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Brandenburg

Region an Havel und Oder, seit dem 7. Jahrhundert im Osten von Slawen (Liutizen) besiedelt, von Kaiser Otto I. christianisiert. 1134 kam das Gebiet (als "Nordmark", die spätere Altmark) an die Askanier, die das Land der deutschen Ostsiedlung erschlossen und zu bedeutenden Reichsfürsten wurden (1157 Markgrafen, 1177 Reichserzkämmerer). Nach deren Aussterben 1320 kam Brandenburg an die Wittelsbacher, 1373 an die Luxemburger, 1411/1415 an die Hohenzollern, die 1417 die Kurwürde erhielten. Die dank der "Dispositio Achillea" seit 1473 territorial einheitlich gebliebene Mark Brandenburg erweiterte sich 1614 um das Herzogtum Kleve, die Grafschaften Mark und Ravensberg, 1618 um das Herzogtum Preußen, 1648 um Hinterpommern.

Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst (1640-88), schuf den absolutistischen brandenburgisch-preußischen Staat. Ab 1685 (Edikt von Potsdam) wurden Hugenotten, später auch andere Glaubensflüchtlinge und Auswanderer in der Mark angesiedelt. Nachdem Kurfürst Friedrich III. sich zum "König in Preußen" gekrönt hatte (1701), wurde Brandenburg preußische Provinz, der 1815 die dahin sächsische Niederlausitz angegliedert wurde, während die Altmark an die preußische Provinz Sachsen fiel. 1945 kamen die Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie ("Neumark") zu Polen.

Wichtigste Städte

Berlin, Frankfurt/Oder, Landsberg/Warthe (polnisch Gorzów Wielkopolski), Potsdam

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