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500 Jahre Reformation 1517-2017. Ein Jubiläum und seine Bedeutung für die Deutschen im östlichen Europa

Im Jahre 2017 jährt sich der Thesenanschlag Martin Luthers an der Schlosskirche zu Wittenberg, der als Auftakt der protestantischen Reformation gilt und das Zeitalter der Konfessionalisierung einläutete, zum 500. Mal. Der Jahrestag und die von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ausgerufene Lutherdekade sind für die deutsche und die internationale Öffentlichkeit Anlässe, sich mit der Reformation, ihrer Wirkungsgeschichte und ihrer Aktualität für die Gegenwart auseinanderzusetzen. Unterschiedliche kirchliche, wissenschaftliche und zivilgesellschaftliche Initiativen erkunden neue Zugänge zur Reformation in einem breiten geschichtlichen, kirchen- und kulturhistorischen Kontext.

Das Reformationsjubiläum wird auch vom BKGE, der Universität Oldenburg und den nach § 96 BVFG geförderten Einrichtungen als Chance begriffen, die konfessionelle Vielfalt der Deutschen im und aus dem östlichen Europa in den Blick zu nehmen. Neben den geistig-theologischen und philosophischen Aspekten der Reformation sowie Fragen des interkonfessionellen und interreligiösen Austauschs im Spannungsfeld von Abgrenzung und Toleranz sollen auch weiter gefasste Fragestellungen aufgegriffen werden. Humanismus und Reformation können im Sinne einer transnationalen Geschichtsbetrachtung auch als europäischer "Kommunikationsraum" angesehen werden. Ebenfalls zu fragen ist nach Aspekten der lokalen, regionalen und nationalen Erinnerungskultur(en) in Hinblick auf die Reformation.

Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa
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