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Wissenschaftlicher Informationsdienst
Ein Ziel der Arbeit des BKGE ist die Förderung der Kommunikation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Forschungseinrichtungen, im wissenschaftlich-kulturellen Austausch über Grenzen hinweg und in der Unterstützung einer sowohl internationalen als auch interkulturellen Zusammenarbeit.
Der aktuellen gegenseitigen Information aller interessierten Forscher dient der Wissenschaftliche Informationsdienst (WID), der seit 1991 erscheint. Er umfaßt jeweils etwa 2.600 Titel von Arbeitsprojekten. Der WID wird jährlich zusammengestellt und enthält nur die Titel entstehender, noch nicht veröffentlichter wissenschaftlicher Arbeiten. Aufgenommen werden Arbeiten zu sämtlichen Themen, die sich mit deutscher Kultur und Geschichte in den Gebieten Baltikum, Ost- und Westpreußen mit Danzig, Pommern, Lausitzen/Neumark, Schlesien, Polen/Posen, Böhmen/Mähren/Tschechien/Slowakei, Südosteuropa sowie Rußland (ehem. Sowjetunion) beschäftigen. Auch regional übergreifende Arbeiten werden berücksichtigt, ebenso Studien zur Integrations- und Akkulturationsthematik.
Der WID ist als Ergänzung zu den bereits bestehenden einschlägigen bibliographischen Hilfsmitteln gedacht. Die jährliche Umfrage bezieht mehr als 2.400 Forscherinnen und Forscher sowie Institutionen in 39 Ländern des europäischen und außereuropäischen Auslands mit ein, wobei der Schwerpunkt auf den heutigen Staaten Ostmittel- und Osteuropas liegt. Nachgewiesen werden laufende Arbeiten an Monographien, Aufsätzen, Editionen, Beiträgen zu Sammelwerken, Habilitationsschriften, Dissertationen, Staatsexamens- und Magisterarbeiten sowie die Herausgabe von Sammelbänden. Bei akademischen Abschlußarbeiten wird nach Möglichkeit die Angabe des Universitätsortes hinzugefügt. Nicht aufgenommen werden redaktionelle Arbeiten an Periodika sowie kleinere Arbeiten wie Rezensionen, Nachrufe, Seminararbeiten, Exkursionsberichte oder Zeitungsartikel.
Zur Förderung der Kommunikation, auch und gerade über Grenzen hinweg, werden Anfragen, die von interessierter Seite des WID an das BKGE gerichtet werden, im Rahmen der geltenden Datenschutzbestimmungen an die betreffenden Autorinnen und Autoren zur Beantwortung weitergeleitet.
Stand:
17.11.2011