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Archivführer Stettin

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Begriff: Deutsch Krone

13 Bestände:

36

1376 Bauämter in Bütow, Dramburg, Lauenburg und Deutsch Krone – Bestandsreste

1777–1909; 7 AE, 0,2 lfm.

Die Umstände der Aktenübernahme durch das Stettiner Archiv und ihr Zeitpunkt sind nicht bekannt.

Inhalt

Bauamt Bütow, Bau des Lehrerseminars in Bütow, Bauvorschriften, Kauf von Bauland, aus den Jahren 1832–1866, 3 AE.

Bauamt Dramburg, Wege, Brücken, ein Damm im Kreis Dramburg, aus den Jahren 1861–1890, 1 AE.

Bauamt Lauenburg, Kreis- und Provinzstraßen, Brücke über den Brenkenhoffkanal, aus den Jahren 1777–1779, 1880–1882, 2 AE.

Bauamt Deutsch Krone, Brücke in Knakendorf, aus den Jahren 1908–1909, 1 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findkartei.

PG

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89

1156 Arbeitsamt Deutsch Krone (Rep. 161, Urząd Pracy w Wałczu)

1932–1936; 15 AE, 0,3 lfm.

Die Akten des Arbeitsamts Deutsch Krone wurden von polnischen Archivaren nach 1945 aus der Amtsregistratur übernommen.

Inhalt

Einstellungen, Einrichtung des Amts, Korrespondenz mit vorgesetzten Stellen, Anträge und Entscheidungen, Freiwillige des „Freiwilligen Arbeitsdiensts“, Freiwilligenverzeichnisse, Wegebau, Regulierung des Mühlgrabens, aus den Jahren 1932–1936, 15 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findbuch.

BF

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91

1381 Kreiswohlfahrtsamt Deutsch Krone (Powiatowy Urząd Opieki Społecznej w Wałczu)

1920–1933; 9 AE, 0,3 lfm.

Die Wohlfahrtsämter entstanden in der Zwischenkriegszeit. Sie unterstanden dem Reichsarbeitsministerium und sollten die Aktivitäten der Sozialfürsorge koordinieren, die von verschiedenen kommunalen, privaten u. a. Institutionen ausgingen. Außerdem unterstützten diese Ämter die Tätigkeit von Heimatdienst und Grenzmarkdienst.

Inhalt

Landwirtschaftliche Schule, Arbeitsamt, Organisation und Tätigkeit des Heimatdiensts und des Grenzmarkdiensts, aus den Jahren 1920–1933, 9 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findbuch.

PG

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99

1373 Landwirtschaftliche Spruchkammer Deutsch Krone-Flatow (Rolnicza Izba Rozjemcza Wałcz-Złotow)

1920–1924; 14 AE, 0,3 lfm.

Über den Erwerb der Akten durch das Stettiner Archiv ist nichts bekannt.

Inhalt

Organisation der Kammer, Wahl des Vorsitzenden und der Mitglieder, Budgetfragen, Landarbeiterstreik, Streitigkeiten zwischen den Landarbeitern und den Grundbesitzern, aus den Jahren 1920–1924, 14 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findkartei.

PG

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105

0086 Hauptsteueramt in Deutsch Krone (Rep. 64e, Główny Urząd Podatkowy w Wałczu)

1866–1924; 50 AE, 1,65 lfm.

Das Hauptsteueramt in Deutsch Krone war im Kreis Deutsch Krone tätig, der bis 1920 Teil der Provinz Westpreußen war. 1938 kam er mit dem Regierungsbezirk Schneidemühl an die Provinz Pommern. Die Umstände, unter denen die Akten in das Stettiner Archiv kamen, sind nicht geklärt.

Inhalt

Behördenorganisation, Räumlichkeiten, Statistik, Berichte über die Tätigkeit des Amts und der untergeordneten Stellen, aus den Jahren 1892–1924, 24 AE.

Erhebung der Steuern, Überwachung der Produktion von Bier, Spiritus, Zucker und Tabak, Steuern und Stempelgebühren, aus den Jahren 1866–1924, 26 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findbuch.

PG

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279

0074 Provinzialschulkollegium für die Provinz Pommern in Stettin (Rep. 62, Kolegium Szkolne Prowincji Pomorskiej w Szczecinie)

1815–1945; 1472 AE, 18,7 lfm.

Während der Regierungszeit des Freiherrn vom und zum Stein wurde die völlige Trennung der Bildungsfragen von den Religionen zur Forderung erhoben. Doch die Reform des Fürsten Karl August Hardenberg beließ den Kirchen in der Praxis einen großen Einfluß auf das Schulwesen. Durch Verordnung vom 23.10.1817 wurde die Aufsicht über das höhere Schulwesen an die Konsistorien gegeben. Erst am 31.12.1825 übernahm durch Kabinettsordre Friedrich Wilhelms III. das aus dem Stettiner Konsistorium ausgegliederte Provinzialschulkollegium für die Provinz Pommern die Verwaltung der höheren Schulen in Pommern. Dennoch kam es zu keiner völligen Trennung der Kompetenzen zwischen Kollegium und Konsistorium. Die eingesetzte Verwaltung des Kollegiums bestand zunächst aus drei Personen, eine Zahl, die später parallel zur Entwicklung des Schulwesens vergrößert wurde. Der Vorsitzende der Verwaltung war kraft seines Amtes der Oberpräsident der Provinz, der zugleich (bis 1845) an der Spitze des Konsistoriums stand. Zu dem Zeitpunkt, als das Kollegium entstand, gehörte zu seinen Aufgaben die Aufsicht über 16 pommersche Gymnasien, vier Realgymnasien, zwei Progymnasien und fünf Realprogymnasien, später dann auch über die neugegründeten Lehrerseminare in Bütow, Cammin, Dramburg, Franzburg, Köslin, Pölitz, Pyritz und Stettin sowie über die Sonderschulen für behinderte Jugendliche. Die von dieser Behörde ausgeübte Aufsicht beruhte in der Praxis darauf, Schulvisitationen durchzuführen, die Finanzen zu kontrollieren, Lehrpläne aufzustellen, Baupläne, Schulordnungen und -statuten zu bestätigen und Lehrbücher zu akzeptieren. Trotz allem hielt sich der Einfluß der Kirche auf das Schulwesen, da es sich bei den Visitatoren in den Gymnasien und Lehrerseminaren meist um Konsistorialräte handelte. Erst im März 1872 wurde der Geistlichkeit in Preußen das Recht aberkannt, die Aufsicht über öffentliche und private Schulen auszuüben. Die Kontrolle über das höhere Schulwesen übernahmen nun gänzlich die Schulkollegien, während für die Volksschulen die Schulinspektoren von Kreisen und Gemeinden zuständig waren. Die Schulkollegien bestanden bis September 1932 ohne größere Änderungen, als sie im Zuge der Vereinheitlichung der Staatsverwaltung aufgelöst wurden; ihre Aufgaben wurden von der zweiten Abteilung für höheres Schulwesen beim Oberpräsidium der Provinz Pommern übernommen.

Die ersten Akten des Provinzialschulkollegiums für die Provinz Pommern gelangten vor 1932 in das Stettiner Archiv, weitere in den Jahren 1932 und 1936. 1944 wurde der Bestand nach Endingen evakuiert. Ein Teil der Archivmaterialien konnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zurückgewonnen werden. Die Akten der zweiten Abteilung des Oberpräsidiums wurden während des Kriegs nach Labes ausgelagert, von wo sie 1953 an das Archiv in Stettin abgegeben wurden. Es handelte sich überwiegend um Personalakten von Lehrern, die zu einem eigenen Bestand vereint wurden. Im Landesarchiv Greifswald: 2180 AE, 44,1 lfm., aus den Jahren 1809–1930.

Inhalt

Allgemeine Verwaltung, Aufbau und Organisation der Behörde, Disziplinarfragen, Lehrervereine, der Erste Weltkrieg und seine Folgen, Verwaltungsberichte, aus den Jahren 1850–1945, 26 AE.

Organisation des Schulwesens, Lehrerseminare, Präparandenschulen, Konferenzen der Direktoren und Schulräte, Schließung der Schulen während Epidemien, pädagogische Akademien, aus den Jahren 1882–1944, 35 AE.

Reform des Schulwesens, reformierte Mädchenschulen, Bestimmung der Lehrerpflichten, aus den Jahren 1890–1938, 6 AE.

Lehr- und Unterrichtspläne, Einführung des Englischunterrichts, Religionsunterricht für Juden, Unterricht im Zeichnen, Singen, in Musik, Handarbeiten und Gymnastik, Möglichkeiten der Hilfe für die Jugend, aus den Jahren 1829–1943, 22 AE.

Lehrbücher und unterrichtsbegleitendes Material, Richtlinien zur Einführung von Lehrbüchern in den höheren Mädchenschulen, aus den Jahren 1909–1928, 4 AE.

Prüfungen, Prüfungen in Latein und Griechisch, Abiturprüfungen, aus den Jahren 1901–1929, 6 AE.

Lehrer, Beschäftigung, Entlohnung, Beteiligung an Ferien- und Auslandskursen, Beteiligung von Lehrern an öffentlichen Feierlichkeiten, Lehrerprüfungen, aus den Jahren 1842–1944, 44 AE.

Personalabbau, Haushaltspräliminarien, Entlassungen von Personal der höheren Schulen, aus den Jahren 1915–1943, 7 AE.

Personal des Provinzialschulkollegiums, Haushalt, Entlassungen, aus den Jahren 1923–1941, 5 AE.

Finanz- und Wirtschaftsverwaltung der Schulen, Verschuldung der Schulen, Dienstwohnungen für Lehrer, Internate, Jugendherbergen, Hilfskassen, Stiftungen und Stipendien, Finanzberichte, Ausstattung mit Radioapparaten, aus den Jahren 1823–1944, 37 AE.

Statistik, Lehrer- und Schulverzeichnisse, aus den Jahren 1875–1941, 6 AE.

Bauwesen, Verordnungen zum Bau von Schulen, aus den Jahren 1847–1937, 4 AE.

Politische Vereine und Sportvereine in den Schulen, Beteiligung von Schülern an verschiedenen Vereinigungen, aus den Jahren 1913–1929, 5 AE.

Feierlichkeiten, Feier- und Jahrestage, aus den Jahren 1931–1944, 2 AE.

Schulen, Gründung von höheren Schulen, Statuten, Haushaltspläne, Lehrer, Disziplin der Schüler, Prüfungen, Bau und Reparatur von Schulen in einzelnen Ortschaften: Anklam, Arnswalde, Barth, Belgard, Bergen a. R., Bütow, Cammin, Demmin, Deutsch Krone, Dramburg, Eldena, Flatow, Franzburg, Friedeberg i. N., Gartz a. O., Gollnow, Greifenberg, Greifswald, Jastrow, Kallies, Karow, Kolberg, Köslin, Kummerow, Lauenburg, Misdroy, Neustettin, Pasewalk, Pölitz, Pyritz, Reckow, Rienow, Schivelbein, Schlawe, Schlochau, Schneidenmühl, Schönlanke, Stargard i. P., Stettin, Stolp, Stralsund, Streckenthin, Swinemünde, Treptow a. R., Wolgast, Wollin und Zühlsdorf, aus den Jahren 1815–1945, 1263 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findbuch.

Literatur

Bitter, R. v.: Handwörterbuch der Preußischen Verwaltung, Berlin u. Leipzig 1928.

Hue de Grais, Graf R.: Handbuch der Verfassung und Verwaltung in Preußen und dem Deutschen Reiche, Berlin 1926.

Fenske, H.: Die Verwaltung Pommerns 1815–1945, Köln, Weimar u. Wien 1993.

Wielopolski, A.: Ustrój polityczny Pomorza Zachodniego w XIX wieku [Das politische System Pommerns im 19. Jahrhundert], Poznań 1966.

BF

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306

0104 Kreisausschüsse in Cammin i. P., Deutsch Krone, Greifenhagen, Kolberg-Körlin, Naugard, Pryritz, Stargard i. P. und Stolp – Sammlung von Bestandsresten

1837–1943; 27 AE, 0,6 lfm.

Die meisten Bestandsreste von Kreisausschüssen stammen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und gelangten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in das Stettiner Archiv.

Inhalt

Kreisausschuß Cammin i. P., kommunale Angelegenheiten der Gemeinde Ludwigsbau, aus den Jahren 1856–1924, 1 AE.

Kreisausschuß Greifenhagen, Personalien, Bau und Reparatur von Wegen, Wasserleitung in Fiddichow, aus den Jahren 1891–1939, 6 AE.

Kreisausschuß Kolberg-Körlin, Entlohnungen und Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft, Vorsorgemaßnahmen gegen die Herumtreiberei, aus den Jahren 1888–1920, 2 AE.

Kreisausschuß Naugard, Bau einer Chaussee nach Massow, Vermietungsgesetz, Kreiskrankenhaus Gollnow, aus den Jahren 1891–1936, 3 AE.

Kreisausschuß Pyritz, Kandidaten für die Ernennung zu Kreisbeamten, Henker, aus den Jahren 1837–1932, 2 AE.

Kreisausschuß Stolp, Pacht der Kreisabdeckerei in Kleschinz, Verwaltungsstreitigkeiten, Unterhaltung des Ständehauses, aus den Jahren 1904–1935, 5 AE.

Kreisausschuß Stargard i. P., Wassermühlen und Staustufen, Gesetz über die Vermietung, aus den Jahren 1904–1943, 4 AE.

Kreisausschuß Deutsch Krone, Meliorationen, Konzessionen zur Anlage von Wasserkraftwerken, Flußuferbefestigung, Verordnungen in Schulfragen, aus den Jahren 1892–1939, 4 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findkartei.

RG

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416

0284 Innungen Deutsch Krone (Rep. 38e, Cechy miasta Wałcza)

1674–1848; 2 AE, 0,01 lfm.

Tuchmacherinnung (Cech Sukienników)

Inhalt

Privileg, Protokollbuch, aus den Jahren 1674–1848, 2 AE.

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469

1169 Amtsgericht Deutsch Krone (Rep. 77, Sąd Obwodowy w Wałczu)

1805–1883; 4 AE, 0,15 lfm.

Der Bestand ist fragmentarisch erhalten. Im Staatsarchiv Köslin: Amtsgericht Deutsch Krone, 1906 AE, 45,19 lfm., aus den Jahren 1772–1945.

Inhalt

Strafprozeß, Verfahren gegen Erzbischof Ledóchowski, aus den Jahren 1873–1883, 1 AE.

Hypothek, Grund- und Hypothekenakten, aus den Jahren 1805–1843, 3 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findkartei.

PG

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501

0043 Akten evangelischer Kirchen der Kirchenprovinz Pommern – Bestandsreste

1541–1943; 334 AE, 5,45 lfm.

Akten einzelner evangelischer Pfarreien (Gemeinden) übernahm das Stettiner Archiv seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Einige Akten gelangten erst nach dem Zweiten Weltkrieg in die Archivmagazine.

Inhalt

Kirchengemeinden, Matrikel, Bau und Reparaturen von Kirchen, Rechnungen der folgenden Pfarreien: Ahrenshagen, Altenfähre, Altenhagen, Altenkirchen, Amalienhof, Anklam, Bagendorf, Barth, Bauer, Bobbin, Bodfelde, Bodstedt, Boltenhagen, Brandshagen, Brietzig, Brünsow, Brusewitz, Bussdorf, Damgarten, Demmin, Deutsch Krone, Deyelsdorf, Dramburg, Drechow, Dreseckow, Dübzow, Eixen, Fiddichow, Flemendorf, Franzburg, Gartz a. O., Gingst, Glewitz, Gollnow, Görmin, Greifswald, Grimmen, Gristow, Groß Bisdorf, Gülzow, Gumbin, Güstow, Hanshagen, Höhensdorf, Horst, Jacobshagen, Jamund, Jannewitz, Jarmen, Karow, Kasnewitz, Kolbatz, Kolberg, Köslin, Krakow, Krentzmanshagen, Kröslin, Küstrin, Labes, Landow, Langenhaushagen, Lassan, Liebenow, Lübow, Mandelkow, Massow, Messkom, Mönchgut, Naugard, Nemitz, Neukirchen, Neuwarp, Niepars, Nipperwiese, Noshendorf, Ohrnshagen, Paatzig, Pagenkopf, Pantlitz, Pölitz, Pralin, Pritzlow, Rambien, Rappin, Regenwalde, Reinkendorf, Rügenwalde, Rützow, Samters, Sassen, Schlatow, Silligsdorf, Schlawe, Schlochau, Schmolsin, Slemendorf, Staffelde, Stargard i. P., Stepenitz, Stettin, Stolp, Swantow, Treptow a. R., Treptow a. T., Triebsee, Triglaff, Usedom, Valm, Warsow, Werben, Wieck, Wobbermin, Woldenburg, Wolgast, Wollin, Wussecken, Wusterbarth, Zingst, Zizow und Zussow, aus den Jahren 1541–1943, 334 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findbuch.

MSz

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510

0297 Gymnasium in Deutsch Krone (Gimnazjum w Wałczu)

1831–1939; 57 AE, 1,52 lfm.

1662 wurde in Deutsch Krone ein Jesuitenkolleg gegründet, das an der Wende zum 18. Jahrhundert als eines der besten in Großpolen galt. Nach dem Übergang Deutsch Krones an Preußen (1772) wurde die Schule bis 1780 von den Jesuiten geführt. Ein Jahr später wurde sie durch eine Verordnung Friedrichs II. zu einem Gymnasium umgewandelt; die Jesuitengüter wurden verstaatlicht. In den folgenden Jahren waren Józef Dalski und Antoni Perzyński Rektoren (letzterer in den Jahren 1815–1823). 1823 wurde die Schule in Königliches Progymnasium umbenannt. Sein erster Direktor war Dr. Malkowski. Die Schule unterstand der Aufsicht des Königlichen Schulkollegiums in Danzig, später dann in Königsberg und seit 1878 wiederum in Danzig. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erhielt die Schule die Bezeichnung Gymnasium.

Die Gymnasialakten wurden 1939 an das Stettiner Archiv abgegeben. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Bestand wahrscheinlich nach Nippoglense und Endingen ausgelagert. Nach dem Krieg kehrten die Akten in die Magazine des Stettiner Archivs zurück. Im Landesarchiv Greifswald: Rep. 62 a-d, Gymnasium Deutsch Krone, aus den Jahren 1559–1707, 0,25 lfm.

Inhalt

Allgemeine Verwaltung, Verordnungen des Schulkollegiums Danzig sowie Königsberg, Lehrprogramme, Berichte des Direktors, Einstellungen und Entlassungen von Lehrern, Unterrichtspläne, Bauakten, aus den Jahren 1831–1926, 15 AE.

Prüfungen, Protokolle des pädagogischen Rats, Verzeichnisse der zum Abitur angetretenen Schüler sowie der Abiturienten, Zeugnisse, aus den Jahren 1847–1939, 42 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findkartei.

Literatur

Boras, Z.: Ateny Wałeckie. Zarys historii gimnazjum wałeckiego do końca XIX wieku [Das Atheneum von Deutsch Krone. Abriß der Geschichte des Deutsch Kroner Gymnasiums bis zum Ende des 19. Jahrhunderts], in: Szczecin (1958), H. 9.

MSz

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511

1184 Hermann Löns-Schule zu Deutsch Krone (Szkoła im. Hermana Lönsa w Wałczu)

1938–1945; 3 AE, 0,1 lfm.

Die Akten der Oberschule in Deutsch Krone, deren Namenspatron der zu Beginn des Ersten Weltkriegs gefallene Dichter Hermann Löns (1866–1914) war, gelangten wahrscheinlich nach 1945 in das Stettiner Archiv.

Inhalt

Schülerverzeichnisse, Klassenbücher, aus den Jahren 1938–1945, 3 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findkartei.

MSz

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533

1157 Preußische Landesrentbank in Berlin (Pruski Krajowy Bank Rentowy w Berlinie)

1851–1936; 388 AE, 6 lfm.

Die Preußische Landesrentbank in Berlin entstand 1850. Ihr Hauptsitz befand sich in Berlin, die einzelnen Provinzen besaßen eigene Lokaldirektionen. Die Rentenbank war eine Kreditanstalt, die mit Landbesitzern Verträge über die Auszahlung einer Rente abschloß, d. h. einer dauerhaften periodischen Quote im Gegenzug gegen eine einmalige Kapitaleinlage.

Bis zum Ersten Weltkrieg hatte die Direktion der Bank, deren Tätigkeitsgebiet Ost- und Westpreußen umfaßte, ihren Sitz in Königsberg. Nach 1919, als die Provinz Westpreußen aufgelöst wurde, wurde das Gebiet der neugebildeten Grenzmark Posen-Westpreußen aus der Preußischen Landesrentbank ausgegliedert und der Bankdirektion in Berlin unterstellt.

Die Akten der Bank über die Grenzmark wurden vom Stettiner Archiv nach dem Zweiten Weltkrieg übernommen.

Inhalt

Übernahme von einzelnen Rentenleistungen für Landgüter in den drei Kreisen Deutsch Krone, Flatow und Schlochau, aus den Jahren 1851–1936, 389 AE.

Archivalische Hilfsmittel Findkartei.

RP

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Stand: 30.11.2004

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