Ostdeutsche Heimatsammlungen (überregional)

Ostdeutsche Heimatstube Norden

Ostdeutsche Heimatstube (aufgelöst)

Die Ostdeutsche Heimatstube Norden war bis 2015 in der alten Sielschule untergebracht. Die Bestände aus Ostpreußen, Danzig, Pommern und Schlesien wurden abgegeben an das Kulturzentrum Ostpreußen in Elbingen (Bayern) und an die Dokumentationsstätte zur Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen in Niedersachsen und Nordwestdeutschland - Gnadenkirche Tidofeld in Norden.

 

Bild Handtuch
„Hausfrauentuch ,Treffer' Kösterlitz & Lissner Breslau“


Hinzuweisen sind auf einige besondere Stücke wie der Stoffballen „Hausfrauentuch“, Textilien aus der Webschule Lyck und ein Einschlagtuch. Neben der Ausstellung dient die Heimatstube vor allem als Treffpunkt und Veranstaltungsraum der Landsmannschaften.


Quellen

  • Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport (Hrsg.): Dokumentation der Heimatsammlungen von Flüchtlingen, Vertriebenen und Aussiedlern in Niedersachsen. Oldenburg 2012, S. 121.
  • Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e. V.: Projekt "Erfassung und Dokumentation des Kulturguts der Heimatsammlungen und Heimatstuben in Niedersachsen 2008/2009", im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Integration.
  • Cammann, Alfred: Ostdeutsche Heimatstuben in Nordniedersachsen – Stand und Perspektiven. In: Jahrbuch für ostdeutsche Volkskunde, 31 (1988), S. 353-375.

Fotografie

  • Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e. V.: Projekt "Erfassung und Dokumentation des Kulturguts der Heimatsammlungen und Heimatstuben in Niedersachsen 2008/2009", im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Integration.
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