Förderprogramme

BKGE | Förderungen und Stipendien des BKM | Akademische Förderprogramme 2015-2017

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fördert wissenschaftliche und kulturelle Projekte zur Erforschung und Präsentation von Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Wechselwirkungen mit den Nachbarkulturen.

Aktuelle Ausschreibung für 2021-2023

Neue Wissenschafts-Förderprogramme zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa –
Grütters: „Europäische Integration ist wichtiger denn je"

Die Bundesregierung fördert auf der Grundlage des § 96 Bundesvertriebenengesetz Institutionen und Projekte zur deutschen Kultur und Geschichte im östlichen Europa.
Ziel ist es, das deutsche Kulturerbe in Regionen, wie zum Beispiel Böhmen und Mähren, Ostpreußen, Schlesien oder Siebenbürgen zu erhalten, zu vermitteln und zu erforschen. Dazu gehört die Unterstützung von Museen, Archiven, Bibliotheken, Forschungseinrichtungen sowie von Projekten der kulturellen Vermittlung.
Um diesen wichtigen Auftrag zu erfüllen, schreibt die Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, zwei neue Forschungsprogramme für Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen zu folgenden Themen aus:

Monika Grütters: Die reiche Kultur und die lange Geschichte der Deutschen im östlichen Europa sind Teil unserer Identität und inzwischen auch ein verbindendes Element in einem gemeinschaftlichen Europa. Aber gerade auch vor dem Hintergrund eines europaweiten Erstarkens nationalistisch geprägter Geschichtsbilder werden die Erforschung und die Diskussion unserer gemeinsamen Vergangenheit immer wichtiger – auch, weil die Europaskepsis in einigen europäischen Ländern zunimmt. Mir ist es wichtig, mit der erneuten Ausschreibung zweier Akademischer Förderprogramme dieses Thema noch fester in Forschung und Lehre zu verankern und insbesondere junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler anzusprechen."

Die beiden Förderprogramme richten sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den geschichts-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen. Wissenschaftliche Projekte (mit Ausnahme von Qualifikationsarbeiten und auch Dissertationen) können bis zu einem Höchstbetrag von 80.000 Euro gefördert werden. Die Bewerbungsfrist endet am 30. November 2020.
Eine Förderung ist in der Zeit zwischen dem 1. Mai 2021 und dem 31. Oktober 2023 möglich.

Anträge können eingereicht werden beim:

Bundesinstitut für Kultur und Geschichte
der Deutschen im östlichen Europa
Johann-Justus-Weg 147a
26127 Oldenburg
Tel.: +49 (0) 441 96195-0
E-Mail: bkge@bkge.uni-oldenburg.de
www.bkge.de

 

Pressemitteilung

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien veröfffentlichte am 15. Mai 2020 dazu folgende Pressemitteilung: Neue Wissenschafts-Förderprogramme zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa –
Grütters: „Europäische Integration ist wichtiger denn je"

 

Zur Ausschreibung der Module:

 

 

Noch laufende Förderprogramme

Ausschreibung für 2020

Vielstimmige Erinnerung - gemeinsames Erbe - europäische Zukunft:
Kultur und Geschichte der Deutschen und ihrer Nachbarn im östlichen Europa

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fördert auf der Grundlage des § 96 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) Projekte zur Erforschung und Vermittlung von Kultur und Geschichte der Regionen des östlichen Europas, in denen Deutsche gelebt haben bzw. heute noch leben.
Für 2020 wird erneut ein Förderschwerpunkt zum oben genannten Rahmenthema ausgeschrieben, mit dem Ziel, insbesondere jüngere Interessenten anzusprechen.

Es sollen Vorhaben angeregt werden, die sich innovativ und kreativ mit der Thematik auseinandersetzen und sich attraktiver, zeitgemäßer Formate bedienen. Der internationale Dialog und das europäische Verständnis sollen gefördert, kulturelle Verflechtungen in den Blick genommen, Austauschprozesse gestärkt und national beschränkte Sichtweisen erweitert werden. Kooperationen mit Partnern im östlichen Europa im Sinne des Shared Heritage sind erwünscht. Aspekte von Flucht, Vertreibung, Deportation und Integration sind ebenso eingeschlossen wie Projekte zu deutsch-jüdischen Lebenswelten im östlichen Europa.

Das Modul „Kulturelle Vermittlung" für grenzüberschreitende Begegnungsformate für Jugendliche und junge Erwachsene in den Bereichen Theater, Literatur und Musik spricht einen allgemeinen Interessentenkreis an. Speziell an den akademischen Nachwuchs wendet sich das Modul „Wissenschaft", in dem „Summer Schools" (oder vergleichbare Formate) beantragt werden können, die sich mit unterschiedlichen Perspektiven des gemeinsamen kulturellen Erbes im östlichen Europa und seiner Zukunft befassen. Die BKM lässt sich bei der Auswahl der zu fördernden Projekte durch eine unabhängige Jury bzw. durch zusätzliche Experten beraten.

 
Bewerbungsschluss ist der 1. Februar 2020.

Die Förderanträge sind in digitaler Ausfertigung an folgende Anschrift zu richten:
Bundesinstitut für Kultur und Geschichte
der Deutschen im östlichen Europa
Johann-Justus-Weg 147a
26127 Oldenburg
Telefon: +49 (0) 441 96195-0
E-Mail: bkge@bkge.uni-oldenburg.de

Zur Ausschreibung der Module "Kulturelle Vermittlung" und "Wissenschaft"

 

Ausschreibung für 2017-2020

Ausgeschrieben wurden für die Jahre 2017-2020 zwei Förderprogramme für Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen:

Objekt – Material – Kultur: Dokumentation und Erforschung des materiellen Kulturerbes der Deutschen im östlichen Europa

und 

Deutsch-jüdische Lebenswelten im östlichen Europa

 

Pressemitteilung

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien veröfffentlichte am 4. April 2017 dazu folgende Pressemitteilung: "Deutsche Kultur im östlichen Europa: Kulturstaatsministerin Grütters schreibt akademische Förderprogramme aus"

 

Broschüre zu Förderprogrammen bis 2017

2016 erschien eine Broschüre der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des BKGE über die bis 2017 realisierten "Akademischen Förderprogramme zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa".

Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa
Johann-Justus-Weg 147a | 26127 Oldenburg
Telefon: +49 441 96 19 5-0 | Fax: +49 441 96 19 5-33 | E-Mail: bkge@bkge.uni-oldenburg.de