Nagroda Naukowa im. Immanuela Kanta

BKGE | Dotacje udzielane przez BKM | Nagroda Naukowa im. Immanuela Kanta

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Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien vergibt den "Immanuel-Kant-Forschungspreis" für herausragende Dissertationen und Habilitationsschriften, die sich mit der Kultur und Geschichte der Deutschen im östli–chen Europa und den Wechselbeziehungen mit den Nachbarvölkern befassen.

Der Preis soll jene Regionen stärker als bisher in den Fokus der Forschung und in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken, in denen Jahrhunderte lang Deutsche mit ihren Nachbarn unter politisch und konfessionell wechselnden Verhältnissen gewirkt und eine Vielfalt kultureller Traditionen geschaffen haben. Durch die Auszeichnung wissenschaftlicher Qualifikationsarbeiten soll dem Diskurs über das gemeinsame Kulturerbe ein zusätzlicher Impuls gegeben werden.

Die Ausschreibung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorzugsweise aus den Bereichen Geschichte, Volkskunde/Europäische Ethnologie, Soziologie, Literatur-, Kunst-, Musik- und Medienwissenschaft.

Der Preis wurde 2012 erstmals und soll fortan im zweijährigen Turnus verliehen werden.

 

Was wird ausgezeichnet?

Ausgezeichnet werden Dissertationen, Habilitationsschriften und äquivalente Qualifikationsarbeiten, die innovative Forschungsansätze und -methoden erproben und den wissenschaftlichen Kenntnisstand erweitern. Der Abschluss des entsprechenden akademischen Verfahrens darf nicht länger als 24 Monate zurückliegen; die Publikation der Arbeit muss noch nicht vorliegen.

 

Der Immanuel-Kant-Forschungspreis wird in zwei Kategorien vergeben:

  • als Preis für herausragende Dissertationen oder Habilitationsschriften in deutscher Sprache (bis zu zwei Preise à 2.500 Euro); das Preisgeld ist der Verbreitung der ausgezeichneten Arbeiten gewidmet.
  • als Preis für eine herausragende fremdsprachige Dissertation oder Habilitationsschrift; das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro ist der Übersetzung in die deutsche Sprache und nach Möglichkeit der anschließenden Veröffentlichung gewidmet.

 

Wer kann sich bewerben?

Bewerbungen können von den Autorinnen und Autoren selbst oder auf Vorschlag Dritter eingereicht werden.

 

Wer entscheidet?

Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch eine interdisziplinäre Jury, die von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien bestimmt wird.

 

Wohin geht die Bewerbung?

Die Bewerbung mit dem auszuzeichnenden Werk als pdf-Datei, zwei Gutachten von Hochschullehrern sowie einem Curriculum Vitae der Kandidatin/des Kandidaten ist zu richten an:

Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa
- Forschungspreis -
Johann-Justus-Weg 147 A
D- 26127 Oldenburg

Bewerbungsschluß für die Preisvergabe 2014 ist der 31. März 2014.

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Nach der Preisverleihung 2012 (von links:) Oberbürgermeister Prof. Gerd Schwandner, Dr. Vasilijus Safronovas, Dr. des. Britta Dümpelmann, Jury-Vorsitzender Prof. Thomas Wünsch, Dr. des. Tim Buchen, Uni-Vizepräsidentin Prof. Gunilla Budde, Jury-Mitglied Prof. Silke Göttsch-Elten, MinDirig. Dr. Michael Roik, BKM. Die Veranstaltung im BKGE war gut besucht.

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Die Preisträger des Immanuel-Kant-Forschungspreises 2012:
Dr. des. Tim Buchen, Dr. des. Britta Dümpelmann und Dr. Vasilijus Safronovas.

Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa
Johann-Justus-Weg 147a | 26127 Oldenburg
Telefon: +49 441 96 19 5-0 | Fax: +49 441 96 19 5-33 | E-Mail: bkge@bkge.uni-oldenburg.de