1999 war er Mitherausgeber der Dresdner Literaturzeitschrift „Ostragehege“.

Roland Erb veröffentlichte zwei Lyrikbände: Die Stille des Taifuns (1981) und Märzenschaf (1995). Neben zahlreichen Nachdichtungen aus dem Spanischen, Portugiesischen, Russischen und anderen Sprachen widmete er sich auch der Übersetzung rumänischer Schriftsteller wie George Bacovia, Mihail Sadoveanu, Mihail Sebastian, Norman Manea, Panait Istrati und Tudor Arghezi. Er gab einen Band ausgewählter Gedichte Mihai Eminescus, Engel und Dämon, heraus (1972).

Ausgezeichnet wurde er mit der Eminescu-Medaille der Republik Rumänien (2000).

 

Helmuth Frauendorfer

wurde am 5. Juni 1959 in Wojteg/Voiteg im Banat geboren. Nach dem Studium der Germanistik und Anglistik in Temeswar/Timişoara war er ab 1984 als Lehrer tätig. Seit 1979 publizierte er regelmäßig in deutschsprachigen Periodika Rumäniens. Ende 1987 reiste er nach Deutschland aus und lebt heute als freier Schriftsteller und Fernsehredakteur in Leipzig.

Helmuth Frauendorfer veröffentlichte zwei Gedichtbände: Am Rande einer Hochzeit (1984) und Landschaft der Maulwürfe (1990), ferner sozialpolitische Analysen, u. a. Die Demokratie der Nomenklatura. Zur gegenwärtigen Lage in Rumänien. Er ist Autor mehrerer Filmreportagen und Magazin-Beiträge für die Sendungen Kulturreport (ARD), Fakt (ARD), Windrose (MDR) u. a.

Er erhielt den Förderpreis des Adam-Müller-Guttenbrunn-Literaturpreises (1982) sowie – zusammen mit sieben anderen aus Rumänien stammenden deutschsprachigen Schriftstellern – den Preis der Henning-Kaufmann-Stiftung zur Pflege der Reinheit der deutschen Sprache (1989).

 

Karin Gündisch

wurde am 5. April 1948 in Heltau/Cisnădie in Siebenbürgen geboren. Sie studierte Germanistik und Rumänistik in Klausenburg/Cluj und Bukarest (1966–1971). Danach war sie Deutschlehrerin in Bukarest und als freie Mitarbeiterin der deutschsprachigen Abteilungen des rumänischen Rundfunks und Fernsehens tätig. Sie lebt seit 1984 als freischaffende Schriftstellerin in der Bundesrepublik Deutschland, zurzeit in Bad Krozingen.

In Rumänien veröffentlichte Karin Gündisch zwei Kinderbücher. Auch in Deutschland wurde sie als Autorin von zahlreichen Kinder- und Jugendbüchern bekannt – u. a. Geschichten über Astrid (1985), Im Land der Schokolade und Bananen (1987), In der Fremde und andere Geschichten (1993), Großvaters Hähne (1994), Das Paradies liegt in Amerika (2000), Cosmin. Von einem der auszog, das Leben zu lernen (2005).

Sie erhielt u. a. den Peter-Härtling-Preis für Kinderliteratur (1984), den Mildred L. Betchelder Award (2002) und den Preis der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (2005).

 

George Guţu

wurde am 16. März 1944 in Galatz/Galaţi geboren. Er studierte Germanistik und Rumänistik in Bukarest sowie Germanistik und Kulturwissenschaften in Leipzig, wo er 1977 mit einer Arbeit über Paul Celan promovierte. Seine Lehr- und Forschungstätigkeit entfaltete er vorrangig am Lehrstuhl für deutsche Sprache und Literatur der Universität Bukarest, an dem er seit 1970 – seit 1993 als Ordinarius und seit 1998 als dessen Leiter – wirkt. 1990 gründete er die Gesellschaft der Germanisten Rumäniens, dessen Präsident er heute ist. 1992 rief er die „Zeitschrift der Germanisten Rumäniens“ ins Leben, seit 1995 ist er auch Herausgeber der Schriftenreihe „GGR-Beiträge zur Germanistik“. 2004/05 hatte er die Professur am Elias-Canetti-Lehrstuhl für interkulturelle Südosteuropa-Studien der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder inne.

George Guţu ist Herausgeber vieler Studien- und Tagungsbände sowie Autor zahlreicher literaturwissenschaftlicher Arbeiten, in denen er sich auch intensiv mit der rumäniendeutschen Literatur auseinandersetzt. Überdies wirkte er als Übersetzer rumänischer Autoren ins Deutsche sowie deutscher Schriftsteller ins Rumänische (u. a. Rose Ausländer, Hans Bergel, Matthias Buth, Hermann Hesse).

 

Ilse Hehn

wurde am 15. Mai 1943 in Lowrin/Lovrin im Banat geboren, besuchte die Staatliche Hochschule für Bildende Kunst in Temeswar/Timişoara und war danach als Gymnasiallehrerin für Kunst und Kunstgeschichte in Mediasch/Mediaş in Siebenbürgen tätig. 1992 kam sie in die Bundesrepublik Deutschland. Zwischen 1994 und 1998 wirkte sie als Bundeskulturreferentin der Sathmarer Schwaben. Heute lebt Ilse Hehn als Schriftstellerin, bildende Künstlerin und Kunstdozentin an der Katholischen Fachhochschule für Sozialpädagogik in Ulm.

In Rumänien veröffentlichte sie – vor und nach der Wende – vier und in Deutschland drei Gedichtbände: Den Glanz abklopfen (1998), Im Stein (2001), Lidlos (2003). Zuletzt erschien ihr Prosabuch In zehn Minuten reisen wir ab ... (2006).

Ilse Hehn wurde u. a. mit dem Inge Czernik-Förderpreis für Lyrik (2001) und dem Prosa-Literaturpreis der Künstlergilde Esslingen (2004) ausgezeichnet.

 

Franz Heinz

wurde am 21. November 1929 in Perjamosch/Periam im Banat geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er u. a. als Bäcker in seiner Heimatgemeinde, legte 1960 das Abitur in Bukarest ab, wo er im selben Jahr Redakteur der Tageszeitung „Neuer Weg“ wurde und zwischen 1964 und 1969 Geographie und Geschichte studierte. 1976 wanderte er in die Bundesrepublik Deutschland aus und war seit 1977 als Redakteur der Stiftungen Ostdeutscher Kulturrat bzw. Mitteldeutscher Kulturrat tätig. Er lebt als Schriftsteller und Publizist in Düsseldorf.

In Rumänien veröffentlichte Franz Heinz Theaterstücke, Reportagen, Kurzprosabände, Erzählungen, den Roman Vormittags (1970) und die Novelle Ärger wie die Hund’ (1972), die mit einem Prosapreis des rumänischen Schriftstellerverbandes ausgezeichnet und 1991 neu aufgelegt wurde. In Deutschland erschienen u. a. die monographische Studie Franz Ferch und seine Banater Welt (1988) und die Erzählungen Lieb Heimatland, ade! (1998).

 

Klaus Hensel

wurde am 15. Mai 1954 in Kronstadt/Braşov in Siebenbürgen geboren. Nach dem Studium der Germanistik und Anglistik in Bukarest (1973–1977) arbeitete er als Verlagslektor in der rumänischen Hauptstadt. 1981 reiste er in die Bundesrepublik Deutschland aus. Er lebt als Fernsehjournalist in Frankfurt am Main.

Außer Aufsätzen und Rezensionen, Beiträgen für Funk und Fernsehen veröffentlichte Klaus Hensel mehrere Gedichtbände: Das letzte Frühstück mit Gertrude (1980), Oktober, Lichtspiel (1988), Stradivaris Geigenstein (1990), Humboldtstraße, römisches Rot (2001).

Ausgezeichnet wurde er u. a. mit dem Förderpreis des Marburger Literaturpreises (1984), dem Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises (1986) und dem Kranichsteiner Literaturpreis (1988).

 

Franz Hodjak

wurde am 27. September 1944 in Hermannstadt/Sibiu in Siebenbürgen geboren. Nach dem Studium der Germanistik und Rumänistik (1965–1970) in Klausenburg/Cluj war er hier bis zu seiner Ausreise (1992) in die Bundesrepublik Deutschland Lektor der deutschsprachigen Abteilung des Dacia Verlags. Er lebt als freiberuflicher Autor in Usingen bei Frankfurt am Main.

Franz Hodjak veröffentlichte in Rumänien sieben Lyrik-, drei Prosabände, drei Kinderbücher und ein „Monodrama“ und in der DDR zwei Auswahlbände seiner Gedichte. Seit 1990 erschienen in  Deutschland u. a. die Gedichtbände Siebenbürgische Sprechübung (1990), Landverlust (1993) und Ankunft Konjunktiv (1997), die Erzählungen Zahltag (1991) sowie die Romane Grenzsteine (1995), Der Sängerstreit (2000) und Ein Koffer voll Sand (2003). Zahlreiche rumänische Autoren, u. a. Adrian Popescu, Ion Barbu, Urmuz, Eugen Jebeleanu, Ana Blandiana, übersetzte er ins Deutsche.

Er erhielt u. a. den Preis des rumänischen Schriftstellerverbandes (1976, 1984), den Georg-Maurer-Preis der Stadt Leipzig (1990), den Preis des Landes Kärnten beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt (1990), das Hesse-Stipendium der Stadt Calw (1998) und das Stadtschreiber-Stipendium der Stadt Dresden (2002).

 

Edith Konradt

wurde 1955 in Schäßburg/Sighişoara in Siebenbürgen geboren. Sie begann 1977 in Klausenburg/Cluj ein Studium der Germanistik und Anglistik, das sie – nach ihrer Aussiedlung 1977 – in Würzburg fortsetzte und 1982 in München abschloss. 1987 promovierte sie zum Dr. phil. Sie lebt als freiberufliche Redakteurin, Literaturkritikerin und Übersetzerin in Geretsried bei München.

Edith Konradt veröffentliche außer ihrer Dissertation über Adolf Meschendörfer (1987) und einem Werk über Oskar Pastior journalistische, literarhistorische und literaturkritische Beiträge in Fachzeitschriften und Sammelbänden und übersetzte Gedichtbände von Rodica Drăghincescu, Traian Pop und Emilian Roşculescu (PAPI) ins Deutsche.

 

Johann Lippet

wurde am 12. Januar 1951 in Wels (Österreich) geboren, wohin seine Eltern während des Zweiten Weltkriegs aus dem rumänischen Banat geflüchtet waren. 1956 kehrte er mit seiner Familie nach Rumänien zurück und wuchs in dem Banater Dorf Wischedia/Vizejdia auf. Er studierte Germanistik und Rumänistik (1970–1974) in Temeswar/Timişoara und gehörte 1972 zu den Mitbegründern der „Aktionsgruppe Banat“, einer literarischen Vereinigung junger oppositioneller rumäniendeutscher Autoren, die 1975 von staatlicher Seite zerschlagen wurde. Von 1974 bis 1978 war er Deutschlehrer in Temeswar, danach – bis zu seiner Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland (1987) – Dramaturg am Deutschen Staatstheater Temeswar. Er lebt als freiberuflicher Schriftsteller in Sandhausen bei Heidelberg.

In Rumänien veröffentlichte Johann Lippet zwei Lyrikbände. In der Bundesrepublik Deutschland erschienen u. a. seine Romane Protokoll eines Abschieds und einer Einreise oder die Angst vor dem Verschwinden der Einzelheiten (1990) und Die Tür zur hinteren Küche (2000), die Erzählungen Die Falten im Gesicht (1991) und Der Totengräber (1997) sowie die Gedichtbände Abschied, Laut und Wahrnehmung (1994), Banater Alphabet (2001) und Anrufung der Kindheit (2003).

Er erhielt u. a. den Debütpreis des rumänischen Schriftstellerverbandes (1980), den Preis des Landes Baden-Württemberg (1998) und das Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung (2001).

 

Michael Markel

wurde am 7. Oktober 1939 in der siebenbürgischen Gemeinde Deutschweißkirch/Viscri geboren. Er studierte Germanistik und Rumänistik in Klausenburg/Cluj (1957–1962) und war danach – bis zu seiner Ausreise im Jahre 1992 – wissenschaftlicher Assistent und (seit 1976) Dozent am Germanistiklehrstuhl der Universität Klausenburg. Von 1993 bis 2001 unterrichtete er Deutsch für Ausländer als Honorardozent an der Volkshochschule Landshut. Er lebt in Nürnberg.

Michael Markel veröffentlichte in Rumänien und Deutschland literaturwissenschaftliche Studien und Aufsätze in Fach- und Publikumszeitschriften, gab kommentierte Werkausgaben siebenbürgisch-sächsischer Schriftsteller sowie Anthologien rumäniendeutscher Literatur heraus und arbeitete an Lehrbüchern und Textsammlungen zum Fach Deutsche Literatur an Gymnasien mit deutscher Unterrichtssprache in Rumänien mit. Zuletzt erschien: Deutsche Literatur in Rumänien und das „Dritte Reich“ (Mitherausgeber, 2003).

 

Peter Motzan

wurde am 7. Juli 1946 in Hermannstadt/Sibiu geboren, studierte Germanistik und Rumänistik in Klausenburg/Cluj (1965–1970) und war von 1970 bis 1988 wissenschaftlicher Assistent und (seit 1978) Dozent am Germanistik-Lehrstuhl der Universität Klausenburg. 1980 promovierte er an der Universität Bukarest zum Dr. phil. 1990 siedelte er in die Bundesrepublik Deutschland aus. Nach der Vertretung einer Professur im Fachbereich Neuere deutsche Literatur der Philipps-Universität Marburg (1991) wurde er 1992 Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas in München, 2001 dessen Stellvertretender Direktor. 2003 zeichnete ihn die Universität Klausenburg mit einer Ehrenprofessur aus. Er lebt in Augsburg.

Peter Motzan ist Verfasser zahlreicher Publikationen zur rumäniendeutschen, deutschen und rumänischen Literatur des 20. Jahrhunderts: Monographien, Tagungsbände, Anthologien, Editionen, Vor- und Nachworte, Studien und Essays. Aus dem Rumänischen übersetzte er u. a. einen Gedichtband von Nicolae Prelipceanu. Zuletzt erschien: Benachrichtigen und vermitteln. Deutschsprachige Presse und Literatur in Ostmittel- und Südosteuropa im 19. und 20. Jahrhundert (Mitherausgeber, 2007).

 

Herta Müller

wurde am 17. August 1953 in Nitzkydorf/Niţchidorf bei Temeswar/Timişoara im Banat geboren. Sie studierte von 1973 bis 1977 an der Universität Temeswar Germanistik und Rumänistik und war danach in wechselnden Berufen tätig: Deutschlehrerin, Kindergärtnerin und Übersetzerin. 1987 reiste sie in die Bundesrepublik Deutschland aus. Sie lebt als freiberufliche Schriftstellerin in Berlin.

In Rumänien veröffentlichte Herta Müller zwei Prosabände. Bekannt wurde sie im deutschen Sprachraum bereits 1984 durch den Prosaband Niederungen. Danach erschienen u. a. ihre Erzählungen Der Mensch ist ein großer Fasan auf der Welt (1986), Reisende auf einem Bein (1989), die Romane Der Fuchs war damals schon der Jäger (1992), Herztier (1994), Heute wär ich mir lieber nicht begegnet (1997), die Essaysammlungen Der Teufel sitzt im Spiegel (1991), Hunger und Seide (1995), Der König verneigt sich und tötet (2003), die Text-Bild-Collagen Der Wächter nimmt seinen Kamm (1993), Im Haarknoten wohnt eine Dame (2000) und Die blassen Herren mit den Mokkatassen (2005).

Herta Müller, deren Bücher in 19 Sprachen übersetzt wurden, ist für ihr literarisches Werk mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet worden, u. a. mit dem Debütpreis des rumänischen Schriftstellerverbands (1982), dem „aspekte“-Literaturpreis des Zweiten Deutschen Fernsehens (1984), dem Förderpreis des Bremer Literaturpreises (1985), dem Marie-Luise-Fleißer-Preis der Stadt Ingolstadt (1990), dem Kritikerpreis des Verbandes deutscher Schriftsteller (1992), dem Kleist-Preis (1994), dem Europäischen Literaturpreis Aristeion (1995), dem Franz-Kafka-Preis (1997), dem Impac Dublin Literary Award (1998), dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung (2004) und dem Walter-Hasenclever-Literaturpreis (2006).

 

Oskar Pastior

wurde am 20. Oktober 1927 in Hermannstadt/Sibiu geboren. 1945 wurde er als Angehöriger der deutschen Minderheit zur sogenannten Aufbauarbeit in die Sowjetunion deportiert. Nach seiner Heimkehr im Jahr 1949 war er in wechselnden Berufen tätig, u. a. als Kistennagler und Bautechniker. Von 1955 bis 1960 studierte er Germanistik und Rumänistik in Bukarest und arbeitete danach (1960–1968) als Redakteur der deutschen Abteilung des rumänischen Rundfunks in Bukarest. Von seiner ersten Reise ins westliche Ausland im Jahr 1968 kehrte er nicht mehr nach Rumänien zurück. Bis zu seinem Tod am 4. Oktober 2006 während der Frankfurter Buchmesse lebte er als freiberuflicher Autor in Berlin.

Oskar Pastior hat rund 40 eigene Bücher publiziert, vier davon – zwei Lyrikbände und zwei Kinderbücher – wurden noch in Rumänien veröffentlicht. In der Bundesrepublik Deutschland erschienen u. a. die Gedichtbände: Vom Sichersten ins Tausendste (1969), Gedichtgedichte (1973), Der krimgotische Fächer. Lieder, Balladen, Zeichnungen (1978), sonetburger (1983), Kopfnuss Januskopf. Gedichte in Palindromen (1990), Vokalisen & Gimpelstifte (1992), Eine kleine Kunstmaschine. 34 Sestinen (1994), Das Hören des Genitivs (1997), Villanella & Pantum (2000) sowie die Frankfurter Poetikvorlesungen Das Unding an sich (1994). Von einer Werkausgabe erschienen bisher drei Bände (2003–2006). Oskar Pastior schrieb auch Hörspiele und übersetzte zahlreiche rumänische Autoren ins Deutsche, u. a. Lucian Blaga, Marin Sorescu, Urmuz, Gellu Naum und das Frühwerk von Tristan Tzara.

Für sein literarisches Werk wurde er vielfach mit bedeutenden Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet, u. a. mit dem Förderpreis des Andreas-Gryphius-Preises (1978), dem Preis des Südwestfunk-Literaturmagazins (1983), dem Horst-Bienek-Preis (1997), dem Peter-Huchel-Preis (2001), dem Erich-Fried-Preis (2002) und dem Georg-Büchner-Preis (2006). Im Jahr 2001 verlieh ihm die Universität Hermannstadt den Titel eines Dr. h. c.

 

Traian Pop

(Pseudonym Traian Pop Traian) wurde am 10. Dezember 1952 in Kronstadt/Braşov in Siebenbürgen geboren. Er besuchte das Gymnasium in Feteşti, studierte Elektrotechnik in Temeswar/Timişoara und übte bis zu seiner Ausreise nach Deutschland (1990) verschiedene Berufe aus. Nach einer Umschulung in der Bundesrepublik arbeitet er als Computerfachmann in Kornwestheim. 2003 gründete er in Ludwigsburg den Pop Verlag, der u. a. auch Bücher rumäniendeutscher Autoren und rumänische Literatur in deutscher Übersetzung veröffentlicht und die „Zeitschrift für Literatur und Kunst“ Matrix herausgibt. Traian Pop lebt in Ludwigsburg.

Traian Pop Traian veröffentlichte sieben Lyrikbände in rumänischer Sprache. In deutscher Übersetzung erschien das Poem Schöne Aussichten (2005), nachgedichtet von Edith Konradt und Horst Fassel.

Er erhielt u. a. den Preis des rumänischen Schriftstellerverbandes Temeswar (2000).

 

Horst Samson

wurde am 4. Juni 1954 in Salcâmi in der südrumänischen Steppe Bărăgan geboren, wohin seine Eltern deportiert worden waren. Er besuchte das Pädagogische Gymnasium in Hermannstadt/Sibiu und arbeitete danach als Grundschullehrer in Buziasch/Busiaş im Banat und – seit 1977 – als Journalist in Temeswar/Timişoara. Nach der Aussiedlung in die Bundesrepublik Deutschland (1987) ließ er sich in Neuberg (Hessen) nieder. Er ist als Zeitungsredakteur tätig.

Horst Samson veröffentlichte in Rumänien vier und in Deutschland drei Gedichtbände: Wer springt schon aus der Schiene (1991), Was noch blieb von Edom (1994), La Victoire (2003).

Er erhielt u. a. den Lyrikpreis des rumänischen Schriftstellerverbandes (1981), den Nordhessischen Lyrikpreis (1992) und den Förderpreis des Meraner Lyrikpreises (1998).

 

Eginald Schlattner

wurde am 13. September 1933 in Arad geboren. Er studierte in Klausenburg/Cluj evangelische Theologie und – nach erzwungenem Studienabbruch – Mathematik und Hydrologie. 1957 wurde er verhaftet, 1959 war er Zeuge der Anklage im sogenannten „Prozess der deutschen Schriftstellergruppe“ in Kronstadt/Braşov. 1959 aus dem Gefängnis entlassen, war er als Tagelöhner, Techniker sowie als Bahnbauarbeiter und – nach Abschluss seines Hydrologiestudiums (1969) – als Ingenieur in Freck/Avrig in Siebenbürgen tätig. 1973 nahm er das Studium der evangelischen Theologie erneut auf, das er 1978 abschloss. Von 1978 bis 1999 wirkte er als Pfarrer in mehreren südsiebenbürgischen Gemeinden. Er lebt als Rentner, Gefängnispfarrer und freiberuflicher Schriftsteller in dem siebenbürgischen Ort Rothberg/Roşia.

Eginald Schlattner veröffentlichte in einem österreichischen Verlag drei Romane: Der geköpfte Hahn (1998, Verfilmung von Radu Gabrea 2006/07), Rote Handschuhe (2000) und Das Klavier im Nebel (2005).

Ausgezeichnet wurde er vom Rumänischen Außenministerium mit dem Titel eines „Kulturbotschafters Rumäniens“ (2002) und mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse (2004).

 

Dieter Schlesak

wurde am 7. August 1934 in Schäßburg/Sighişoara in Siebenbürgen geboren. Er war zunächst zwei Jahre Dorfschullehrer und studierte von 1954 bis 1959 Germanistik in Bukarest, wo er anschließend – bis 1969 – als Redakteur der deutschsprachigen Zeitschrift „Neue Literatur“ tätig war. 1969 kehrte er von einer Auslandsreise nicht mehr nach Rumänien zurück. Er lebt als freiberuflicher Schriftsteller und Publizist in Stuttgart und Camaiore (Italien).

Dieter Schlesaks Werk umfasst Gedichte, politische und literarische Essays, Romane und Reisebücher, Rundfunkfeatures sowie Übersetzungen aus dem Rumänischen. In Rumänien veröffentlichte er 1968 den Gedichtband Grenzstreifen und gab mehrere Anthologien heraus. In der Bundesrepublik Deutschland erschienen u. a. die Essays Visa. Ost West Lektionen (1970), Wenn die Dinge aus dem Namen fallen (1991), die Romane Vaterlandstage und die Kunst des Verschwindens (1986), Der Verweser (2002), Romans Netz (2004), Capesius, der Auschwitzapotheker (2006), die Lyrikbände Weiße Gegend – Fühlt die Gewalt in diesem Traum (1981), Aufbäumen (1990), Tunneleffekt (2000) und Herbst Zeit Lose (2006). Schlesak übersetzte u. a. Gedichte von Nichita Stănescu ins Deutsche und gab eine umfangreiche Anthologie rumänischer Lyrik der Gegenwart, Gefährliche Serpentinen, heraus (1998).

Er erhielt u. a. den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen (1973), den Förderpreis des Andreas-Gryphius-Preises (1982), den Schubart-Preis (1989) und die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung (2001).

 

Eduard Schneider

wurde am 10. Mai 1944 in Temeswar/Timişoara im Banat geboren, wo er Germanistik und Rumänistik (1962–1967) studierte. 1969 wurde er Kulturredakteur der „Neuen Banater Zeitung“, 1979 deren Feuilletonchef. Er kam 1989 in die Bundesrepublik Deutschland und ist seit 1992 Wissenschaftlicher Projektmitarbeiter des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München, seit 2006 verantwortlicher Redakteur der Institutszeitschrift „Spiegelungen“.

Eduard Schneider schrieb zahlreiche Aufsätze und Rezensionen zur deutschen, rumäniendeutschen und rumänischen Literatur und trat auch als Herausgeber von Textsammlungen und Anthologien hervor. In Rumänien publizierte er den Gedichtband Dass am Abend der Himmel so rot war (1982), in Deutschland das Begleitbuch zur Nikolaus-Lenau-Ausstellung Ich bin ein unstäter Mensch auf Erden (1993, gemeinsam mit Stefan Sienerth) und die „Dokumentation“ Literatur in der „Temesvarer Zeitung“ 1918–1949 (2003).

 

Klaus F. Schneider

wurde am 2. Dezember 1958 in Mediasch/Mediaş in Siebenbürgen geboren. Nach dem Studium der Germanistik und Rumänistik (1978–1982) in Klausenburg/Cluj war er als Rumänischlehrer in seiner Heimatstadt tätig. 1987 siedelte er in die Bundesrepublik Deutschland aus. Er lebt in Stuttgart.

Klaus F. Schneider veröffentlichte mehrere Lyrikbände, u. a. Ein Morgen im Eisberg (1990), Windbruch (1992), Eine Kunstpartie (1999), und schrieb zahlreiche Hörpossen und Features.

Er war Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg (1991) und des Landes Baden-Württemberg (1999).

 

Horst Schuller

wurde am 13. August 1940 in Meschen/Moşna in Siebenbürgen geboren. Er studierte Germanistik und Rumänistik in Klausenburg/Cluj (1957–1962) und war danach als Deutschlehrer in Marienfeld/Feldioara (1962–1968) tätig. Zwischen 1968 und 1990 wirkte er als verantwortlicher Kulturredakteur der Wochenschrift „Karpatenrundschau“ in Kronstadt/Braşov. 1984 promovierte er an der Universität Bukarest zum Dr. phil. 1990 übernahm er die Stelle eines Dozenten am Germanistiklehrstuhl der Lucian-Blaga-Universität in Hermannstadt/Sibiu, 1995 wurde er zum ordentlichen Professor für Neuere deutsche Literatur berufen. Er lebt zurzeit in Heidelberg.

Horst Schuller veröffentlichte zahlreiche Beiträge zur deutschen, rumäniendeutschen und rumänischen Literatur: Monographien, Studien in Sammel- und Tagungsbänden, Aufsätze und Rezensionen, außerdem mehrere Anthologien siebenbürgisch-deutscher Autoren. Zuletzt erschien der von ihm herausgegebene Band Lenau und die Zigeuner (2003).

 

Hellmut Seiler

wurde am 19. April 1953 in Reps/Rupea in Siebenbürgen geboren und studierte von 1972 bis 1976 Germanistik und Anglistik in Hermannstadt/Sibiu. Danach arbeitete er als Deutschlehrer in Neumarkt/Târgu-Mureş. 1988 siedelte er in die Bundesrepublik Deutschland aus. Er lebt als Gymnasiallehrer in Remseck bei Stuttgart.

Hellmut Seiler veröffentlichte vier Lyrikbände: die einsamkeit der stühle (1982), siebenbürgische endzeitlose (1994), Schlagwald, Grenzen, Gänge (2000), An Verse geheftet (2007), sowie Kurzprosa: Der Haifisch in meinem Kopf (2000), Glück hat viele Namen (2003).

Er erhielt u. a. das Stipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg (1989, 1992), das Stipendium des Writers’ and Translators’ Centre of Rhodes (2000) und den Würth-Literaturpreis (2000).

 

Stefan Sienerth

wurde am 28. März 1948 in Durles/Dârlos in Siebenbürgen geboren. Er studierte Germanistik und Rumänistik an der Universität Klausenburg/Cluj (1966–1971) und war danach als Hochschulassistent am Pädagogischen Institut in Neumarkt/Târgu-Mureş (1971–1974), als Assistent und (seit 1978) als Dozent für Neuere deutsche Literatur an der Universität Hermannstadt/Sibiu (1974–1986) sowie – bis zu seiner Ausreise nach Deutschland (1990) – als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut für Sozial- und Geisteswissenschaften, Abteilung Lexikographie, in Hermannstadt tätig. 1979 promovierte er an der Universität Bukarest zum Dr. phil. Seit 1991 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München, seit 2005 dessen Direktor. 2002 zeichnete ihn die Universität Bukarest mit einer Ehrenprofessur aus. Er lebt in Pfaffenhofen an der Ilm.

Stefan Sienerth ist Verfasser zahlreicher Beiträge, u. a. zur Geschichte der deutschen Regionalliteraturen Ostmittel- und Südosteuropas und zur siebenbürgisch-sächsischen Mundartlexikographie, von Monographien, Studien, Lexikonartikeln sowie Vor- und Nachworten, ferner Koautor von Wörterbüchern und literaturgeschichtlichen Überblickswerken und Herausgeber mehrerer Autoreneditionen und Anthologien siebenbürgisch-deutscher Literatur. Zuletzt erschien: Benachrichtigen und vermitteln. Deutschsprachige Presse und Literatur in Ostmittel- und Südosteuropa im 19. und 20. Jahrhundert (Mitherausgeber, 2007).

 

Werner Söllner

wurde am 10. November 1951 in Neupanat/Horia bei Arad im Banat geboren. Er studierte Physik, Germanistik und Anglistik (1970–1975) in Klausenburg/Cluj und war danach als Deutschlehrer und – ab 1976 – als Verlagslektor in Bukarest tätig. 1982 kehrte er von einer Reise in die Bundesrepublik Deutschland nicht mehr nach Rumänien zurück und ließ sich als freiberuflicher Autor in Frankfurt am Main nieder. Seit 2002 ist er Leiter des Hessischen Literaturforums im Mousonturm in Frankfurt am Main.

In Rumänien erschienen drei Gedichtbände Werner Söllners. Nach seiner Ausreise veröffentlichte er die Lyrikbände Das Land, das Leben (1984), Kopfland, Passagen (1988) und Der Schlaf des Trommlers (1992), zudem übersetzte er Gedichte von Mircea Dinescu ins Deutsche.

Er erhielt u. a. den Lyrikpreis des rumänischen Schriftstellerverbandes (1978), den Förderpreis des Andreas-Gryphius-Preises (1985), den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis (1988), den Förderpreis des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie (1992), die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung Weimar (1996) sowie zahlreiche Stipendien.

 

Claus Stephani

wurde am 25. Juli 1938 in Kronstadt/Braşov in Siebenbürgen geboren. Er arbeitete zunächst in verschiedenen Berufen (Elektriker, Maurer, Schriftsetzer) und absolvierte daneben das Abendgymnasium. Von 1960 bis 1965 studierte er Germanistik in Bukarest und war, nachdem er kurzzeitig als Deutschlehrer und Museologe gearbeitet hatte, ab 1967 als Redakteur der Zeitschrift „Neue Literatur“ in Bukarest tätig. Ein Fernstudium der Journalistik begleitete seine Tätigkeit als Redakteur (1978–1983). 1990 siedelte er in die Bundesrepublik Deutschland aus, promovierte in München zum Dr. phil. und lebt heute in der bayerischen Landeshauptstadt als freier Schriftsteller und Ethnologe.

Claus Stephani veröffentlichte neben eigenen Lyrik- und Prosabüchern, die noch in Rumänien erschienen sind, zahlreiche volkskundliche Arbeiten. Als Herausgeber von Sagen und Märchen aus dem Burzenland, der Bukowina, der Zips und anderen Kulturregionen des südöstlichen Europa machte er sich um die volkstümliche Überlieferung verdient. In Deutschland erschienen u. a. Volkserzählungen der Zipser in Nordrumänien (1983), Märchen der Rumäniendeutschen (1991), Niemandsmensch. Bericht einer Gedemütigten (1992), Sathmarschwäbische Lebensgeschichten (1993), Sagen der Rumäniendeutschen (1994), Ostjüdische Märchen (1998).

Er erhielt u. a. den Lyrikpreis des rumänischen Schriftstellerverbandes (1975) und eine Ehrengabe des Andreas-Gryphius-Preises (1993).

 

William Totok

wurde am 21. April 1951 in Großkomlosch/Comloşul Mare im Banat geboren. Er studierte – mit Unterbrechungen – Germanistik und Rumänistik in Temeswar/Timişoara (1973–1979) und war zwischendurch als ungelernter Arbeiter in einer Ziegelfabrik tätig. Totok gehörte 1972 zu den Mitbegründern der „Aktionsgruppe Banat“, einer literarischen Vereinigung junger oppositioneller rumäniendeutscher Autoren, die 1975 von staatlicher Seite zerschlagen wurde. 1975 kam er aus politischen Gründen für acht Monate in Untersuchungshaft. Nach dem Abschluss des Studiums arbeitete er als Deutschlehrer in Triebswetter/Tomnatic im Banat und danach als Redakteur (1982–1985) einer deutschsprachigen Tageszeitung in Temeswar. 1987 siedelte er in die Bundesrepublik Deutschland aus. Er lebt als freiberuflicher Autor und Publizist in Berlin.

William Totok veröffentlichte u. a. die Lyrikbände die vergesellschaftung der gefühle (1980), Freundliche Fremdheit (1984), Das prompte Eingreifen des Fallmeisters beim Versuch eines Hundes sich eigenmächtig auf die Hinterbeine zu stellen (1987), die Aufzeichnungen aus Rumänien Die Zwänge der Erinnerung (1988), zahlreiche literarische und politische Aufsätze in Sammelbänden und Periodika sowie Rundfunkfeatures in deutscher und rumänischer Sprache.

Er erhielt u. a. den Leonce-und-Lena-Förderpreis (1987) und das Arbeitsstipendium des Berliner Senats (1989).

 

Richard Wagner

wurde am 10. April 1952 in Lowrin/Lovrin im Banat geboren. Er studierte Germanistik und Rumänistik (1971–1975) in Temeswar/Timişoara und war 1972 Mitbegründer der „Aktionsgruppe Banat“, einer literarischen Vereinigung junger oppositioneller rumäniendeutscher Autoren, die 1975 von staatlicher Seite zerschlagen wurde. Er arbeitete als Deutschlehrer in Eisenmarkt/Hunedoara (1975–1978) und als Redakteur in Temeswar (1979–1983). 1987 siedelte er in die Bundesrepublik Deutschland aus und lebt seither als freiberuflicher Autor und Publizist in Berlin.

Richard Wagner veröffentlichte in Rumänien fünf Lyrik-, zwei Prosabände und ein Kinderbuch. In Deutschland erschienen u. a. die Gedichtbände Rostregen (1986), Heiße Maroni (1993), Mit Madonna in der Stadt (2000), die Erzählungen Ausreiseantrag (1988) und Begrüßungsgeld (1989), der Kurzprosaband Der Mann, der Erdrutsche sammelte (1998), die Romane Die Muren von Wien (1990), Lisas geheimes Buch (1996), Miss Bukarest (2001), Habseligkeiten (2004), Das reiche Mädchen (2007) und mehrere Sachbücher über Südosteuropa, u. a. Der leere Himmel. Reise in das Innere des Balkan (2003) sowie Der deutsche Horizont. Vom Schicksal eines guten Landes (2006).

Er erhielt u. a. den Lyrikpreis des rumänischen Schriftstellerverbandes (1980), den Förderpreis des Andreas-Gryphius-Preises (1988), das Villa-Massimo-Stipendium in Rom (1990/91) und den Neuen Deutschen Literaturpreis (2000).

 

Ernest Wichner

wurde am 17. April 1952 in Guttenbrunn/Zăbrani im Banat geboren. Er studierte (1973–1974) in Temeswar/Timişoara Germanistik und Rumänistik und – nach seiner Aussiedlung in die Bundesrepublik Deutschland (1975) – Germanistik und Politologie (1976–1981) in West-Berlin. Wichner gehörte 1972 zu den Mitbegründern der „Aktionsgruppe Banat“, einer literarischen Vereinigung junger oppositioneller rumäniendeutscher Autoren, die 1975 von staatlicher Seite zerschlagen wurde. Von 1988 bis 2002 war er Mitarbeiter und stellvertretender Direktor des Literaturhauses Berlin, seit 2003 ist er dessen Leiter.

Ernest Wichner veröffentlichte zwei Lyrikbände: Steinsuppe (1988), Rückseite der Gesten (2003) und den Prosaband Alte Geschichten (2001). Er übersetzte zahlreiche rumänische Autoren ins Deutsche, u. a. M. Blecher, Norman Manea, Dumitru Ţepeneag, Ana Blandiana, Nora Iuga.

Er erhielt u. a. den Förderpreis des Marburger Literaturpreises (1987), den Förderpreis des Andreas-Gryphius-Preises (1991) und das Lyrik-Stipendium der Stiftung Niedersachsen (1999).

 

Joachim Wittstock

wurde am 28. August 1938 in Hermannstadt/Sibiu in Siebenbürgen geboren, studierte Germanistik und Rumänistik (1956–1951) in Klausenburg/Cluj und arbeitete danach als Deutschlehrer und Bibliothekar in Heltau/Cisnădie und Hermannstadt. Von 1971 bis 1999 war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungszentrums für Gesellschaftswissenschaften in Hermannstadt tätig, wo er auch heute als freiberuflicher Schriftsteller lebt.

Joachim Wittstock veröffentlichte neben kultur- und literaturhistorischen Büchern und Studien zahlreiche Bände mit Erzählungen und Kurzprosa, u. a. Blickvermerke (1976), Karussellpolka (1978), Parole Atlantis (1980), Der europäische Knopf (1991), Spiegelsaal (1994), Die dalmatinische Friedenskönigin (1997), Scherenschnitt (2002), Keulenmann und schlafende Muse (2005), sowie die Romane Ascheregen (1985), Bestätigt und besiegelt (2003) und Die uns angebotene Welt (2007).

Er erhielt u. a. drei Preise des rumänischen Schriftstellerverbandes (1978, 1983, 2002), die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung in Weimar (1991) und die Ehrengabe des Andreas-Gryphius-Preises (1992). 2000 zeichnete ihn die Universität Hermannstadt mit der Ehrendoktorwürde aus.

 

Weiterführende Literatur

  • Heinrich Stiehler: Paul Celan, Oscar Walter Cisek und die deutschsprachige Gegenwartsliteratur Rumäniens. Ansätze zu einer vergleichenden Literatursoziologie. Frankfurt/Main u. a. 1979 (Europäische Hochschulschriften, Reihe 18, 22).
  • Dieter Schlesak: Sprachwaage, Wortwaage, Heimatwaage Exil. Chancen des Verlusts auf rumäniendeutsch. In: die horen 32 (1987), H. 3, S. 183–195.
  • Gerhardt Csejka: Die Aktionsgruppen-Story. In: Ernest Wichner (Hg.): Ein Pronomen ist verhaftet worden. Die frühen Jahre in Rumänien – Texte der Aktionsgruppe Banat. Frankfurt/Main 1992, S. 228–244.
  • René Kegelmann: „An den Grenzen des Nichts, dieser Sprache ...“ Zur Situation rumäniendeutscher Literatur der achtziger Jahre in der Bundesrepublik Deutschland. Bielefeld 1995.
  • Cristina Tudorică: Rumäniendeutsche Literatur (1970–1990). Die letzte Epoche einer Minderheitenliteratur. Tübingen u. a. 1997.
  • Renate Florstedt (Hg.): Wortreiche Landschaft. Deutsche Literatur aus Rumänien – Siebenbürgen, Banat, Bukowina. Ein Überblick vom 12. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Leipzig 1998.
  • Alexander Ritter: Deutsche Minderheitenliteraturen. Regionalliterarische und interkulturelle Perspektiven der Kritik. München 2001 (Veröffentlichungen des Südostdeutschen Kulturwerks, Reihe B, 88).
  • Astrid Schau: Leben ohne Grund. Konstruktion kultureller Identität bei Werner Söllner, Rolf Bossert und Herta Müller. Bielefeld 2003.
  • Diana Schuster: Die Banater Autorengruppe: Selbstdarstellung und Rezeption in Rumänien und Deutschland. Konstanz 2004.
  • Peter Motzan: Rumäniendeutsche Literatur der 70er bis 90er Jahre. In: Ursula Heukenkamp, Peter Geist (Hg.): Deutschsprachige Lyriker des 20. Jahrhunderts. Berlin 2007, S. 732–747.

 

Verfasser:

  • Prof. Dr. h. c. Peter Motzan, Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas, München.
  • Prof. Dr. h. c. Konrad Gündisch, Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Oldenburg.

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