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Dobrudscha

Die Steppenlandschaft zwischen unterer Donau, Donaudelta und Schwarzem Meer (rumänisch Dobrogea) gehörte im Mittelalter zum Fürstentum der Walachei, ab 1417 zum Osmanischen Reich. Ab 1804 ließen sich - vornehmlich im Wege der Sekundärsiedlung aus Bessarabien - die Dobrudschadeutschen vorwiegend im Küstengebiet nieder und betrieben vor allem die Region nachhaltig verändernde Landwirtschaft und Fischfang. Nach dem Berliner Kongress (1878) gewann Rumänien den nördlichen, nach dem Zweiten Balkankrieg (1913) auch den südlichen Teil der Dobrudscha. Die Rückgabe der südlichen Dobrudscha an Bulgarien 1940 (Vertrag von Craiova) wurde im Frieden von Paris (1947) bestätigt. Aufgrund zwischenstaatlicher Vereinbarungen wurden die Dobrudschadeutschen 1940 vorwiegend ins sog. Wartheland umgesiedelt.

Wichtigste Städte

Konstanza (rum. Constanţa)

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