Lexika und Dokumentationen

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Bestände in der Region "Pommern"

19 Bestände:
Bundesarchiv Lastenausgleichsarchiv

Berichte über Wirtschaft und Verwaltung in Ostpreußen, Pommern, Ostbrandenburg, Ober- und Niederschlesien.

Regionen: Niederschlesien, Oberschlesien, Ostbrandenburg, Ostpreußen, Pommern, Schlesien

Signatur: Ost-Dok 10

Art: Erlebnis- und Tätigkeitsberichte

Laufzeit: 1918-1945

Findmittel: Findbuch, Karteien

Entstehung: -

Entstehungszeit: -

Themen: Berichtet wird über staatliche und kommunale Verwaltung, Provinzialverwaltung, Institutionen, Vereine und Verbände, Wehrmacht, Volkssturm und Stellungsbau, Landwirtschaft und Forstwirtschaft, Fischerei, Handel, Bergbau, Gewerbe und Industrie.

Sonstiges/Beschreibung: Die Sammlung umfasst Erlebnis- und Tätigkeitsberichte von Personen, die in der Verwaltung und Wirtschaft in den am 1.9. 1939 zum Deutschen Reich gehörenden Gebieten östlich der Oder und Neiße tätig waren. Schriftzeugnisse wie Handakten, Tagebücher, Jahresberichte u.a. aus dem Besitz der Berichterstatter sind dem Bestand hinzugefügt worden.

Bemerkungen: -

Literatur aus dem Bestand
  • Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa. In Verbindung mit Werner Conze [ab Bd. III], Adolf Diestelkamp [bis Bd. II], Rudolf Laun, Peter Rassow und Hans Rothfels bearbeitet von Theodor Schieder. Hrsg. vom Bundesministerium für Vertriebene und Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte, Bonn 1953-1962, Neudruck München 1984. Bd. I, 1-2: Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den Gebieten östlich der Oder-Neiße, Bonn 1953, Bd. I, 3: Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den Gebieten östlich der Oder-Neiße. Polnische Gesetze und Verordnungen 1944-1955, Bonn 1960.
Literatur zum Bestand
  • Das Bundesarchiv und seine Bestände. 3. Aufl. Boppard 1977 (Schriften des Bundesarchivs 10), S. 716.

Bundesarchiv Lastenausgleichsarchiv

Berichte von Personen des öffentlichen Lebens aus den Gebieten östlich von Oder und Neiße zum Zeitgeschehen von 1919-1945.

Regionen: Niederschlesien, Oberschlesien, Ostbrandenburg, Ostpreußen, Polen, Polen (Wartheland), Pommern, Schlesien, Westpreußen

Signatur: Ost-Dok 8

Art: Berichte (so gen. Intelligenzberichte) (Umfang: 845 Berichte, 844 Nrn. (2,2 lfm))

Laufzeit: 1919-1945

Findmittel: Findbuch, Karteien

Entstehung: -

Entstehungszeit: 1952-1957 (1954-1956)

Themen: Tätigkeit und Maßnahmen der deutschen Verwaltung (v.a. Bevölkerungs- und Nationalitätenpolitik), Grundsätze der NS-Parteistellen in der Ostpolitik, Lebensverhältnisse und Stimmung der deutschen Bevölkerung, wirtschaftliche Erschließung, Kulturpolitik, deutsch-polnisches Verhältnis, polnischer Widerstand, Räumungspläne, Evakuierungen, Ereignisse gegen Ende des Krieges.

Sonstiges/Beschreibung: -

Bemerkungen: -

Literatur aus dem Bestand
  • Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa. In Verbindung mit Werner Conze [ab Bd. III], Adolf Diestelkamp [bis Bd. II], Rudolf Laun, Peter Rassow und Hans Rothfels bearbeitet von Theodor Schieder. Hrsg. vom Bundesministerium für Vertriebene und Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte, Bonn 1953-1962, Neudruck München 1984. Bd. I, 1-2: Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den Gebieten östlich der Oder-Neiße, Bonn 1953, Bd. I, 3: Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den Gebieten östlich der Oder-Neiße. Polnische Gesetze und Verordnungen 1944-1955, Bonn 1960.
Literatur zum Bestand
  • Das Bundesarchiv und seine Bestände. 3. Aufl. Boppard 1977 (Schriften des Bundesarchivs 10), S. 716.

Herder-Institut e.V.

DSHI 140 OME: Kleine Erwerbungen Ostmitteleuropa

Regionen: Ostpreußen, Pommern, Russland, Schlesien, Tschechoslowakei, übergreifend, Ukraine

Signatur: DSHI 140 OME

Art: Zeitzeugenberichte (Umfang: ca. 70)

Laufzeit: -

Findmittel: Bestandsverzeichnis

Entstehung: Die Berichte entstanden um 1985 im Rahmen eines Zeitzeugenprojektes des Pädagogischen Arbeitskreises Mittel- und Osteuropa (PAMO) Hessen.

Entstehungszeit: -

Themen: Alltagsleben im Nationalsozialismus (Hessen), Kriegsende,Exil, Auswanderung, Flucht und Vertreibung, Umsiedlung, Heimatverbliebene, Zwangsarbeit, Nachkriegszeit.

Sonstiges/Beschreibung: -

Bemerkungen: Die Berichte liegen mit einer Ausnahme auch als Dateien vor.


Institut für Volkskunde der Deutschen im östlichen Europa (vorm.: Johannes-Künzig-Institut für ostdeutsche Volkskunde)

Einsendungsarchiv

Regionen: Baltikum, Banat, Batschka, Bessarabien, Böhmen, Bukowina, Dobrudscha, Gottschee, Karpatenukraine, Krim, Mähren, Niederschlesien, Oberschlesien, Ostpreußen, Polen (Wartheland), Pommern, Sathmar, Siebenbürgen, Slawonien, Slowakei, Ungarn, Westpreußen, Wolhynien

Signatur: E

Art: Erlebnisberichte, Liederbücher, Familiengeschichten, Familiendokumente u.a. (Umfang: ca. 3000 Dokumente)

Laufzeit: -

Findmittel: Datenbank im Aufbau

Entstehung: Johannes Künzig startete 1951 und 1956 Aufrufe in Heimatblättern, volkskundliche Überlieferungen von Heimatvertriebenen an die damalige Zentralstelle für Volkskunde der Heimatvertriebenen zu übersenden. Gesammelt werden sollten Schilderungen des heimatlichen Lebens, der Ausweisung, der Flucht und der Schicksale im Westen, Berichte zum Jahres-, Lebens- und Berufsbrauchtum, religiösem Brauchtum, Tracht und Volkskunst, Volkslieder, -musik, Kinderreime und -spiele, alte Volksschauspiele, -erzählungen, Volks- und Aberglaube, Volksmedizin, Wetterkunde (Wetterregeln), Rätsel, Sprichwörter, Ortsneckereien, Volkssprache, landschaftseigene Namengebung, Hausnamen, Personen-, Tier- und Pflanzennamen und Bilder/Fotografien.

Entstehungszeit: ab 1950 fortlaufend

Themen: Alltagsleben, Familie, Arbeit, Bräuche, Lieder, Flucht, Vertreibung, Aussiedlung, Ankunft in Westdeutschland.

Sonstiges/Beschreibung: Das Archiv der Einsendungen des Johannes-Künzig-Instituts umfasst neben Sammlungen von Liederbüchern, Zeitungsartikeln, Broschüren, Familiendokumenten, Fragebögen etc. zahlreiche Zeitzeugenberichte in Form von Erlebnisberichten und Berichten über lokale und regionale Besonderheiten, insbesondere von Vertriebenen, die von der alten Heimat erzählen.

Bemerkungen: Interessenten können gerne eine Anfrage per E-Mail schicken. Vor einem persönlichen Besuch sollte man sich mit dem Institut in Verbindung setzen und einen Besuchstermin vereinbaren.

Literatur zum Bestand
  • Johannes Künzig: Die Ostdeutschen in ihrer alten und neuen Umwelt – Aus der Arbeit der Zentralstelle für Volkskunde der Heimatvertriebenen bis Ostern 1956, in: Jahrbuch für Volkskunde der Heimatvertriebenen, 2 (1956), S. 170.

Kreisarchiv Celle

Erlebnisberichte

Regionen: Ostpreußen, Pommern, übergreifend

Signatur: -

Art: Erlebnisberichte, Interviews

Laufzeit: -

Findmittel: -

Entstehung: Die Sammlung entstand im Rahmen des Forschungsprojekts "Fremde - Heimat - Niedersachsen".

Entstehungszeit: 1997-2000

Themen: alte Heimat, Flucht und Vertreibung, Ankunft im Landkreis Celle, Alltagsleben in der neuen Heimat, Integration.

Sonstiges/Beschreibung: Im Bestand befinden sich zudem Originaldokumente, Aufsätze (Sekundärliteratur), Fotografien, Heimatkreiszeitungen.

Bemerkungen: Der Bestand ist unverzeichnet und wird sporadisch weiter ergänzt.

Literatur aus dem Bestand
  • Reinhard Rhode, Rainer Schulze, Rainer Voss: Fremde Heimat Niedersachsen. Begleitheft zur Ausstellung "50 Jahre Flüchtlinge und Vertriebene in Stadt und Landkreis Celle". Celle 1999.
  • Schulze, Rainer in Zusammenarbeit mit Reinhard Rohde und Rainer Voss (Hrsg.). Zwischen Heimat und Zuhause. Deutsche Flüchtlinge und Vertriebene in (West-)Deutschland 1945 – 2000. Osnabrück 2001.
  • Schulze, Rainer. Alte Heimat – neue Heimat – oder heimatlos dazwischen? Zur Frage der regionalen Identität deutscher Flüchtlinge und Vertriebener – eine Skizze. Nordost-Archiv 1997, Heft 2
Literatur zum Bestand
  • Rainer Schulze (Hg.): Celle - unsere Heimat? Materialien zur Ausstellung Fremde Heimat Niedersachsen. Celle 1999.

Bundesarchiv Lastenausgleichsarchiv

Erlebnisberichte zur Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa, Sudetenland und Südosteuropa (Personenschicksale)

Regionen: Banat, Bessarabien, Böhmen und Mähren (Sudeten), Bukowina, Dobrudscha, Niederschlesien, Oberschlesien, Ostbrandenburg, Ostpreußen, Polen (Wartheland), Pommern, Rumänien, Schlesien, Siebenbürgen, Slowakei, Sudeten, übergreifend, Ungarn, Westpreußen

Signatur: Ost-Dok 2

Art: Erlebnisberichte und andere Dokumente wie Briefe, Vernehmungsniederschriften, Tagebücher. (Umfang: ges.: 9.975 Berichte, 421 Nrn (6 lfm): a: 6.207 Berichte, b: 1.831 Berichte; c:1.937 Berichte)

Laufzeit: 1944-1949

Findmittel: Findbuch und Hilfskartei

Entstehung: Die Sammlung der Berichte erfolgte im Auftrag des Bundesministeriums für Vertriebene im Zusammenhang mit dem Publikationsvorhaben „Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa“ in den Jahren 1950-1953 durch den so gen. „Arbeitskreis Hamburg“ und Koordinatoren, die jeweils für einzelne Gebiete/Regionen zuständig waren. Dem Bestand wurden nachträglich weitere Sammlungen hinzugefügt, die vom HStA Berlin-Dahlem, dem StA Düsseldorf, dem Staatskommissar für das Flüchtlingswesen in Stuttgart und dem Bayerischen Staatsministerium des Innern stammten bzw. nach Abschluss der Sammlung noch beim BA eingegangen waren.

Entstehungszeit: 1950-1953; spätere Ergänzungen

Themen: Die Berichte betreffen das persönliche Schicksal der Berichterstatter, das ihrer Angehörigen bzw. anderer Personen. Geschildert werden Kampfhandlungen zum Ende des Krieges, Internierung in Lagern, Vertreibung aufgrund des Potsdamer Abkommens, Verschleppung und Deportation.

Sonstiges/Beschreibung: Der Bestand gliedert sich in drei Gruppen: Deutsche aus den ehem. Reichsgebieten östlich der Oder und Neiße (a), aus der Tschechoslowakei, Sudetenland sowie Böhmen und Mähren (b) und aus Südosteuropa (c).

Bemerkungen: -

Literatur aus dem Bestand
  • Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa. In Verbindung mit Werner Conze [ab Bd. III], Adolf Diestelkamp [bis Bd. II], Rudolf Laun, Peter Rassow und Hans Rothfels bearbeitet von Theodor Schieder. Hrsg. vom Bundesministerium für Vertriebene und Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte, Bonn 1953-1962, Neudruck München 1984. Bd. I, 1-2: Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den Gebieten östlich der Oder-Neiße, Bonn 1953, Bd. I, 3: Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den Gebieten östlich der Oder-Neiße. Polnische Gesetze und Verordnungen 1944-1955, Bonn 1960.
Literatur zum Bestand
  • Das Bundesarchiv und seine Bestände. 3. Aufl. Boppard 1977 (Schriften des Bundesarchivs 10), S. 714.

Stiftung Gerhart Hauptmann-Haus

Erzählwettbewerb

Regionen: Banat, Böhmen und Mähren (Sudeten), Litauen, Ostpreußen, Pommern, Russland, Schlesien, Siebenbürgen, übergreifend, Westpreußen

Signatur: -

Art: Erlebnisberichte (Umfang: 145)

Laufzeit: 1945ff

Findmittel: Alphabet. Kartei

Entstehung: Die Erlebnisberichte entstanden im Rahmen des von der Stiftung und dem WDR-Köln ausgeschriebenen Erzählwettbewerbs "Meine ersten Jahre im Westen".

Entstehungszeit: 1996

Themen: Alte Heimat, Kriegsende, Flucht, Vertreibung, Aussiedlung, Ankunft und Aufnahme im Westen, Integration.

Sonstiges/Beschreibung: -

Bemerkungen: -

Literatur aus dem Bestand
  • Meine ersten Jahre im Westen: Erzählwettbewerb des Gerhart-Hauptmann-Hauses in Düsseldorf und der WDR-Sendung "Alte und neue Heimat" / Red.: Walter Engel .... Köln : Westdt. Rundfunk, 1996. - 224 S.

Bundesarchiv Lastenausgleichsarchiv

Fragebogenberichte (Gemeindeschicksalsberichte) zur Vertreibung der Deutschen aus den ehemaligen Reichsgebieten östlich von Oder und Neiße mit Westpreußen (a); aus dem Wartheland und Polen (b)

Regionen: Niederschlesien, Oberschlesien, Ostbrandenburg, Ostpreußen, Polen (Wartheland), Pommern, Posener Land, Schlesien, übergreifend, Westpreußen

Signatur: Ost-Dok 1

Art: Fragebogenberichte (so gen. Gemeindeschicksalsberichte) (Umfang: ges.: 18.132 Berichte: a: 16.671 Berichte, b: 1.461 Berichte)

Laufzeit: 1944-1951

Findmittel: Findbuch

Entstehung: Die Befragung erfolgte im Auftrag des Bundesministeriums für Vertriebene im Zusammenhang mit dem Publikationsvorhaben „Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa“ in den Jahren 1952-1954 durch den so gen. „Arbeitskreis Hamburg“, anschließend 1954 durch das Bundesarchiv selbst.

Entstehungszeit: 1952-1954; 1954ff

Themen: Die Fragen beziehen sich auf Kampfhandlungen in der jeweiligen Wohngemeinde und deren Umgebung zum Ende des Krieges, auf Evakuierungen und Fluchtbewegungen, die Erlebnisse der zurückgebliebenen bzw. zurückgekehrten Ortsbewohner während und nach der russischen bzw. polnischen Besetzung sowie die Vertreibung der Deutschen.

Sonstiges/Beschreibung: -

Bemerkungen: -

Literatur aus dem Bestand
  • Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa. In Verbindung mit Werner Conze [ab Bd. III], Adolf Diestelkamp [bis Bd. II], Rudolf Laun, Peter Rassow und Hans Rothfels bearbeitet von Theodor Schieder. Hrsg. vom Bundesministerium für Vertriebene und Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte, Bonn 1953-1962, Neudruck München 1984. Bd. I, 1-2: Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den Gebieten östlich der Oder-Neiße, Bonn 1953, Bd. I, 3: Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den Gebieten östlich der Oder-Neiße. Polnische Gesetze und Verordnungen 1944-1955, Bonn 1960.
Literatur zum Bestand
  • Das Bundesarchiv und seine Bestände. 3. Aufl. Boppard 1977 (Schriften des Bundesarchivs 10), S. 714.

Stadtmuseum Oldenburg

Heimatvertriebene und Flüchtlinge in Oldenburg

Regionen: Baltikum, Böhmen, Ostpreußen, Pommern, Schlesien, übergreifend, Westpreußen

Signatur: -

Art: Tonbandmitschnitte (Kassetten) und maschinenschriftliche Transkriptionen. (Umfang: 54 Interviews)

Laufzeit: 1945-1960

Findmittel: handschriftl. Verzeichnis der Gesprächspartner

Entstehung: Die Interviews wurden zwischen Januar 1988 und März 1989 im Rahmen eines zunächst nicht zustande gekommenen Ausstellungsvorhabens des Oldenburger Stadtmuseums aufgezeichnet . Sie wurden als sog. „halboffene Interviews“ geführt, denen zwar ein knapp formulierter Fragenkatalog zugrunde lag, die aber grundsätzlich darauf angelegt waren, die Gesprächspartner in möglichst breiter Form und frei berichten zu lassen. Befragt wurden Bürgerinnen und Bürger Oldenburgs, die als Vertriebene oder Flüchtlinge nach Ende des Kriegs in die Stadt gekommen waren. Die Interviews sind nach kongruenten Gesichtspunkten angelegt und dokumentiert worden.

Entstehungszeit: 1988-1989

Themen: Themen der Interviews sind neben Umständen und Stationen von Flucht und Vertreibung überwiegend Ankunft und Alltag der Vertriebenen und Flüchtlinge in Oldenburg in der unmittelbaren Nachkriegszeit und bis 1960.

Sonstiges/Beschreibung: Die Interviewten stammen aus nahezu allen Gebieten in Ostmittel, Ost- und Südosteuropa, in denen deutsche Bevölkerungsgruppen gelebt haben oder noch leben (Schwerpunkte: Schlesien, Ostpreußen, Pommern, nordböhmischer Raum, Westpreußen, Baltikum). Unter den Berichtenden sind erhebliche soziale Divergenzen festzustellen, sowohl im Hinblick auf ihre berufliche Tätigkeit in den Herkunftsgebieten (Kleinbauern, Tagelöhner, städtische Beamte, Fabrikanten) als auch in der Stadt Oldenburg.

Bemerkungen: -


The Avraham Harman Intitute of Contemporary Jewry, The Hebrew University Jerusalem

Interviews

Regionen: Böhmen, Bukowina, Mähren, Pommern, Schlesien, Slowakei, übergreifend

Signatur: -

Art: Interviews (Umfang: ca. 110)

Laufzeit: -

Findmittel: Online-Datenbank

Entstehung: Die Interviews entstanden in insgesamt 250 Projekten zur jüdischen Geschichte, in denen je nach Fragestellung auch deutsche bzw. deutsch-sprachige Juden interviewt wurden.

Entstehungszeit: -

Themen: Alltagsleben (Familie, Schule), Antisemitismus, Verfolgung, Ausgrenzung, Ghetto, Widerstand, Zionismus, jüdische Organisationen und Gemeinden, Konzentrationslager, Arbeitslager, Vernichtungslager, Zwangsarbeit, Flucht, Emigration und Neufang.

Sonstiges/Beschreibung: Größere Bestände gibt es aus Breslau/Wroclaw (7), Brünn/Brno (7), Budapest (34), Danzig/Gdansk (19), Prag/Praha (14), Pressburg/Bratislava (5).

Bemerkungen: Die Interviews sind als Ton- oder Ton-/Bildaufzeichnungen vorhanden; für den größten Teil liegen auch Transkripte vor.


Emslandmuseum Lingen

Interviews mit Flüchtlingen und Vertriebenen

Regionen: Ostpreußen, Pommern, Schlesien

Signatur: -

Art: Interviews und maschinenschriftliche Transkriptionen. (Umfang: 26)

Laufzeit: -

Findmittel: -

Entstehung: Die Interviews entstanden im Kontext des Ausstellungsprojekts „Flucht, Vertreibung und Integration“ zwischen November 1995 und März 1997. Als Interviewer waren Mitarbeiter des Emslandmuseums und Studierende des Seminars für Volkskunde/Europäische Ethnologie der Universität Münster beteiligt.

Entstehungszeit: 1995-1997

Themen: Flucht, Vertreibung und Integration im Altkreis Lingen. Die befragten Personen (je 13 Frauen und Männer) stammen aus Pommern, Ostpreußen und Schlesien und gehörten hinsichtlich ihrer sozialen Herkunft und ihres Bildungsniveaus unterschiedlichen Gruppen an. Sie erlebten die Flucht/Vertreibung und die Ankunft im Emsland als Kinder und junge Erwachsene (Geburtsjahrgänge zwischen 1920 und 1939). Themen der Interviews sind die Ereignisse des Kriegsendes, der Ablauf von Flucht und Vertreibung, Verschleppung und Zwangsarbeit in der Sowjetunion, die Lebensumstände nach der Ankunft im Emsland (Aufenthalte in Flüchtlingslagern, Wohnverhältnisse, Mangelwirtschaft), soziale und berufliche Integration, Heimatverständnis, heimatliche Traditionen und Heimatvereinigungen.

Sonstiges/Beschreibung: Zum Bestand gehören (teilweise als Kopien) weitere biographische Quellen wie Erlebnisberichte, Tagebücher, Schulaufsätze, Fotografien und Kurzberichte aus der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Bemerkungen: Nur auf Anfrage benutzbar.

Literatur aus dem Bestand
  • Andreas Eiynck (Hg.): "Alte Heimat - neue Heimat". Flüchtlinge und Vertriebene im Raum Lingen nach 1945. Lingen 1997.

Archiwum Historii Mówionej, Dom Spotkań z Historią [Archiv für mündliche Geschichte, Haus der Begegnung mit der Geschichte]

Kaszuby - pamięć i tożsamość [Kaschubei - Erinnerung und Identität]

Regionen: Kaschubei, Pommern

Signatur: AHM

Art: Interviews (Umfang: 30)

Laufzeit: -

Findmittel: Datenbank

Entstehung: Die Interviews entstanden in einem Projekt des Osteuropa-Instituts der Freien Universität Berlin.

Entstehungszeit: 2011-2013

Themen: Familie und Kindheit, Alltag, Nachbarschaft, nationale Zugehörigkeit, Krieg, Nationalitätenpolitik, Ausreise.

Sonstiges/Beschreibung: -

Bemerkungen: Die Interviews liegen auf Polnisch und Deutsch vor.


Instytut Zachodni

Pamiętniki osadników Ziem Odzyskanych (Memoiren von Neusiedlern der Wiedergewonnenen Gebiete)

Regionen: Polen, Pommern, Westpreußen

Signatur: IZ P 1 - 229/1957

Art: (hand-)schriftliche Aufzeichnungen, Memoiren (Umfang: 229)

Laufzeit: -

Findmittel: Regesten

Entstehung: Die Einsendung der Aufzeichnungen erfolgte als Antworten auf Wettbewerbe, die auf dem Gebiet West- und Nordpolens von verschiedenen Institutionen (Forschungsinstitute, Kultureinrichtungen, Zeitschriften) ausgeschrieben wurden.

Entstehungszeit: 1956/57

Themen: Beiträge zu polnischen Schicksalen vor und während des Zweiten Weltkrieges, zu Gründen für die Ansiedlung in den von Polen neugewonnenen Gebieten, dem Verlauf der Flucht, Vertreibung, Aussiedlung bzw. Umsiedlung der Polen sowie das Leben in der neuen Heimat. Aus dieser Perspektive wird in zahlreichen Texten auch die Begegnung und das Zusammenleben mit den Deutschen 1945 und danach sowie deren Flucht, Vertreibung und Aussiedlung dargestellt.

Sonstiges/Beschreibung: Diese Memoiren als voll geschriebene Hefte, aber auch kürzere Texte in Form von persönlichen Erinnerungsberichten sowie vereinzelt auch Tagebücher wurden im Archiv des Westinstituts gesammelt und die besten anschließend vollständig oder in Ausschnitten veröffentlicht. Die gedruckten Texte unterlagen der Zensur und geben daher nur ein von der Propaganda gewünschtes Bild wieder. Heute ist es jedoch möglich, im Archiv des Westinstitutes in Posen Einblick in die Originaltexte vor dem Zugriff der Zensur zu bekommen.

Bemerkungen: Das Schreiben von Memoiren und Erinnerungsberichten hat in Polen besondere Tradition wegen der oben erwähnten Wettbewerbe, die bereits in den 1920er Jahren organisiert worden sind.

Literatur aus dem Bestand
  • Zygmunt Dulczewski und Kwilecki Andrzej: Pamiętniki osadników Ziem Odzyskanych, Poznań 1963.
  • Zygmunt Dulczewski und Kwilecki Andrzej: Pamiętniki osadników Ziem Odzyskanych, Poznań 1970.
  • Zygmunt Dulczewski und Kwilecki Andrzej: Z życia osadników Ziem Zachodnich, Warszawa 1961.
  • „Mój dom nad Odrą”. Lubuskie Towarzystwo Kultury. Zielona Góra. Bd. I. – 1961, II. – 1965, III. – 1971, IV. – 1973, V. – 1976.
Literatur zum Bestand
  • Beata Halicka: „Mein Haus an der Oder” – Erinnerungen von Neusiedlern der Oderregion im Zwiespalt zwischen Wirklichkeit und Propaganda. In: Quo vadis Polonia? Kritik der polnischen Vernunft. Sonderheft Osteuropa 11-12 2006, S. 245-260
  • Zygmunt Dulczewski: Organizacja badań socjograficznych na Ziemiach Zachodnich. Résumé / The organization of sociographic investigations in the Western Territories, in: Przegląd Zachodni 14 (1958), Nr. 2, 225-232.
  • Zygmunt Dulczewski: Sociological and demographic publications on the Western and Northern Territories, 1945-1960, in: Polish western affairs 2 (1961), Nr. 1, 128-156.

Archiwum Historii Mówionej, Dom Spotkań z Historią [Archiv für mündliche Geschichte, Haus der Begegnung mit der Geschichte]

Polacy i Niemcy - XX-wieczna historia mieszkańców kaszubskiej gminy Stara Kiszewa [Deutsche und Polen - Bewohner der Gemeinde Alt Kiszewa im 20. Jhd.]

Regionen: Kaschubei, Pommern

Signatur: ADH-SK

Art: Interviews (Umfang: 65)

Laufzeit: -

Findmittel: Datenbank

Entstehung: Die Interviews entstanden im Rahmen eines Projekts von KARTA.

Entstehungszeit: 2000-2005.

Themen: Zusammenleben von Polen und Deutschen, Alltagsleben, Konfikte, Krieg, Verfolgung, Aussiedlung.

Sonstiges/Beschreibung: Neben den Interviews enthält der Bestand private Dokumente, schriftl. Erinnerungen, Fotografien u.a.

Bemerkungen: Die Mehrzahl der Interviews wurde auf Polnisch geführt; nur vier liegen in deutscher Sprache vor.


Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE)

Sammlung Ulrich

Regionen: Pommern

Signatur: Zz I Ulr

Art: Erlebnisberichte, Fragebögen

Laufzeit: 1945/46

Findmittel: Findbuch

Entstehung: Von Dr. Albert Ulrich versandte und gesammelte Fragebögen zu den Ereignissen der Jahre 1945/46 im Kreis Greifenberg in Pommern.

Entstehungszeit: 1980er Jahre

Themen: Kriegsende, Flucht, Vertreibung

Sonstiges/Beschreibung: Überwiegend kurze, teilw. stichwortartige Beantwortung von Fragen zu den Ereignissen 1945/46 in den einzelnen Ortschaften des Kreises Greifenberg in Pommern.

Bemerkungen: -

Literatur aus dem Bestand
  • Albert Ulrich: Chronik des Kreises Greifenberg in Hinterpommern. [Dötlingen] 1990.

Institut für Volkskunde der Deutschen im östlichen Europa (vorm.: Johannes-Künzig-Institut für ostdeutsche Volkskunde)

Tonarchiv

Regionen: Banat, Batschka, Bessarabien, Böhmen, Bosnien, Bukowina, Bulgarien, Dobrudscha, Donaugebiet, Egerland, Galizien, Gottschee, Karpatenukraine, Karpathengebiet, Mähren, Ostpreußen, Pommern, Russland, Sathmar, Schlesien, Siebenbürgen, Slawonien, Slowakei, Syrmien, Transdanubien-Schwäbische Türkei, Ungarn, Westpreußen, Wolga--Schwarzmeergebiet

Signatur: -

Art: digitalisierte Tonbandaufnahmen (Umfang: 1.100 Tonbänder (ca. 9.700 Audiofiles; 33.800 Min.))

Laufzeit: -

Findmittel: Regesten der Titelzeilen der Audiofiles, ab 2012 Datenbank (Volltextsuche)

Entstehung: -

Entstehungszeit: 1951-1998 (Schwerpunktmäßig bis Mitte 1960er)

Themen: Im Zentrum der Aufnahmen standen Lied- und Erzählgut; es gibt jedoch zahlreiche Äußerungen zu Alltagsleben und Bräuchen der alten Heimat sowie zu Flucht, Vertreibung, Aussiedlung, Umsiedlung, Integration.

Sonstiges/Beschreibung: Die Tonaufnahmen wurden mit Heimatvertriebenen aus zahlreichen ehem. deutschen Reichs- und Siedlungsgebieten gemacht. Zu jeder Tonaufnahme gibt es eine Regeste, die die Hauptthemen des jeweiligen Gesprächs nennt und kurze Inhaltsangaben vermittelt. Zu vielen Bändern existieren auch eine Gewährsleutekartei und sog. Erfassungsbögen, auf denen die Gewährsperson nach der Angabe ihrer persönlichen Daten auch über Flucht und Vertreibung (Weg, Lageraufenthalte usw.) berichten sollte. Fotos der Gewährsleute, bisweilen auch während der Tonbandaufnahmen angefertigt, und die gesammelte Gewährsleute-Korrespondenz stellen eine wichtige Ergänzung des auf den Bändern zu Hörenden dar.

Bemerkungen: Interessenten können ihre Anfragen per E-Mail schicken. Vor einem persönlichen Besuch sollte man sich mit dem Institut in Verbindung setzen und einen Besuchstermin vereinbaren.

Literatur aus dem Bestand
  • Aus dem Volksleben des slawoniendeutschen Dorfes Sarwasch. Authentische Tonaufnahmen 1954-1972 von Johannes Künzig und Waltraut Werner, Freiburg o.J.
  • Gottfried Habenicht: Leid im Lied. Südost- und ostdeutsche Lagerlieder und Lieder von Flucht, Vertreibung und Verschleppung. Freiburg 1996, 472 S.
  • Gottfried Habenicht: Wolgadeutsche Lieder aus Argentinien. Die Aufzeichnungen Thomas Kopps in der Kolonie Santa Teresa. Freiburg 1993, 104 S.
  • Von Weihnachten bis Dreikönig. Authentische Tonaufnahmen 1953-1969 von Johannes Künzig und Waltraut Werner. Freiburg o.J.
Literatur zum Bestand
  • Elisabeth Fendl: Der karpatendeutsche Bestand im Tonarchiv des Johannes-Künzig-Instituts in Freiburg. In: Karpaten Jahrbuch 2006. Stuttgart 2005, S. 138-147.
  • Elisabeth Fendl: Materialien zur „Egerländer Volksmusik“ im Johannes-Künzig-Institut in Freiburg. Teil 1. In: Sänger- und Musikantenzeitung. Zweimonatsschrift für Volksmusik. Jg. 45, Heft 1 (Januar/Februar 2002), S. 32-35. Teil 2. In: Sänger- und Musikantenzeitung. Jg. 45, Heft 2 (März/April 2002), S. 99-101.
  • Elisabeth Fendl: „Ehe sie verklingen“ – Johannes Künzig und sein Tonarchiv (in Vorbereitung)
  • Johannes Künzig: Elfhundert Tonbänder dokumentieren deutsches und europäisches Schicksal. Das Volkskunde-Archiv des Instituts für ostdeutsche Volkskunde in Freiburg. Der gemeinsame Weg. 2. Jg. (1976), Heft 2, S. 21-23, S. 22.

Akademie der Künste, Literaturarchiv

Walter Kempowski [Biografienarchiv, Blaues Archiv]

Regionen: Ostpreußen, Polen (Wartheland), Pommern, Schlesien, Sudeten, übergreifend, Westpreußen

Signatur: Kempows

Art: Erinnerungen, Lebensgeschichten, Tagebücher, Briefe, sonstige persönliche Aufzeichnungen und Dokumente (Umfang: ca. 300 Dokumente/Konvolute)

Laufzeit: -

Findmittel: numerische Kartei, Schlagwort-Kartei

Entstehung: Vom Schriftsteller Walter Kempowski (1929-2007) im Zusammenhang mit seinem schriftstellerischen Schaffen zusammengetragene Materialien

Entstehungszeit: -

Themen: Kindheits- und Jugenderinnerungen, Schulzeit, Ehe und Familie, Beruf, NS-Zeit und Krieg (auch Feldpost), Flucht und Vertreibung, Ankunft und Neuanfang im Westen, Versorgungskrise, Familiengeschichten; auch Dokumente und Aufzeichnungen jüdischer Verfolgter.

Sonstiges/Beschreibung: Am 1. Januar 1980 gründete Walter Kempowski das Archiv für unpublizierte Autobiografien. Er sammelte selbst Material auf Flohmärkten und erhielt Zusendungen. Ende der 1980er Jahre nahm das Projekt eines kollektiven Tagebuchs über die Zeit des Zweiten Weltkriegs Gestalt an. Insgesamt umfasst das Archiv Einzeldokumente und kleine Nachlässe aus mehr als 8.000 Provenienzen, davon mindestens geschätze 300 von Deutschen aus dem östlichen Europa.

Bemerkungen: -

Literatur zum Bestand
  • Charlotte Heinritz: Das Kempowski-Archiv für unpublizierte Biographien. In: Walter Kempowski zum sechzigsten Geburtstag. München, Hamburg 1989, S. 21-45.
  • Dirk Hempel: Das persönliche Archiv. Das Archiv der unpublizierten Autobiographien. Das Fotografien-Archiv. In: Kulturstiftung der Länder (Hg.): Akademie der Künste. Walter Kempowskis Archive (Partimonia 269). Berlin 1989, S. 10-61.
  • Dirk Hempel: Kempowskis Lebensläufe. Hrsg. v. Akademie der Künste. Berlin 2007.
  • Sabine Wolf: Kempowskis Lebensläufe. Probleme der Erschließung einer lebensgeschichtlichen Sammlung als Teil eines literarischen Nachlasses. In: Manfred Seifert, Sönke Friedreich (Hg.): Alltagsleben biographisch erfassen. Zur Konzeption lebensgeschichtlich orientierter Forschung. Dresden 2009 (Bausteine aus dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde; Kleine Schriften zur sächsischen Geschichte und Volkskunde, Bd. 16), S. 49-60.

Ośrodek Karta

Wettbewerb "Vertreibung aus dem Osten"

Regionen: Niederschlesien, Oberschlesien, Ostpreußen, Polen, Pommern, Schlesien, Westpreußen, Wolhynien

Signatur: -

Art: Erinnerungen, Erlebnisberichte (Umfang: 214 [98 dt., 115 poln., 1 ukrain.])

Laufzeit: -

Findmittel: -

Entstehung: Die Texte entstanden im Rahmen eines von Karta und deutschen Kooperationspartnern 1996 in Polen und Deutschland durchgeführten Wettbewerbs zum Thema "Vertreibung aus dem Osten".

Entstehungszeit: 1996-97

Themen: Flucht, Vertreibung, Deportation, Aussiedlung, Heimatverlust, Rückkehr.

Sonstiges/Beschreibung: Die überwiegende Zahl der Texte umfasst bis zu 15 Seiten Text.

Bemerkungen: Vom Gesamtbestand sind 140 Texte [davon 60 dt.] im Archiv von Karta zugänglich.

Literatur aus dem Bestand
  • Vertreibung aus dem Osten. Deutsche und Polen erinnern sich / hrsg. von Hans-Jürgen Bömelburg u.a. Olsztyn 2000.

Yad Vashem - The Holocaust Martyrs´ and Heroes´ Remembrance Authority

Zeitzeugenberichte

Regionen: Batschka, Böhmen, Bukowina, Mähren, Ostpreußen, Polen, Pommern, Schlesien, Slowakei, übergreifend

Signatur: -

Art: Erinnerungsberichte, Tagebücher, Memoiren, Interviews. (Umfang: ca. 200)

Laufzeit: -

Findmittel: Datenbank vor Ort

Entstehung: -

Entstehungszeit: -

Themen: jüdisches Leben vor 1930 (Alltagsleben, Schule, Familie, jüdische Organisationen), Antisemintismus, Verfolgung, Ausgrenzung, Ghetto, Widerstand, Konzentrationslager, Arbeitslager, Vernichtungslager, Zwangsarbeit, Flucht, Emigration und Neufang.

Sonstiges/Beschreibung: Größere Bestände finden sich für die Batschka/Backa Region (15 Archiveinheiten), Breslau/Wroclaw (44), Brünn/Brno (66), Budapest (40), Danzig/Gdansk (20), Königsberg/Kaliningrad (10), Prag/Praha (50), Pressburg/Bratislava (20) und Stettin/Szczecin (30).

Bemerkungen: Die Aufzeichnungen und Interviews liegen überwiegend in deutscher Sprache vor, aber auch auf Englisch und Hebräisch.

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