Aufgaben und Arbeitsbereiche

BKGE | Aufgaben und Arbeitsbereiche | Regionale Schwerpunkte | Westpreußen

Posen

Gebiet an der Warthe, rund um die Stadt Posen, im 10. Jahrhundert Hauptsitz der polnischen Herzöge, seit 968 Bischofssitz und seit 1138 Sitz der Herzöge von Großpolen. 1793 kam Posen an Preußen, 1815 wurde es Hauptstadt des Großherzogtums Posen, das aus zwischen 1793 und 1807 an Preußen gefallenen polnischen Gebieten gebildet wurde. 1848 Zentrum der polnischen Nationalbewegung in Preußen. 1919 kam die Stadt an Polen, Randgebiete zur 1922 gebildeten Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen. Nach der Besetzung durch das Deutsche Reich (1939) wurde Posen Hauptort des Reichsgaues Wartheland; seit 1945 gehört Posen wieder zu Polen.

Wichtigste Städte

Bromberg (polnisch Bydgoszcz), Gnesen (poln. Gniezno), Lissa (poln. Leszno), Posen (poln. Poznań)

Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa
Johann-Justus-Weg 147a | 26127 Oldenburg
Telefon: +49 441 96 19 5-0 | Fax: +49 441 96 19 5-33 | E-Mail: bkge@bkge.uni-oldenburg.de